12. September - Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen…
- 12. Sept. 2022
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Aktualisiert: 22. Nov. 2022
Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere.

Es ist unmöglich, dass jemandem das Evangelium vorenthalten werden kann, denn es ist eine Lehre, die unter dem Himmel frei verfügbar und an keinen Ort gebunden ist. Und doch ist wohl wahr: In Stadt, Ort und Raum mögen die Bürger wohl das Evangelium oder die Predigt bekämpfen. Aber du kannst eine solche Stadt oder einen solchen Ort verlassen und dem Evangelio an einem anderen Ort folgen. Es ist nicht nötig, dass du um des Evangeliums willen die Stadt oder den Ort missionierst und dich durchsetzt. Vielmehr lass dem Stadtrat seine Stadt und folge du dem Evangelio. So leidest du vielleicht und duldest, dass man dir Unrecht tut und dich verjagt. Und leidest zugleich doch nicht, weil man dir das Evangelium nicht nehmen kann. Siehe, so kommen zwei Dinge überein, leiden und nicht leiden. Sonst, wo du unbedingt die Stadt mit deiner frohen Botschaft beglücken willst, dort raubst du der Stadtverwaltung ihre Autorität und gibst vor, du tust es um des Evangelium willen. Lieber, das Evangelium lehrt dich nicht rauben und nehmen. Auch wenn der Ort gegen Gott eingestellt ist und ohne Recht ihre Machtgegen dich missbraucht. Das Evangelium braucht keinen Raum und keine Stadt wo es bleiben kann; es will und muss im Herzen bleiben.
Foto: Chris Slupski