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Bekehrung wie geht das?


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Die Zeit der Massenbekehrungen ist vorbei. Noch nach dem Zweiten Weltkrieg waren Hallen gefüllt, wenn ein Evangelist wie Wilhelm Busch gepredigt hatte. Sein Standardwerk "Jesus unser Schicksal" ist auch heute noch in den Regalen frommer Christen zu finden. Nach fünfundsiebzig Jahren sieht die gesellschaftliche Realität in Europa jedoch ganz anders aus. Ein gewisser Überdruss scheint eingetreten zu sein, der nur noch gelegentlich einzelne Menschen dazu treibt, nach Gott zu fragen. Doch auch hier müsste man erst einmal klären, von welchem Gott überhaupt die Rede sein soll. Während die Religion im "christlichen Abendland" nach1945 nur evangelisch, katholisch oder eventuell noch freikirchlich kannte, ist der Begriff heute in viele unterschiedliche Glaubensrichtungen aufgespalten. Wenn hier an dieser Stelle nur der christliche Glaube beleuchtet wird, dann weil die westliche Kultur seit 1600 Jahren maßgeblich von der Bibel geprägt ist, auch wenn dies kaum jemandem mehr heute bewusst ist. Allerorts zeugen Kirchen von einer Vergangenheit, die zwar vergessen scheint, aber dennoch in einzelnen Menschen lebendig ist. Und so wollen wir uns die Frage stellen, welche Bewandtnis es damit hat und wie man sich "bekehrt". Ein weitreichendes Themengebiet, welches zahlreiche Bücher füllt, aber dennoch hier nur in kurzen knappen Worten angerissen werden soll, quasi als Erstkontakt. Lass die Sätze einfach auf Dich wirken und spüre nach, was sie im Inneren auslösen. So könnte es beginnen und dann kommen Fragen, die hier oder anderswo Antworten finden. Wie schon angedeutet geht es um den Gott der Bibel, wie er sich in seinem Wort seit mehr als dreitausendfünfhundert Jahren durch Propheten und letztendlich durch seinen Sohn Jesus Christus offenbart hat. Ein Gott, der sich als Schöpfer des Universums vorgestellt hat und der von sich selbst sagt, dass ER der wahre und einzige, der lebendige Gott sei. Und so kann man gespannt sein, was seine Botschaft an uns ist.


  • Gott möchte, dass alle Menschen vor dem ewigen Tod gerettet werden.

  • Der Kern seiner Guten Nachricht dem Evangelium ist, dass das Ewige Leben nicht verdient werden kann, sondern ein Geschenk ist.

  • Gott bewirkt das Wollen und das Können in einem Menschen. Was bedeutet das? Wenn jemand sich für den Glauben interessiert, ist das kein Zufall. Wenn jemand sich bekehrt und taufen lässt, ist es Gott, der die Entschlusskraft dazu schenkt.

  • Gott zieht Menschen zu seinem Sohn Jesus Christus. Bekehrung bedeutet, sich durch seinen Tod am Kreuz vor dem gerechten Zorn Gottes schützen und retten zu lassen. Jesus ist für jeden Menschen gestorben, der "ja" zu ihm sagt.

  • So geht Bekehrung davon aus, dass ich vor Gott schuldig bin und der Tod die Folge davon ist.

  • Bekehrung bedeutet, Jesu Christus als Stellvertreter anzuerkennen, der meine Strafe, die ich verdient habe, auf sich genommen hat. Jesus deckt mich, wie eine Henne ihr Küken zu.

  • Bekehrung bedeutet, dass man an die Auferstehung von den Toten glaubt, so wie sie von unzähligen Zeitzeugen im Jahr 32 n.Chr. in den Evangelien bestätigt worden ist.

  • Bekehrung bedeutet, die Schuld seines Lebens einzugestehen und Jesus Christus als seinen Retter persönlich anzunehmen.

  • Bekehrung bedeutet, mit seiner Taufe Gott ein Versprechen zu geben, dass man auf sein Gewissen hören und achten will.

  • Wenn dies aufrichtig und aus vollem Herzen bekannt wird, schenkt Gott seinen Geist, der dem Bekehrten hilft, ein aufrichtiges Leben im Licht Gottes zu führen. In fester Zuversicht, einmal die ewige Glückseligkeit zu erlangen.



 
 
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