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5. Mai - Gott führt die Gefangenen zu rechter Zeit raus...

... der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohlgehe; aber die Abtrünnigen bleiben in dürrem Lande.


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Wenn der Mensch scheitert und untergeht mit all seinen Fähigkeiten, Kräften und Plänen, dass nichts mehr übrig bleibt als ein elender, verdammter, verlassener Sünder, dann kommt göttlich Hilfe und Kraft. Hiob 11. Erst wenn du meinst, dass du verloren bist, dann wirst du hervorbrechen wie der Morgenstern. Denn wer nicht die Sünde fühlt, der sucht keine Gnade, auch nicht das Evangelium oder den Glauben. Darum ist die Macht des Gewissens wie ein Gefängniswärter, der dich fesselt, verurteilt und gefangen hält. Und Gott befreit uns nicht aus solcher Gefangenschaft, wenn wir meinen, dass es an der Zeit ist. Vielmehr lässt er uns darin gedemütigt und gequält werden, bis wir bereit sind, um Gnade zu flehen, "gnadendurstig" sind. Erst dann kommt Gott und richtet uns mit seinem Wort auf, an dem wir dann hängen und uns befreien lassen. Dass wir aus einem schlechten, eingetrübten Gewissen rauskommen, in ein gutes, zuversichtliches.


Foto: Hasan Almasi

 
 
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