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1. Oktober - Er sättigt dich mit dem besten Weizen

  • 1. Okt. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Nov. 2022



Wenn wir Äcker mit Korn betrachten, sollen wir nicht allein Gottes Güte sondern auch Gottes Macht erkennen und denken: O du liebes Korn, wie gibt dich Gott so reichlich. Und mit was für großer Gewalt behütet er dich, von der Stunde an, da du gesät bist, bis du auf den Tisch kommst! Durch wie viel Unglück und unzählige Gefahr bist du hindurch gekommen? Wie gewaltig reißt er dich durch aller Teufel Finger und Hände, die nach dir greifen, schießen und schlagen, damit sie dich vernichten und uns mit Hunger töten! Ja, ja so sollen wir denken. Wir haben aber leider! anderes zu tun, als solche Gnade und Kraft Gottes zu erkennen. Wir sind's, die am Korne das meiste getan haben; hätten wir nicht gearbeitet, so hätte Gott nicht geben können u.s.w. Warum bitten wir, dass Gott uns das Brot geben wolle? Weil wir hier auf Erden nichts von uns selber haben oder durch unsere Geschicklichkeit und Arbeit bekommen, sondern von Gott erbitten und erwarten müssen, Ps. 104/14: Du lässt Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde bringest.

 
 
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