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Antisemitismus - ein offenes Geheimnis

  • 28. Dez. 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Jan. 2024


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Den weitverbreiteten Hass auf Juden allein mit dem Verstand zu erklären, scheint nicht zu gelingen. Alle Theorien und geschichtlichen Begründungen kluger Gelehrter scheitern allein an der Frage, warum eines der kleinsten Länder der Welt mit einer Bevölkerung von gerade mal 10 Millionen Einwohnern die ganze Welt seit über siebzig Jahren in Atem hält. Weit mehr! Denn auch die Frage, warum das Volk der Juden in 170 Länder zerstreut über zweitausend Jahre nicht seine Identität verliert und sich in anderen Kulturen auflösten, wie so viele andere Ethnien, bleibt unbeantwortet. Und das trotz Verfolgung und Pogrome bis hin zum Holocaust. Fragen über Fragen, die kein kluger Menschenverstand beantworten kann, ohne sich dem meistgelesenen Buch der Menschheitsgeschichte, dem Geschichtsbuch des Judentums, der Bibel, zu bedienen.


Der verbreiteten Ablehnung, die Bibel zurate zu ziehen, stehen eine Vielzahl unbeantworteter Fragen zum Leben und Werden dieser Welt gegenüber, nicht nur die Frage, was mit dem Juden los ist. Die Antworten, die schon vor über 4000 Jahren die Propheten im Alten Testament hinlassen haben, sind durch zahlreiche erfüllte Prophetien, wie das Erscheinen Jesu Christi vor 2000 Jahren, bestätigt worden. Gleichwohl wurden die Prophetien des Alten- und Neuen Testaments von je her verdrängt, geleugnet, gemieden und ignoriert. Ein so gescheitertes Buch, das sich nicht Epochen und Ideologien anpasst und den Anspruch erhebt, zeitlos zu sein, fordert den begrenzten Verstand des Menschen heraus. So bleibt oftmals nichts weiter übrig, als die überprüfbaren Fakten der Heiligen Schrift in Zweifel zu ziehen und an Überholtem festzuhalten, wie der Annahme, der Mensch stamme vom Affen ab. Warum sollte es heute anders sein?


Um das Phänomen des Judenhasses auf eine einfache Formel herunterzubrechen, lohnt es sich eine kurze Anmerkung aus dem Johannesevangelium 4, Vers 22 anzuschauen. Wieder einmal überschreitet Jesus alle Grenzen des Anstandes und der religiösen Bestimmungen und unterhält sich mit einer Nichtjüdin, einer Samaritanerin über den Glauben:


22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.


Machen wir uns bewusst, dass allein durch diesen kurzen Vers alles auf den Kopf gestellt wird, was seit ihrer Zerstreuung, im Jahre 70 und 135 n.Chr. durch Kaiser Hadrian, mit den Juden passiert ist. Auch heute gibt es wohl kaum jemand, der ausgerechnet die Juden für sein persönliches Heil und die Rettung der Welt ausmachen würde. Angesichts der Tatsache, dass die weltweit größte Religionsgemeinschaft, der Christen, über zwei Milliarden Menschen, sich auf Jesus Christus, einen Juden beruft, eine verwunderliche Tatsache. So bleibt es scheinbar nur einem kleinen Kern vorbehalten, dieses Mysterium des Judenhasses zu begreifen, jenen, die ohne Scheu und ideologische Vorbehalte sich der Bibel widmen.


Betrachtet man die Tatsache, dass auch Leute einen Hass auf Juden entwickeln, die kaum oder gar nicht mit Juden in Kontakt kommen, deutet dies auf eine geistige Veranlagung hin. Eine Beeinflussung des menschlichen Herzens, eine Prägung, ähnlich der, wie Kriege, Hass und Gewalt seit Anbeginn nicht von dieser Welt zu trennen sind. Warum sollte die Menschheit dann plötzlich an ihrem Heil, an Frieden und Befreiung von Krankheit und Tod interessiert sein? Obendrein, wenn dies ausgerechnet von den Juden kommen soll?


Wie schon oben angedeutet eine Frage, die nicht allein mit dem menschlichen Verstand beantwortet werden kann, genauso wenig, wie die zahlreichen Friedensbemühungen im Nahen Ost nicht fruchten konnten. Das menschliche Herz ist und bleibt dem Bösen zugewandt, nicht weil es böse sein will, sondern weil es unter dem Einfluss des Bösen steht. Viele können damit gut leben, ja scheint es nicht so, als wenn Satan allein die Geschicke der Welt beherrscht? Bleibt deshalb die entscheidende Frage nach Befreiung und Rettung unbeantwortet?


Die Frage nach dem Judenhass findet sich im menschlichen Herzen beantwortet. Genauso wie die Frage, wer und was HERR über das Leben eines Menschen ist.









 
 
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