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22. November - Wo zwei oder drei vesammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

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Es geschehen viel mehr und größere Sünden, wenn die Leute zuhause bleiben, als wenn sie sich in die Gesellschaft anderer Leute begeben. Ich habe es an mir selbst erfahren, dass ich nicht in so viele Sünden falle, als wenn ich allein bin. Wenn man allein ist, dann denkt man einer Sache intensiver nach. Und ist uns etwas Unangenehmes passiert, so bilden wir es uns um so heftiger ein und machen es größer und ärger als es an sich ist. Denken, es sei niemand unglücklicher als wir und malen uns aus, es werde ein böses Ende mit unseren Problemem nehmen. Zusammengegefasst: Wenn wir allein sind, dann haben wir wunderliche Gedanken und legen einen Konflikt immer schlimmer aus als er in Wirklichkeit ist. Meinen dagegen, dass andere Leute viel glücklicher sind und es ihnen besser ergeht, wir dagegen in Trübsal und allerlei Not stecken. Womit wir uns sehr weh tun.


Foto: Alex Ivashenko

 
 
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