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16. September - Wandelt nicht mehr wie die anderen Heiden wandeln…

  • 16. Sept. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

So sage ich nun und bezeuge in dem Herrn, dass ihr nicht mehr leben dürft, wie die Heiden leben in der Nichtigkeit ihres Sinnes. Ihr Verstand ist verfinstert, und sie sind entfremdet dem Leben, das aus Gott ist, durch die Unwissenheit, die in ihnen ist, und durch die Verstockung ihres Herzens.

Wenn es um die Fragen des Glaubens geht, Dinge die Gott betreffen und in denen man gottgefällig handeln soll damit man selig wird, in denen ist die (menschliche) Natur stocksteif und blind; unfähig auch nur ein Haar breit davon zu sehen, was die Dinge Gottes sind. Eingebildet ist sie, dass sie stolpert und hinein poltert wie ein blindes Pferd. Aber alles was sie auch erörtert und erkennt ist so gewiss falsch und unsinnig, genauso sicher, wie Gott lebt. Hier verhält sich die Natur wie ein Mann, der auf Sand baut, hier nimmt sie Spinnweben und will einen Rock daraus machen. Hier nimmt sie Sand als Mehl und will damit Brot backen. Hier sät sie Wind und sammelt die Wirbel. Hier misst sie die Luft mit Löffeln, trägt das Licht mit Schüsseln in den Keller und wiegt die Flamme auf einer Waage. So treibt sie all das dumme Zeug und verkehrte Spiel, das je gesehen wurde oder erdichtet werden mag. So macht die geistlosen Natur ihr Ding als sei es Gottesdienst und ist doch nichts.


 
 
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