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Glaubensfragen

Öffentlich·2 Mitglieder

Gemeindecheck


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Notwendige Bestandteile der Gemeinde Christi:

  • Taufe

  • Brotbrechen (Abendmahl)

  • Lehre, Prophetie, Weissagung.

  • Berufung des Vorstands bzw. der Ältesten durch den Heiligen Geist.

  • Unabhängigkeit

  • Gemeindeaktivität, Verkündigung, Evangelisation, Seelsorge, Versorgung Schwacher..., Gemeindeversammlung aller Mitglieder,

  • Gaben und Talente kommen zur Anwendung innerhalb und außerhalb der Gemeinde.

  • Hauskreise und verbindliche Kleingruppen in kurzen Zeitabständen.


Dieser Blog gibt bei der Suche bzw. der Überprüfung der eignen Gemeinde Orientierungshilfe. Die hier aufgeführten Richtlinien gehen von folgenden Gegebenheiten bzw. Voraussetzungen aus. Die einzelnen Punkte können hier nur stichwortartig aufgeführt werden und sollen zunächst nur einen Gesamteindruck abbilden. Eine genauere Auseinandersetzung ist in der Daniel-Bibelschule zu finden. Hier einige Merkmale, die Gemeinde betreffen im guten wie im schlechten Sinne:


  • Die ganze Bibel ist Gottes Wort und gilt uneingeschränkt auch heute. Gemeinde heute orientiert sich stark an weltlichen Erwartungen und passt sich dem „Otto Normalverbraucher“ an.

  • Die gesunde Lehre, wie sie Paulus gepredigt hat, ist weitgehend in Vergessenheit geraten. Verschiedene Lesarten „Lehren“ verwirren die Gemeinde und machen (geistlich) krank.

  • Die Voraussetzungen für eine echte Bekehrung sind weitgehend unbekannt und werden oftmals bei der Taufe nicht berücksichtigt. Vielen Gemeinden sind von daher mit „Scheinbekehrten“ durchsetzt. Wissentlich oder unwissentlich befinden sie sich weiterhin in Auflehnung gegen Gott und seine Gebote. Siehe auch das Gleichnis vom Unkrautsamen: Matth 13/24

  • Das einzelne Gemeindemitglied bleibt oftmals passiv, ohne die von Gott erhaltene Berufung zu kennen und wahrzunehmen. Das Priestertum aller Gläubigen und die Berufung durch den Heiligen Geist werden kaum oder gar nicht wahrgenommen.

  • Wenn es heißt, dass die Liebe Gottes ausgegossen ist in eure Herzen, dann bedeutet dies vor allem, wie Gemeindemitglieder untereinander umgehen, sich ermutigen, stärken, trösten und vor allem, wie viel Zeit sie zusammen verbringen. Im Gebet, aber auch einfach, um miteinander Gemeinschaft zu haben. Dies verbindet sich mit der Frage, welche Priorität Brüder (Geschwister) für den einzelnen haben. Wie wichtig ist es mindestens ein mal in der Woche sich in einem Hauskreis zu treffen..u.ä.

  • Das Prinzip von Buße und Umkehr wird in der Regel nicht praktiziert, stattdessen stehen Gefühle, schöne Geschichten, Freizeitaktivitäten und biblische Halbwahrheiten im Vordergrund.

  • Ein Bibelstudium findet nur punktuell statt, im Gottesdienst oder ohne Anleitung durch einen studierten Lehrer im Hauskreis. Das ständige Wachsen im Wort Gottes bildet die Ausnahme. Spürbare Veränderungen im Leben eines Gläubigen, einer Gläubigen sind kaum zu spüren, auch wenn jemand eine Bibelschule oder eine Jüngerschaftsschule besucht hat.

  • Ein gemeinsames Wachstum im Glauben fehlt, wenn in der Gemeinde nicht Bibelstudien für alle angeboten werden. Die Mitglieder suchen sich von daher selbst vereinzelt ihre Bibelerkenntnis, ungeachtet dessen, was in der eigenen Gemeinde an Herausforderungen vorhanden sind.

  • Eine gemeindebezogene Nachwuchsförderung findet selten statt. Die Jugend geht in fremde Länder und nimmt an fernen Projekten teil, obwohl Mission und Reich Gottes bauen zuerst vor der eigenen Haustür beginnen soll.

  • In der Jugendarbeit, aber auch in anderen Bereichen der Gemeindearbeit finden die Generationen schwerlich zusammen. Wie in der deutschen Gesellschaft findet Generationstrennung statt. Altersgruppen bleiben unter sich, ältere Brüder werden von der Jugend ferngehalten und können so ihrer geistlichen Aufgabe nicht gerecht werden.

  • Das Prinzip der gesunden Lehre und des kontinuierlichen Bibelstudiums fehlt in vielen Gemeinden, man stapft "plumpt" (Luther) in der Bibel umher, ohne Bibelerkenntnis systematisch aufzubauen und durch praktische Lebenserfahrung zu verankern.

  • Eine Gemeindeversammlung zum Austausch geistlicher Erkenntnis, Lehre, Weissagung und Prophetie findet in der Regel nicht statt.

  • Eine Geisterunterscheidung durch berufene Brüder findet kaum Resonanz und wird allenfalls zur Kenntnis genommen.


Fazit:

Die ideale Gemeinde gab es nur zu bestimmten Zeiten in der Kirchengeschichte. Siehe die sieben Sendschreiben aus der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel. Wahre Gläubige gab es aber dennoch zu allen Zeiten in allen Gemeindeformen. Es war und ist ihre Aufgabe, Gemeinde geistig zu stärken und im Gebet für den Erhalt des Glaubens einzutreten. Bis zu einem gewissen Punkt sollten wahre Gläubige in ihrer Gemeinde ausharren und für eine geistige Entwicklung und Erneuerung eintreten. Offensichtliche Irrlehren dürfen Kinder Gottes aber nicht mittragen, sondern sollten als solche erkannt und öffentlich, in der Gemeindeversammlung, beurteilt werden. Wenn dies nicht geschieht und Bemühungen fehlschlagen, dürfen Gläubige aus solchen Gemeinden fliehen, ja, sie müssen sogar, um nicht selbst Schaden zu nehmen. (Unter anderem Thema Homosexualität oder Leitung und Lehre durch Frauen vor der Gemeindeversammlung)


Gemeinde heute:

Grundsätzlich kann man festhalten, dass ein kirchlicher Zentralismus wie in der katholischen, aber auch in der evangelischen Kirche unbiblisch ist. Jede Ortsgemeinde muss unabhängig von Einflüssen von außen sein, sei es von politischer Seite durch Zuwendungen und Kirchensteuer, sei es durch eine Kirchen- oder Verbandsstruktur. Insofern wären die »Freikirchen« am besten geeignet, das Urmodell von Gemeinde zu verwirklichen. Aber auch hier gibt es Abhängigkeiten und Zusammenschlüsse wie die evangelische Allianz, durch die Irrlehre und Unglaube in die Gemeinden getragen wird.


Geht man davon aus, dass jede in den sieben Sendschreiben erwähnte Gemeinde für eine kirchengeschichtliche Zeitepoche steht, dann haben wir es jetzt im 21. Jahrhundert mit der letzten, der Gemeinde von Laodizäa, zu tun. Sie stellt die Endzeitgemeinde dar, kurz bevor Jesus die Seinen bei der Entrückung zu sich holen wird. Übersetzt bedeutet Laodizäa die „Volksgerechte“, gleichbedeutend mit der Anpassung an eine ungläubige Umwelt. Die Gemeinde aber, die alles tut, damit sich Otto Normalverbraucher ´im Gottesdienst wohlfühlt, verfehlt ihre Aufgabe nach der Heiligen Schrift. Ohne klar und unmissverständlich den Glauben an Jesus Christus und das Evangelium zu verkünden, wird eine Gemeinde bedeutungslos. Wie in den Sendschreiben von Jesus angekündigt, verliert eine solche Gemeinde ihr Licht. Der Leuchter wird von seiner Stelle gerückt, die Geschwister tappen immer mehr im Dunkel und bieten Angriffsfläche für allerlei Nöte und Krankheiten.


Gemeinden lösen sich heutzutage unter anderem deshalb auf, weil die Bürger hier kaum mehr etwas anderes finden, etwas Neues, was sie anderswo nicht finden: Trost, Hoffnung, Zuversicht und klare Orientierung. . Aber auch die ursprünglichen Gemeindemitglieder wissen eines Tages selbst nicht mehr, worum es einmal beim Bekenntnis, bei der Taufe und in den Hauskreisen ging. Es ist ziemlich schwer, was einem solchen Teufelskreis in die Realität christlichen Lebens zurückzufinden. Überhaupt, wenn durch Ämter und falsche Berufungen (z.B. Frauenordination) eine feste Struktur sich etabliert hat. Fehlende Buße und Umkehr (höchst unbeliebt in Freikirchen) blockieren bald geistliche Erneuerung und Veränderung. Wenn ein solches Sündenkonto sich erst einmal angehäuft hat und Ermahnungen und Weissagungen nicht gehört werden, nimmt das Licht der Wahrheit immer mehr ab.


Endstation?

Wir sind es gewohnt, angesichts solcher deprimierenden Analysen nach Umkehr und Rückbesinnung zu rufen, einer Art neuer Erweckung. Die schlechte oder auch gute Nachricht besteht nun darin, dass es kaum ein Zurück gibt. Es gibt keine neue Reformation oder Erweckung seit dem Pietismus im 18. Jahrhundert. Denn gleich der Juden im Alten Testament hörte man die Drohungen Gottes schon zu lange, wich ihnen aus, ignoriert sie, wo es nur ging, aber die anhaltende Sünde zieht den Tod nach sich. Die gute Nachricht aber ist es, dass dies alles von den Propheten und Aposteln vorhergesagt wurde, so auch von Jesus selbst in seiner sogenannten Endzeitrede, Mar 13. Gott hat alles im Griff und wollte nie ohne sein kleines Häuflein wahrer Gläubiger sein. Siehe oben. Wie im alten Testament haben wir es auch heute in der Gemeinde mit den Verständigen der Endzeit zu tun. Ihnen ruft Gott zu, wenn ihr all diese Zeichen des Abfalls und des nahen Weltuntergangs seht, dann erhebt eure Häupter. Gott zieht seine Pläne durch und Jesus wird seine Braut, die Gemeinde, nicht im Stich lassen. Bevor der Antichrist seinen großen Auftritt hat, werden die wahrhaft Gläubigen vor der Stunde der Versuchung bewahrt. So ist es beschlossen und die Kinder Gottes werden rufen und tun es jetzt schon: Kommt Jesus, komm und auch der Heilige Geist wird rufen, komm.

Fragen an eine Gemeinde

  • Gibt es außer einem Pastor auch Älteste (Gemeindeleitungskreis) , die in der Gemeindeversammlung predigen?

  • Gibt es ganz "normale" Brüder (Geschwister), die in der Gemeindeversammlung/Gottesdienst predigen?

  • Kommt es öfter vor, dass spontane geistliche Eindrücke (Weissagung, Prophetie) in der Gemeindeversammlung/im Gottesdienst mitgeteilt werden können.

  • Können Frauen in der Gemeindeversammlung/Gottesdienst predigen oder Lehrbotschaften verkündigen?

  • Gibt es Frauen unter den Ältesten oder in der Gemeindeleitung?

  • Ist es möglich, innerhalb von vier Wochen einen Hauskreis zu finden oder zumindest einen als Gast zu besuchen?

  • Gibt es neben dem Gottesdienst auch gemeinsame Bibelstunden oder Bibelstudientage, zu denen die Gemeindeleitung einlädt?

  • Gibt es die Möglichkeit, sich nach der Predigt mit dem Pastor auszutauschen?

  • Ist die Gemeinde größer als 120 Mitglieder?

  • Gibt es den Hinweis oder das öffentlich/bekannte Angebot zur Beichte für Gemeindemitglieder?

  • Gibt es das öffentlich bekannte Angebot für Seelsorge durch bestimmte Brüder/Geschwister?

  • Gibt es eine Austauschmöglichkeit zwischen Gemeindemitgliedern auf der Webseite oder über eine Gemeindeliste?

  • Gibt es eine Infoplattform für Gemeindemitglieder, beispielsweise durch einen Rundbrief oder Newsletter?

  • Sind Verantwortliche aus der Gemeindeleitung oder dem Ältestenkreis für ein persönliches Gespräch innerhalb von zwei Wochen erreichbar?

  • Gibt es einen Überblick über die Aufgaben und Dienste in der Gemeinde, anhand einer Aufstellung oder frei erhältlichen Liste?

  • Gibt es jedes Mal Rückmeldung, wenn Gemeindemitlieder sich an die Gemeindeleitung wenden?


Gibt es Transparenz, über den Erfolg von Gemeindeprojekten, wie Alphakurs, Evangelisation,...


Gibt es Hauskreise die sich öfter als zweiwöchentlich treffen?

Gibt es reine Frauenkreise?

Gibt es einen reinen Männerkreis?

Gibt es Gemeindegruppen oder Veranstaltungen, in denen alle Altersgruppen zusammen kommen und sich gemeinsam austauschen? (Nicht nur am Rande)

Liegt der Altersdurchschnitt der Gemeindeleitung, der Ältesten über 45 Jahren?

Beträgt der Anteil der Gemeindemitglieder, die sich an ehrenamtlichen Diensten und Aufgaben in der Gemeinde beteiligen, bei weniger als 50%? (Hauskreisleitung, Kinder- und Jugendarbeit, technische Unterstützung, theologische Gesprächskreise, Seelsorgeangebot, Gebetsangebot, Lehrangebot, Veranstaltungsplanung und Durchführung....)


Gibt es einen Rückgang an Hauskreisen in den letzten 5 Jahren mehr als 30%


Betragen die Absagen in Hauskreisen und anderen Gemeindetreffen durch Krankheit, Überlastung oder einfaches Wegbleiben in den vergangenen 3 Jahren mehr als 30 %?


Gibt es einen Gemeindezuwachs in den letzten 3 Jahren, Abgänge und Zugänge gegeneinander aufgerechnet?


Gibt es die Bereitschaft in der Gemeinde sich, beispielsweise, ab 100 Mitgliedern zu teilen?


Kommt es mehr als ein mal im Jahr vor, dass sich ein Hauskreis mit über acht Mitgliedern teilt?


Beteiligen sich regelmäßig Gemeindeglieder (außer Gemeindeleitung) an der Ausgestaltung des Gottesdienstes (außer Musikteam), beispielsweise durch persönliche Zeugnisse, Anspiel, (szenische Darstellungen), Interview und Moderation?

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