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3. Mai - ..dass alles was man sieht aus nichts geworden ist.

  • 3. Mai 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.

Zu Gottes Wesen gehört es, dass er aus nichts etwas macht. Demzufolge, wer noch nicht -nichts- ist, aus dem kann Gott auch nichts machen. Die Menschen machen aber aus sich etwas; das ist aber lauter unnützes Zeug. Darum nimmt Gott niemand auf als die Verlassenen, macht niemand gesund als die Kranken, macht niemand sehend als die Blinden, macht niemand lebendig als die Toten, macht niemand fromm als die Sünder, macht niemand weise als die Ahnungslosen. Kurz: Gott erbarmt sich über keinen, als nur den Elenden und gibt keine Gnade als nur denen, die im Unglück stecken. Deshalb kann kein Stolzer, Heiliger, Intellektueller oder Gerechte zu Gottes Materie werden und Gottes Werk in sich erlangen. Sondern er bleibt in seinem eigenen Denken und Handeln erstarrt und gibt einen selbst ernannten, falschen, geschönten Heiligen ab. Ein Mensch, der nicht so ist, wie er scheint: Ein Heuchler.


Foto: Jiri Brtnik

 
 
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