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6. Juni - ..dass er uns errette von dieser gegenwärtigen, bösen Welt...

..der sich selbst für unsre Sünden dahingegeben hat, dass er uns errette von dieser gegenwärtigen, bösen Welt nach dem Willen Gottes, unseres Vaters.

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Kommt der Teufel nun plötzlich angeschlichen und räumt dir diese Worte aus dem Blickfeld, gibt dir Zweifel ein, ob du von Gott zur ewigen Seligkeit ausgewählt bist oder nicht, so sei klug. Wenn er dir die schrecklichen Beispiele von Gottes Zorn und Gericht vorhält und dass die Anzahl der Auserwählten gering, der Verdammte aber groß ist, dann lass dich nicht auf solch gefährliche Gedanken und Diskussion ein. Du übernimmst dich gewiss und brichst dir den Hals. Vielmehr wehre dich und sage: Mir ist nicht befohlen, dass ich mir über Gottes Zusage Sorgen machen soll, die mir zu hoch ist und unmöglich zu erforschen. Ich bleibe bei den Worten von Paulus, der sagt, dass Christus sich selbst für unsere Sünden geopfert hat. Auf dass er uns errette, was er dann auch nach dem Willen Gott des Vaters getan hat.


Foto: Anderson Rian

 
 
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