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1963 Jahre Judenhass im Licht der Bibel

  • 3. Nov. 2023
  • 8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Nov. 2023


Übersetzt aus dem Hebräischen bedeutet Hamas: Unrecht, Frevel, Grausamkeit, Gewalt.


Die Welt scheint immer wieder kopfzustehen und zwischen Judenhass und Solidarität mit Israel hin und her zu taumeln. Ebenso gibt es viele Erklärungen, warum dieses kleine Land angegriffen und das Volk der Juden verfolgt wird. Kaum jemand, der das Geschichtsbuch des jüdischen Volkes, die Bibel bemüht, um nachzuschauen, was der Gott Israels sagt, obwohl dort viele Fragen eine Antwort finden. Hier der Versuch eines Überblicks in Schlagzeilen:


Beherrscher der Welt

Offb 12,9 Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt. Er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.

Einer der ersten Engel, Luzifer, hat seinen Aufstand gegen Gott verloren und wird aus dem Himmel. geworfen. In seiner Wut ist er auf Zerstörung aus, seine Rache gilt der Schöpfung Gottes.


Feindschaft von Anfang an

1Mo 3,15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Der Sündenfall, Eva hat sich von Satan verführen lassen und Adam mit hineingezogen. Gott bestraft diesen Vertrauensbruch mit der Vertreibung aus dem Paradies. Gleichzeitig startet Gott einen Rettungsplan, um möglichst viele Menschen aus dem Rachen des Todes zu befreien. Am Kreuz von Golgatha wird die Prophezeiung wahr. Mit dem Opfertod Jesu wird die Macht Satans gebrochen, der Weg zurück zum Vater ist frei.


Verführer der Menschheit

Mt 4,8 Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben,...

Der Teufel beherrscht alle Länder dieser Welt, ist auf Zerstörung aus, weil er den Menschen hasst. Nicht er wird einmal Gottes Partner sein, sondern die Erlösten, die im tausendjährigen Friedensreich mitregieren werden. In seiner Wut überzieht Satan die Welt mit Krankheit, Tod, Naturkatastrophen und Seuchen und vor allem versucht all diejenigen zu verführen, die ihm bislang nicht folgen. Sei es durch verlockende Angebote, durch Krankheit und Not oder durch Zwietracht und Irrlehren in der Christenheit.


Wehe den Feinden, Segen den Freunden.

1.Mos 12/3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

Was Mose hier vor über 3000 Jahren prophezeit hat, spannt einen weiten Bogen von der Landnahme Kanaans durch die Juden im Jahr 1406 v.Chr. bis ans Ende der Zeiten. Wie oft in der Geschichte des Judentums hatte Gott sein Volk in die Hände seiner Feinde gegeben, um es zu züchtigen. Und wie oft hatte es der Gott Israels wieder befreit und ins Gebote Land zurückgeführt. Gott regiert sein Volk, lässt es durch andere Völker verfolgen, um dann schließlich diese Völker ihrerseits wieder für ihre Feindschaft gegen Israels zu bestrafen. Hier regiert ein Gott, dessen Größe und Weisheit menschliches Denken übersteigt und der sich in seinem Sohn Jesus Christus der Menschheit offenbart (verständlich) gemacht hat. Sein Ziel ist es, möglichst viele Menschen aus den Händen des Todes zu retten und sie ins Ewige Leben heimzuholen. Dazu hat sich Jahwe zunächst das jüdische Volk auserwählt um seinen Heilsplan von dort aus in alle Welt hinauszutragen. Was bis heute durch das Evangelium geschehen ist, das hat für Israel eine besondere Bedeutung. Hier fand zuallererst der Kampf um die Errettung der Seelen statt. Am Kreuz von Golgatha wurde ein für alle Mal der Weg zum Vater im Himmel frei gemacht und in Jerusalem wird auch das siegreiche Finale stattfinden. Auf diesem Weg ist es vor allem das jüdische Volk, das durch viel Not, Kriege und Leiden gehen muss, so ist es vorhergesagt. Schauen wir nur auf die Zeit der Diaspora, der Vertreibung der Juden in alle Welt seit dem Jahr 70 n.Chr. Gemäß der oben genannten Prophetie aus 1.Mos 12/3 wurden auch in der Neuzeit Nationen von Gott gestraft oder gesegnet, je nach ihrem Verhalten gegenüber den Juden:

  • Im Zarenreich (1547-1918) galten Juden als minderwertig und Außenseiter. Besonders schlimm waren die Juden-Pogrome im 19. Jahrhundert, denen tausende zum Opfer fielen. Schließlich endete die russische Monarchie in den Tagen der Oktoberevolution, Der Zar wurde mit seiner Familie ermordet und es folgte der Kommunismus eines Karl Marx, der noch viel blutrünstiger im ganzen Land wütete und schließlich die russische Seele in ein kaltes Herz verwandelte. Der Materialismus war geboren.

  • In der Nachfolge waren Juden in der Sowjetunion ebenfalls Bürger zweiter Klasse und wurden immer wieder verfolgt. Das Kommunistische Regime endete am 26. Dezember 1991.

  • Der Holocaust an den Juden im Dritten Reich, in den Jahren 1933 bis 1945 endete mit der Zerstörung vieler deutscher Städte und der totalen Kapitulation. Noch kurz zuvor hatte das Volk seiner Nazi-Führung zugeschrien, dass es den totalen Krieg wolle. Ein Ruf nach kollektiver Selbstzerstörung.

  • Auch in der DDR wurden Juden wie auch Christen benachteiligt und verfolgt. Der Holocaust wurde weitgehend ausgeblendet, eine Verantwortung gegenüber den Juden lehnte der "Arbeiter- und Bauernstaat" ab. Ganz im Gegensatz zum anderen Teil Deutschland gab es nach anfänglichen Erfolgen kein Wirtschaftswunder. Vielmehr zerfielen Ortschaften immer mehr, gleichzeitig wurde eine ideologische Fassade erzeugt, hinter der die Bürger Entbehrungen erlitten und in Unfreiheit lebten. Das Ende erfolgte genau nach 40 Jahren seiner Staatsgründung und erfüllte obendrein ein klassisches Zeitmaß der Bibel.

  • Ganz anderes erging es dem andere deutschen Staat, der Bundesrepublik Deutschland. Nachdem am 29. März 1966 das deutsch-israelische "Wiedergutmachungsabkommen" erfüllt war, reiste Bundeskanzler Adenauer wenige Monate nach seinem 90. Geburtstag im Mai 1966 nach Israel und festigte die deutsch-israelische Freundschaft. Gleichzeitig erlebte Westdeutschland ein "Wirtschaftswunder" bis weit in die 90er-Jahre hinein. Zahlreiche gemeinsame Projekte begleiteten bis heute diese Verbundenheit. Gleichzeitig zeichnet sich aber ein wachsende Antisemitismus besonders durch den Einfluss links-grüner Politik und dem Neo-Marxismus der Frankfurter Schule ab, verbunden mit dem wachsenden Einfluss des Islams in Deutschland. Siehe die Feiern zu den terroristischen Anschlägen jüngster Zeit.

  • Die USA sind seit ihrer Verfassung am 17. September 1787 wirtschaftlich und militärisch zu einer Weltmacht aufgestiegen. Ein Land, das nebst den Einwanderern aus vielen Nationen vor allem durch Juden in Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst einen unglaublichen Boom erlebt hat. Bis noch in jüngster Vergangenheit galten die Vereinigten Staaten als ein Land, in dem sich Juden traditionell frei bewegen konnten.

  • Wenn es um Judenhass geht, dann steht die islamische Welt wie ein Mann zusammen, ohne sich jedoch untereinander sonderlich zu vertragen oder Frieden halten zu können. Das palästinensische Volk nimmt in dieser Front gegen Israel eine Sonderrolle ein. Es handelt sich hier geschichtlich um die Nachfahren der Philister, die sich schon zu Zeiten des Alten Testaments immer wieder mit Israels bekriegt hatten. Bekannteste Auseinandersetzung, der Kampf zwischen David und Goliath vor rund 3000 Jahren. Gefangen in einem heillosen Judenhass erleben wir heute, wie die eigene politische Führung, die Hamas, ihr Volk als Kanonenfutter gegen Israel benutzt. Tragischer kann sich auch in diesen Tagen die Prophezeiung aus 1.Mos 12/3 nicht erfüllen. Obendrein, wenn der Holocaust, dieser größte Judenmord aller Zeiten, zum Vorbild genommen wird. Nicht nur, dass Adolf Hitler zum Großmufti von Jerusalem Beziehungen pflegte, um den Judenhass in Palästina zu implantieren. Auch heute fand man bei Hamas-Kämpfern Hitlers "Mein Kampf", als Lehrbuch für die Judenverfolgung. Es offenbart sich ein weltweiter Geist, der die Vernichtung Israels zum Ziel hat, nicht ohne Grund wie wir noch sehen werden und an dem auch die UNO ihren Anteil hat.

  • Die christlich geprägte Welt schaut ratlos auf den Hass um Israel, blind für die geschichtlichen Zusammenhänge und die Offenbarungen der Bibel. Was noch die Überlebenden der Naziherrschaft nach dem Zweiten Weltkrieges begriffen hatten, ist heute nahezu vergessen. So sind auch wir wieder auf dem Weg, von einem segnenden Volk zu einem fluchenden zu werden. Glücklich, wer sich dem enthalten kann, Die Folgen sind bekannt. Der Segen, der von Juden ausgeht, war in früheren Zeiten in England bekannt, hier soll es ein Sprichwort gegeben haben: "Halte dir einen Juden zum Freund, damit es dir gut geht." Bei klarem Menschenverstand und entsprechendem Geschichtsbewusstsein sicherlich ein weiser Rat. Nicht alles, was von Juden ausgeht, mag zum Segen der Nationen gereichen. Die besonderen Talente, die diesem Volk ganz offensichtlich gegeben sind, wurden immer wieder missbraucht und zum Schaden vieler verwandt. Warum sollten Juden hier besser sein als andere Menschen? Noch ist die Zeit nicht gekommen, in der Gott sein Volk zum Segen der ganzen Erde machen wird. Bis dahin erleben wir auch Israel als ein gespaltenes Land zwischen orthodoxem Glauben und Geschichtsvergessenheit in Partylaune. Was immer von diesem Land ausgeht und die Welt in Aufruhr versetzt, eines lehrt uns die Geschichte der letzten 2000 Jahre:

Gott selbst regiert und richtet Israel, bis die Zeit erfüllt ist. Wehe denen, die aus eigener Bosheit sich zu Erfüllungsgehilfen machen, es ist ihnen bisher schlecht bekommen.


Das Heil kommt von den Juden

Joh 4,22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.

Mit schlichten Worten macht Jesus darauf aufmerksam, dass die Rettung der Welt und somit das Ende Satans, von den Juden kommt. Wenn wir tagtäglich erfahren, wie sehr Hass, Gewalt und alle Not die Erde überziehen, wie sehr müssen dann erst Satan und seine Engel Israel hassen, droht ihnen doch von dort das schrecklichste Ende.

Mt 23,39 Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

Jesus verabschiedete sich von seinen Verfolgern, den Pharisäern und Schriftgelehrten, die ihn kurze Zeit später durch die Römer an Kreuz schlagen lassen werden. In der Folge wird es 40 Jahre später zur Zerstörung des Tempels in Jerusalem und zu einem Massenabschlachten der Juden durch die römische Besatzungsmacht kommen. Es handelt sich um den Beginn einer Vertreibung der Juden in alle Welt, aber auch um den Beginn globalen Judenhasses. Denn überall dort, wo Juden hin flüchten, werden sie auch verfolgt und gehasst. Jesus spricht von jetzt an, was so viel bedeutet wie, fortan seit ihr auf euch selbst gestellt, der Beschützer und Retter Israels verabschiedet sich, aber nicht für immer. Die Wiederkehr Jesu in Macht und Herrlichkeit als Richter, aber auch als Retter der Welt, ist angekündigt. Zwar wird es Satan gelingen, die Menschheit an den Rand der Selbstvernichtung zu treiben, doch am Kreuz von Golgatha wurde ihm der Kopf zertreten, es bleibt dem Teufel nur noch wenig Zeit, bis das Urteil über ihn vollstreckt wird. Für den ehemaligen Himmelsbewohner, den gefallenen Engel Luzifer, gibt es keine Umkehr und keine Vergebung. Das Urteil ist gesprochen und so wird ein Überrest von Juden am Ende der Zeiten übrig bleiben und Jesus in höchster Not, mit Weinen und Wehklagen anrufen. Und der HERR wird kommen.


Das Ende der Feindschaft

Offb 20,2 Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre.

Was der Apostel Johannes hier um das Jahr 100 n.Chr. in seiner Vision der Offenbarung sieht, ist der unumstößliche Plan Gottes. Es wird ein einziger Engel sein, der den Teufel, wie einen tollwütigen Hund an die Kette legt. Danach kommt das 1000-jährige Friedensreich, das Jesus von Jerusalem aus errichten wird. Weder Tod noch Krankheit werden die zukünftige Erde heimsuchen und die Erlösten des Neuen Testaments werden zusammen mit den Glaubenshelden des Alten Testaments die Welt nach dem Willen Gottes regieren.


Zusammenfassung:

Israel steht im Mittelpunkt eines Rettungsplans für die gesamte Menschheit. Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, in der Nachfolge König Davids geboren, hat den Ratschluss Gottes Wirklichkeit werden lassen. Vor zweitausend Jahren hätte das tausendjährige Friedensreich schon beginnen können, doch die Masse des damaligen Volkes der Juden hatte seinen Messias nicht erkannt und durch die Römer hinrichten lassen. Der Weg über das Kreuz hat zunächst einmal die Macht Satans gebrochen. Wer sich zu Jesus bekehrt, ist dem Satan entrissen, die Gemeinde wird sich als Braut Christi mit ihrem Bräutigam im Himmel in naher Zukunft vereinen, die Zeichen sind erfüllt. Israel wird durch die Drangsalszeit gehen müssen und Satan wird noch einmal alles versuchen, dieses kleine Volk auf seinem winzigen Stück Land im Nahen Osten auszurotten. Es wird ihm nicht gelingen, so wie er auch die Gemeinde der Christenheit nicht verhindern konnte, und ganze Volksscharen unter seinen Krallen entwischt sind. So wird auch Israel nicht ausradiert, denn der Widersacher ist schon gerichtet. Aller Grund, sich mit großer Freunde und Unterstützung dem Jüdischen Volk zuzuwenden und jeden Judenhass abzulegen. Auch wenn Israel noch in großer Ferne von Gott lebt und seine Verheißungen nicht versteht. Auch wenn es noch durch manche Kriege und Konflikte gehen muss, die Zusagen Gottes bleiben bestehen. Das Heil der Menschheit kommt von den Juden. Zuerst durch Jesus Christus vor zweitausend Jahren und zuletzt durch Jesus Christus am Ende der Welt, wenn die Juden ihn anrufen werden. Bis dahin hat uns der HERR seine Gebote und Sein Kreuz hinterlassen, damit die Christenheit nicht müde wird, sich auf Seine Wiederkehr zu freuen. Eine Zukunft, bei der sich die Gemeinde, als Himmlisches Volk Gottes mit den Juden, dem irdischen Volk Gottes vereinen wird. Maranatha!





Foto Vordergrund: Sohaib Al Kharsa

 
 
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