top of page

20. März - Ich bin durch's Gesetz dem *Gesetz gestorben, auf das ich lebe.

  • 20. März 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Die Heilige Schrift gibt unserem Herrn Christo viele liebliche Namen, nennt ihn unser Gesetz, unsere *Sünde und unseren Tod. Obgleich er nichts anderes ist als Freiheit, Gerechtigkeit, ewiges Leben und Seligkeit. Deshalb ist er ein Gesetz gegen das Gesetz, eine Sünde gegen die Sünde, ein Tod gegen den Tod, damit er uns von der Strafe des Gesetzes erlöst und von Sünde und Tod befreit und gerecht und lebendig macht. Daher ist Christo zugleich Freiheit, Sünde und Gerechtigkeit, Tod und Leben. Denn eben dadurch, dass er sich durch das Gesetz verklagen lassen hat, durch die Sünde verdammen und durch den Tod verschlingen, hat er das Gesetz aufgehoben. Somit hat er gleichzeitig das Gesetz weggenommen, die Sünde ihrerseits verdammt und den Tod seinerseits umgebracht und uns gerecht und selig gemacht. Also ist Christus ein Gegengift, woran Gesetz, Sünde und Tod umkommen müssen. Und er ist eine heilsame Medizin, wodurch die Gläubigen nicht nur von allem Unglück frei werden, sondern auch gerecht, lebendig und selig.


*Gesetz: Die Gebote Gottes, die kein Mensch alle einhalten kann und ein Hinweis auf die Gnadenbedürftigkeit des Menschen sind. 

*Sünde: Die Auflehnung gegen Gott, seine Gebote und Schöpfungsordnung.

Foto: Mahdi Bafande

 
 
bottom of page