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Karfreitag

Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. 5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.


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Es ist überaus schön und tröstlich über Christo, unseren Heiland gepredigt und doch können wir es mit Worten und Gedanken niemals ganz begreifen. Im zukünftigen Leben werden wir in Ewigkeit unsere Freude und Lust daran haben. Der Sohn Gottes lässt sich so tief herunter und nimmt meine Sünde auf seinen Rücken. Ja, nicht allein meine Sünde, sondern auch der ganzen Welt, die von Adam an bis zum letzten Menschen auf der Welt getan ist (und getan sein wird). Die will Er getan haben und auch dafür leiden und sterben, damit ich ohne Sünde sei und das ewige Leben und Seligkeit erlange. Wer kann sich darüber auslassen, dass die ganze Welt mit ihrem Glanz, mit ihren Werten, der Macht und Herrlichkeit von Sünde eingeschlossen ist und vor Gott nichts davon gilt? Und wenn jemand gerettet und seine Sünde loswerden will, so soll er wissen, dass seine ganze Sünde, alles, auf den Rücken des Lammes gelegt ist. Deshalb zeigt Johannes seinen Jünger dieses Lamm und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt. Willst du wissen, wo da die Sünden der Welt hingelegt sind, sodass sie vergeben würden? Siehe nicht auf das Gesetz Moses oder lauf sonst zum Teufel; denn da wirst du Sünde finden, von der du erstickst und verdammt wirst. Aber willst du einen Ort wissen, wo die Sünden der Welt getötet und weggenommen sind, so siehe: An das Kreuz und auf den Rücken dieses Lammes hat der Herr alle unsere Sünden gelegt und sonst auf keinen anderen.


Foto: Francesco Alberti

 
 
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