8. Mai -Es ist nicht fein, dass man den Kindern ihr Brot nehme...
- Axel Nickolaus

- 8. Mai 2023
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Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 27 Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen die *Hündlein von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.

Das bringt uns allen Ungnade, dass wir Gottes Urteil nicht annehmen noch Ja dazu sagen können, wenn er uns für Sünder hält und danach urteilt. Wenn die *Verdammten das gerechte Urteil Gottes anerkennen würden, wären sie im selben Augenblick *selig. Wir sagen es wohl mit dem Mund, dass wir Sünder sind, aber wenn es Gott ins Herz spricht, so halten wir es nicht aus. Dann wollen wir gern für fromm gehalten werden, die Frommen, die schon den Freispruch in der Tasche haben. Aber wenn Gott mit seinem Wort recht behalten soll, dann kann es nicht anders sein, dass du ein Sünder bist. So brauchst du das Recht aller Sünder, das Gott ihnen gegeben hat, nämlich Vergebung der Sünden. So isst du nicht nur die Brotkrümel unter dem Tisch, wie die Hündlein, sondern bist vielmehr Kind und hast Gott (als Vater) zum Eigentum nach deinem Willen.
* Verdammten: Die Gottes Gerechtigkeit und seine Ordnungen ablehnen.
*selig: gerettet, straffrei, glücklich, ewig ...
*"Hündlein": Elberfelder Bibelausgabe Urtext von 1905
Foto: M.T ElGassier