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29. März - Herr sei mir gnädig; denn ich bin schwach...

  • 29. März 2023
  • 1 Min. Lesezeit

HERR, sei mir gnädig, denn ich bin schwach; heile mich, HERR, denn meine Gebeine sind erschrocken 4 und meine Seele ist sehr erschrocken.


Erbarme dich, Herr, denn ich bin schwach; heile mich, denn meine Gebeine sind erschrocken.... ich weiß was ich rede. Andere mögen zusehen, ob sie wissen, was sie reden. Das ist gewiss, dass niemand zur Barmherzigkeit Gottes gelangt, der nicht aufs heftigste nach ihr hungert und dürstet, wie der Psalm 42/2 ff sagt: Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir. Keine satte und überdrüssige Seele darf hoffen, von Gott erfüllt zu werden; denn allein die Hungrigen erfüllt er mit Gütern. Wie viel weniger wird er den Überdrüssigen das ewige Leben schenken, (die ja viel lieber an diesem Leben hängen) und das ewige verachten. Allein denen, die das ewige Leben aufs glühendste und mit unaussprechlichem Seufzen suchen, erbitten und um seinetwegen anklopfen, wird er's geben. Weil wir dies aber in diesem Leben (hier auf der Erde) nicht tun, so legt Gott den Tod und allerlei Anfechtung auf uns. Deren Druck soll uns dazu treiben, Barmherzigkeit und Leben zu suchen.


Foto: Ben White

 
 
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