Kann Gott nicht für Frieden sorgen?
- 18. Mai 2021
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In einer amerikanischen Talkshow wurde die Tochter von Billy Graham einmal gefragt, wieso Gott das Massaker von Littleton zulassen konnte. Ihre Antwort: Wir haben das Schulgebet abgeschafft, wir haben die Kreuze in den Klassenräumen abgehängt, wir haben den Religionsunterricht nicht mehr so wichtig erachtet. Und meine Herren, Gott ist ein Gentleman. Wenn man ihn vor die Tür setzt, zieht er sich zurück.
Die Annektote verrät, wie Gott nur ins Spiel kommt, wenn bestimmte Erwartungen in Erfüllung gehen sollen, beziehungsweise nicht in Erfüllung gehen. Ansonsten sind viele desinteressiert an dem Schöpfer des Himmels und der Erde, wie es in der Bibel heisst. . Die Frage, warum wir überhaupt in einer gefährlichen und oftmals von Hass erfüllte Welt leben, schließt sich an. Wieso kann Gott nicht einfach alle Gewalt abschaffen.? Die Macht dazu hätte er, wenn man die Heilige Schrift ernst nimmt. Das würde aber bedeuten, den Menschen das zu nehmen, was von Anfang an ihre Besonderheit ausgemacht hat: Ein freier Wille, der sich genauso gut für wie gegen Gott und den Mitmenschen entscheiden kann. Der Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, plante den Menschen als seinen Vertrauten, seinen Mitarbeiter. Marionetten kann aber Gott nicht gebrauchen. Hier auf der Erde nicht und auch nicht in der Ewigkeit, wenn es gilt das Universum zu gestalten.
Als die ersten Menschen sich bewusst gegen Gott entschieden hatten, Vertrauensbruch begingen, hatte das Folgen. Sie wurden sterblich und verloren die perfekte Umwelt. Von nun an mussten sie ums Überleben kämpfen. Gleichzeitig sorgte Gott aber dafür, dass es einen Weg zurück ins Paradies geben konnte, in die Unsterblichkeit, in die Harmonie von Himmel und Erde. Um die Ewigkeit zu beschreiben, die er für einen Moment sehen konnte, fehlten dem Apostel Paulus immer wieder die Worte. Unbeschreiblich!
Die Menschheit hat noch einen Weg vor sich. Die ersten Christengemeinden vor 2000 Jahren wurden die auf dem Weg sind, genannt. Von daher kann Gott jetzt noch nicht das Paradies ausrufen, solange die Menschheit im Krieg mit sich selbst und mit Gott liegt. Ein himmlisches Friedenshäubchen würde an der Feindschaft im Menschen nichts ändern. Eine heile Welt von oben übergestülpt wäre der totale Überwachungsstaat ohne Freiheit und jede Möglichkeit den Himmel zurückzugewinnen.
Von daher musste Gott selbst in seinem Sohn die Initiative ergreifen, damit alle, die Jesus annehmen, den Weg zurück finden. Es geht also um eine Entscheidung, die von mir und dir verlangt wird. Eine Umkehr vom Weg des Todes die es dir ermöglicht wieder zu der Person zu werden, die Gott ursprünglich erdacht und gemacht hat.
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Johannes 14/6
Foto: Kings Church International