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24. November - Denn so hoch der Himmel über der Erde ist...

  • 24. Nov. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten.



Das ist die leidige Aufsässigkeit unserer *Natur, wenn Christus mit seiner Gnade und seinem Trost zu ihr kommt, sie dennoch vor ihm scheut und vor ihm flieht. Dem sie doch einfach nachlaufen sollte, nackt und barfuß, bis ans Ende der Welt. Stattdessen windet und krümmt sich der Mensch, versucht gute Taten vorzuweisen, will rein und würdig genug sein und durch sich selbst einen gnädigen Gott und Christum verdienen. Müht sich Frieden zu finden und der Sünde zu entkommen wenn er vor Christum weg läuft, um etwas bei sich selbst zu finden, damit er würdig ist zu Jesus zu kommen. Womit der Mensch immer tiefer in Schrecken und Zweifel verfällt, bis ihn Christus mit seinem Wort wieder heraus reißt. Darum sollst du ihn nicht beleidigen, in dem du ihn und den Trost den er bringt zurückweist. Damit machst du dir Jesus nur selbst zum Schreckgespenst und musst verzweifeln. Sondern lauf mit aller Zuversicht zu ihm, damit du schnell das fröhliche, tröstliche Wort hörst:

Fürchte dich nicht, womit er dir und allen betrübten Gewissen ins Herz redet und die Vergebung von allen Sünden zuspricht.


*Natur: Die ererbte Ursünde von Adam.


Foto: JJ Jordan

 
 
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