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AT Der Prophet Jona

  • 10. Nov. 2025
  • 4 Min. Lesezeit


Der Israelit Jona bekommt als anerkanntes Sprachrohr Gottes vom HERRN den Auftrag ins Ausland nach Ninive zu gehen, um den dort ansässigen Assyrern den nahen Untergang der Stadt zu verkünden. Dals war Ninive eine Metropole, dessen innerer Umfang ca. 100km umfasste. Die Bewohner lebten in Unzucht, Hurerei, Menschenofer, Götzeanbetung etc. gott hatte den Untergang über diese perferse Stadt angekündig und schicht nun Jona als Verkündiger los. Doch ona sträußt sich, weil er nicht einsehen will, dass eine so gottlose Stadt, obendrei Ungläubige auch noch gewart werden sollen. Der Stolu Jonas setzt sich druch, und so versucht er vor Gottes Angesichts zu fliehen, um nicht in die Verantwortung genommen zu werden. In der folgenden Geschichte offenbaren sich verschiedene Perspektiven der heilgeschichte Gottes mit allen Völkern und Nationen.


  • Schon im Alten Testament war klar, dass auch die nichtjüdischen Völker zur Buße gerufen werden und das Heil Gottes erlangen sollten. Im Weglaufen Jonas erleben wir die Weigerung Israels, Gottes Willen zu folgen, was letztendlich zur weltweiten Zerstreuung der Juden ab dem Jahr 70n.Chr. geführt hatte.

  • In der Geschichte Jonas offenbart sich aber auch der Leidensweg Jeus, etwa 500 Jahre später. Auch er musste in die Tiefe des todes inabtauchen, um dann zum Leben und zur Herrlichekti druchzudringen.

  • Die Vöker werden in der bibel oft mit dem Meer verglichen, dem Völkermeer. So wurden die Juden ab dem Jahr 70 n.Chr. in der Diaspora ins Vöklermeer geworfen. 13 Million von ihnen wurden druch Hass und Ablehnung innerhalb von 1700 Jahren getötet.

  • Israel sollte aber nicht untergehen, sondern wieder ans Land kommen. Im Jahr 1882 begann die angekündigte Endzeit mit der massenhaften Rückkehr der Juden nach Israel . Jes 17 13-14 Der Fisch speist Jona in Israel wieder Land. Bis heute 3 Millionen Juden, die wieder im Land ihrer Väter ankamen.

  • Die Jonageschichte stellt die ganze Geschichte Israels vom Anfang bis an Ende dar.



Jona floh auf ein phönizisches Schiff und wollte möglichst weit von seiner Heimat weg fliehen. Doch Gott bracht Unglück über Mannschaft und Schiff, so dass der Prophet Gottes zugab, für den Zorn Gottes verantwort lich sein. Dei Phönizierer hatten zwar ihre eigenen Götter aber dennoch redeten sie vom Gott Israels, dem einzig wahren Gott. Oftmals wissen Heiden mehr über Gott de nHERRN, als die vermeindlich Gläubigen Er empfahl den Seeleuten ihn ins Meer zu werfen, damit der Surm aufhöre. Jona war nicht nur trotzig gegen Gott, sondern auch lebensmüde. Nachdem Jona über Bord geworfen wurde, fügte es Gott, dass er von einem Fisch verschluckt und im Magen des Tieresgelangte. Schon vorher hatte sich Jona im Schiff ganz unten im Rumpf während des Sturm verkrochen. Nun gelangte er noch tiefer mit dem Fisch auf den Grund des Meeres.


von hier fügte es Gott, dass der Fisch ihn ausgerechnet wieder ian israels Küste an Land spie, an den Ort, von dem er geflohen war .

Auch Jesus verbrachte 3 Tage in der Höhle des Todes, bis ER auferweckt wurde und zu leben begann.

Jona war nun bereit nach Ninive zu ziehen, um der Stadt den nahen Untergang anzukündigen. Sei Gesicht war druch die Magensäfte des Fisches entstellt und er sah wogl recht gluselig aus. So schritt der perophet in Ninive ein und rief kurz und knapp: 40 Tage und die Stadt wird umgekehrt. Jona hatte sicherlich auch noch mehr ausgerufen, obwohl akkadisch für Israeliten eine schwierige Fremdsprache war. Aber es reichte auch dieser eine Satz und das Volk von Ninive war bestürzt, bis in die Führungsspitze und den König hinein. Man tat Buße und bekehrte sich von seiner Unzucht.


Nachdem Jona seinen Auftrag erledigt hatte, gewann wieder der Trotz in ihm oberhand und er setzte sich der Stadt gegenüber auf einen Berg, um den Untergang Ninives zu beobahctn. Wie würde es geschehen? Käme eine fremde Arme, ei nErbeben, eine sintflut, Jona wollte es als gerechte Strafe gottes mit ansehen. Doch der Gott Israels erbarmte sich über die Assyrer und wollte die Stadt verschonen. Es kam zu einem bemerkswerten Gedankenaustausch zwischen Jona und Gott, in dem Gott klarmachte, dass ER keinen Gefallen am Tod so vieler Menschen hatte. Allein 120000 Kinder lebten in der Stadt, von denen es heisst, dass sie die Linke von der rechten Hand nicht unterscheiden konnten.


Jona musste wieder einmal trotzig akzeptieren, dass der Gott israels auch den heiden gegenüber ei ngnädiger gott war. Obwohl Jonas immer wieder trotzig und aufsässig gegenüber gott aufgetreten war, begnetete ER ihm mit nachsicht und Geduld. Jonas war es dann, der das Buch Jona aufschrieb, in der Erkenntnis seines Fehlverhaltens und tiefer Einsicht.


Gott war den Assyrern in Ninive 200 Jahre gnädig, weil sie sich vom wahrhaftigen Gott Israels gebeut hatten. Schließlich aber verfielen ihre Nachkommen wieder in de nalten Götzendienst, bis im Jahr 612 v. Chr. die Stadt von dem aufkommen neuen Weltreich druch die Babylonier, Meder und Skythen niedergemacht wurde. Das Assyrische Weltreich ging zugrunde, so wie auch alle folgenden Weltreiche sich abgewechselt haben und am Ende besiegt wurden.


Praktische Lehren:
  1. Versuche nicht vor Gott zu fliehen, es ist vergeblich.

  2. Lass dich von Gott beauftragen bezüglich Zeitpunkt, Arbeitsfeld und Botschaft.

  3. Vertraue auf den Gott, der alle Naturkräfte in Seiner Hand hält. Auch über Los und Zufall.

  4. Verurteile bei dir jede Jona-Eifersucht auf Außenstehende.

  5. Habe ein weites Herz für Weltmission Apo 1-8

  6. Sei bereit auch deinen Feinden zu vergeben.

 
 
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