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15. März - ..mit starkem Geschrei und Tränen geopfert...

  • 15. März 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Und er hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen vor den gebracht, der ihn aus dem Tod erretten konnte; und er ist erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt.


An solchen Leiden und Gebeten sollen wir uns trösten. Denn wie Jesus leidet, so betet er auch, nicht nur für die, die damals gegen ihn waren, ihn misshandelten und ans Kreuz schlugen. Sondern auch für uns, denn jene Soldaten und Folterknechte sind nur die Diener und Knechte unserer Sünden gewesen. Denn wenn deine und meine Sünden Christum nicht ans Kreuz gebracht hätten, so hätten sie ihn wohl zufriedenlassen müssen. Weil aber Christus als der wahre Priester und das *Lämmlein Gottes dazu da ist, für die Sünde der ganzen Welt mit seinem Opfertod zu bezahlen, deshalb bekommt er es mit Misshandlung von Juden und Heiden zu tun. Daher, wenn er für die, die ihn kreuzigen bittet, bittet er für uns, die wir für sein Kreuz und Sterben der Grund sind. Daher sollen wir in dem Kreuz nichts anderes sehen, als dass wir ohne Sünden und vom ewigen Tod befreit sind. Weil Christus sein Leben aufgeopfert und sein priesterliches Amt mit Beten (für uns) ausgeübt hat. Und wer die Sünde wegnimmt, der nimmt auch den Tod weg.


*Lämmlein Gottes: Das Lamm war das wichtigste Opfertier im Alten Testament. Es war bekannt, dass es sich völlig bereitwillig seiner Schlachtung hingab.

Foto: Drew Beamer

 
 
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