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30. Dezember - Wieviel ihn aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden,...

  • 30. Dez. 2022
  • 1 Min. Lesezeit


Ein Christ sollte ein solcher Mensch sein, der von Geburt ein Christ ist. Dies lässt sich nicht erarbeiten oder nachbessern wie *Mosis Schüler und alle *Werkheiligen, die es mit guten Vorsätzen tun wollen. Die hier und dort ein gutes Werk tun und doch nichts damit ausrichten. Vielmehr gehören neue Menschen dazu, die da heißen: (wieder-)geborene Gotteskinder, die an den Namen Christi glauben. Und die mit dem Herzen am Wort Gottes hängen, weil ihnen Gott die Sünde vergibt und aus Gnade annimmt. Christus redet von zweierlei Geburten: Von der fleischlichen Geburt aus Vater und Mutter und von der geistlichen Geburt aus Wasser und Geist. Die fleischlich geboren werden sind Menschen, haben Leib und Seele, Vernunft und Sinne, Augen, Ohren und andere Gliedmaßen, die zu einem Menschen gehören. Die geistlich geboren werden heißen Christen und kommen in das Reich Gottes. Jesus predigt besonders dem Nikodemus von der neuen Geburt und spricht: Wer ein Christ sein und in das Reich Gottes kommen will, der muss eine andere Geburt haben als die erste, die fleischliche. Die alte, fleischliche tut es nicht. Wer ein Christ sein will, der muss den *alten Adam ganz ablegen und eine andere Geburt suchen, von neuem geborgen werden.


*Mosis Schüler: Die Israeliten, die unter dem Gesetz stehen und  Gebote befolgen sollten.

*Werkheiligen: Die Menschen, die versuchen durch gute Taten vor Gott bestehen zu können.

*alten Adam: Der erste Mensch, der in Sünde gegen Gott verfallen war.

Foto: Michael Glazier

 
 
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