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2. Mai - Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen...

  • 2. Mai 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.


Gott: Du bittest, ich soll dich erlösen; sei dir nicht zu schade dafür. Sag' mir nicht, wie ich es tun soll und mach' dir auch selbst keine Gedanken darüber, wie es zu geschehen hat. Ich will allein dein Meister sein, ich will dich den Weg führen, auf dem du mir gehorsam wandelst. Du meinst, es ist schlecht, wenn es nicht so geht, wie du denkst. Aber dein Denken ist schädlich und behindert mich. Es muss nicht nach deinem Verstand gehen, sondern über deinen Verstand hinaus. Gib zu, dass du mit deinem Verstand nicht weiter kommst, so gebe ich dir meinen Verstand. Unverstand ist der richtige Verstand, wenn du nicht weißt, wohin du gehst, dann bedeutet dies zu wissen, wohin du (im Gottvertrauen) gehst. Es ist der Weg des Kreuzes, den kannst du nicht finden, sondern ich muss dich wie einen Blinden führen. Darum nicht du, nicht ein Mensch, nicht ein Geschöpf, sondern ich, ich selbst will dich anleiten durch meinen Geist und mein Wort auf dem Weg, den du wandeln sollst. Nicht das Werk, das du gerne tun möchtest, nicht das Leiden, das du dir vorstellst, sondern das, was gegen dein Denken, deine Entscheidung und deine Wünsche gerichtet ist. Da folge nach, da rufe ich, sei mein Schüler. Dann ist die Zeit, dein Meister ist da, sei nicht ein (störrisches) Pferd oder ein unvernünftiges Tier.


Foto: Mateus Campos Felipe

 
 
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