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17. Oktober -Du wirst nimmermehr eins mit dem schädlichen Stuhl, der das Gesetz übel deutet.

  • 17. Okt. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Es fangen jetzt etlich Schlaumeier an den Konflikt zwischen Christo und Belial (dem Teufel) zu liberalisieren. Wollen dem Streit mit gutem Rat beistehen und schlichten, fordern, man sollte sich auf beiden Seiten zurückhalten und nachgeben. Die lassen wir zwar versuchen und machen was sie können, gönnen ihnen die Mühe wohl. Gelingt es ihnen den Teufel fromm und mit Christo einig zu machen, so sind sie die ersten. Ich meine aber, es verhält sich mit solchem Flickwerk wie in Sirach 22. Als wollte man Scherben zusammen flicken wo es schon viele Schuster gab, die sich dies zutrauten und vergeblich arbeiteten, bald Faden und Nadel verloren. In weltlichen Angelegenheiten, was unser Verhalten und die Umgangsformen in äußerlichen Dingen angeht, da mag man sich vergleichen und einigen wie man nur kann. Aber was den Glauben und Christi Reich anbelangt, wo man Gottes Regierungsstab beugen und biegen will, da duldet er kein Ausbessern und Zusammenflicken. Und wenn man sich trotzdem erdreistet, so macht man es nur noch schlimmer und verliert am Ende alles. Denn dieses Szepter soll und muss ganz und gerade bleiben, ohne alle Brüche und Lücken als die Regel und das Maß, wonach man glauben und leben soll.






 
 
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