top of page

2. Oktober - Ihrer waren viertausend, die gegessen hatten.

  • 2. Okt. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Bei Christo waren die vielen tausend Menschen schon längst, schon vor Anfang der Welt, gesättigt. Denn er sieht und kennt die Sättigung und den Überfluß, genauso, als wäre es schon vor tausend Jahren geschehen. Aber in den Augen der Jünger ist alles unmöglich, auch nach tausend Jahren und in Ewigkeit. Ach! *Fleisch du bist wohl Fleisch und bleibst Fleisch. Wenn keine Gefahr und Not vorhanden ist, wenn du gegenwärtig genug Güter hast, so glaubst du tapfer. Aber wenn's dir am nötigsten Unterhalt fehlt und Not da ist, dann singst du oder heulst aus Psalm 4: Jene haben viel Wein und Korn. So sehr sich das Fleisch und der Unglaube in die gegenwärtige Not hineinsteigert, so sehr ist man in Hoffnungslosigkeit gegenüber den abwesenden und zukünfitgen Dingen ersoffen. Psalm 104 27-28: Es wartet alles auf dich, dass du ihnen Spesie gibst zu seiner Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie, wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gut gesättigt.


*Fleisch: Die menschliche Natur, Zweifel und Unglaube, die nur das sieht was vor Augen ist.

 
 
bottom of page