15. August - Unsere Missetat drückt uns hart; du wollest unsere Sünde vergeben.
- Axel Nickolaus

- 15. Aug. 2023
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Sag nicht: Ich bin jetzt nicht aufgelegt zum Beten; ich will noch eine Weile warten und was anderes tun, bis ich besser bereitet bin. So kommst du immer weiter davon ab, von einer Stunde zur anderen, ja von einem Tag zum anderen. Bis du dich mit Gewalt zwingen musst im Beten fortzufahren, dann wenn du dich am aller ungeschicktesten fühlst. Denn es heißt doch, was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen. Durch Verschieben wird keiner besser. Wenn du die Gelegenheit nicht nutzt und lernst beten, wenn du dich unsicher fühlst und deine Last spürst, dann lernst du es niemals. Denn wenn erst die süße Andacht kommt und du dich in Stimmung fühlst: Ahh, nun bin ich bereit, nun will ich richtig beten, - da kann wohl der Teufel dahinterstecken und dein Gebet zu *Sünde und Schande machen. Darum ist das die richtige Art Beten zu lernen, wenn du dich unfähig fühlst und Gott das sagst. So wirst du bald sicherer werden und dich leichter und motivierter fühlen. Und nur immer durch den Widerstand hindurch gedrungen und fortgefahren, dass du dich nicht durch die Sünde ablenken und abhalten lässt. Und immer daran denkst, nicht in Sünden bleiben zu wollen.
*Sünde: Trennung von Gott, Auflehnung gegen seine Gebote.
Foto: Samuel Martins