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6. September - Wer sich rühmet, der rühmet sich des Herrn

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Unser Herz muss danach ausgerichtet sein zu denken: O Herr, wenn wir darüber urteilen sollten wie ich lebe und was ich tue, so würde ich nicht vor dir bestehen, selbst wenn ich wie Johannes der Täufer wäre. Es ist alles noch nicht Gabe, Geschenk und Barmherzigkeit sondern ein Vor-sich-hinleben. Aber ich lobe mich dein Diener zu sein, weil du mir ununterbrochen schenkst, wie du es schon Abraham versprochen hast, mir durch deinen Christus barmherzig zu sein. Bin ich nicht so fromm, so ist er (Christus) fromm. Bin ich nicht so heilig, so ist er heilig. Bin ich nicht Gottes Diener, so ist er doch Gottes Diener. Bin ich nicht ohne Probleme und Furcht so ist er frei von aller Sorge und ohne Furcht. So schwinge ich mich in ihn selbst und rühme mich, dass ich in Christo und durch Christum vor Gott bestehen kann. So will er, dass wir uns gerecht und heilig preisen aber nicht durch uns. Denn durch uns werden wir uns nur selbst loben wie die verzweifelten Übeltäter.


Foto: Joan Kwamboka



 
 
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