AT Der Prophet Samuel
- Axel Nickolaus

- 11. Nov.
- 7 Min. Lesezeit

Samuel schrieb richter und Rut sowie das Bibelbuch Samuel 1. Gegen Ende von Samuel 1 sirbt Samuel d und anere Propehten setzen, inspieiriert von Gott wie alle Bibelbücher, den Bericht über König David fort. In der häbräischen Urfassung, dem masoretischen Text, dem Tanach wie er im Tempel zu Jerusalem aufbewahrt wurde, gab es die Unterscheidung in Samuel 1 und 2 nicht. Das Buch Samuel war in einem Stück verfasst.
Der Prophet Samuel stammt aus einer Epoche, in der Gott Richter über sien Volk eingesetzt hatte, um sie selbst zu regieren. Die Theokratie reicht auf Mose zurück, die im Namen Gottes sein Volk aus Ägypten ins gelobte Land geführt hatte. Nun aber hatte das Volk Israel keine Lust mehr auf diese Herrschaftsform und wollte wie jedes andere Land der Welt einen König haben, der es refiert und mit ihnen in Kriege zieht. Samul war von Gott berufen, diesen Prozess zu begleiten, in dem der Prophet dem Volk klarmachte, welche Konsequenzen die Ablehnung des Gottes Israel in Zukunft haben würde. Samuel ist entsetzt und macht sich über sein Volk gro´ße sorgen, weil nun auch hohe Belastungen wie Steuern und Abgaben auf jeden zukommen würden. Aber Gott spricht zu ihm:
Die Eltern von Samuel sind solche Juden, die noch regelmäßig zur Stiftshütte nach ..... pilgern, um Opfer zu brungen und Gott anzubeten. Leider hat der Vater von Samuel Elkana zwei Frauen, wobei die eine die andere Hanna wegen ihrer Kinderlosigkeit verachtet und hänselt. In ihrer Not fleht Hanna still zu Gott vor der Stiftshütte und wird dabei vom Honhepriester Eli beobahctet. Schießlich segnet er die verzweifelte Frau damit. dass Gott ihr ihren Kinderwunsch erfüllen würde. Datsächlich gebiert Hanna einen Sohn, nennt ihn Samiel und weiht ihm Gott. Nachdem Samiel abgstillt ist bringt sie ihn nach Shilo, wo die Stiftshütte nach der Wanderung druch die Wüste ihren Platz gefunden hatte und wo auch der Opferdienst der Israeliten stattfand. Sie übergabihren Sohn dem Priester Eli und erinnerte den alten Mann an die Begegnung von vor einem Jahr.
Samuel wächst (mit zwei Jahren ?) im Tempel auf und schläft zwischen den zeltplanen auf Höhe der bundeslade. Schließlich ruft ihn Gott an und begegnet Samuel persönlich. Samuel war zum Propheten Israels berufen, sein Dienst im Tempel geschah unbemerkt neben dem Drama, das Eli mit seinen beiden Söhnen. hatte. Bedie waren gottlose, die ihren Stand missbrauchten, um sich Vorteile und Ansehen zu verschaffen. Samuel empfing von Gott eine Prophetie für Eli, wonach er wegen seiner Nachlässigkeit gegenüber seinen Söhnen sein Urteil empfangen würde. Bei einer kriegerischen Auseinandersetzung mit den Philistern kamen dann beide Söhne um, obdrein wurde die Bundeslade von den Feinden Israels gestohlen. . Als der alterschwache und beleibte Eli dies alles erfhr, fiel er rücklings um und starb.
Die Philister hatten die Bundeslade geraubt und in ihrem Tempel aufgestellt. Bald stellt sich heraus, das der Gott Israel auch hier gegenwärtig war. So wurde ihre Götzenfigur im Tempel vor der bundeslade zwei mal nachts umgestürzt. Aber es begannen auch Krankheiten von der Bundelade auszugehen, so dass die Bewohner die Bundelade zu anderen Städten brachten, wo ebenfalls Seuche nausbrachen. Die Philister erkannten, dass sie es mit dem mächtigen Gott der Israelisten zu tun hatten und wollten schließlich die Bundeslade zurückgeben.
Dazu benutzten sie einen Wagen, vor dem sie junge Mutterkühe spannten und trieben das gefährt in Richtung der israeliten. . Sie sagten sich, wenn die Kühe den Weg weiter in Richtung der Juden einhalten würden und nicht dme ruf ihrer Kälber folgend umkehrten, dann würde tatsächlich Gott seine Hand im Spiel haben. Tatsächlich geschah es so, obwohl die Kühe den Ruf ohrer Jungen hörten, trabten sie weiter voran und wurden von den Israelisten in Empfang genommen. Sie trugen die Bundeslade weiter und opferten die Kühe auf dme Altar.
Samuel letzter Richter Israels
Samuel war der letzte Richter Israels. In seiner Amtzeit begehrte Das Volk auf und wollte nicht mehr von Gott druch Richter direkt regiert werden. Die Theokratie sollte ein Ende finden in dem man sich von Gott einen König wünswchte, wie in andere Völker ihn auch hatten. Jemand, den man dienen und verehren konnte, mit dem man in Kriege zog und dem man Steinrn bezahlte. Das Volk wollte nicht mehr eigenverantwortlich von Gott stehen sondern forderte jemand, der für es dachte, entschied und hahlndelte. Der HERR hatte zwar einen Köänig für Sein Volk angekündigt, es war aber noch nicht die Zeit dafür. Von daher gab Gott dem Volk Saul, ein überragenden König nach dme Herzen des Volkes. Und Gott tröstete Seinen Propheten Samuel, in dem ER ihm sagte, sie (dasVolk) haben nicht dich verworfen sondern mich. So wurde Saul aus dem Stamm Benjamin von Samuel
1.Sam 8/7 Der HERR aber sprach zu Samuel: Gehorche der Stimme des Volks in allem, was sie zu dir sagen; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, dass ich nicht mehr König über sie sein soll. 8 So wie sie immer getan haben von dem Tage an, da ich sie aus Ägypten führte, bis auf diesen Tag, dass sie mich verlassen und andern Göttern gedient haben, so tun sie nun auch dir.
Gott gewährt Seinem Volk seinen Wunsch und erwählt ihnen einen Känig nach ihrem Herzen. Groß, schön von Gestalt, aufrecht mit noblem Auftreten, großzügig und beherzt im Kampf. Aber Saul kannte keine echte Gottesbeziehung wie sich immer wieder herausstellen sollte. Als Zeichen dafür, dass Saul einmal scheitern würde, salbt Samuel ihn mit einer zerbrechlichen Flasche und nicht mit einem Horn, wie später David.
In Samiúel 1+2 wird die vierzigjährige Regierungzeit Sauls und der Wechsel zum Königshaus Davids beschrieben. Während Samuel noch lebte, verband ihn eine enge Freundschaft mit David. David floh zu Samuel und wohnte beispiesweise eine Zeit zusammen mit ihm. In der wechselreiche nGeschichte von König Saul und seinen gesalbte nNachfolger David geht es immer wieder um Neid und Hass aber auch um Freundschaft und Zuneigung. Durch seine Untreue zu Gott geriet König Saul immer mehr in Wahnvorstellungen und große Ängste, die ihn dazu treiben, David ermorden zu wollen. David war somit lange Zeit auf der Flucht vor Saul, ohne ihn jemals als seinen Feind töten zu wollen er hatte zwei Mal Gelegenheit dazu.
David endlich König Israels
Nach dem Tod Samuels und der ständigen Flucht vor Saul geriet David als designierte König Israels immer wieder auf Abwege, weil er Gott nicht immer befragte und eigenmächtige Entscheidungen traf, mit den David sich schwer versündigte. In seinen Psalmen verarbeitete David immer wieder seine Untreue gegenäüber seinem HERRN und fand durch Buße und Umkehr immer wieder Gnade. Obwohl Gott ihm immer wieder seine Sünden vergab veränderten sie doch sein Leben und zeigten langfristige Folgen.
Als David zum Beispiel vom Propehte nNathan wegen seiner Hurewrei mit Batseba und dem Mord an ihrem Mann zur Rede gestellt wurde, verurteilte König David eine solche Tat, in dem er selbst forderte, dass ein solches Verbrechen mit dem Viefachen gesünd werden müsse. Tatsächlich verlor David in den folgenden jahren nicht nur das Kind mit Badseba, die er heiratete sondern auch weitere drei Söhne.
Die frühe Geschichte Davids ist gezeichnet von Verfolgung druch König Saul, seinen Fluchten zu den gottlosen Nachbarvölkern und später dann von Machtränken um seine Königsherrschaft, die er schließlich nach vierzig Jahren antreten konnte. Wie schon erwähnt, versündigte David sich im Stress der Verfolgung immer wieder an anderen Menschen und zeigte unnötige Härte. Doch eines zeichnete ihn vor Gott besonders aus. David erhob sich niemals über seinen Verfolger König Saul sondern verschonte ihn als Gesalbten des HERRN, auch als er zweimal die Gelegenheit hatte, Saul zu töten. David zeigte sich auch zutiefst in Trauer und Zerknirschung, wenn andere gedachten, ihm den zukünftigen König Israels, durch Mord und andere Dienstleistungen an seinen vermeintlichen Gegnern im Volk Israel beeindrucken zu können. Davids Herausforderung war es die Stämme Israels so zu vereinen, dass sie nicht mehr aufeinander losgingen und sich bekriegten. Auch nach dem Tod Sauls gab es weiterhin seine Anhängerschaft durch 10 Stämme, nur der Stamm Juda stellte sich hinter David.
David war immer wieder über die Härte seiner Zeitgenossen erschreckt, was ihm große Anerkennung und Anhängerschaft im Volk zutrug. Trotzdem er sich der Verheißung seiner Königsherrschaft über Israel bewusst war. fiel er immer wieder in Zweifel und Ängste, er könnte doch zuvor ermordet werden. Wie schon Abraham oder Jakob kannte David die Zusagen Gottes, dennoch gab es immer wieder in ihren Leben weitreichende Entscheidungen, zu denen Gott der HERR nicht gefragt wurde. Diese eingenmächtigkeiten führten immer wieder, wie hier schon erwähnt, zu Folgen, obwohl Gott immer wieder vergab und Geduld hatte.
David war zu diesem zeitpunkt nicht mehr der, der er einmal zur Zeit von Goliath war, als er gottesfürchtig, allein auf gott vertrauend, ganz Israel rettete. Troltz aller Verfehlungen, Leidenschaften und ungerechtigkeiten Davids blieb er derjenige, den Gott als Mann nach Seinem Herzen bezeichnete. Allein dadruch, dass Davis stets mutig genug war seine Sünden einzugestehen und umzukehren. Divid war von allem ein Kreigsmann, der viele tausende und abertausende erschlangen hatte, die Gott ihm in seine Hand gegeben hatte. David war aber auch ein Mann der Ledenschaft für den Gott seiner Vorfahren, was sich in seinen Psalem zum Trost alles nachfolgenden Generation bis in Schritentum fortsetzte.
David war nicht nur König sondern auch rophet, der Eindrück und Visionen hatte, die über seine zeit hinaus immer wieder auf de nMessias, den erwarteten Retter der ganzen Welt verwies. Schließlich sollte aus dem Königstum david einmal der Messias geborge nwerden, der am Ende der zeiten dann auch zum Richter der welt werden sollte. Alle diese Epochen und Zeitläufe überblickte David in seine Psalmen, Gläubige fanden somit immer wieder Trist, ermutigung und Orientierugn bis in die endzeit und die Wiederkehr Christus in Macht und Herrlichkeit.
David in der Prophetie
Begriffe der Bibel wie Davidsstadt (Jerusalem) und Sohn Davids weisen auf vielfältige Art und Weise darauf hin, dass Gott David versprochen hat, dass einem der Messias, Jesus aus seiner Königslinie zur Rttung der ganzen Welt kommen wird. Vor diesem Hintergrund stelle ndie psalmen Davids stets auch einen Hinweis auf den kommenden Erlöser der Welt dar. Der zwar vor zweitausend Jahren von Seinem Volk aubgelehtn wurde, als ER als Knecht Gottes kam, Der aber in Macht und Herrlichkeit wiederkommt, um die Welt zu richten und sei n1000-jähriges Friedensreich zu errichten. Somit ist die Geschichte Davids und seine Gottesbeziehung stets auch für die Heilgeschichte Gottes von besonderer Bedeutung.