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Israel und Palästina

  • 12. Okt. 2023
  • 12 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Okt. 2023



Unterirdisch

Deutsche und Palästinenser verbindet ein gemeinsames Schicksal. Beide Völker haben es in besonderer Weise mit den Juden zu tun, geschichtlich, aber auch in der Gegenwart. Während des Dritten Reiches waren es die nationalsozialistischen Führer, die das Volk in den Judenhass trieben, ein Hass, der sich nicht nur auf Deutschland beschränkte, sondern große Teile Europas ergriff und in den Zweiten Weltkrieg mündete. Auch die Palästinenser haben ihre Führung, der sie bereitwillig im Judenhass folgen, zusammen mit einer arabischen Welt, die Israel das Existenzrecht abspricht. In Anbetracht dieser sinnlosen Wut scheint es bei den Palästinensern, ebenso wenig wie im Dritten Reich, eine Besinnung zu geben. Ziel der Hamas ist es, das eigene Volk als Kanonenfutter zu opfern, ebenso wie es das Ziel der Nazis von Anfang an war, das deutsche Volk in einen grandiosen Untergang zu führen. Schon gleich nach der Machtübernahme 1933 begann man in den Untergrund von Berlin zu graben, legte Tunnel und ganze Versorgungseinrichtungen an. Bald gab es die Vorschrift in Neubaugebieten, dass Häuser grundsätzlich mit einem Luftschutzkeller auszustatten seien. Kriegsvorbereitungen in tiefen Friedenszeiten, die eigentlich die Bevölkerung der Reichshauptstadt stutzig hätte machen müssen. Merkwürdigerweise blieb eine Reaktion aus, man folgte bald mit viel "Siegheil" wie Schafe, die zur Schlachtbank geführt werden sollten. Sechzig Millionen Deutsche kamen im Zweiten Weltkrieg um, geopfert einer blinden Ideologie, die Antisemitismus als Triebkraft nutzte. Wie viele werden es am Ende bei den Palästinensern sein? Wie viele Menschen in der arabischen Welt werden sich noch in den Hass gegen Israel führen lassen, und daran zugrunde gehen?

Israel -Gott kämpft

Die Bedeutung des Namens Israel hat sich über Jahrtausende bewahrheitet. Vom Auszug aus Ägypten (um 1750 v.Chr.) bis zur Vertreibung in alle Welt,- im Jahre 70 n.Chr. war Kampf im Nahen Osten angesagt. Trotz seiner zahlreichen Feinde ringsumher ließ sich das kleine Volk der Juden einfach nicht ausrotten. Obendrein trug es immer wieder beispiellose Siege gegen eine erdrückende Übermacht davon, zuletzt in den Kriegen gegen sechs Nachbarn im Süden und Norden nach seiner Staatsgründung 1948. Was die Vereinten Nationen noch mehrheitlich abgesegnet hatten, wurde von der arabischen Welt von Beginn an erbittert bekämpft. Verglichen mit der Übermacht islamischen Ländern im Nahen Osten hatte Israel auf seiner winzigen Fläche in der Größe des Bundeslandes Hessen, kaum eine Chance zu überleben.


"Wer nicht an Wunder Glaubt, ist kein Realist."

David Ben-Gurion, Gründer des modernen Staates Israel 1948.


Die Wunder geschahen und die Juden siegten immer wieder und an allen Fronten. Die Niederlagen waren für die islamische Welt sehr bittere Erfahrungen, weil der Islam keine verlorenen Kriege vorsieht. Doch trotz der Siege gab es für das Land der Zierde, wie Gott Sein Land nennt, keinen Frieden. Denn ebenso wie Gott die Feinde immer wieder in die Hand der Israeliten gab, ebenso rang der HERR auch mit Seinem Volk, das in seiner über 4000-jährigen Geschichte immer wieder untreu wurde und den Bund vom Sinai vergaß. Der Kampf Gottes galt stets dem Heil der ganzen Welt und ist bis heute auf die Wiederkunft Jesu Christi in Macht und Herrlichkeit gerichtet. Juden wie Christen warten auf das Kommen des Messias, aber unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen. Auch heute kämpft Gott darum, dass sich die Völker des Nahen Ostens, wie der ganzen Welt, sich zu IHM, dem Schöpfer des Himmels und der Erde bekehren. Was ursprünglich einmal von den Juden ausgehen sollte, ist seit 2000 Jahren der Gemeinde, der Christenheit anvertraut.


Berücksichtigt man, dass es in den Konflikten um Israel immer auch um Glaubenskriege geht, verwundert es umso mehr, dass in der aktuellen Berichterstattung dieser Aspekt völlig ignoriert wird. Selbst wenn das Unvermeidliche einmal eintritt, und in einem Interview das Wort Adonai (hebräisch HERR)oder Allah fällt, kann man davon ausgehen, dass in keiner Weise darauf eingegangen wird. Zumindest in der deutschen Medienlandschaft scheint das Wort -Gott- unter einem Tabu zu liegen und praktisch aus dem Wortschatz gestrichen zu sein, jedenfalls im Zusammenhang mit dem Nahen Osten. Wenn man einmal die Wortbedeutung von Israel in eine aktuelle Schlagzeile dieser Tage übersetzen würde, dann müsste es heißen:


ARD Presseclub am 15.10.2023:

Gott kämpft im Krieg: Droht ein Flächenbrand im Nahen Osten?


So ungewohnt und absurd diese Headline auch klingen mag, sie beinhaltet vielleicht mehr, als man denkt. So heißt es beispielsweise beim Propheten Amos, um das 8. Jahrhundert v.Chr.: Am 1/ 7 So sende ich Feuer gegen die Mauer von Gaza, dass es seine Paläste frisst.

Das Gericht, welches die Bibel hier über die Philister, die Vorfahren der Palästinenser, ankündigt, bezieht sich nicht auf die aktuelle Lage im Nahen Osten. Vielmehr spricht diese Prophetie vom endzeitlichen Geschehen, wenn Gott selbst die Feinde Israels richten und Sein Volk, das Volk der Juden wieder zu Ami, zu -Meinem Volk-machen wird. Wenn auch leider in christlichen Kreisen Prophetien meist ignoriert werden, wird sich das Wort Gottes dennoch erfüllen, so wie es sich schon tausendfach erfüllt hat. Auch wenn der Vers aus Amos 1/7 sich erst am Ende erfüllen wird, haben wir hier ein Bild, wie es kaum treffender auf die aktuelle Lage auf dem Gaza-Streifen passt. Wenn heute Israel Siege über seine Feinde erringt und ihm die USA beistehen, dann nicht, weil es Gott treu nachfolgt, sondern weil Gott Seinem Wort treu bleibt:

  • ER hat versprochen, das Volk der Juden aus der Diaspora, der Vertreibung aus alle Welt zurück nach Israel zu bringen. Dies ist seit 1882 geschehen.

  • ER hat versprochen, dass das Heil der ganzen Welt von den Juden ausgehen wird. Das hat mit der Weltmission begonnen und wird sich in der Endzeit vollends erfüllen.

  • ER hat versprochen, dass ein Überrest Israels übrig bleiben wird, um Jesus zurückzurufen: Das wird noch geschehen.

  • ER hat angekündigt, die Welt am Ende zu richten. Länder, die dicht an Israel angesiedelt sind und den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs nicht anerkannt haben, mehr, als diejenigen Völker, die in weiter Ferne, an den Enden der Welt, keinen Kontakt zu Israel hatten.

  • ER hat angekündigt, dass die Nationen im 1000-jährigen Friedensreich nach Israel pilgern werden. Mit Freuden werden sie Wiedergutmachung leisten und Israel feiern, auch die arabischen Länder.

Bis ans Ende der Welt

Wie oben schon erwähnt, wird Gott, Am Jüngsten Tag, den letzten dreieinhalb Jahren, bevor Jesus in Macht und Herrlichkeit wiederkommt, die Welt selbst richten. Schaut man heute nie dagewesene Naturkatastrophen, die Zunahme von Kriegen und weltumspannenden Seuchen an, dann haben wir es mit Vorboten zu tun, die Bibel spricht hier von Wehen, die großen Ereignissen vorausgehen. Begleitet von der Ablehnung einer göttlichen Schöpfungsordnung und vieler Verbrechen, wie die Tötung von einer Milliarde Babys im Mutterleib. Naturkatastrophen, Seuchen und Revolutionen in nie dagewesenen Ausmaßen kündigen das Ende der jetzigen Welt an. Wer mag das anders sehen? In einer solch verdrehten Welt hat es Israel mit Angriffen zu tun, weil es auch dem HERRN und Gott untreu geworden ist. Kundige Leser des Alten Testaments, dem Geschichtsbuch der Menschheit, erinnern sich: Solange Israel seinem Gott treu war, brauchte es nicht einmal 300 Soldaten, um eine gewaltige Übermacht von tausenden Midianitern in den Selbstmord zu treiben, siehe Buch Richter 7. Viele anderen Beispiele könnten hinzugefügt werden. Solange Israel seinem Gott folgte, siegte es und war unangreifbar. Wenn es sich abwandte und Götzendienst verfiel, verlor es, und machte harte Zeiten durch, bis in Vernichtung oder Vertreibung. Wenn wir seit 1948 Israel immer wieder sich behaupten und siegen sehen, ist es weniger die Stärke einer kleinen hochgerüsteten Armee und ihrer Unterstützer in Amerika. Vielmehr haben wir es mit einem kämpfenden Gott zu tun, der unveränderlich zu Seinem Wort und den Ankündigungen der Propheten steht. Wie geschrieben steht, gibt Gott Sein Land dem, wem ER will.


Der Fürst dieser Welt

Die Bibel entlarvt den wahren Drahtzieher, wenn Hass, Krankheit, Katastrophen und der Tod die Menschheit seit der Vertreibung aus dem Paradies bedrängen. So fällt es nicht schwer, in den bestialischen Angriffen der Hamas auf Frauen und Kinder, ja Babys, die Handschrift Satans zu erkennen. Fragt man sich, warum das personifizierte Böse, der Teufel, es besonders auf Israel abgesehen hat, müssen wir einen Blick auf die Schöpfungsgeschichte werfen und was sich über 6000 Jahre daraus entwickelt hat.

  • Schon am ersten Schöpfungstag gibt es einen Aufstand im Himmel. Luzifer, ein strahlender Cherubim, einer der ersten Engel in Gottes Reich probt den Aufstand. Er will so werden wie Gott und verliert seine Revolution gegen den Engel Gabriel und seine Engel.

  • Zusammen mit seinen Engelsdämonen wird Luzifer auf die Erde geworfen, die er erst einmal verwüstet. 1.Mos1: Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. 2 Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser...

  • Wie wir sehen, setzt der Heilige Geist gleich am ersten Tag das Schöpfungswerk Gottes fort. An dessen Höhepunkt der Mensch erschaffen wird, eine neue Schöpfung, die Gott nach Seinem Ebenbild erschaffen hat. Gott hatte sich selbst ein Gegenüber, einen Gesprächspartner und Mitgestalter der Schöpfung gewünscht. 1.Mos 1/26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich!

  • Hierin begründet sich die Wut Satans auf die Menschheit. Was ihm durch seinen Aufstand nicht gelang, das sollte nun dem Menschen zukommen, ein Platz an Gottes Seite.

  • Als Antwort Satans folgte die Verführung Evas im Garten Eden, in dem er in Gestalt der Schlange versprach, wie Gott zu sein, wenn sie von der Frucht der Erkenntnis essen würde. Eine Lüge, so wie Jesus schon später bezeugte, dass der Teufel der Vater der Lüge sei.

  • Die ersten beiden Menschen verrieten ihren Schöpfer, in dem sie der Schlange mehr glaubten als Gott. Es folgte die Vertreibung aus dem Paradies. Aber Gott hatte schon einen Rettungsplan, denn fortan war alles auf das Erscheinen des Menschensohnes ausgerichtet, den Messias, den Retter der Welt von Sünde, Hölle, Tod und Teufel.

  • So wählte sich Gott ein Volk aus, aus dessen Mitte der Messias als Mensch und wahrer Gott hervortreten sollte, um die Macht Satans, der alten Schlange, zu brechen.

  • Obwohl das jüdische Volk den erwarteten Messias im Jahre 32 ablehnte, verwandelte Gott diese Verwerfung Jesu in einen Sieg für die ganze Menschheit. Am Kreuz von Golgatha, als der Sohn Gottes für alle Menschen starb, wurde die Macht des Teufels gebrochen. Fortan sollte es nicht mehr ewige Verdammnis für die geben, die an den Sohn Gottes glauben würden.

  • Für den Teufel sollte es nur noch eine kurze Zeit geben, bis dann das Urteil über ihn und seine Engelsdämonen vollstreckt würde, die Gefangennahme Satans und der ewige Tod im Feuersee.

  • Sein Schicksal würde sich erfüllen, das wusste der Teufel, wenn Jesus auf die Erde zurückkommen würde. Diese Rückkehr als König und Richter der Welt würde dann stattfinden, wenn ein Überrest Israels in der großen Drangsalszeit, im Dritten Weltkrieg, in höchste Not gerät. Mit großem Wehklagen werden sie dann Jesus anrufen : Gelobt sei der da kommt, im Namen des HERRN.

  • Folglich würde die Rückkehr Jesu in Macht und Herrlichkeit nicht stattfinden, wenn es keine Juden mehr in Israel gäbe. Somit würde Satan nicht bestraft werden und die Menschheit würde sich im Dritten Weltkrieg selbst vernichten.

  • Daher versucht der Teufel, seit Kaiser Hadrian und der Vertreibung der Juden in alle Welt (um 135 n.Chr.) , ihre Rückkehr nach Israel zu verhindern.

Von dieser äußersten Bedrängnis ist Israel heute noch ein Stück weit entfernt. Seine Rückkehr zu Gott wird unbeschreibliche Begleiterscheinungen (Wehen) haben, die in der Offenbarung des Johannes und bei Propheten wie Jesaja, Maleachi und anderen vorhergesagt sind. Bis dahin kämpft Israel um sein Überleben. Aber der Tag des HERRN wird kommen, Maranatha! Bis dahin muss Israel durch Notzeiten gehen, aber es wird nicht untergehen, das hat der Gott Abrahams, Isaak und Jakobs versprochen.


Mediale Verwirrung

Ahnungslosigkeit

Fragt man die Medien, die vielen Journalisten und Experten, woher der unbeschreibliche Hass der Palästinenser auf Juden kommt, dann bleiben sie seltsam stumm und hüllen sich in Ahnungslosigkeit. Die Berichte konzentrieren sie in der Regel auf aktuelle Geschehnisse oder Einzelschicksale. Keiner traut sich, die Bibel aufzuschlagen und nachzulesen, was sich seit Jahrtausenden bewahrheitet hat. Als wenn Israel nicht schon von Anbeginn seiner Existenz vor etwa 4000 Jahren angegriffen und verfolgt wurde. So reicht oftmals der Rückblick gerade mal bis zur Staatsgründung im Jahre 1948 zurück.


Geschichtlicher Rückblick

Damals, nach dem letzten großen Aufstand der Juden (Bar Kochba) um 135 n.Chr. gegen die römische Besatzung war der Hass des Kaisers Hadrian so groß, dass er alles, was an die Juden erinnerte, ausrotten wollte. Den Tempel zu Jerusalem hatte man schon im Jahre 70 n.Chr. dem Erdboden gleich gemacht und nun sollte auch das Land der Juden nicht mehr Israel heißen. Angelehnt an den schlimmsten Feind der Juden, die Philister, wurde Israel in "Philistera "umbenannt. Eine Wortschöpfung, aus dem sich bald Palästina entwickelte. So gesehen, ist Palästina nur ein anderer Name für das Land Israel, besonders wenn man bedenkt, dass immer ein kleiner Überrest von Juden im Land blieb. Aber diese Umbenennung des Landes der Juden durch den römischen Kaiser war nicht gesegnet. Das Land zerfiel unter arabischer und türkischer Herrschaft in große Trostlosigkeit und war weitgehend bis zur Rückkehr der ersten Juden im Jahr 1882 verwüstet. Öde und leer, so beschrieb der amerikanische Schriftsteller Mark Twain noch 1869 in seinem Reisebericht Palästina und Jerusalem. In der Diaspora der Juden in aller Welt setzte sich der Judenhass fort, denkt man nur an die russischen Pogrome und den Holocaust, mit Millionen von Toten. Bald stellte sich heraus, dass der Hass auf die Juden ein weltweites Phänomen ist, auch dort, wo es kaum Juden gibt. So spricht heute vieles dafür, dass weltweit große Gelder als "Entwicklungshilfe" zur Verfügung gestellt werden, um Initiativen gegen den Staat Israel voranzutreiben.


Eigentor

Wie ungewollt aus der Fernseh-Doku mit dem Titel "Auserwählt und ausgegrenzt- Der Hass auf Juden in Europa (arte Doku 2017)" hervorgeht, wird gerade das palästinensische Volk benutzt, um gegen Israel zu agieren, Bezeichnend, dass die Ausstrahlung des Beitrages von ihren Auftraggebern arte und dem öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland zunächst unterbunden worden war. Zu sehr hatte der Autor und Filmemacher die Judenfeindlichkeit in Europa angeprangert und die Instrumentalisierung des palästinensischen Volkes bloßgestellt. Ein Volk, das von einer fanatischen Führung kurzgehalten und obendrein vom Ausland finanziert wird, entsprach nicht dem, was linke Politik zu Hause gerne vermitteln wollte. Die Paläste der Hamas im Gegensatz zu den ärmlichen Unterkünften der Bevölkerung, taten ihr Übriges. Ein Interview, in dem ein Verantwortlicher in Gaza ganz unverhohlen Unterschlagung von Hilfsgeldern vorgeworfen wurde, erregte wohl einige Gemüter. Leise Kritik seitens von Studenten an der politischen Führung rundeten das Bild weiter ab. Die Sendung galt bald als unausgewogen und tendenziös, doch war es dann die Bild-Zeitung, die den Streifen auf ihrer Webseite veröffentlichte. Die Öffentlich-rechtlichen mussten zwangsläufig nachziehen.


Selbstbestätigung

Wer meint, dass Korrespondenten vor Ort etwas sagen könnten, was nicht zuvor vom Sender abgesegnet wurde, befindet sich auf dem Holzweg. Nicht genug, wenn Reporter in Krisengebieten die heimische Tagesschauperspektive mehr oder weniger nur bestätigen, es fehlt ihnen auch oftmals das eigenständige Denken und ein Geschichtsverständnis. Auf die Frage der Nachrichtensprecherin, warum die Hamas Geißel-Videos veröffentlicht, kam die Antwort, man wolle sich den anderen arabischen Ländern nicht unmenschlich zeigen. Nicht nur, dass zahlreiche Fernsehbilder genau das Gegenteil schon in alle Welt ausgestrahlt hatten, es zeugt auch von kultureller Unkenntnis und scheinbarer Ahnungslosigkeit.


Heiße Eisen

Trotz der schlechten Bildqualität der Videos ist doch zu erkennen, dass die Hamas-Terroristen besonders junge Frauen vorführen, die nicht dem Frauenbild des Islams entsprechen. Beispielsweise wurde hier ein junges Mädchen gezeigt, halb nackt mit großen Augen, wulstigen Lippen und Tätowierung, anscheinend entführt vom Musikfest in der judäischen Wüste. Der Anblick westlicher Partykultur, die mehr Verachtung als Mitleid in der muslimischen Welt erzeugen soll? Eine grausame Art der Rechtfertigung, nach dem Motto, so steht es um die Gottlosen, gemeint ist das ehemalige Christentum. Wer hier noch stutzt, dem sei das Beispiel der afrikanische Terrorgruppe Boko Haram genannt. Auch dieser Name wird in den heimischen Medien nicht so gerne erklärt, bedeutet es doch: alles was von vom Westen kommt, ist schlecht. wie auch bei Hamas oder der Hisbollah haben wir es mit Fanatikern zu tun, die sich auf den Islam berufen und besonders Juden und Christen brutal bekämpfen.


Ungeliebte Identität

Die arabische Welt nimmt den Westen viel mehr als Christentum war, als der Westen es überhaupt noch wahrhaben will. Anscheinend sind die Länder Europas in ihrem Denken nach wie vor von der Bibel geprägt, so wie viele Staaten den Gottesbegriff immer noch in ihrer Verfassung verankert haben, siehe die Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Was aber passiert, wenn man seine eigenen Wurzeln vernachlässigt, die kulturelle Prägung allenfalls noch zu Weihnachten und Ostern wie ein fernes Glöckchen wahrnimmt und doch im christlichen Denken weiterhin drinsteckt? Wenn Liberalismus, Atheismus, fernöstliche Religionen und linke Ideologien einen konfusen Mix erzeugen, in dem man schon gar nicht mehr in der Lage ist, seine eigene Identität zu erkennen? Schauen wir dieser Tage mit Entsetzen auf den Orient, dann schaut die islamische Welt mit dem gleichen Grauen auf uns, den Westen zurück. Der gesellschaftliche Verfall, der sich hier zeigt, ist in der Geschichte Europa beispiellos. Dem gegenüber scheint der Islam sich seit Jahrtausenden kaum verändert zu haben, von Mohamed an war die Unterwerfung des Christentums eines der wichtigsten Ziele, neben der Vernichtung Israels. Ein Journalismus, der dies vergessen hat, den kann man getrost auch vergessen, ja sogar meiden. Die Gefahr der gesellschaftlichen Verdummung mangels geschichtlicher und intellektueller Substanz ist spürbar.. Daher gilt: Staatlich abhängige Medien meiden und alternative Nachrichtenquellen suchen, wie beispielsweise die Bibel. Am besten aber, man bereist den Nahen Osten und macht sich selbst ein Bild.


Was nicht sein darf.

Friedliche Nachbarschaft zu Arabern, wie sie noch zu Beginn des neuen Staates Israel möglich war, wurde durch Hass-Prediger aus arabischen Ländern bald unterlaufen. Aber auch der Neomarxismus der Frankfurter Schule mit ihrem Liberalismus und der unverhohlenen Christen- und Judenfeindlichkeit trug seinen Teil zum Nahostkonflikt bei. Heute stellt sich heraus, dass die angeblich vom palästinensischen Volk gewählte Hamas die eigene Bevölkerung als menschliche Schutzschilde gegenüber der israelischen Armee benutzt. Europa und die Bundesrepublik Deutschland haben sich durch ihre "Entwicklungshilfe" an die Palästinenser indirekt am Aufbau eines Waffenarsenals beteiligt. Dies, obwohl das Ziel der Araber, Israel zu zerstören, immer wieder betont wurde. Die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung stellt in vielen Ländern einen Tatbestand dar. Kaum vorstellbar, dass auch Politikerinnen und Politiker hierzulande für ihre Unterstützung der Hamas zur Verantwortung gezogen werden.


"Auch der Islam gehört zu Deutschland" Angela Merkel 2018.

Von dieser Einladung eines Staatsoberhaupts beflügelt, zeigt sich der Einfluss arabischer Interessengruppen und Clans mit verhängnisvollen Auswirkungen für Deutschland. Wenn angesichts der jüngsten Massaker an Israelis auf deutschen Plätzen Sympathiekundgebungen für den Mord an Juden stattfindet, dann ist dem Islam bereits die Eroberung des christlichen Abendlandes ein Stück weit gelungen. Es brauchte gar keinen militärischen Vorstoß, wie noch vor 480 Jahren, heute reicht ein Asyl- oder Einreiseantrag. Hatte man sich noch bis in die 2000der Jahre gegen einen Antisemitismus von Innen gewährt, so stellt sich jetzt der gleiche Geist aus dem Ausland ein. Die deutsche Vergangenheit droht in Form neuen Rassenhasses aufzuerstehen, mit der Gefahr, dass Gedenkstätten wie Dachau und Auschwitz zu Kultstätten einer neuen Judenverfolgung werden.


Weiter im Blog: Die Welt im Aufstand gegen Israel.


Foto: Raimond Klavins

 
 
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