28. November - So jemand mein Wort wird halten, der wird den Tod nicht sehen ewiglich.
- 28. Nov. 2022
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Was für ein großen und mächtigen Segen hat ein Christ der da glaubt. Vor dem muss auch der Tod, Sünde und Teufel weichen. Und dieser Mensch fängt auch hier schon in dieser Zeit das ewige Leben an. Das macht Christus, Gottes Sohn, an dessen Wort er glaubt. Darum sollte ein Christ in diesem Reim...
Ich lebe und weiß nicht, wie lange,
ich sterbe, weiß nicht wann,
ich fahr' von dannen, weiß nicht wohin,
mich wundert's, dass ich so fröhlich bin.
...die letzten zwei Zeilen ändern und mit fröhlichem Mund und Herzen reimen:
ich fahr' und weiß gottlob wohin,
mich wundert's, dass ich so traurig bin.
Gut wäre es, wenn selbstgefällige, nicht bußbereite Leute diesen Reim in seiner ursprünglich Fassung immer vor Augen hätten. Damit sie sich einmal dessen bewusst und klug werden. Das bedeutet, in sich schauen und bedenken, dass sie sterblich und keinen Augenblick ihres Lebens sicher sind. Sich also dazu bewegen lassen, Gott zu fürchten, Buße zu tun und sich zu bessern. Wie Mose in seinem Psalm alle Adamskinder ernsthaft ermahnt zu beten: Lehre uns, Herr, bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug wären.
Foto: Ben White