7. Hiob
- 10. Dez. 2022
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 28. Nov. 2025
Leiden zur Ehre Gottes
Wenige Generationen nach der Sintflut gab es immer noch Spuren einer Eiszeit. Gott erwähnt in der Auseinandersetzung mit Hiob geologische, und geografische Fakten, die die Erde nach der Sintflutkatastrophe beschreiben. Die Gläubigen dieser Zeit hatten noch keine Propheten und bezogen ihr Wissen aus der Überlieferung von Noah. Hiob bewohnte einen Landstrich im Lande Uz, südwestlich von Damaskus, und war wohl der reichste Man der damaligen Welt. Seine Besitztümer waren unermesslich. Hiob war wohltätig, ein gottesfürchtiger und vollkommener Knecht, wie ihn Gott selbst nannte. Und so gefiel es Gott Hiob auf die Probe stellen zu lassen, weil der Teufel an der Treue des Menschen Hiob zweifelte. Daraus entwickelte sich eines der bedeutendsten Glaubensbeweise der Geschichte. Gott behielt recht.
Der Teufel, der nach seinem Fall (siehe oben) noch Zugang um Himmel hatte, tritt vor den Thron Gottes um die Menschen wegen ihrer Sünden zu verklagen.
Gott macht ihn auf seinen treuen und vollkommenen Knecht Hiob aufmerksam.
Der Teufel meint, dass Hiob nur so treu ist, weil ihn Gott mit so viel Reichtum segnet.
Gott ist herausgefordert und gibt dem Teufel Freiheit, Hiob zu plagen.
Durch eintretende Katastrophen verliert Hiob seinen Besitz und auch seine zehn Kinder kommen bei einer Geburtstagsfeier um. Alle wenden sich ab. Aber er bleibt Gott treu, weil er bereit ist, nicht nur das Gute, sondern auch das Schlechte anzunehmen.
Vier Freunde kommen, um Hiob zu trösten. Dieser Besuch läuft schief, weil drei der Freunde ihm schließlich sündiges Verhalten unterstellen, um die Strafen Gottes (wie sieh meinen) zu erklären. Viele wahre Prophetien werden von den gläubigen Freunden ins Feld geführt, allerdings richten sie ihre Weisheit und Einsicht gegen den Falschen. Hiob braucht sich nichts vorzuwerfen.
Dies bringt Hiob dennoch an die Grenze seines Gottvertrauens, zumal auch seine Frau sich gegen ihn wendet.
Schließlich ist es Elihu, der jüngste der Freunde, der die Dinge in der Diskussion zurechtrückt. Gott selbst steigt in die Diskussion ein und rehabilitiert Hiob vor seinen Freunden.
Gott führt Hiob seine Größe und Allmacht vor Augen und stellt ihm Fragen, die niemand beantworten kann. Seine Schöpferkraft, die bis ins Innerste der Erde und über die Grenzen des Universums hinaus geht, wird sichtbar. Erkenntnisse, die die Wissenschaft bis in heute nur mühsam nachvollziehen kann, wie die Tatsache, dass das Universum sich ausdehnt. Hier ist die Rede davon.
Nachdem Hiob für die drei Freunde gebetet hat, schenkt Gott ihm ein neues Leben.
Alle verlorenen Güter werden doppelt ersetzt und Hiobs Frau schenkt ihm wieder 10 Kinder. Nur zehn und nicht zwanzig? Ja weil die ersten zehn ja noch da sind, im Himmel bei Gott.
Die Geschichte Hiobs gab den nachfolgenden Generationen bis heute ein Zeugnis für die Souveränität, Gerechtigkeit und Güte Gottes.