12. Februar - ...dass weder Tod noch Leben...mag uns scheiden von der Liebe Gottes,...
- 13. Feb. 2023
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Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Gott macht es so, dass der Glaube sich nicht mit geringen Dingen abgeben muss, sondern solchen, mit denen die *Welt überfordert ist, wie den Tod, Sünde, Welt und Teufel. Denn die ganze Welt kann sich nicht mit dem Tod abfinden, verdrängt ihn und erschrickt davor und wird doch von ihm beherrscht. Aber der Glaube steht fest und tritt dem Tod, der die ganze Welt frisst, entgegen, entreißt ihm seine Macht und verschlingt den unersättlichen Lebensfresser. Genauso können die Menschen auch das *Fleisch nicht beherrschen und beruhigen. Sondern es regiert über alle Welt, macht was es will und bewirkt, dass alle Welt fleischlich ist. Aber der Glaube greift's an und wirft es unter sich und führt es an der Leine, sodass es (durch Selbstbeherrschung) gehorchen muss. Ebenso kann auch kein Mensch das Toben, Gewalt, Lügen, Hass und Neid der **Welt ertragen, jedermann ist überfordert und wendet sich ab. Trotzdem steht sie damit im Rampenlicht und beherrscht alles, außer den Glauben. Der durchschaut sie, tritt ihr Gebaren mit Füßen, dass es eine wahre Freude und Lust ist.
* Welt: Hier, Menschen, die Gott nicht kennen oder ablehnen.
* Fleisch: Die menschliche Natur, die Begierden und Trieben ausgesetzt ist.
** Welt: Hier, das gesellschaftliche, politische System.
Foto: Stephany Lorena