18. März - Was dem Gesetz unmöglich war...
- Axel Nickolaus

- 18. März 2023
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Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch,

Wenn ich spüre, dass die Sünde mir in meinem Gewissen zu schaffen macht, dann hebe ich meine Augen und sehe die *bronzene Schlange am Kreuz an, meinen lieben Herrn Christum. Da finde ich dann eine andere Sünde gegen meine Sünde. Meine Sünde will mich anklagen und fressen, aber die andere Sünde ist Christus, meinen Herr, der für uns zur Sünde gemacht ist, obgleich er keine Sünde (an sich selbst) kannte. Auf dass wir in ihm die *Gerechtigkeit erlangen würden, die vor Gott gilt. Die Sünde an meinem Herr ist also mächtig, dass sie meine Sünde verdammt und ächtet und die Sünde der ganzen Welt wegreißt und verzehrt. Also ist meine Sünde durch jene Sünde verurteilt und durch den Gekreuzigten verdammt, dass sie mich nicht mehr verurteilen kann. Neben der Sünde finde ich ja auch noch den Tod in meinem *Fleisch, der mich quält und tötet. Auch hier habe ich einen anderen *Tod gegen diesen Tod, welcher der Tod für meinen Tod ist, der ihn ebenso kreuzigt und wegreißt.
* bronzene Schlage: Siehe Mose 21/4
*Gerechtigkeit: ..die mich gerecht, d.h. frei spricht von ererbter und begangener Sünde und rettet vor dem ewigen Tod.
* Fleisch: Die menschliche Natur, die von Gott weg strebt.
* Tod: Der Tod Jesu am Kreuz hat den ewigen Tod besiegt, die Todesstrafe ist durch ihn aufgehoben. Foto: Önder Örtel