8. November - Christus hat unsere Sünden selbst geopfert...
- 8. Nov. 2022
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...der unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.

Alle Propheten haben im Geiste wohl gesehen, dass Christus der allergrößte Sünder sein würde, dergleichen auf Erden nie gewesen ist. Denn indem er ein Opfer für die Sünde der ganzen Welt wurde, ist er jetzt nicht mehr eine solche Person, die unschuldig und ohne Sünde ist. Vielmehr nicht Gottes Sohn in Herrlichkeit ist sondern ein Sünder, für eine kurze Zeit verlassen, der die Sünde aller Menschen am Halse hat und trägt. Die von Paulus, der ein Gotteslästerer, Verfolger der Christen und Verbrecher gewesen ist. Die von Petrus, der Christum verleugnet hat. Ebenso die Sünde Davids, der ein Ehebrecher und Mörder war, wodurch der Name Gottes unter den Völkern verachtet wurde. Zusammengefasst: Er ist die Person, die an ihrem Leibe der Menschen Sünde trägt und auf sich geladen hat. Aller Menschen, in der ganzen Welt, die je gewesen sind, jetzt sind und sein werden. Aber nicht, weil er solche Sünde selbst getan hätte, sondern dass er sie von uns, die wir sie getan haben, auf seinen Leib genommen hat. Damit er mit seinem Blute dafür ausreichende Buße täte.
Foto: Christoph Schmid