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7. Februar - Abraham hat Gott geglaubt, der da lebendig macht...

  • 7. Feb. 2023
  • 1 Min. Lesezeit

...dem er geglaubt hat, der die Toten lebendig macht und ruft das, was nicht ist, dass es sei.

Der durch sein Wort Himmel und Erde geschaffen hat und das Licht aus der Finsternis hervorleuchten ließ, der ist mächtig aus Nichts alles zu machen. Aus dem Tod das Leben, aus der Sünde Gerechtigkeit, aus dem Dienst des Teufels und der Hölle die herrliche Freiheit der Kinder Gottes. Wie er all die Sterne am Himmel mit Namen ruft, so ruft er *Abrahams Nachkommen, die so zahlreich wie die Sterne, ein unzählbares und prächtiges Heer sein sollen, noch bevor sie überhaupt da sind. Denn für Gott gibt es keine vergangene Zeit und keine zukünftige Zeit, sondern es ist vor ihm alles gegenwärtig, was uns begegnen soll. Ich kann machen, so spricht er, dass da steht, was nicht ist. Und herrliche Freude aus Trauer und Herzenskummer. Ich kann sagen: Tod und Grab, seist du Leben! Hölle, werdest du Himmel und Seligkeit! Gift, sei du köstliche Medizin und Erfrischung! Teufel und Welt, seist du meinen Christen nützlicher, als die lieben Engel und frommen Heiligen! Denn ich will meinen Weinberg so bebauen und pflegen, dass er durch allerlei Leiden und Unglück immer besser werden soll.



*Abraham Nachkommen: Juden und Nichtjuden. Wobei nur Isaak (der Stammvater Israels)  von Gott als Erbe der Verheißungen eingesetzt wurde.


Foto: Andrii Leonov

 
 
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