1. Dezember - Die Nacht ist vergangen, der Tag aber herbeigekommen.
- Axel Nickolaus

- 1. Dez. 2022
- 1 Min. Lesezeit

Diesen Tag macht die aller lieblichste Sonne Jesus Christus; deshalb nennt ihn Maleachi eine Sonne der *Gerechtigkeit und spricht in Kap. 3: Euch, die ihr fürchtet meinen Namen, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und das Heil unter seinen Flügeln. Denn alle, die an Christus glauben empfangen von ihm den Glanz seiner Gnade und Gerechtigkeit und werden selig unter seinen Flügeln. Er ist selbst die Sonne, von dem der Glanz und der Tag, das ist das Evangelium, ausgeht und leuchtet in alle Welt. Und Psalm 19/2 beschreibt auf's allerschönste beides, Sonne und Tag, Christum und das Evangelium, und spricht: Die Himmel verkündigen Gottes Ehre, was bedeutet: Wie die irdischen Himmel Sonne und Tageslicht bringen und die Sonne vom Himmel leuchtet, so haben die Apostel die rechte Sonne Christi in sich und bringen sie durch die Predigt. Dies hat alles von einem lieblichen Anbrechen des Tages, was vom Evangelium gesagt ist. Welches das Wort Gottes hoch und lieblich preist; denn es macht auch lebendig, fröhlich, vergnügt, rührig und bringt alles Gute mit sich.
*Gerechtigkeit: Mit der der Mensch vor Gott bestehen kann und gerettet ist.Foto: David Monje