10. November - So einer sagt: ich bin Paulisch, der andere aber: ich bin Apollisch...
- Axel Nickolaus

- 10. Nov. 2022
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Denn wenn der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere aber: Ich zu Apollos –, ist das nicht nach Menschenweise geredet? Was ist nun Apollos? Was ist Paulus? Diener sind sie, durch die ihr gläubig geworden seid, und das, wie es der Herr einem jeden gegeben hat:

Ich bitte, man sollte meinen Namen verschweigen und sich nicht lutherisch sonndern Christen nennen. Was ist denn Luther? Ist doch die Lehre nicht meine. So bin ich auch für niemand gekreuzigt. St. Paulus wollte es nicht dulden, dass die Christen sich nach Paulus oder Petrus nennen sondern Christen. Wie käme ich armer stinkender Madensack dazu, dass man die Kinder Christi nach meinem heillosen Namen benennen sollte? Aber wenn du meinst, dass Luthers Lehre evangelisch sei, dann muss du den Luther nicht ganz vergessen. Du wirfst sonst seine Lehre auch mit weg, die du als Christi Lehre erkennst. Wenn es für Timotheus gereicht hätte das Evangelium zu bekennen, hätte Paulus ihm dann geboten, sich seiner nicht zu schämen, für die Person des Paulus, der sich dem Evangelium ganz hingegeben hat? Wenn nun Timotheus gesagt hätte: Ich halte nichts von Paulus oder Petrus sondern nur von Christo, -obwohl er wusste, dass Paulus und Petrus Christum predigen, so hätte er damit doch Christus verleugnet. Denn Christus spricht in Matth. Kap 10: Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; (Wer euch verachtet, der verachtet mich.)
Foto: Wim van't Einde