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Glaubensfragen

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Männer im Reich Gottes


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Nach dem Willen Gottes ist es die Aufgabe des Mannes, seine Frau geistlich und biblisch weiterzuführen. Das Vorbild stellt dabei das Verhältnis Christus zur Gemeinde, zu seiner Braut, dar. Ebenso gibt es für Singles zahlreiche Begabungen, die in der Gemeinde gebraucht werden.


In Eph 5/22-33 finden wir sieben Tätigkeiten, die dies beschreiben:


23  Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi, 22 die Frauen den eigenen Männern als dem Herrn! 23 Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde[16] ist, er als der Retter des Leibes. 24 Wie aber die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen den Männern in allem. 25 Ihr Männer, liebt eure Frauen!,

  1. zu lieben, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt. Zu Ihr stehen in guten und schlechten Tagen, aber auch sie sexuell befriedigen.

  2. und sich selbst für sie hingegeben hat, 26 Sie schützen und bewahren vor Not und Gefahren.

  3.  um sie zu heiligen. Durch seinen Glauben sondert der Mann seine Familie für Gott ab, der Hausvater, der für die geistliche Entwicklung zuständig ist.

  4. sie reinigen durch das Wasserbad im Wort, 27 der Mann, der seine Familie im Wort Gottes unterrichtet,

  5. damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen hat, er ist ein Vorbild in der Gemeinde,

  6. sondern dass sie heilig und tadellos ist. Er trägt dazu bei, dass die Gemeinde Ansehen genießt.

  7. 28 So sind auch die Männer schuldig, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. 29 Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch der Christus die Gemeinde. Der Mann soll seine Frau geistlich ernähren, aber auch körperlich erhalten und versorgen, natürlich, wenn Kinder da sind, diese auch.


Die Aufgabenverteilung von Mann und Frau nach Gottes Ratschluss ist in den vergangenen Jahrzehnten, vornehmlich in der westlichen Hemisphäre, ins Ungleichgewicht geraten. Ohne an dieser Stelle auf die Situation der „emanzipierten“ Frau einzugehen, haben wir es vorwiegend mit einem Verschwinden von Männlichkeit zu tun, mit verheerenden Folgen für beide Geschlechter. (Siehe die hohe Zahl der Trennungsfamilien.) So kann man sicherlich auch feststellen, dass die Anpassung der Kirchen an gesellschaftliche Veränderungen (den Zeitgeist) und der Verfall des Glaubens miteinander in Beziehung stehen.


Schließlich ein paar weitere Gründe für die Priesterschaft der Männer. Dies auch vor dem Hintergrund, dass Priesterschaft heute primär die Institutionalisierung in größeren Kirchenverbänden meint. Hier werden Priester bzw. Pastoren, Bischöfe und ein Präses ordiniert, von der Priesterschaft "aller Gläubigen" ist hier nicht mehr die Rede. Paulus geht aber davon aus, dass Priester durch die Ältesten einer Ortsgemeinde erkannt und in ein Gemeindeamt-berufen-werden, geleitet vom Heiligen Geist. Dass Gemeinde Älteste, Diakone und andere Mitglieder der Gemeindeleitung wählen lässt, ist in diesem Sinne nicht Bibel-gemäß. Daher:


  • Jesus hat nur Männer zu seinen Aposteln (Verkündern) ernannt.

  • Die Heilsgeschichte ist im Wesentlichen durch Männer vorangetrieben worden.

  • Einzelne Frauen spielen darin immer wieder eine wichtige Rolle, (Ruth, Esther, Maria, Martha, Maria...) aber ihnen wurde nie eine Predigt oder Lehramt (vor der Gemeindeversammlung) übertragen. Ferner besteht ein grundlegender Unterschied zwischen Altem Testament und den Aufgaben der Gemeinde.

  • Priesterschaft bedeutet nicht nur Vermittler vor Gott zu sein, sondern auch in der vordersten Reihe im geistlichen Kampf zu stehen.

  • Priester und Pastoren, insbesondere der bekennenden Kirche, wurden für ihren Glauben gequält, gefoltert, misshandelt und hingerichtet. Bei Frauen käme noch der Tatbestand der Vergewaltigung dazu.

  • Priester stehen aber auch immer in der Gefahr, Versuchungen zu erliegen, sei es sexueller oder materieller Art. Der Teufel weiß, wie sehr er die Gläubigen treffen kann, wenn er das Haupt einer Gemeinde zu Fall bringt. Abfall vom Glauben, Sünde und Gottlosigkeit von Pastoren und Priestern führt in der Regel zu tiefen Erschütterungen und Kirchenaustritten.


So wie Jesus als Hohepriester sein Leben für die Seinen hingegeben und für sie gelitten hat, so beinhalte das Priesteramt vorrangig Opferbereitschaft. Wer also von Diskriminierung spricht, wenn Frauen vom Priesteramt ausgeschlossen sind, weiß nicht, wovon er spricht. Es geht hier nicht um ein Recht, sondern um eine Berufung. Genauso könnte man davon sprechen, dass Frauen ein Recht haben in Verfolgung und Anfechtung zu leben.


Priesterschaft ist nur in kirchlichen Institutionen ein meist gut bezahltes Amt mit sozialer Absicherung, eine einflussreiche Stellung mit Karrierechancen. Priesterschaft in einer unabhängigen „freien“ Ortsgemeinde bedeutet nicht nur in der Familie, in der Gemeinde, in Stadt und Welt Ansprechpartner und Vermittler Gottes zu sein. Priesterschaft bedeutet Bereitschaft zu beten und zu leiden. Dafür braucht es keine Ordination, ja nicht einmal eine Bezahlung. Paulus war deshalb so frei, das Wort Gottes zu verkünden, weil er sein Geld aus Zeltmacher verdiente und somit weitgehend unabhängig von einem „Anstellungsvertrag“ war. Die komplexen Aufgaben heutiger Gemeinde machen es aber auch wiederum notwendig, Pastoren und Diakone einzustellen, das sein hier unbenommen. Gleichzeitig muss man aber auch davon ausgehen, dass Gott Begabungen in einer Gemeinde so verteilt, dass rein „ehrenamtlich“ die allermeisten Dienste von Gemeindemitgliedern gestellt werden können. Hier stoßen wir auf die Frage, welche Prioritäten der/die Einzelne in seinem Glaubensleben stellt.


Was kann nun ein gläubiger Mann machen, um in Konflikten in der Gemeinde, der Familie oder anderswo wie das Gleichgewicht zu finden?

  • Suche die gesunde Lehre, von der Paulus spricht.

  • Tue Buße und bekenne deine Versäumnisse vor Gott, ihm allein die Ehre zu geben.

  • Markiere Bereiche in deinem Leben, die sich an der „ungesunden“ Lehre orientieren und meide sie.

  • Suche dir Gefährten, mit denen du auf die Reise gehen kannst, hin zum männlichen Herz. Bedenke, als Einzelkämpfer wirst du keinen Sieg davontragen.

  • Liege allezeit vor Gott im Gebet und bitte IHN um Weisheit und Erkenntnis, indem du deine Sünden bekennst und bereit bist von falschen Wegen umzukehren.

  • Beschäftige dich mit der geistlichen Waffenrüstung, von der Paulus spricht, die wir anziehen müssen.

  • Eph 6/10 Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. 12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. 13 Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. 14 So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit. Der Brustharnisch schützt das Herz. Wir sind von Gott gerecht gesprochen.(Röm 5/1) 15 und beschuht an den Füßen, bereit für das Evangelium des Friedens. Wir müssen bereit sein zum Evangelisieren. Das Wort Bereitschaft bedeutet im Griechischen auch Grundfeste. Es geht um eine feste Grundlage. In der römischen Armee hatten die Soldaten feste Schuhe mit Metallbeschlägen, damit der Soldat im Kampf nicht ausgleiten konnte. Erst einmal zu Boden gegangen, konnte der Angreifer den Gegner mit dem Schwert durchbohren. Das feste Schuhwerk soll uns Frieden in der Seele geben.16 Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, 17 und nehmt den Helm des Heils, der Kopf ist besonders schützenswert. Ich brauche das Bewusstsein, dass ich gerettet bin und Gott mich nicht mehr anklagt. Der Helm schützt meine Gedankenwelt. und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Die Bibel ist die Grundlage unseres Denkens. Der Teufel kennt sich im Wort Gottes bestens aus. Deshalb müssen wir den Kampf mit der Bibel führen, wenn Jesus immer wieder dem Satan antwortete: "es steht geschrieben".18 Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen 19 und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen, 20 dessen Bote ich bin in Ketten, dass ich mit Freimut davon rede, wie ich es muss.

  • Dringe in deiner Gemeinde auf die gesunde Lehre und ein ständiges Bibelstudium.

  • Lege alle Menschenfurcht ab und teile das Wort Gottes und geistliche Eindrücke unerschrocken.

  • Predige deiner Familie das Wort Gottes und sei wachsam gegenüber geistigen und geistlichen Einflüssen, die Familienangehörige vom Glauben wegziehen wollen.

  • Erziehe deine Kinder im Glauben.

  • Achte darauf, was ihnen in der Schule begegnet und schütze sie vor Missbrauch, insbesondere vor übergriffiger, die Scham verletzender Sexualkunde.

  • Die sexuelle Reife der Kinder darf nicht vorzeitig geweckt werden: Hl 8,4 Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems: Was wollt ihr wecken, was aufstören die Liebe, bevor es ihr ⟨selber⟩ gefällt!

  • Frage Gott stets um Rat, wie du den Herausforderungen einer gottlosen Welt begegnen kannst.

  • Bleibe im Gebet für deine Familie, die Gemeinde, die Schule und die Stadt, in der ihr lebt.

  • Ehre vor allem deine Frau, zeige ihr Wertschätzung, entziehe dich nicht ihren Bedürfnissen, so wie sie sich auch nicht dir entziehen soll.

  • Tauscht euch regelmäßig vor dem Angesicht Gottes aus, vergebt aneinander und haltet zusammen mit euren großen Kindern das Abendmahl. Segnet und betet füreinander.


Foto: Sam Balye





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