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Glaubensfragen

Öffentlich·2 Mitglieder

Dekonstruktion und progressive Theologie _ Vortrag Jenni- März-25


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Glaube verliert an Kontur - Menschen werden der Welt gleichförmig.


In einem Vortrag wird der allgemeine Zerfall in einem Bund christlicher Freikirchen analysiert. Progressive Bibelauslegung und Bibeltreue scheinen aufeinanderzuprallen und treibt die Gläubigen vielerorts in zwei Lager. Was aber steckt hinter dieser "post-christlichen" Entwicklung? Ist die Christenheit wirklich in zwei Lager zu teilen oder betrifft die Entfremdung vom Wort Gottes und der Abfall vom Glauben nicht alle Gemeinden? Unterscheiden sich Gemeinden im Westen heute nur noch darin, wie aufmerksam man den Zerfall beobachtet und sich Illusionen hingibt? Inwieweit ist man in solchen Diskussionen überhaupt noch in der Lage, das Wort Gott anzuwenden? Was wäre, wenn Off 3/14, der Brief an die Gemeinde in Laodizäa an uns gerichtet wäre:


Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest!

16 Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.

17 Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts!, und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist,

18 rate ich dir, von mir im Feuer geläutertes Gold zu kaufen, damit du reich wirst; und weiße Kleider, damit du bekleidet wirst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du siehst.

19 Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße!



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In allem, was uns begegnet hat Gott einen Plan, der stets auf die Ewigkeit ausgerichtet ist. Wir stellen uns entweder unter Seine Führung oder stehen unter Seiner Regierung. Zum einen geben wir nur vor, unsere Verantwortung vor Gott gerecht werden zu wollen, zum anderen sind wir bußbereit und tun Seine Werke ohne Menschenfurcht.



  • Schnee von gestern, Abfall vom Glauben und Perversion als gesellschaftlicher Zustand, der nicht neu ist. Die Natur des Menschen strebt von Gott weg. Ab einem bestimmten Punkt stehen die Erlösten unter der Zucht Gottes, die zur Buße leiten will (z.B. durch Krankheit, Unfrieden, Stress, Überforderung im Privatleben und im Beruf.

  • Unumkehrbar, Matth 24, Hesekiel ,Offenbarung... Die heutige Entwicklung in der Gemeinde ist nicht umkehrbar. Es stellt sich heute die Frage: Wie geistlich überleben, Gott die Treue halten und das Ziel erreichen?

  • Herausforderung für den persönlichen Bußweg richtig deuten, um nicht selbst auf Abwege zu geraten.

  • Erfordernis der Unterscheidung, ob man es in der Gemeinde mit Bekehrten oder nicht (richtig) Bekehrten zu tun hat. 

  • Nicht fleischlich, sondern lernen geistlich zu denken, d.h. Mit den Möglichkeiten Gottes zu rechnen, auf Sein Reden zu hören, sich in Weissagung und in prophetischer Erkenntnis üben, das Wort Gottes auf konkrete Herausforderungen anwenden, 

  • nicht Psychologie betreiben und danach handeln, sondern geistlich schauen (Weisheit, Erkenntnis, Bruderliebe, Demut und Gehorsam vor dem HERRN..) 2.Kor 4/18

  •  Mit der eigenen Heiligung auseinanderzusetzen, das unsichtbare Wirken des Heiligen Geistes erkennen, das Wort Gottes beobachten. Immer damit rechnen, dass Gottes Pläne "höher sind als menschliche Vernunft" und scheinbar Unmögliches, Ungewohntes für möglich halten.

  • Bevor man sich Einzelfragen zuwendet oder Einzelschicksalen begegnet klären:

  • Ob man selbst gerüstet ist, sich dem Zeitgeist und einer falschen Theologie zu stellen. Oder ist es viel wichtiger, dazu Berufene zu erkennen, damit diese in die vom Heiligen Geist geleitete Berufung zu kommen.

  • Bevor ich mich mit Einzelschicksalen auseinandersetze, (Glaubensfragen, psychische Störungen, Sünde) gilt es zu unterscheiden, ob man es mit jemandem zu tun hat, der noch gar nicht bekehrt ist. (Siehe Matth 13/24-30) Oder ob man es mit einem Bruder zu tun hat, der angefochten ist, weil wichtige Entscheidungen und Veränderungen anstehen. Schließlich, ob Hilfe seitens der Gemeinde eine ständige seelsorgerische Betreuung notwendig machen. Bis hin, dass man im Gebet erkennt, welchen Plan der HERR mit jemandem hat. Die Frage, warum jemand Probleme mit dem Glauben hat oder durch Krankheit angefochten ist, darf sich nicht in Befindlichkeiten erschöpfen. Sondern sollte viel mehr am konkreten Glaubensleben hinterfragt werden.

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