Glauben woher, wieso, warum???
- 15. Juni 2021
- 4 Min. Lesezeit

Wenn man Leute fragt, wie sie zum Glauben gekommen sind, dann erhält man ganz unterschiedliche Antworten. All diese hier aufzuführen würde eine Bibliothek füllen. Aber die Ursache für den Glauben lässt sich ziemlich einfach beschreiben. Jeder Mensch empfindet eine gewisse innere Leere, die danach ruft, seinem Leben einen Sinn zu geben. Sei es durch Familie, Leistung, Konsum, Wohlstand, Wissen, Wohltätigkeit… um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Darunter gute und nützliche Dinge und doch können sie die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht endgültig beantworten. Viele scheitern bei der Suche nach Erfüllung und Glück und enden in vielerlei Süchten, wie Arbeit, Medien, Drogen, Sex, Geld, Esoterik, ständiges Partymachen… um nur einige zu nennen.
Die Bibel geht davon aus, dass dieses innere Loch vom Schöpfer aller Menschen so angelegt wurde. Einprogrammiert, um den Menschen daran zu erinnern woher er kommt. Damit er fragt: was war vor meiner Geburt? Verbunden auch mit der Frage, wozu bin ich da und wohin gehe ich wenn meine Zeit auf der Erde zu Ende ist. Die Religionen der Welt sind von daher nicht auszurotten und überleben jede "Aufklärung" und Verfolgung weil es um ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen geht. Einige spüren aber auch, dass irgendetwas in der Vergangenheit der Menschheit schief gelaufen sein muss. Warum ist der Mensch des Menschen größter Feind, warum ist seine Vollkommenheit verloren gegangen, warum muss ich sterben?

Die Vorstellung, es gäbe einen höheren Sinn, eine Macht, einen Gott liegt für die meisten Menschen also nahe. Was aber, wenn es nicht mehr am Menschen liegt sich auf die Suche zu machen, sich Götter zu bauen und Riten zu folgen? Was ist, wenn sich Götter nicht mehr hinter Wolken verhüllen und unsichtbar im Hintergrund bleiben? oder Gurus gebraucht werden, um den Weg zum Licht und zur Erlösung zu deuten? Was passiert, wenn dieses Bemühen den Himmel zu erreichen beantwortet wird, inden jemand vom Himmel herab kommt?
All das Streben seit Anbeginn der Menschheit würde hier plötzlich umgekehrt. Nicht mehr der Mensch machte sich auf den Himmel zu erobern wie beim Turmbau zu Babel. Sondern der Himmel käme auf die Erde und Gott stellte sich in seinem Sohn persönlich vor, so wie die Bibel berichtet. Wer sich selbst ein wenig kennt wird vielleicht eingestehen, dass dies eine große Herausforderung darstellen kann. Stellen wir uns jemand vor, der immer wieder versucht hat mit einer Packung Streichhölzer Licht in seine Behausung zu bringen. Und nun, plötzlich, hebt sich das Dach über ihm und die helle Sonne strahlt herein. Eine absolute Überforderung, er würde sich wohl in eine Ecke verkriechen und wünschen, dass es wieder dunkler werde.

Um einem solchen Schock vorzubeugen, begann Gott vor etwa 6000 Jahren ein kleines Volk zu gründen, mit dem er in Kontakt treten konnte. Man stelle sich das vor: Eine allmächtige Kraft, die das gesamte unbegreifliche Universum geschaffen hat begegnet einem Mann namens Abram und verlangt, Ihm, Gott zu vertrauen. So wie ein Kind seiner Mutter oder seinem Vater blind vertraut, wenn es an die Brust genommen wird oder auf dem Arm Trost findet. Ein Bild für vertrauensvollen Glauben, innige Beziehung in einer argen Welt.
So begann Gott über mehrere Jahrtausende Geschichte mit seinem Volk den Juden zu schreiben. Was alles auf diesem dramatischen Weg der Annäherung zwischen Gott und Mensch passierte, ist im Alten Testament, der Hebräischen Bibel, nachzulesen. Einige Propheten zu jener Zeit sagten das Kommen eines Gesandten Gottes voraus, eines Messias, auf das sich das jüdische Volk erwartungsvoll ausrichtete. Mit der Geburt Jesu in Betlehem gingen Vorhersagen in Erfüllen, Prophetien von denen die Bibel überreich angefüllt ist bis in unsere Zukunft.

Wie schon eingangs erwähnt war es schon immer ein Problem der Menschheit sich einem übernatürlichen Licht auszusetzen. Einer Kraft, die alles von mir weiß und kennt, auch die verborgensten Gedanken und Taten. Jemand anzuerkennen, den der Mensch nicht selbst auf den Thron gehoben hat um ihn anzubeten ist eine echte Herausforderung. Mit Jesus Christus kam aber genau solch ein Licht auf die Erde, das am eigenen Leib erfahren wollte, was es bedeutet Mensch unter Menschen zu sein. Hunger, Durst, Schmerz, Krankheit, Verrat, Verfolgung und Verlassenheit begleiteten Seinen Weg bis ans Kreuz. Dort auf Golgatha am Kreuz nahm Jesus geduldig und aus freiem Entschluss alles auf sich, was die Menschheit von Gott trennte. Das größte Wunder aller Zeiten wurde mit Seiner Auferstehung von den Toten am dritten Tag danach bestätigt. Seitdem gilt, wer an Ihn, den Sohn Gottes glaubt, erfährt Befreiung von der Macht des Todes. Selbst wenn jemand stirbt, wird der Tod nicht mehr das letzte Wort haben. So ist es geschehen vor 2000 Jahren und wird auch geschehen an denen, die glauben.

Diese Botschaft vom Opfertod am Kreuz vor 2000 Jahren hat die umherirrende Menschheit umgekrempelt, verwandelt und gleichzeitig geteilt. Wer das Evangelium von Jesus Christus hört, liest und annimmt, sich zum Herrn über alle Herrn bekennt ist gerettet. Nicht nur das, mit der Taufe auf den Namen Christi entsteht eine neue Kreatur, ein neuer Mensch, ein Himmelsbürger mit einer Hotline zu Gott selbst.

Unzählige Menschen sind dafür in den Tod gegangen, sei es von Löwen zerrissen wie im alten Rom oder gefoltert unter kommunistischen Regimen und an den anderen Stätten der Verfolgung. Es lohnt sich anscheinend der Frohen Botschaft dem Rettungsangebot Gottes Glauben zu schenken, und sei es nur durch ein erstes Gebet: Jesus, wenn es dich wirklich gibt, dann lade ich dich ein in mein Leben zu kommen. Amen.
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