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25. März - ..mir geschehe, wie du gesagt hast.

  • 25. März 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.



Niemals würde die heilige Jungfrau den Sohn Gottes empfangen haben, wenn sie nicht der Verkündigung des Engels, dass es so geschehen werde, geglaubt hätte: Mir geschehe, wie du gesagt hast. Deshalb lobt sie auch Elisabeth: Selig bist du, die du geglaubt hast, denn es wird vollendet werden, was dir gesagt wurde vom Herrn. Wunderbar, wie dieses jungfräuliche Herz, das Unglaubliche, glauben konnte. Dass sie aus sich, ohne Mann Mutter werden soll, und zwar von einem so großen Königs, der der Sohn des Allerhöchsten ist. War sie doch selbst unbedeutend und elend arm, wie konnte sie das verstehen? Aber der Heilige Geist hatte sie überschattet: Siehe, ich bin des Herrn Dienerin. Ich gebe dir meinen Willen ab! Sobald sie das gesagt hatte, war sie Mutter geworden und es geschah etwas Außergewöhnliches, wie mit keiner anderen Frau zuvor. Jene Kraft des Glaubens, die es möglich machte, dem Engel zu glauben, sie ist kein geringeres Wunder, als die Menschwerdung des Wortes (Gottes) selber.


Foto: Mateus Campos Felipe


 
 
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