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Die Welt im Aufstand gegen Israel

  • 17. Okt. 2023
  • 8 Min. Lesezeit

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Was ist die Kraft, die Völker und Nationen bisher dazu getrieben hat, Millionen und aber Millionen Juden zu verfolgen, zu vertreiben und umzubringen? Warum gibt es für die Palästinenser eine unvergleichliche "Entwicklungshilfe" aus aller Welt, wenn sich doch diese arabische Volksgruppe mit samt der überwiegenden Mehrheit der arabisch/islamischen Staaten das Ziel gesetzt haben, Israel auszurotten, der Iran allen voran? Mit Fremdenhass kann man diese Konzentration auf eines der kleinsten Länder der Welt mit seiner geringen Bevölkerung von drei Millionen Einwohnern kaum erklären. Zumal es sich immer wieder herausgestellt hat, dass von den Juden sich ein besonderer Segen für die Gastvölker ergeben hat. Die meisten der Nobelpreisträger beispielsweise, in Forschung und Wissenschaft, sind jüdischer Abstammung. Viele Künstler und Gelehrte sind unter den Juden zu finden, auch als Unternehmer großer Konzerne. Wenn man einmal von den Schattenseiten solcher Prominenz und Erfolge absieht, bleibt die Frage, warum dieser Judenhass?


Obwohl die Bibel hier unzählige Hinweise und geschichtliche Eckdaten liefert, gilt sie doch als das am meisten gemiedene Nachschlagewerk. Kaum jemand würde sich in seiner Analyse auf Berichte der Bibel stürzen, obwohl vieles durch archäologische Funde und durch außerbiblische Zeitzeugen bestätigt ist. So bleibt die Geschichte des Nahen Ostens unbeleuchtet, weil man das Buch der Bücher, die Bibel als das Wort Gottes ignoriert und ablehnt. Wer sich auf die geschichtlichen Berichte des Alten Testaments, der Thora und die Propheten beruft, disqualifiziert sich automatisch, auch wenn biblische Fakten durch die Wissenschaft bestätigt sind. Der Eindruck verstärkt sich, dass es hierbei mehr um einen Glaubenskrieg geht, als um politische Konflikte,- der Frage, wem das Land gehört und wem nicht. Das Scheitern aller Friedensbemühungen seit dem Sechstagekrieg mag nicht zuletzt an der Unterschiedlichen Auffassung von Wahrheit liegen. Während die einen aus einem christlichen Hintergrund kommen, wie die Europäer und Amerikaner, sind die Araber vom Koran geprägt und der Unterscheidung zwischen Gläubigen (Muslims) und Ungläubigen (Christen, Juden, der Rest der Welt.. Welten begegnen sich hier, mit ganz unterschiedlichen Wahrheitsbegriffen haben. Unter anderem der langjährige Anführer der Palästinenser Yassi Arafat, der aus einem moslemischen Hintergrund kommt. Eine Glaubenseinstellung, die der Prophet Mohammed geprägt hat, und nach der das Ziel die Mittel heiligt. Als oberstes Ziel ist hier die Vernichtung Israels definiert. Kaum verwunderlich, wenn Arafat dann vor der UNO von Frieden mit Israel spricht und diese, seine Aussage dann an anderer Stelle relativiert. Aber diese "Missverständnisse "mögen nur einen Nebenaspekt abgeben, warum Friedensschlüsse zwischen Israel und den Palästinenser seither fruchtlos geblieben sind. In der hebräischen Bibel sagt Gott selbst, dass ER der HERR der Geschichte ist, ja auch der HERR über alle Heerscharen (Armeen) der Welt. Wenn es heißt, Seine Pläne sind nicht unsere Pläne und Seine Gedanken sind nicht ..dann gibt uns dies einen kleinen Hinweis darauf, dass die Verhandlungspartner nicht an den Plänen Gottes vorbeikommen, sie mögen sich bemühen wie sie wollen. Die Geschichte um Israel hat dies ein ums andere Mal bestätigt. Und obwohl Israel von Gott verlassen scheint und die Feinde jubeln mögen, in der Bibel lesen wir, wie sehr Gott Sein Volk liebt und zu ihm steht. Erst, so heißt es dort, wenn die Enden des Universums erforscht und das Innere der Erde erkundet wurde, dann will der HERR sein Volk vergessen. Was für ein Trost für die Juden könnten sie doch wieder zu ihrem und unserem Gott zurückfinden.


Wer sich von den weltlichen Scheuklappen lösen kann und unvoreingenommen die geschichtlichen, aber auch heilsgeschichtlichen Texte der Bibel erforscht, gewinnt eine ganz andere Perspektive auf Israel. Ein erweiterter Blick, der sich zugegebener Maßen nicht Menschen erschließt, die dem Christentum und Israel ablehnend und feindlich gegenüberstehen. Zusammengefasst bedeutet dies:

  1. Die geschichtlichen Hintergründe um Israel und seine Nachbarn erschließen sich nur, wenn man den Überlieferungen des Alten - und Neuen Testaments nicht ablehnend gegenübersteht. (Ich will den Verstand der Verständigen, mit offenen Ohren sollen sie nicht )

  2. Der Konflikt zwischen Israel und den Nationen zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der letzten 4000 Jahre. Viele Prophetien um Israel haben sich bis heute erfüllt, allen voraus die Rückkehr der Juden in ihr Land ab 1882. (Ich will das verlorene suchen und.... Diese Beweise nicht zu verdrängen und abzulehnen bedeutet, Gottes Handeln in der Geschichte der Menschheit wahrnehmen zu wollen.

  3. Weltgeschichtlich fällt Israel eine besondere Bedeutung zu, weil der Schöpfergott des Universums sich durch die Juden der ganzen Welt offenbaren wollte. Insofern ist es nur nachvollziehbar, wenn eines der kleinsten Länder der Welt, umgeben von lauter Feinden, bis heute überlebt hat. Ja sogar in der Diaspora, in der Vertreibung in alle Welt hat der Gott die Juden über fast zweitausend Jahre erhalten und letztendlich, wie angekündigt, ins Land Israel zurückgeführt. In der Bibel sagt Gott, dass Israel Sein Land ist, dass 'E'R denen gibt, wie es IHM gefällt.

  4. Doch, durch die Ablehnung des angekündigten und erwarteten Messias durch die Masse der Juden vor 2000 Jahren, ist eine besondere Situation entstanden. Einerseits hat Gott sich von Seinem Volk abgewandt und das 'Evangelium den Nationen gegeben. Eine weltweite Christenheit, dem 'Auftrag Jesu gemäß, ist entstanden, ohne hier an dieser Stelle weiter an die Hochs und Tiefs der Kirchengeschichte einzugehen. Das jüdische Volk ist beiseite gestellt, in eine Art Schlaf versetzt, in dem es das Wort Gottes zwar unentwedt lesen mag, aber nicht wirklich versteht. Der Heilige Geist, der der Gemeinde gesamdt ist, haben die orthodoxen Juden nicht erhalten. Im wahsten Sinne des Wortes, beten die Juden seit ihrer Rückkehr nach Jerusalem gegen eine Wand. Der Tempel bleibt zerstört, nur die Außenmauer des Tempelberges ist ihnen geblieben.

  5. Die Gemeinde ist durch die "Ersatztheologie" auf einen Irrweg gelangt, wenn sie meint, dass alle Verheißungen an Isarael aus dem Alten Testment an sie übergagen sind. Das Christentum hat sich dadruch von einer entscheidenen Zukunftsperspektive abgeschnitten, eine Zukunft wie sie in den Prophetien und der Offenbarung des Johannes auf das Ende der Endzeit hindeuten. Demnach wird der überlebende Rest Israels sich bekehren und mit der Gemeinde zusammen im tausendjährigem Friedensreich mit Jesus regieren. Christen sollte daher bewusst sein, dass Juden ihre zulünftigen Partner sein werden. Ohne den Blick auf das endzeitliche Geschehen um Israel verliert die Gemeinde ihre Zukunftsperspektive und das Verständnis der Offenbarung.

  6. Wenn Israel heute angreifbar und als Prügelknabe der ganzen Welt erscheint, dann ist dies nur damit erklärbar, dass Gott Seine Hand nicht mehr über demVolk hält. Die Verwerfung des Messias vor zweitausend Jahren hat nicht nur zur Zerstörung Jerusalems durch die Römer und zum Tod von einer Million Juden im Jahre 70 n.Chr. geführt, rd hast nicht nur zur Vertreibung der Juden in alle Welt geführt. Bis heute ist nur ein kleiner Teil der Juden weltweit umgekehrt und zum Glauben an Jesus gekommen. Der Rest bleibt verhärtet, lehnt das Evangelium ab und betet weiter einen Gott an, der sich abgesandt hat. Aber auch die Verweltlichung einer ganzen Jugend in von Tel Aviv bis Haifa, fernab von den Geboten vom Sinai und den heilgien Schriften, tragen ihren Teil dazu bei. Israel scheint sich selbst überlassen zu sein und doch ist auch in Not und Verfolgung die Hand Gottes spürbar. Bestes Beispiel, wie schon erwähnt, dass es in einer feindseeligen Umgebung überlebt und unerklärliche Siege nach der Anerkennung durch die Vereinten Nationen errungen hat. In den ersten Kriegen habe feindliche Soldaten aus den arabischen Nachbarländern beispielsweise berichtet, dass sie Engel über den Panzern gesehen haben. Gott steht zu seinem Volk, nicht weil es IHM treu ist, sondern weil ER zu seinen Verheißungen steht. Das Heil (der ganzen Welt) kommt von den Juden, so hat ER es verkündet. Selbst wenn Gott Sein Volk zur Zeit "kaltgestellt" hat, ER wird es der Prophetie nach zu großen Ehren bringen. Alle Völker werden bei der Wiederkehr Jesu nach Jerusalem piolgern, um Israel zu ehren und um mit großer Freuede Wiedergutmachung an den Juden zu leisten.

  7. Bis heute sind alle Nationen mit der Bibel erreicht, der Auftrag Jesu Christi bei seiner Himmelfahrt an Seine Jünger ist erfüllt. Die Gemeinde der letzten 2000 Jahre, (bestehend aus bekehrten Juden (messianische Juden) und Heiden), die die Frohe Botschaft des Evangeliums in die Welt hinausgetragen haben.

  8. Geht man davon aus, dass die Welt, so wie wir sie seit Anbeginn Kriege, Naturkatastrophen und Seuchen hervorgebracht hat, nicht dem ursprünglichen Zustand entspricht, dann ist Erlösung ein Aufschrei aller Menschen. Die Antwort Gottes darauf ist Golgatha, der Ort in Israel, an dem der Sohn Gottes für die Sünden einer verlorenen Schöpfung gestorben und auferstanden ist. Ein Opfer zur Sühnung und zur Wiederherstellung der Schöpfung.

  9. Um dieses Rettungswerk durch das Evangelium der ganzen Welt verkündet, nicht in Vergessenheit gelangen zu lassen, hat Gott es zugelassen, dass der Teufel durch seine Werke die Menschheit immer wieder darin erinnert, Erlösung zu brauchen.

  10. Gleichzeitig bleibt dem Teufel, als ehemaliger Himmelbewohner, diese Erlösung selbst verschlossen. Es gibt für ihn und seine Dämonen keine Vergebung und keine Rückkehr in die himmlische Herrlichkeit. Seit Golgatha ist sein Weg in die Hölle vorgezeichnet, Demgegenüber bietet Gott dem Menschen Rettung und Rückkehr an, durch die Botschaft des Evangeliums und das Zeugnis der Christenheit.

  11. Wer sich den blinden Hass der Palästinenser gegen die Juden vergegenwärtigt, erhält eine Vorstellung davon, mit welcher Wut Satan jedem t. Der Teufel hasst Männer, Frauen und Kinder, die palästinensischen Fanatiker kennen keinen Unterschied, zwischen Freund und Feind. 1.Mos 16 12 Er wird ein Mann wie ein Wildesel sein; seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und er wird sich all seinen Brüdern vor die Nase setzen. Hier wird der Stammmutter der Islamiten, Hagar, das Wesen ihres Sohnes Ismael prophezeit. So wird die eigene Bevölkerung auf dem Gazastreifen erbarmungslos dem feindlichen Feuer ausgesetzt und der Zugang zu Schutzräumen der Hamas verwehrt. Wir kennen Bilder der fanatisierten Palästinenser, wenn sie schreiend den Tod Israels fordern. Wie sehr behält hier die biblische Prophetie recht. Und doch gilt für Opfer wie Täter das gleiche Heilsversprechen, das Gott ursprünglich den Juden verkündetet hat. Das Evangelium, die frohe Botschaft gilt alle Menschen, die sich zu Jesus bekennen. Was dem Teufel und seinen Dämonen versagt ist, das bleibt für den Menschen erhalten. Einst war Satan ein Cherubim, einer der höchsten Engelfürsten, mit großer Macht und Herrlichkeit ausgestattet. Verständlich, dass sein Urteil ein andere ist, als das des Menschen, der aus seiner Unwissenheit leichte Beute für die Schlange im Paradies wurde.

  12. Satans Wüten gegen den Menschen durch Krankheit, Krieg, Naturkatastrophen und den Tod richtet sich nicht ohne Grund besonders gegen Israel. Nicht genug, dass der Mensch zu Gottes Ebenbild geschaffen wurde, ein Gegenüber, das Satan als Engelsgeschöpf gerne erreicht hätte. Nein, auch das Ende dieser Welt und somit der Abgang Satans ist mit dem Judentum eng verbunden.

  13. Satan weiß, dass ihm nach dem Kreuzestod von Golgatha nur noch eine kleine Zeitspanne bleibt, bis er unschädlich gemacht wird.

  14. Satan weiß, dass dieses Gericht über ihn und seine Engelfürsten von der Wiederkehr Jesu Christi in Macht und Herrlichkeit, am jüngsten Tag, gebunden ist. Dann, wenn das Lamm Gottes, der HERR Jesus, auf die Erde zurückkommen wird, um Sein Friedensreich aufzurichten.

  15. Satan weiß, dass Jesus erst kommt, wenn der überlebende Rest Israels in höchster Not sich bekehrt und über die Ablehnung Jesu durch ihre Vorfahren weint.

  16. Satan weiß, wenn er dies zu verhindern weiß, dass es am Ende keine Juden in Israel mehr gibt, die Jesus anrufen werden, dann wird es auch kein Gericht über ihn geben. Die Menschheit wird dann im Dritten Weltkrieg sich selbst auslöschen und 'Satan ungerichtet bleiben.

  17. Der Judenhass hatte demnach zu allen Zeiten das Ziel, das Volk der Juden auszurotten, damit Jesus Christus nicht wiederkommt und der Fürst dieser Welt, Satan, nicht gerichtet werden kann. Von den Philister und den anderen Völkern des Alten Testaments, über die Römer, Russen, Deutschen und Araber hat sich der Hass auf die Juden über die Jahrtausende fortgepflanzt.

  18. Der Judenhass Satans ist eine Verzweiflungstat, weil es für ihn keine Erlösung gibt. Ein hoffnungsloses Wüten, wie wir es von den palästinensischen Terroristen erleben, die ihre eigenen Familien, Frauen und Kinder zu Geißen der Gewalt machen und sich selbst opfern, für ein sinnloses Ziel. Auch für sie ist Jesus Christus ans Kreuz gegangen, auch für sie gäbe es das Heil, so wie viele Palästinenser sich bekehrt haben und mit Juden friedlich zusammenleben. Gottes irdisches Volk hat diese Wut immer wieder zu spüren bekommen, hat sich auf seinem Weg aber auch selbst von Gott entfernt, ist schutzlos und angreifbar geworden. Doch Gott hat versprochen, dass ein Überrest Israels überging bleiben wird, um Jesus den Willkommensgruß am Ende der Tage zuzurufen: Gelobt sei, der da kommt, im Namen des Herrn.

  19. Bis dahin, wird noch viel Leid über Israel und die ganze Menschheit hereinbrechen. Glücklich die Gemeinde, die sich seit zweitausend >Jahren um den HERRN schart und durch Leid und Not gerettet ist. Zusammen mit Jesus und dem Überrest Israels werden die Erlösten das Tausendjährige Friedensreich mitgestalten und regieren. Mach Dich auf, und sei dabei. Mach dich auf, dein Licht kommt...

Foto:

Sohaib Al Kharsa

 
 
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