Das Abendmahl
- 29. März 2024
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Aktualisiert: 17. Juni 2024

Das Abendmahl oder auch Brotbrechen genannt, gehört zu den Sakramenten, wie auch die Taufe.
Das Abendmahl bildet die engste Gemeinschaft zwischen dem HERRN und seiner Gemeinde, den bekehrten und getauften Christen; es soll vor allem den Glauben und die Heilsgewissheit stärken und auf zukünftige Versuchungen vorbereiten. Dadurch, dass wir durch Brot und Wein Christi Leib und Blut in uns aufnehmen und schmecken, verkünden wir den Tod des HERRN, bis dass er wiederkommt … in Macht und Herrlichkeit. Wir bekräftigen Jesu Rettungswerk in unserem eigenen Leben und stellen uns unter die Kraft Seines Blutes.
Vorbereitung des Abendmahls nach Lukas
22/7 Es kam aber der Tag ⟨des Festes⟩ der ungesäuerten Brote, an dem das Passah⟨lamm⟩ geschlachtet werden musste. 8 Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin und bereitet uns das Passah⟨mahl⟩, dass wir es essen! 9 Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, dass wir es bereiten? 10 Er aber sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt kommt, wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug Wasser trägt. Folgt ihm in das Haus, wo er hineingeht! 11 Und ihr sollt zu dem Herrn des Hauses sagen: Der Lehrer sagt dir: Wo ist das Gastzimmer, wo ich mit meinen Jüngern das Passah⟨mahl⟩ essen kann? 12 Und jener wird euch einen großen, ⟨mit Polstern⟩ ausgelegten[3] Obersaal zeigen. Dort bereitet es! 13 Als sie aber hingingen, fanden sie es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah⟨mahl⟩. 14 Und als die Stunde gekommen war, legte er sich zu Tisch und die Apostel mit ihm. 15 Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt[4], dieses Passah⟨mahl⟩ mit euch zu essen, ehe ich leide. 16 Denn ich sage euch, dass ich es gewiss nicht ⟨mehr⟩ essen werde, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes.
Zum Passah-Fest mussten die ansässigen Juden in Jerusalem Besuchern aus dem Land kostenlos ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.
Einsetzung und Hinweis auf den Verräter nach Lukas
Lukas 22/19 Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach es und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis! 20 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird. 21 Doch siehe, die Hand dessen, der mich überliefert, ist mit mir auf dem Tisch.
Wenn Jesus von einem Neuen Bund spricht, dann gilt dieser dem jüdischen Volk als Verheißung. Seine Jünger stammten aus diesem Volk und kannten den Alten Bund, den Gott einst mit Abraham geschlossen hatte. Dieser Alte Bund wurde durch den Abfall des Jüdischen Volkes gebrochen und Gott wandte sich von Seinem Volk ab, es sollte nicht mehr (lo ami) Sein Volk heißen. Doch schon zuvor hatte der Prophet Jeremia einen Neuen Bund angekündigt. Der Neue Bund wird sich aber erst erfüllen, wenn das ganze Volk der Juden zu seinem Gott zurückkehren wird. Wie in der Offenbarung vorhergesagt, am Jüngsten Tag, in der großen Drangsal, bevor Jesus wiederkommen wird auf die Erde in Macht und Herrlichkeit.
Schon jetzt gehen die Segnungen des Neuen Bundes auf das neue Volk Gottes über, die Gemeinde. Während die Juden Gottes irdisches Volk sind, sind die Gläubigen der Gemeinde Gottes himmlisches Volk, bestehend aus Juden, die schon jetzt zum Glauben an Jesus gekommen sind und Christen aus den Heidenvölkern. All diejenigen, die Jesus als ihren HERRN angenommen haben und wiedergeboren sind, empfangen den Heiligen Geist- mit samt den Gaben und Fähigkeiten Jesus als ihren HERRN vor der Welt zu bekennen, IHN anzubeten und IHM zu dienen und nachzufolgen.
Dem Abendmahl kommt eine hohe Bedeutung zu und jeder ist ernsthaft aufgerufen zu prüfen, ob er oder sie würdig ist, daran teilzunehmen. So wie es notwendig war, dass Jesus vor dem letzten Mahl seinen Jüngern die Füße wusch, so ist es auch heute notwendig, sich vor dem Heiligen Abendmahl zu reinigen. Prüfe also, ob dein Gewissen dich an eine Sünde erinnert, einen Konflikt mit einem Bruder oder einer Schwester, den es gilt zuvor aus der Welt zu schaffen, durch Beichte, Buße, Vergebung oder einfach ein klärendes, versöhnendes Gespräch. Geschwister, die bewusst am Abendmahl nicht teilnehmen, zeigen damit, wie wichtig ihnen das ungetrübte Verhältnis zum HERRN ist. Wenn aber die Stimme des Gewissens dich nicht konkret an etwas erinnert, dann kannst du fröhlich und zuversichtlich zum Tisch des HERRN kommen, wenn es heißt: Seht, schmeckt, wie freundlich der HERR ist; wohl dem, der auf ihn traut! Psalm 34/9
Wie schon in Psalm 41/10 spricht der HERR, JHWH vorausblickend über seinen Verräter, wenn es heißt:
10 Selbst mein Freund, auf den ich vertraute, der mein Brot aß, hat die Ferse gegen mich erhoben.
Jesus sollte dieser hinterhältige Verrat zum Passah 32 n.Chr. zuteilwerden. Die Rede ist von Judas dem Ischariot, der als Jünger Jesu alle die Wundertaten Seines HERRN miterlebte und großes Vertrauen genoss. Ja, Jesus gab ihm zum Abendmahl auch noch den Ehrenbissen am Tisch und nannte ihn tags darauf noch seinen Freund, als Judas ihn durch einen Kuss verriet. Doch Judas blieb sein Herz verhärtet, er bereute zwar später seinen Verrat, doch bat er Jesus nicht um Vergebung. Auch erweichte ihn die Freundlichkeit des HERRN nicht, er brach nicht in Tränen aus, als der HERR ihm am Abendmahltisch den Ehrenbissen reichte.
Einsetzungsworte nach Paulus
1.Kor 11/23 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm 24 und, als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis! 25 Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis! 26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
Voraussetzung und Ermahnung zum Abendmahl nach Paulus
1.Kor 11/27 Wer also unwürdig das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein. 28 Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch. 29 Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib ⟨des Herrn⟩ nicht ⟨richtig⟩ beurteilt. 30 Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen. 31 Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet. 32 Wenn wir aber vom Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden.
An verschiedenen Stellen der Bibel haben wir es mit der Sünde zum Tod zu tun. Gemeint ist eine Bestrafung Gottes, aufgrund eines bewussten Verstoßes gegen bestimmte Gebote. Im Alten Testament beispielsweise, bei den Söhnen Aarons, Nadab und Abihu, die mit eigenem Feuer ein Opfer zum Altar bringen wollten, mussten sofort sterben. Im Neuen Testament begegnet uns auch diese Sünde, beispielsweise hier, wenn Gemeindemitglieder unwürdig das Abendmahl einnahmen. Unvergebene Sünde, oder unwürdiges Verhalten während des Abendmahls können Gründe sein, aufgrund dessen Gott strafend durch Krankheit und Sterben eingreift. Wichtig hierbei ist festzuhalten, dass diese Sünde, die mit dem Tod bestraft wird, nicht unbedingt bedeutet, dass jemand verloren geht. Vielmehr kann es auch nur bedeuten, dass Gott jemanden sterben lässt, um ihn vor weiterer Sünde zu bewahren und andere davor schützt, sich an falschen Verhalten ein Beispiel zu nehmen.
In diesem Sinne kann Gemeinde gar nicht genug darauf hinweisen und ermahnen, dass die Brüder und Schwestern vor dem Gang zum Abendmahl ihr Gewissen befragen. Unvergebene Sünde oder andere Beziehungskonflikte sollten Gläubige daran hindern, Brot und Wein entgegenzunehmen. Desgleichen machen sich Älteste und Gemeindeleitung schuldig, wenn sie das Abendmahl leichtfertig jedem anbieten, ohne darauf hinzuweisen, welche Gefahr unwürdiges Verhalten in sich birgt. Aus einem sentimentalen Empfinden heraus Unwürdigen, Ungetauften und Unbekehrten das Abendmahl zu geben, ist große Sünde und wird einmal vor Gott zu verantworten sein.
Abendmahl Vorbereitung und Hinweis auf den Verräter nach Matthäus
Matth.26/17 Am ersten ⟨Tag des Festes⟩ der ungesäuerten Brote aber traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wo willst du, dass wir dir das Passah⟨mahl⟩ zu essen bereiten? 18 Er aber sprach: Geht in die Stadt zu dem und dem und sprecht zu ihm: Der Lehrer sagt: Meine Zeit ist nahe; bei dir halte ich das Passah mit meinen Jüngern. 19 Und die Jünger taten, wie Jesus ihnen befohlen hatte, und bereiteten das Passah.
20 Als es aber Abend geworden war, legte er sich mit den Zwölfen zu Tisch. 21 Und während sie aßen, sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich überliefern. 22 Und sie wurden sehr betrübt, und jeder von ihnen fing an, zu ihm zu sagen: Ich bin es doch nicht, Herr? 23 Er aber antwortete und sprach: Der mit mir die Hand in die Schüssel eintaucht, der wird mich überliefern. 24 Der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie über ihn geschrieben steht. Wehe aber jenem Menschen, durch den der Sohn des Menschen überliefert wird! Es wäre jenem Menschen gut, wenn er nicht geboren wäre. 25 Judas aber, der ihn überlieferte, antwortete und sprach: Ich bin es doch nicht, Rabbi? Er spricht zu ihm: Du hast es gesagt.
Einsetzung nach Matthäus
Matth.26/26 Während sie aber aßen, nahm Jesus Brot und segnete, brach und gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, esst, dies ist mein Leib! 27 Und er nahm einen Kelch und dankte und gab ihnen ⟨den⟩ und sprach: Trinkt alle daraus! 28 Denn dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. 29 Ich sage euch aber, dass ich von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken werde bis zu jenem Tag, da ich es neu mit euch trinken werde in dem Reich meines Vaters. 30 Und als sie ein Loblied[6] gesungen hatten, gingen sie hinaus zum Ölberg.
Vorbereitung des Abendmahls und Hinweis auf den Verräter nach Johannes.
Joh 13/1 Vor dem Passahfest aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zu dem Vater hinzugehen – da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende 2 Und bei einem Abendessen, als der Teufel schon dem Judas, Simons ⟨Sohn⟩, dem Iskariot[2], es ins Herz gegeben hatte, dass er ihn überliefere, 3 steht ⟨Jesus⟩ – im Bewusstsein, dass der Vater ihm alles in die Hände gegeben und dass er von Gott ausgegangen war und zu Gott hinging – 4 von dem Abendessen auf und legt die Oberkleider ab; und er nahm ein leinenes Tuch und umgürtete sich. 5 Dann gießt er Wasser in das Waschbecken und fing an, die Füße der Jünger zu waschen und mit dem leinenen Tuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. 6 Er kommt nun zu Simon Petrus; der spricht zu ihm: Herr, du wäschst meine Füße? 7 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, weißt du jetzt nicht, du wirst es aber nachher verstehen. 8 Petrus spricht zu ihm: Du sollst nie und nimmer[3] meine Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil mit mir. 9 Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, nicht meine Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt! 10 Jesus spricht zu ihm: Wer gebadet ist, hat nicht nötig, sich zu waschen, ausgenommen die Füße, sondern ist ganz rein; und ihr seid rein, aber nicht alle. 11 Denn er kannte den, der ihn überlieferte; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein. 12 Als er nun ihre Füße gewaschen und seine Oberkleider genommen hatte, legte er sich wieder zu Tisch und sprach zu ihnen: Wisst ihr, was ich euch getan habe? 13 Ihr nennt mich Lehrer und Herr, und ihr sagt recht, denn ich bin es. 14 Wenn nun ich, der Herr und der Lehrer, eure Füße gewaschen habe, so seid auch ihr schuldig, einander die Füße zu waschen. 15 Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, dass auch ihr tut, wie ich euch getan habe. 16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr, auch ein Gesandter[4] nicht größer als der, der ihn gesandt hat. 17 Wenn ihr dies wisst, glückselig seid ihr, wenn ihr es tut!
Bezeichnung des Verräters
18 Ich rede nicht von euch allen, ich weiß, welche ich erwählt habe; aber damit die Schrift erfüllt wird: »Der mit mir das Brot isst, hat seine Ferse gegen mich aufgehoben.« 19 Von jetzt an sage ich es euch, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, glaubt, dass ich ⟨es⟩ bin. 20 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer aufnimmt, wen ich senden werde, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. 21 Als Jesus dies gesagt hatte, wurde er im Geist erschüttert und bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich überliefern. 22 Die Jünger blickten einander an, in Verlegenheit darüber, von wem er rede. 23 Einer von seinen Jüngern, den Jesus liebte, lag zu Tisch an der Brust Jesu[5]. 24 Diesem nun winkt Simon Petrus, zu erfragen, wer es wohl sei, von dem er rede. 25 Jener lehnt sich an die Brust Jesu und spricht zu ihm: Herr, wer ist es? 26 Jesus antwortete: Der ist es, für den ich den Bissen eintauchen und ihm geben werde. Und als er den Bissen eingetaucht hatte, nimmt er ⟨ihn⟩ und gibt ⟨ihn⟩ dem Judas, Simons ⟨Sohn⟩, dem Iskariot[6]. 27 Und nach dem Bissen fuhr dann der Satan in ihn. Jesus spricht nun zu ihm: Was du tust, tu schnell! 28 Keiner aber von den zu Tisch Liegenden verstand, wozu er ihm dies sagte: 29 Denn einige meinten, weil Judas die Kasse hatte, dass Jesus zu ihm sagte: Kaufe, was wir für das Fest benötigen, oder dass er den Armen etwas geben solle. 30 Als nun jener den Bissen genommen hatte, ging er sogleich hinaus. Es war aber Nacht.
Jesus hatte seinen Verräter am Abendmahlstisch entlarvt und Judas musste davon ausgehen, erkannt worden zu sein. Die Aufforderung Jesu, Was du tust, tu schnell!, nahm Judas sehr ernst, denn sein Plan war in Gefahr vereitelt zu werden. Es ist anzunehmen, dass er in aller Eile seine Auftraggeber, die Hohenpriester, darüber informierte, enttarnt worden zu sein, Diese verfielen jetzt ihrerseits in hektischen Aktionismus und trommelten Soldaten, Tempeldiener und Älteste zusammen, um noch in derselben Nacht mit Jesus schnellen Prozess zu machen. Vorbei am Volk, das Jesus liebte, nahm man Jesus gefangen und führte IHN noch in derselben Nacht in die Privaträume des Hohepriesters Kaiphas, wo schon alles entschieden wurde. Alles sollte schon auf den kommenden Tag vorbereite sein, damit mit Jesus kurzen Prozess gemacht werden und man noch am selben Abend das Passah feiern konnte. Diese Hektik trug schließlich auch dazu bei, dass über 20 Gebote der eigenen Gesetzbücher und Anordnungen gebrochen wurden, man also gegen das eigene Recht verstieß. Dies alles nur, um möglichst schnell und unauffällig Jesus zu beseitigen. Ausgelöst wurde dieses Chaos von Jesus, der den Zeitpunkt seiner Festnahme und Hinrichtung selbst initiiert hatte. Für die Pharisäer und Schriftgelehrten ging alles schief, was nur schieflaufen konnte. Und auch für Satan, der hinter all dem Verrat stand, war es der ungünstigste Zeitpunkt, den Sohn Gottes aus dem Verkehr zu ziehen: Ausgerechnet zum Passachs-Fest, fand das stellvertretende Opfer des Messias (Ben Josef) nun wirklich statt, so wie prophezeit. Die Juden wussten von den rabbinischen Schriften, dass der Messias leiden und sterben würde. Ja, im Tempel wurden in der Passionswoche auch noch die entsprechenden Psalmen zum leidenden Messias gelesen. Alles passte perfekt nach Gottes Plan zusammen und doch erkannten die führenden Juden nicht, wen sie da verurteilten. Ihre eigene Sünde hatte sie von der Wahrheit weit entfernt und blind gemacht. Mit den Lippen bekannten sie den, den sie ans Kreuz brachten, ohne IHN zu erkennen.
Foto: Chuttersnap