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22. Oktober- Mose, was schreist du zu mir?

  • 22. Okt. 2022
  • 1 Min. Lesezeit


Ach man soll einen Christen nicht so gering achten wie einen unbekannten Fremden, einen Heiden oder gottlosen Menschen. Er ist teuer von Gott erkauft und sein Gebet ist ein mächtiges großes Ding; denn er ist mit Christi Blut geheiligt und mit dem Geist Gottes gesalbt. Was er ernsthaft bitte, besonders mit dem unaussprechlichen Seufzen seines Herzens, dass ist ein großes, unerträgliches Geschrei in Gottes Ohren. Er muss es hören, ebenso wie er zu Mose spricht: Was schreist du zu mir? Konnte Mose doch vor Sorgen und Zittern nicht flüstern, als er in der höchsten Not war. Dieses Seufzen seines Herzens, zerschnitt auch das Rote Meer, machte es trocken, führte die Kinder Israels hindurch und ersäufte den Pharao mit aller seiner Macht. Das und noch viel mehr, kann und tut ein rechtes geistliches Seufzen (und Gebet).


Foto: Gary Meulemans

 
 
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