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- Ulrich- Die Psalmenbücher und Sprache
Bei den Psalmen handelt es sich um ein göttlich inspiriertes Gesangsbuch, in dem alle Gefühlsregungen nder Seele entfaltet werden. Kummer, Sorgen, Zweifel, tiefste Niedergeschlagenheit, Befürchtungen, Ängste, Schrecken. Dennoch werden alle menschlichen Erschütterungen stets durch die alles übertönenden Triumphfanfaren der Hoffnung und der Glaubensgewissheit mit Dank, Jubel und Anbetung durchbrochen. Angesichts der unabänderlichen Treue Gottes wird der durch Glauben Gerechtfertigte aus der Finsternis zum Licht geführt. Der Gottlose wird jedoch im Gericht enden. Psalm bedeutet Lobgesang, gleich dem Halleluja Hallel = Loben, Ja, die Kurzform von Jachwe, JA. David hat mindestens die Hälfte der 150 Psalmen gedichtet. In der Apo 2 ab 24 spricht Petrus von David und dessen Inspiration Gottes, wie sie in den Psalmen vorkommt. Er schildert, wie David schon zu seiner Zeit den Christus vor sich gesehen hat und daher in den Psalmen immer wieder auf HN zu sprechen kommt. Luk 24, begegnet der Auferstandene den Emaus-Jüngern, und Jesus spricht in Vers 44 davon, dass auch in den Psalmen von IHM gesprochen wird. Die einhundertfünfzig Psalmen, aus denen der Psalter besteht, sind in fünf Bücher unterteilt. Buch 1: Psalmen 1–41 Psalmen 1–41 Buch 2: Psalmen 42–72 Psalmen 42–72 Buch 3: Psalmen 73–89 Psalmen 73–89 Buch 4: Psalmen 90–106 Psalmen 90–106 Buch 5: Psalmen 107–150 Psalmen 107–150 5 Bücher, die allesamt Israel in der Drangsalszeit zum Thema haben. Die Psalmbeter hatten, inspiriert von Gott, immer wieder die schwerste Zeit der Juden besungen, aber auch die allergrößte Freude bei der Wiederkehr Jesu Christi. 1-41 Das Buch des Überrests , in der großen Drangsalszeit. Siehe Ps 42/2, wo Israel in die Berge Israels fliehen muss. Der Refrain: Gepriesen sei der HERR, Amen. 42-72 Die Flucht der 144000 in der Drangsal zu den Bergen Israels und dann weiter nach Moab, wo Gott sie selbst versorgen wird und Araber sie verstecken. Alle Sehnsüchte Davids werden erfüllt. Refrain: Gepriesen sei der Herr, Gottes Herrlichkeit erfüllt die ganze Erde. 73-89 Das Ganzmachen der 12 Stämme Israels. Refrain: Gepriesen sei der Herr! 90-106 Nationen aus aller Welt kommen unter Gottes Herrschaft. Refrain: Gepriesen... 107-150 Gottes Heilswege ins 1000-jährige Friedensreich. Kein Refrain. In den Psalmen finden wir den Messias, Seine Leiden und Seine Herrlichkeit. Ps 22 + 69: Kommen des leidenden Messias. Ps 2, 45, 110, 72 Seine Herrlichkeit in der Zukunft. In einigen Psalmen macht sich der Messias mit den Gläubigen der Drangsalszeit ( der Überrest Israels ) eins. Siehe... Matth 3: 13 Dann kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. 14 Johannes aber wehrte ihm und sprach: Ich habe nötig, von dir getauft zu werden. Und du kommst zu mir? 15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt ⟨so sein⟩! Denn so gehört es sich für uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Jesus tritt hier nicht zur Buße vor den Täufer Johannes, sondern aus Solidarität. So vereinigt sich der Messias auch in den Psalmen mit den Gläubigen Israels und mit den Getauften zu allen Zeiten. Psalmen-Themen Ps 150, Lob und Anbetung. Ps 13, inbrünstiges Bitten. Ps 130, Flehen Ps 51, Bußgebete, (Ehebruch) Ps 66 , Aufruf zum Jubel Ps 32/9 , Belehrung an einen Erlösten, mit Augenkontakt zu Gott. Ps 73 , Nachsinnen, wenn man beinahe zu Fall gekommen wäre. Ps 105 , Geschichte, Heilsgeschichte Israels. Ps 22 , Prophetie auf den gekreuzigten Christus Ps 113-118 Hallel-Psalmen Lobpsalmen (zum Pessach) Wochentagessalmen im Chorgesang zu Jerusalem: Sonntag Ps 24 Montag Ps 48 Dienstag Ps 82 Mittwoch Ps 94 Donnerstag Ps 81 Freitag Ps 93 Samstag 92 Trilogie PS 22 Der Ruf des Gekreuzigten: Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen. Der gute Hirte, der sein Leben lässt. Ps 23 Der Herr ist mein Hirte , der große Hirte, der auferstanden ist und leitet. Ps 24 Der Messias-König, der in Jerusalem einzieht, der herrschende Messias, der Erzhirte, ihm unterstehen die Unterhirten in der Gemeinde. 1.Pet 5 1 Die Ältesten unter euch ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden Christi, der ich auch teilhabe an der Herrlichkeit, die offenbart werden soll: 2 Weidet die Herde Gottes, die euch anbefohlen ist, und achtet auf sie, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie es Gott gefällt, nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund, 3 nicht als solche, die über die Gemeinden herrschen, sondern als Vorbilder der Herde. 4 So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen. Hebräische Dichtung (Poesie) Ein Drittel des Alten Testaments ist in Versform geschrieben. Es fällt die Knappheit der Wörter auf. Der Gerechte macht nicht viele Worte. Formal: Synonymer Parallelismus Zwei parallel gestellte Verszeilen - zwei bedeutungsgleiche Wörter: Ps 90/7 Das macht dein Zorn , dass wir so vergehen, und dein Grimm , dass wir so plötzlich dahinmüssen. Das Gesetz des Herrn / das Zeugnis des Herrn. vollkommen - zuverlässig Die Wiederholung macht Unfehlbarkeit deutlich. Antithetischer Parallelismus Dem in der ersten Zeile aufgeführten Gedanken wird in der zweiten Zeile ein Kontrast gegenübergestellt. Spr 28/13 Wer seine Missetat leugnet, dem wird’s nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen. Ps 119/67 67 Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich ; nun aber halte ich dein Wort. Synthetischer Parallelismus Der Gedanke der ersten Verszeile wird in der zweiten ergänzt. Frage & Antwort. Ps 119/9 Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält an dein Wort. Spr 4/ 18 Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen , das i mmer heller leuchtet bis zum vollen Tag. Die hebräische Lyrik ist auf den Inhalt, nicht auf die Form konzentriert. Das war die Poesie der Kanaanitischen Völker. Hebräisch ist ein kanaanitischer Dialekt und gilt als Vorlage für 2300 Sprachen. Rhythmus Es gibt einen Sprachrhythmus... Vers 3+3, bei unterweisenden Aussagen Vers 3+2 für Klagelieder Vers 2+2 im Hohelied für fröhliche Poesie Es ist besser, die Grundstrukturen der Psalmen zu verstehen, so versteht man besser den Text. aus dem Internet: Der Psalter besteht aus fünf „Büchern“. Die einhundertfünfzig Psalmen, aus denen der Psalter besteht, sind in fünf Bücher unterteilt. Buch 1: Psalmen 1–41 Psalmen 1–41 Buch 2: Psalmen 42–72 Psalmen 42–72 Buch 3: Psalmen 73–89 Psalmen 73–89 Buch 4: Psalmen 90–106 Psalmen 90–106 Buch 5: Psalmen 107–150 Psalmen 107–150 Ein Unterscheidungsmerkmal dieser Unterteilungen sind die Doxologien am Ende jedes Buches. Diese Unterteilungen haben vielfältige Auswirkungen und repräsentieren die Geschichte Israels von der vereinigten Monarchie bis zum Exil. Die Bücher 1 und 2 stammen hauptsächlich von David und stellen den Triumph des Königs dar. David steckt hier sehr oft in einer Krise, aber seine Psalmen enden normalerweise mit Lobpreisungen. Buch 3 nimmt Israels Exil vorweg. Es ist als das „schwarze Buch“ des Psalters bekannt. Hier scheitern Israels Könige – das Haus Davids – und das Heiligtum wird zerstört. Das Buch erreicht seinen Höhepunkt in Psalm 89 und seiner Klage über den scheinbaren Zusammenbruch des Bundes mit David. Psalm 89 und seine Klage über den scheinbaren Zusammenbruch des Davidbundes. Buch 4 ist auf Israel im Exil ausgerichtet. Es hat keinen König, aber hier greifen die Psalmen auf Gott zurück und vertrauen darauf, dass er ihr König ist. Die Hoffnung lebt weiter, denn Gott ist Israels ewige Zuflucht. Im fünften Buch wird Gott für die Wiederherstellung Israels und seine Rückkehr aus dem Exil gepriesen, und hier wird ihm aus den Reihen der Völker Lob dargebracht. 8. Die Platzierung und Anordnung der einzelnen Psalmen ist nicht zufällig. Innerhalb dieser fünf Bücher scheinen die Herausgeber die Psalmen eindeutig nach Autorschaft, Gattung, Thema sowie verschiedenen Unterscheidungen und Erkenntnissen geordnet zu haben. So finden sich Psalmen Davids (Ps. 3–41), Gebete Davids (Ps. 72,20), Psalmen Asaphs (Ps. 73–83), Miktampsalmen (Ps. 56–60), Inthronisationspsalmen (Ps. 95–100), Psalmen, die Morgen- und Abendgebete widerspiegeln (Ps. 3–6), Psalmen, die den „Namen“ des Herrn preisen (Ps. 7–9) – dies sind einige der offensichtlicheren Hinweise auf redaktionelle Anordnungen innerhalb des Psalters. Psalm 90 steht offenbar aus interpretativen Gründen am Anfang von Buch 4. Davidische Psalmen sind sogar in den späteren „Büchern“ enthalten, wodurch die davidische/königliche Ausrichtung des Psalters erhalten bleibt. Pss. 3–41 ), Gebete Davids ( Ps. 72:20 ), Psalmen Asaphs ( Pss. 73–83 ), Miktampsalmen ( Ps. 56–60 ), Inthronisierungspsalmen ( Pss. 95–100 ), Psalmen, die Morgen- und Abendgebete widerspiegeln ( Pss. 3–6 ), Psalmen, die den „Namen“ des Herrn preisen ( Pss. 7–9 ) – diese gehören zu den offensichtlicheren Hinweisen auf redaktionelle Anordnungen innerhalb des Psalters. Psalm 90 steht, anscheinend aus interpretativen Gründen, am Anfang von Buch 4. Davidische Psalmen werden sogar in die späteren „Bücher“ aufgenommen, wodurch die davidische/königliche Ausrichtung des Psalters gewahrt bleibt. Darüber hinaus bilden die Psalmen 1 und 2 zusammen den Einstieg in den Psalter. Psalm 1 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für diejenigen, die Gottes Gesetz schätzen und danach leben. Psalm 2 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für den König des Herrn, der in Erfüllung von Gottes Gebot über sein Reich weltweit herrschen wird. Diese beiden Psalmen bilden zusammen die Bühne für den gesamten Psalter. Die Psalmen 1 und 2 bilden zusammen den Einstieg in den Psalter. Psalm 1 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für diejenigen, die Gottes Gesetz schätzen und danach leben. Psalm 2 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für den König des Herrn, der in Erfüllung von Gottes Gebot über sein Reich weltweit herrschen wird. Diese beiden Psalmen bilden zusammen die Bühne für den gesamten Psalter. Der Psalter kann zu Recht als Gesangbuch verstanden werden, aber wir tun gut daran zu erkennen, dass die Lieder nicht zufällig, sondern mit Absicht platziert sind. 9. Im Mittelpunkt der Psalmen steht der König. Der Psalter ist eindeutig königlich ausgerichtet. Er ist nicht nur ein Gesangbuch – er ist ein königliches Gesangbuch, und wir können uns vorstellen, wie das alte Israel diese Lieder sang, als es sich im Tempel um seinen König versammelte. Die Belege für diese königliche Ausrichtung sind vielfältig. Am deutlichsten ist die Bedeutung Davids, dessen Name in etwa der Hälfte der Psalmen im oberen Teil erscheint und der auch Gegenstand weiterer Psalmen ist (z. B. Psalm 89). Neben David selbst sind Salomon (Psalm 72; Psalm 127) und andere davidische Könige (z. B. Psalm 45) zu nennen. Die in verschiedenen Psalmen so oft erwähnten „Feinde“ sind Nationen und Streitkräfte. Das abwechselnde „Ich“ und „Wir“ spiegelt auch den König wider, der das Volk repräsentiert. Ps . 89 ). Neben David selbst sind Salomo ( Ps. 72 ; Ps. 127 ) und andere davidische Könige (z. B. Ps. 45 ) zu nennen. Die in verschiedenen Psalmen so oft erwähnten „Feinde“ sind Nationen und Streitkräfte. Das abwechselnde „Ich“ und „Wir“ spiegelt auch den König wider, der das Volk repräsentiert. Alle Christen lesen den Psalter „andächtig“, wie es sich gehört. Doch wir verfehlen die Botschaft der Psalmisten, wenn wir annehmen, das „Ich“ und das „Mich“ sei ein Mann wie jeder andere oder ein anderer frommer Israelit. Die Psalmen handeln nicht in erster Linie von uns; sie beziehen sich immer auf den König. 10. In den Psalmen geht es um Jesus. Die Bedeutung dieser königlichen Orientierung geht weiter, wenn wir versuchen, die Psalmen aus kanonischer Perspektive zu verstehen. Wir wissen aus Jesu Autorität (Lukas 24:44), dass die Psalmen von ihm handeln. Einige Psalmen sind direkter voraussagend, wie Psalm 2 und Psalm 110. In anderen Psalmen steht David als „Typ“ oder Bild Christi und nimmt ihn auf subtilere Weise vorweg. In wieder anderen beschreibt die Sprache den König in Begriffen, die über die historischen Könige hinausgehen und sich letztlich nur auf den Herrn Jesus beziehen können (Psalm 45:6; vgl. Hebr. 1:8). Und aus der Verwendung der Psalmen im Neuen Testament – sowohl bei Jesus als auch bei seinen Aposteln – können wir erkennen, dass der davidische König als Vorbote von Davids größerem Sohn gesehen werden sollte. Oftmals stellen die Psalmen den König in seinem Ideal dar, einem Ideal, hinter dem alle anderen Söhne Davids weit zurückblieben. Doch dieses Ideal nimmt einen noch kommenden König vorweg. David und sein Königreich sind Vorboten von Christus und seinem Königreich. Lukas 24:44 ), dass die Psalmen von ihm handeln. Einige Psalmen sind direkter voraussagend, wie Psalm 2 und Psalm 110. In anderen Psalmen gilt David als „Typ“ oder Bild Christi und nimmt ihn auf subtilere Weise vorweg. In wieder anderen wird der König sprachlich so beschrieben, dass er über die historischen Könige hinausgeht und sich letztlich nur auf den Herrn Jesus beziehen kann ( Psalm 45:6 ; vgl. Hebr 1:8 ). Und aus der Verwendung der Psalmen im Neuen Testament, sowohl bei Jesus als auch bei seinen Aposteln, können wir ersehen, dass der davidische König als Vorbote von Davids größerem Sohn gesehen werden sollte. Oftmals stellen die Psalmen den König in seinem Ideal dar, einem Ideal, hinter dem alle anderen Söhne Davids weit zurückblieben. Und doch nimmt dieses Ideal einen noch kommenden König vorweg. David und sein Königreich weisen voraus auf Christus und sein Königreich. Wenn David seine Psalmen dem Chorleiter übergibt, damit die Gemeinde sie singen kann, gibt er sie auch uns zum Singen. Und wie das alte Israel seinen König besang, so singen wir heute dieselben Psalmen in Anerkennung ihrer Erfüllung in Gottes Gesalbtem, dem Herrn Jesus Christus, der durch seinen Tod, seine Auferstehung und Himmelfahrt Gottes universelles Reich eröffnet hat und bei seiner Wiederkunft diese Herrschaft zu glorreicher Vollendung führen wird.
- Die Psalmenbücher und Sprache
Bei den Psalmen handelt es sich um ein göttlich inspiriertes Gesangsbuch, in dem alle Gefühlsregungen nder Seele entfaltet werden. Kummer, Sorgen, Zweifel, tiefste Niedergeschlagenheit, Befürchtungen, Ängste, Schrecken. Dennoch werden alle menschlichen Erschütterungen stets durch die alles übertönenden Triumphfanfaren der Hoffnung und der Glaubensgewissheit mit Dank, Jubel und Anbetung durchbrochen. Angesichts der unabänderlichen Treue Gottes wird der durch Glauben Gerechtfertigte aus der Finsternis zum Licht geführt. Der Gottlose wird jedoch im Gericht enden. Psalm bedeutet Lobgesang, gleich dem Halleluja Hallel = Loben, Ja, die Kurzform von Jachwe, JA. David hat mindestens die Hälfte der 150 Psalmen gedichtet. In der Apo 2 ab 24 spricht Petrus von David und dessen Inspiration Gottes, wie sie in den Psalmen vorkommt. Er schildert, wie David schon zu seiner Zeit den Christus vor sich gesehen hat und daher in den Psalmen immer wieder auf HN zu sprechen kommt. Luk 24, begegnet der Auferstandene den Emaus-Jüngern, und Jesus spricht in Vers 44 davon, dass auch in den Psalmen von IHM gesprochen wird. Die einhundertfünfzig Psalmen, aus denen der Psalter besteht, sind in fünf Bücher unterteilt. Buch 1: Psalmen 1–41 Psalmen 1–41 Buch 2: Psalmen 42–72 Psalmen 42–72 Buch 3: Psalmen 73–89 Psalmen 73–89 Buch 4: Psalmen 90–106 Psalmen 90–106 Buch 5: Psalmen 107–150 Psalmen 107–150 5 Bücher, die allesamt Israel in der Drangsalszeit zum Thema haben. Die Psalmbeter hatten, inspiriert von Gott, immer wieder die schwerste Zeit der Juden besungen, aber auch die allergrößte Freude bei der Wiederkehr Jesu Christi. 1-41 Das Buch des Überrests , in der großen Drangsalszeit. Siehe Ps 42/2, wo Israel in die Berge Israels fliehen muss. Der Refrain: Gepriesen sei der HERR, Amen. 42-72 Die Flucht der 144000 in der Drangsal zu den Bergen Israels und dann weiter nach Moab, wo Gott sie selbst versorgen wird und Araber sie verstecken. Alle Sehnsüchte Davids werden erfüllt. Refrain: Gepriesen sei der Herr, Gottes Herrlichkeit erfüllt die ganze Erde. 73-89 Das Ganzmachen der 12 Stämme Israels. Refrain: Gepriesen sei der Herr! 90-106 Nationen aus aller Welt kommen unter Gottes Herrschaft. Refrain: Gepriesen... 107-150 Gottes Heilswege ins 1000-jährige Friedensreich. Kein Refrain. In den Psalmen finden wir den Messias, Seine Leiden und Seine Herrlichkeit. Ps 22 + 69: Kommen des leidenden Messias. Ps 2, 45, 110, 72 Seine Herrlichkeit in der Zukunft. In einigen Psalmen macht sich der Messias mit den Gläubigen der Drangsalszeit ( der Überrest Israels ) eins. Siehe... Matth 3: 13 Dann kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. 14 Johannes aber wehrte ihm und sprach: Ich habe nötig, von dir getauft zu werden. Und du kommst zu mir? 15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt ⟨so sein⟩! Denn so gehört es sich für uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Jesus tritt hier nicht zur Buße vor den Täufer Johannes, sondern aus Solidarität. So vereinigt sich der Messias auch in den Psalmen mit den Gläubigen Israels und mit den Getauften zu allen Zeiten. Psalmen-Themen Ps 150, Lob und Anbetung. Ps 13, inbrünstiges Bitten. Ps 130, Flehen Ps 51, Bußgebete, (Ehebruch) Ps 66 , Aufruf zum Jubel Ps 32/9 , Belehrung an einen Erlösten, mit Augenkontakt zu Gott. Ps 73 , Nachsinnen, wenn man beinahe zu Fall gekommen wäre. Ps 105 , Geschichte, Heilsgeschichte Israels. Ps 22 , Prophetie auf den gekreuzigten Christus Ps 113-118 Hallel-Psalmen Lobpsalmen (zum Pessach) Wochentagessalmen im Chorgesang zu Jerusalem: Sonntag Ps 24 Montag Ps 48 Dienstag Ps 82 Mittwoch Ps 94 Donnerstag Ps 81 Freitag Ps 93 Samstag 92 Trilogie PS 22 Der Ruf des Gekreuzigten: Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen. Der gute Hirte, der sein Leben lässt. Ps 23 Der Herr ist mein Hirte , der große Hirte, der auferstanden ist und leitet. Ps 24 Der Messias-König, der in Jerusalem einzieht, der herrschende Messias, der Erzhirte, ihm unterstehen die Unterhirten in der Gemeinde. 1.Pet 5 1 Die Ältesten unter euch ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden Christi, der ich auch teilhabe an der Herrlichkeit, die offenbart werden soll: 2 Weidet die Herde Gottes, die euch anbefohlen ist, und achtet auf sie, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie es Gott gefällt, nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund, 3 nicht als solche, die über die Gemeinden herrschen, sondern als Vorbilder der Herde. 4 So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen. Hebräische Dichtung (Poesie) Ein Drittel des Alten Testaments ist in Versform geschrieben. Es fällt die Knappheit der Wörter auf. Der Gerechte macht nicht viele Worte. Formal: Synonymer Parallelismus Zwei parallel gestellte Verszeilen - zwei bedeutungsgleiche Wörter: Ps 90/7 Das macht dein Zorn , dass wir so vergehen, und dein Grimm , dass wir so plötzlich dahinmüssen. Das Gesetz des Herrn / das Zeugnis des Herrn. vollkommen - zuverlässig Die Wiederholung macht Unfehlbarkeit deutlich. Antithetischer Parallelismus Dem in der ersten Zeile aufgeführten Gedanken wird in der zweiten Zeile ein Kontrast gegenübergestellt. Spr 28/13 Wer seine Missetat leugnet, dem wird’s nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen. Ps 119/67 67 Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich ; nun aber halte ich dein Wort. Synthetischer Parallelismus Der Gedanke der ersten Verszeile wird in der zweiten ergänzt. Frage & Antwort. Ps 119/9 Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält an dein Wort. Spr 4/ 18 Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen , das i mmer heller leuchtet bis zum vollen Tag. Die hebräische Lyrik ist auf den Inhalt, nicht auf die Form konzentriert. Das war die Poesie der Kanaanitischen Völker. Hebräisch ist ein kanaanitischer Dialekt und gilt als Vorlage für 2300 Sprachen. Rhythmus Es gibt einen Sprachrhythmus... Vers 3+3, bei unterweisenden Aussagen Vers 3+2 für Klagelieder Vers 2+2 im Hohelied für fröhliche Poesie Es ist besser, die Grundstrukturen der Psalmen zu verstehen, so versteht man besser den Text. aus dem Internet: Der Psalter besteht aus fünf „Büchern“. Die einhundertfünfzig Psalmen, aus denen der Psalter besteht, sind in fünf Bücher unterteilt. Buch 1: Psalmen 1–41 Psalmen 1–41 Buch 2: Psalmen 42–72 Psalmen 42–72 Buch 3: Psalmen 73–89 Psalmen 73–89 Buch 4: Psalmen 90–106 Psalmen 90–106 Buch 5: Psalmen 107–150 Psalmen 107–150 Ein Unterscheidungsmerkmal dieser Unterteilungen sind die Doxologien am Ende jedes Buches. Diese Unterteilungen haben vielfältige Auswirkungen und repräsentieren die Geschichte Israels von der vereinigten Monarchie bis zum Exil. Die Bücher 1 und 2 stammen hauptsächlich von David und stellen den Triumph des Königs dar. David steckt hier sehr oft in einer Krise, aber seine Psalmen enden normalerweise mit Lobpreisungen. Buch 3 nimmt Israels Exil vorweg. Es ist als das „schwarze Buch“ des Psalters bekannt. Hier scheitern Israels Könige – das Haus Davids – und das Heiligtum wird zerstört. Das Buch erreicht seinen Höhepunkt in Psalm 89 und seiner Klage über den scheinbaren Zusammenbruch des Bundes mit David. Psalm 89 und seine Klage über den scheinbaren Zusammenbruch des Davidbundes. Buch 4 ist auf Israel im Exil ausgerichtet. Es hat keinen König, aber hier greifen die Psalmen auf Gott zurück und vertrauen darauf, dass er ihr König ist. Die Hoffnung lebt weiter, denn Gott ist Israels ewige Zuflucht. Im fünften Buch wird Gott für die Wiederherstellung Israels und seine Rückkehr aus dem Exil gepriesen, und hier wird ihm aus den Reihen der Völker Lob dargebracht. 8. Die Platzierung und Anordnung der einzelnen Psalmen ist nicht zufällig. Innerhalb dieser fünf Bücher scheinen die Herausgeber die Psalmen eindeutig nach Autorschaft, Gattung, Thema sowie verschiedenen Unterscheidungen und Erkenntnissen geordnet zu haben. So finden sich Psalmen Davids (Ps. 3–41), Gebete Davids (Ps. 72,20), Psalmen Asaphs (Ps. 73–83), Miktampsalmen (Ps. 56–60), Inthronisationspsalmen (Ps. 95–100), Psalmen, die Morgen- und Abendgebete widerspiegeln (Ps. 3–6), Psalmen, die den „Namen“ des Herrn preisen (Ps. 7–9) – dies sind einige der offensichtlicheren Hinweise auf redaktionelle Anordnungen innerhalb des Psalters. Psalm 90 steht offenbar aus interpretativen Gründen am Anfang von Buch 4. Davidische Psalmen sind sogar in den späteren „Büchern“ enthalten, wodurch die davidische/königliche Ausrichtung des Psalters erhalten bleibt. Pss. 3–41 ), Gebete Davids ( Ps. 72:20 ), Psalmen Asaphs ( Pss. 73–83 ), Miktampsalmen ( Ps. 56–60 ), Inthronisierungspsalmen ( Pss. 95–100 ), Psalmen, die Morgen- und Abendgebete widerspiegeln ( Pss. 3–6 ), Psalmen, die den „Namen“ des Herrn preisen ( Pss. 7–9 ) – diese gehören zu den offensichtlicheren Hinweisen auf redaktionelle Anordnungen innerhalb des Psalters. Psalm 90 steht, anscheinend aus interpretativen Gründen, am Anfang von Buch 4. Davidische Psalmen werden sogar in die späteren „Bücher“ aufgenommen, wodurch die davidische/königliche Ausrichtung des Psalters gewahrt bleibt. Darüber hinaus bilden die Psalmen 1 und 2 zusammen den Einstieg in den Psalter. Psalm 1 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für diejenigen, die Gottes Gesetz schätzen und danach leben. Psalm 2 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für den König des Herrn, der in Erfüllung von Gottes Gebot über sein Reich weltweit herrschen wird. Diese beiden Psalmen bilden zusammen die Bühne für den gesamten Psalter. Die Psalmen 1 und 2 bilden zusammen den Einstieg in den Psalter. Psalm 1 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für diejenigen, die Gottes Gesetz schätzen und danach leben. Psalm 2 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für den König des Herrn, der in Erfüllung von Gottes Gebot über sein Reich weltweit herrschen wird. Diese beiden Psalmen bilden zusammen die Bühne für den gesamten Psalter. Der Psalter kann zu Recht als Gesangbuch verstanden werden, aber wir tun gut daran zu erkennen, dass die Lieder nicht zufällig, sondern mit Absicht platziert sind. 9. Im Mittelpunkt der Psalmen steht der König. Der Psalter ist eindeutig königlich ausgerichtet. Er ist nicht nur ein Gesangbuch – er ist ein königliches Gesangbuch, und wir können uns vorstellen, wie das alte Israel diese Lieder sang, als es sich im Tempel um seinen König versammelte. Die Belege für diese königliche Ausrichtung sind vielfältig. Am deutlichsten ist die Bedeutung Davids, dessen Name in etwa der Hälfte der Psalmen im oberen Teil erscheint und der auch Gegenstand weiterer Psalmen ist (z. B. Psalm 89). Neben David selbst sind Salomon (Psalm 72; Psalm 127) und andere davidische Könige (z. B. Psalm 45) zu nennen. Die in verschiedenen Psalmen so oft erwähnten „Feinde“ sind Nationen und Streitkräfte. Das abwechselnde „Ich“ und „Wir“ spiegelt auch den König wider, der das Volk repräsentiert. Ps . 89 ). Neben David selbst sind Salomo ( Ps. 72 ; Ps. 127 ) und andere davidische Könige (z. B. Ps. 45 ) zu nennen. Die in verschiedenen Psalmen so oft erwähnten „Feinde“ sind Nationen und Streitkräfte. Das abwechselnde „Ich“ und „Wir“ spiegelt auch den König wider, der das Volk repräsentiert. Alle Christen lesen den Psalter „andächtig“, wie es sich gehört. Doch wir verfehlen die Botschaft der Psalmisten, wenn wir annehmen, das „Ich“ und das „Mich“ sei ein Mann wie jeder andere oder ein anderer frommer Israelit. Die Psalmen handeln nicht in erster Linie von uns; sie beziehen sich immer auf den König. 10. In den Psalmen geht es um Jesus. Die Bedeutung dieser königlichen Orientierung geht weiter, wenn wir versuchen, die Psalmen aus kanonischer Perspektive zu verstehen. Wir wissen aus Jesu Autorität (Lukas 24:44), dass die Psalmen von ihm handeln. Einige Psalmen sind direkter voraussagend, wie Psalm 2 und Psalm 110. In anderen Psalmen steht David als „Typ“ oder Bild Christi und nimmt ihn auf subtilere Weise vorweg. In wieder anderen beschreibt die Sprache den König in Begriffen, die über die historischen Könige hinausgehen und sich letztlich nur auf den Herrn Jesus beziehen können (Psalm 45:6; vgl. Hebr. 1:8). Und aus der Verwendung der Psalmen im Neuen Testament – sowohl bei Jesus als auch bei seinen Aposteln – können wir erkennen, dass der davidische König als Vorbote von Davids größerem Sohn gesehen werden sollte. Oftmals stellen die Psalmen den König in seinem Ideal dar, einem Ideal, hinter dem alle anderen Söhne Davids weit zurückblieben. Doch dieses Ideal nimmt einen noch kommenden König vorweg. David und sein Königreich sind Vorboten von Christus und seinem Königreich. Lukas 24:44 ), dass die Psalmen von ihm handeln. Einige Psalmen sind direkter voraussagend, wie Psalm 2 und Psalm 110. In anderen Psalmen gilt David als „Typ“ oder Bild Christi und nimmt ihn auf subtilere Weise vorweg. In wieder anderen wird der König sprachlich so beschrieben, dass er über die historischen Könige hinausgeht und sich letztlich nur auf den Herrn Jesus beziehen kann ( Psalm 45:6 ; vgl. Hebr 1:8 ). Und aus der Verwendung der Psalmen im Neuen Testament, sowohl bei Jesus als auch bei seinen Aposteln, können wir ersehen, dass der davidische König als Vorbote von Davids größerem Sohn gesehen werden sollte. Oftmals stellen die Psalmen den König in seinem Ideal dar, einem Ideal, hinter dem alle anderen Söhne Davids weit zurückblieben. Und doch nimmt dieses Ideal einen noch kommenden König vorweg. David und sein Königreich weisen voraus auf Christus und sein Königreich. Wenn David seine Psalmen dem Chorleiter übergibt, damit die Gemeinde sie singen kann, gibt er sie auch uns zum Singen. Und wie das alte Israel seinen König besang, so singen wir heute dieselben Psalmen in Anerkennung ihrer Erfüllung in Gottes Gesalbtem, dem Herrn Jesus Christus, der durch seinen Tod, seine Auferstehung und Himmelfahrt Gottes universelles Reich eröffnet hat und bei seiner Wiederkunft diese Herrschaft zu glorreicher Vollendung führen wird.
- 7. Hiob
Leiden zur Ehre Gottes Wenige Generationen nach der Sintflut gab es immer noch Spuren einer Eiszeit. Gott erwähnt in der Auseinandersetzung mit Hiob geologische, und geografische Fakten, die die Erde nach der Sintflutkatastrophe beschreiben. Die Gläubigen dieser Zeit hatten noch keine Propheten und bezogen ihr Wissen aus der Überlieferung von Noah. Hiob bewohnte einen Landstrich im Lande Uz, südwestlich von Damaskus, und war wohl der reichste Man der damaligen Welt. Seine Besitztümer waren unermesslich. Hiob war wohltätig, ein gottesfürchtiger und vollkommener Knecht, wie ihn Gott selbst nannte. Und so gefiel es Gott Hiob auf die Probe stellen zu lassen, weil der Teufel an der Treue des Menschen Hiob zweifelte. Daraus entwickelte sich eines der bedeutendsten Glaubensbeweise der Geschichte. Gott behielt recht. Der Teufel, der nach seinem Fall (siehe oben) noch Zugang um Himmel hatte, tritt vor den Thron Gottes um die Menschen wegen ihrer Sünden zu verklagen. Gott macht ihn auf seinen treuen und vollkommenen Knecht Hiob aufmerksam. Der Teufel meint, dass Hiob nur so treu ist, weil ihn Gott mit so viel Reichtum segnet. Gott ist herausgefordert und gibt dem Teufel Freiheit, Hiob zu plagen. Durch eintretende Katastrophen verliert Hiob seinen Besitz und auch seine zehn Kinder kommen bei einer Geburtstagsfeier um. Alle wenden sich ab. Aber er bleibt Gott treu, weil er bereit ist, nicht nur das Gute, sondern auch das Schlechte anzunehmen. Vier Freunde kommen, um Hiob zu trösten. Dieser Besuch läuft schief, weil drei der Freunde ihm schließlich sündiges Verhalten unterstellen, um die Strafen Gottes (wie sieh meinen) zu erklären. Viele wahre Prophetien werden von den gläubigen Freunden ins Feld geführt, allerdings richten sie ihre Weisheit und Einsicht gegen den Falschen. Hiob braucht sich nichts vorzuwerfen. Dies bringt Hiob dennoch an die Grenze seines Gottvertrauens, zumal auch seine Frau sich gegen ihn wendet. Schließlich ist es Elihu, der jüngste der Freunde, der die Dinge in der Diskussion zurechtrückt. Gott selbst steigt in die Diskussion ein und rehabilitiert Hiob vor seinen Freunden. Gott führt Hiob seine Größe und Allmacht vor Augen und stellt ihm Fragen, die niemand beantworten kann. Seine Schöpferkraft, die bis ins Innerste der Erde und über die Grenzen des Universums hinaus geht, wird sichtbar. Erkenntnisse, die die Wissenschaft bis in heute nur mühsam nachvollziehen kann, wie die Tatsache, dass das Universum sich ausdehnt. Hier ist die Rede davon. Nachdem Hiob für die drei Freunde gebetet hat, schenkt Gott ihm ein neues Leben. Alle verlorenen Güter werden doppelt ersetzt und Hiobs Frau schenkt ihm wieder 10 Kinder. Nur zehn und nicht zwanzig? Ja weil die ersten zehn ja noch da sind, im Himmel bei Gott. Die Geschichte Hiobs gab den nachfolgenden Generationen bis heute ein Zeugnis für die Souveränität, Gerechtigkeit und Güte Gottes. Hiob
- 1. Am Anfang
Die Erde und das ganze Universum wurden in sieben Tagen erschaffen. Es gibt Grund zur Annahme, dass Gottes Werk am ersten Schöpfungstag* durch Luzifer, der mit seinen Engeln einen Aufstand gegen Gott unternommen hatte, zerstört wurde. Nämlich, nachdem er als Satan mit samt seinen Engel-Dämonen aus dem Himmel auf die Erde geworfen wurde. Denn es heißt weiter: Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; Dazu 1Joh 3,8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel ; denn der Teufel sündigt von Anfang an . Demnach geht die Schöpfungsgeschichte noch am gleichen, dem ersten Tag weiter, wenn es heißt: … und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Noch bevor das Tageslicht entsteht, erstrahlt das Licht Gottes, das heller ist als die Sonne. (Apo 26) Danach geht die Schöpfung in sieben Tagen weiter: Schöpfungstag: Gott unterscheidet Licht und Finsternis, Tag und Nacht entstehen. Schöpfungstag: Gott trennt Wasser und Atmosphäre. Und Gott nannte die Atmosphäre Himmel . (nach Luther "Feste") Schöpfungstag: Gott sammelt das Wasser in einer Dunstschicht und im Meer und lässt die Pflanzenwelt entstehen. Schöpfungstag: Gott lässt das Himmelszelt (Kosmos) entstehen, setzt Sonne und Mond an ihren Platz, damit die Zeit gemessen werden kann. Schöpfungstag: Gott lässt die Fische im Wasser und die Vogelwelt entstehen und segnet sie, dass sie sich vermehren. Schöpfungstag: Gott lässt die Tierwelt entstehen und spricht: Lasst uns den Menschen machen, der uns ähnlich ist und über alles regieren soll. Schöpfungstag: Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die ER geschaffen und gemacht hatte. 1 Mose 1 *Die Schöpfungsgeschichte ist selbst in christlichen Kreisen umstritten. Vielen erscheint es angesichts der modernen Forschung, die von Jahrmillionen ausgeht, unhaltbar, an den 6000 Jahren Erdenalter der heiligen Schrift festzuhalten. Ohne an dieser Stelle auf "wissenschaftliche Fakten" näher einzugehen, nur ein erster Hinweis. Gott ist in der Lage, etwas "Altes" zu schaffen. Was bedeutet dies? Wie man in Joh 2 lesen kann, kreiert Jesus auf dem Hochzeitsfest einen hervorragenden Wein, der den Speisemeister begeistert. Wir fragen uns, wie alt muss ein guter Wein sein, wenn es ihn wenige Augenblicke zuvor noch gar nicht gegeben hat?
- 10. Josef und seine Brüder
1830 v.Chr. Die Heilsgeschichte Israels beginnt Die Geschichte Josefs ist sehr beliebt und bekannt, in ihr befinden sich 300 Bilder, die auf den zukünftigen Messias, Jesus Christus, hinweisen. In Josef kann man also eine Parallele sehen, denn auch er wird von den Seinen abgelehnt und verworfen, aber Gott wendet das Blatt zum Guten für die ganze Welt. So wird auch das Unglück in Josefs Lebensweg immer wieder in Segen und Glück verwandelt. Josef ist der Lieblingssohn seines Vaters Jakob, was seine Brüder dazu treibt, eifersüchtig zu werden. In einem Traum sieht er voraus, wie seine Brüder sich vor ihm verneigen werden. Das reizt sie besonders und sie beschließen ihn zu töten. Ruben ist es, der das Schlimmste verhindern kann und so wird Jakob als Sklave von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft. Dem bestürzten Israel (Vater Jakob)wird eine Lüge über den Tod Josefs aufgetischt. Josef gerät in Ägypten in den Palast Potifars, wo er bald in hohe Verantwortung aufsteigt. Die Frau Potifars stellt ihm nach, doch Josef kann sich befreien. Die Zurückgewiesene verleugnet Josef, der im Gefängnis landet. Im Gefängnis muss Josef lange Zeit aushalten, bis er wegen seiner Begabungen zum Pharao als Traumdeuter gerufen wird. Was keinem möglich ist, Josef kann den Traum des Pharaos deuten, nachdem eine große Hungersnot über das Land kommen wird. Der Herrscher von Ägypten erkennt den Segen, der auf Josef liegt und übergibt ihm die Regierung zur Rettung seines Landes. Josef ist jetzt 30 Jahre. * Josef gelingt alles und er wird zum Mächtigsten neben dem Pharao. Er bewohnt einen Palast und gründet eine Familie. Israel schickt seine Söhne los, um während der Hungersnot Nahrung in Ägypten zu kaufen. Benjamin, der Jüngste, bleibt beim Vater. Die Brüder treten als Bittsteller vor den Stellvertreter des Pharaos ohne ihren Bruder Josef zu erkennen. Josef stellt sich misstrauisch und verlangt als Beweis ihrer Glaubwürdigkeit den jüngsten Bruder herbeizuschaffen. Es zerreißt Israel das Herz, aber er muss dennoch seinen Josef-Ersatz Benjamin nach Ägypten gehen lassen. Nachdem die Brüder erneut mit ihrem Jüngsten vor den Stellvertreter des Pharaos treten, gibt sich Josef überwältigt von Liebe für seine Familie zu erkennen und viele Tränen fließen. Ein Bild für die endzeitliche Versöhnung Jesus mit seinem Volk. Josef stattet sie mit allem aus und schickt sie zu Jakob zurück, nicht ohne eine Einladung an seinen Vater. Israel macht sich mit seiner Familie nach Ägypten auf und es kommt zum Wiedersehen mit dem totgeglaubten Sohn Josef. Israel segnet den Pharao, denn es ist beiden bewusst, dass Jakob höher steht als der Pharao. Bevor Jakob stirbt, verkündet er seinen Söhnen die zukünftigen Verheißungen für die 12 Stämme Israels. Die Geschichte Josefs ist sehr beliebt und bekannt. Wieder einmal geht der Segen des Erstgeborenen an einen jüngeren. Ruben, der älteste, fällt vor Jakob in Ungnade, weil er mit der Frau seines Vaters geschlafen hatte. Der Fluch des Vaters wird sich aber später in einen Segen verwandeln, weil Ruben seine Schuld einsieht und Gott weitreichende Pläne mit den zwölf Stämmen Israels hat. 1. Mose 30/24
- 9. Isaak* und Jakob
*2011v.Chr. Zwischen Sünde und Segen: Die zwölf Stämme Israels entstehen Während Ismael bald viele Nachkommen zeugte, gebiert die Frau von Isaak, Rebekka, lediglich Zwillinge, Jakob und Esau. Da Esau vor Jakob zur Welt kommt, aber die Verse seines Bruders hält, wird er Versenhalter genannt. Später wird die Bedeutung des Namens Jakob (Betrüger) noch einige Male offenbar werden. Aber Gott steht zu seinem Wort. Die verheißene Segenslinie führt über Jakob weiter und nicht über den so fruchtbaren Ismael. Jakob und Esau, die beiden Söhne Jakobs, sind ziemlich unterschiedlich. Esau, der ältere, kommt hungrig von der Jagd und verkauft sein Erstgeburtsrecht für ein verlockendes Linsengericht an seinen Bruder. Das Erstgeburtsrecht ist vor allem auf die messianischen Verheißungen zukünftiger Generationen ausgerichtet. Jakob weiß dies, während sein Bruder sich nur für das Hier und Jetzt interessiert. Obwohl Gott schon angekündigt hatte, dass das Erstgeburtsrecht auf den Jüngeren gehen würde, meint die Mutter Rebekka hier nachhelfen zu müssen. Sie verleitet ihren Sohn Jakob dazu, den Segen seines Vaters durch ein Täuschungsmanöver zu erschleichen. Nachdem der Betrug rauskommt, muss Jakob vor seinem Bruder fliehen, Rebekka wird ihren Sohn nie wieder zu Gesicht bekommen. Jakob wird von seinen Eltern zu Laban der Verwandtschaft Rebekkas nach Haran geschickt, wo er eine Frau finden soll. Auf dem Weg dorthin sieht Jakob im Traum eine Himmelsleiter und Gott bekräftigt seine Verheißungen über ihn. Jakob tritt in den Dienst von Laban ein, um nach 7 Jahren seine große Liebe, die Tochter Rahel, zu bekommen. Jakob, der Betrüger wird zum Betrogenen, denn Laban schieb ihm in der Hochzeitsnacht Lea, die ältere Schwester Rahel unter. Weitere 7 Jahre soll nun Jakob für Rahel dienen und Jakob erkennt darin die Strafe Gottes für seine Betrügerei und ist demütig. Jakob werden 12 Söhne geboren, die Stammväter Israels. Die Söhne Leas waren: Ruben, der Erstgeborene Jakobs, ferner Simeon, Levi, Juda, Issachar und Sebulon. Die Söhne Rahels waren: Josef und Benjamin. Die Söhne der Nebenfrau Bilha, der Magd Rahels, waren: Dan und Naftali. Die Söhne der Nebenfrau Silpas, der Magd Leas, waren: Gad und Ascher. Das waren die Söhne Jakobs, die ihm in Paddan-Aram geboren wurden. Nachdem Jakob seinem Schwiegervater 20 Jahre gedient hat, macht er sich heimlich über Nacht mit seiner Familie und seinem erworbenen Reichtum auf, um nach Kanaan zurückzukehren. Laban jagte ihm nach, aber Gott warnt ihn davor, Jakob etwas anzutun. Die beiden treffen sich und trennen sich in Frieden. In der Nacht begegnet Jakob ein Mann, der mit ihm ringt. Es ist Gott selbst, der ihm eine bleibende Verletzung beifügt. Nachdem Jakob am Morgen den Egel loslässt, verleiht Gott ihm den neuen Namen Israel, der Gottesstreiter, der mit Menschen und Gott gekämpft hat und Sieger blieb. Jakob hat Angst seinem Bruder Esau zu begegnen und demütigt sich vor ihm schändlich. Versöhnung findet statt und Jakob zieht weiter nach Sichem, wo seine Söhne eine blutige Schandtat begehen. So zieht Jakob dann doch weiter zurück nach Kanaan. 1 Mose 17/19
- 17. Die Offenbarung - Vorwort
Die Offenbarung (Apokalypse/Enthüllung) des Johannes, um 100 n.Ch r. aufgeschrieben, ist das letzte Buch der Bibel. Altes und Neues Testament gelten damit ab dem Ende des ersten Jahrhunderts als abgeschlossen. Alle Bücher der Bibel, von ihrer ersten Schriftsetzung durch Mose, um 1300 v.Chr., bis zu den Briefen des Apostel Johannes um 85 n.Ch r. sind darauf ausgerichtet, Menschen den wahren Gott vor Augen zu führen und sie zur Umkehr zu leiten. Allein die Offenbarung Jesu Christi , aufgeschrieben vom Apostel Johannes um 95 n.Chr . während seiner Verbannung durch Kaiser Domitian auf der Insel Patmos, bildet hierbei eine Ausnahme. Johannes, der ehemalige Jünger, den die Bibel Lieblingsjünger Jesu nennt, begegnet dem auferstandenen Christus in einer Vision auf ganz andere Art und Weise. In Jerusalem, etwa 70 Jahre zuvor, lag er noch an der Brust seines HERRN, nun aber stand sein ehemaliger Lehrer und Meister, das Lamm Gottes, als Weltenherrscher im hohepriesterlichen Gewandt vor ihm. ER, der Menschensohn , hatte sich zur Rechten Gottes gesetzt, von wo ER einmal kommen wird, die Lebenden und die Toten zu richten. Auf der Insel Patmos war es nun ein ganz anderes Wiedersehen. Johannes wird schließlich in den Himmel gerufen, um endzeitliches Geschehen vorausschauend zu erleben. Jesus, Johannes und die anderen Jünger und Jüngerinnen hatten zwischen den Jahren 29 bis 32 n.Chr. den Knecht Gottes, den leitenden Jesus von Nazareth kennengelernt, den Menschen, der sich am Ende in die Hände übler Zeitgenossen gegeben hatte und vom Volk verurteilt wurde. Davon war auf der Insel Patmos kaum mehr etwas zu spüren. Johannes erblickte etwas von der Macht und Herrlichkeit, mit der Menschensohn einmal auf die Erde zurückkehren wird, um blutiges Gericht über eine gottlose Menschheit zu bringen. Vor diesem Hintergrund richtet sich die Apokalypse (Enthüllung) ausnahmslos an wahre Christen, die Knechte Jesu Christi, wie es gleich zu Beginn dieses Buches klargestellt wird. Wenn heute Christen wie Nichtchristen mit dem Buch der Offenbarung ihre Probleme haben, die Bilder und Reden kaum zuordnen und verstehen können, dann mag es daran liegen, dass sie nicht Knechte Jesus Christi sind. Ungläubige können die Offenbarung nicht verstehen, weil sie sich nicht an sie richtet. Aber auch viele Christen, Prediger, Lehrer, studierte Theologen haben in der heutigen Zeit so ihre Probleme mit der Offenbarung. In unterschiedlichen Auslegungen und bildlichen Deutungen verliert man sich immer wieder im Ungefähren und in Widersprüchen, spricht von Prosatexten und Dichtung, um die eigene Ratlosigkeit zu überdecken. Es gab aber zu allen Zeiten Verständige , das Alte Testament nennt sie die Maskilim , für die es sich nicht um ein Buch mit sieben Siegeln handelt, sondern um eine Enthüllung, vormals verborgener Zukunftsaussichten. Den rechten Zugang zum Buch der Offenbarung gewinnen sie auf dreierlei Arten: Durch treue Nachfolge in Wort und Tat, einer bedingungslosen Hingabe an Jesus Christus, den HERRN und der freudigen Erwartung Seiner Wiederkehr. Durch ein Studium, das sich in den Querverweisen zwischen Neuen und Alten Testament übt und in einem heilsgeschichtlichen Denken verharrt, von Mose 1 bis Offenbarung 22. Durch Erkennen erfüllter Prophetien lernen, wie Gott in der Geschichte auftritt und handelt. Foto Andy Watkins
- Weißt Du, was der Regenbogen bedeutet?
Der Regenbogen ist ein beliebtes Zeichen geworden, das allerorts Gebäude und Veranstaltungen schmückt. Ein anderes Zeichen, das Hakenkreuz der Nationalsozialisten, war vor 90 Jahren ebenso beliebt und verbreitet, ohne dass die Massen wussten, womit sie es zu tun hatten. Es stand für eine okkulte Bewegung, die von den Ariern einst nach Indien gebracht wurde, weil man dort für eine neue Religion offen war. Von dort verbreitete es sich weiter im fernöstlichen Raum. Beim Regenbogen handelt es sich auch um ein religiöses Zeichen, das heute ebenso verehrt und gefeiert wird. Während das Hakenkreuz jedoch aus einem finsteren, dämonsichen Hintergrund stammt, handelt es sich beim Regenbogen um ein Zeichen des Lichts, der Hoffnung und vor allem der Gnade, wie es sich gleich herausstellen wird. Beiden Symbolen gemeinsam ist die Beliebtheit bei Volk und Regierung, aber auch die Tatsache, dass den meisten kaum bewusst war und ist, was man als Fahne vor sich herträgt: deren Ursprung und Bedeutung. Wie schon erwähnt, handelt es sich vom Ursprung her beim Regenbogen um ein Zeichen der Gnade und somit um ein biblisches Symbol. In keiner Religion finden wir einen gnädigen Gott, der den Menschen in Liebe zugewandt ist, wie im jüdisch-christlichen Glauben. Die Rede ist hier von einem Schöpfergott, der einst die ganze Menschheit bis auf eine Familie vernichtet hatte, weil er sein Schöpfungswerk bereute. Die Bewohner der Erde hatte sich derart in Grausamkeiten verstrickt, dass es keinen anderen Weg gab, als die Schöpfung neu zu starten, oder "zu booten", wie man in Computersprache es ausdrücken würde. Jene Arche Noah der Überlebenden transportierte vor 6000 Jahren das Samenkorn, einen Neustart für Tier und Mensch: eine achtköpfige Familie und von den damals lebenden Urtieren jeweils ein Pärchen. Die Auswirkung der Sintflut und der damit verbundene Klimawandel sind weitgehend erforscht und wie sich inzwischen herausgestellt hat, im Bewusstsein früher Kulturen weltweit in Erinnerung geblieben. Obwohl die Menschheit kaum aus der Erfahrung einer Sintflut gelernt und sich in noch viel größere Perversionen hineinbewegt hat, gab es keine weltweite Umweltkatastrophe mehr. Den Grund dafür hatte damals der Schöpfergott selbst seinem Getreuen Noah mitgeteilt, so wie es in 1.Mose 9 berichtet wird: 12-13 Weiter sagte er (Gott) »Diesen Bund schließe ich mit euch und allen Bewohnern der Erde, immer und ewig will ich dazu stehen. Der Regenbogen soll ein Zeichen für dieses Versprechen sein. 14 Wenn ich Wolken am Himmel aufziehen lasse und der Regenbogen darin erscheint, 15 dann werde ich an meinen Bund denken, den ich mit Mensch und Tier geschlossen habe: Nie wieder eine so große Flut! Nie wieder soll alles Leben auf diese Weise vernichtet werden! Seit der Sintflut hat die Menschheit es mit einem gnädigen Gott zu tun, der alles unternimmt, damit eine verlorene, umherirrende Menschheit wieder zu IHM ins Paradies zurückfindet. Der Regenbogen steht also für die Hoffnung, einen gnädigen Gott zu haben, der seinen Zorn über eine gottlose Menschheit bis zum Ende zurückhält. Um dieses der ganzen Welt noch einmal deutlich vor Augen zu führen, hat Gott seinen Sohn Jesus Christus vor 2000 Jahren auf die Erde gesandt, damit viele die Gnadenzeit nutzen, um sich durch den R etter retten zu lassen. Erst wer der frohen Botschaft glaubt und sich zu Jesus bekehrt, nutzt die Gnadenzeit, für die der Regenbogen seit der Sintflut steht. Der heute beliebte und gefeierte Regenbogen kann keine Seele vom Zorn Gottes bewahren. Der Regenbogen steht aber für eine Zeit der Besinnung, die der Menschheit gegeben ist. Kein Gottesgericht kommt auf uns zu, solange die Gnadenzeit anhält. Jeder Mensch, der das Evangelium empfängt, ist aufgerufen, vom gottlosen Weg umzukehren, bevor es zu spät sein wird. Eine starke Botschaft, die sogar diejenigen mit Fahnen umhertragen, die ihren Schöpfer noch gar nicht kennen und obendrein seine Schöpfungsordnung ablehnen. Ein Grund mehr für Chrsten sich dessen bewusst zu sein, um nachzufragen.... weisst Du was der Regenbogen bedeutet? Foto: Ruan Richard Roudrigues
- 31. Januar - Wer sich lässt dünken, er stehe, mag wohl zusehen, dass er nicht falle.
Darum, wer meint, er stehe, soll zusehen, dass er nicht falle. 1.Kor 10/12 Ach, ich weiß leider gut, dass Unglück kommen muss und so ist es wohl auch kein Wunder, wenn ein Mensch fällt. Es ist aber ein Wunder, wenn ein Mensch nach dem Fallen wieder aufsteht und danach stehen bleibt. Petrus ist gefallen, damit er begreift, er ist ein Mensch. Auch heutzutage fallen Zedern Libanons, die mit ihren Gipfeln an den Himmel reichen. Ja, es ist sogar auch, Wunder über alle Wunder, ein Engel vom Himmel und Adam aus dem Paradies gefallen. Was für ein Wunder ist es dann, wenn das Rohr im Sturmwind geknickt und der *Docht des Lichts nur noch glimmt? *glimmenden Docht: Anspielung auf Christus, der versprochen hat, das geknickte Rohr nicht abzubrechen und den glimmenden Docht nicht auszulöschen. Matthäus 12/20 Foto: Guy Kawasaki
- AT Der Prophet Samuel
Samuel salbt Saul zum König über Israel mit einer Flasche Öl. Samuel schrieb richter und Rut sowie das Bibelbuch Samuel 1. Gegen Ende von Samuel 1 sirbt Samuel d und anere Propehten setzen, inspieiriert von Gott wie alle Bibelbücher, den Bericht über König David fort. In der häbräischen Urfassung, dem masoretischen Text, dem Tanach wie er im Tempel zu Jerusalem aufbewahrt wurde, gab es die Unterscheidung in Samuel 1 und 2 nicht. Das Buch Samuel war in einem Stück verfasst. Der Prophet Samuel stammt aus einer Epoche, in der Gott Richter über sien Volk eingesetzt hatte, um sie selbst zu regieren. Die Theokratie reicht auf Mose zurück, die im Namen Gottes sein Volk aus Ägypten ins gelobte Land geführt hatte. Nun aber hatte das Volk Israel keine Lust mehr auf diese Herrschaftsform und wollte wie jedes andere Land der Welt einen König haben, der es refiert und mit ihnen in Kriege zieht. Samul war von Gott berufen, diesen Prozess zu begleiten, in dem der Prophet dem Volk klarmachte, welche Konsequenzen die Ablehnung des Gottes Israel in Zukunft haben würde. Samuel ist entsetzt und macht sich über sein Volk gro´ße sorgen, weil nun auch hohe Belastungen wie Steuern und Abgaben auf jeden zukommen würden. Aber Gott spricht zu ihm: Die Eltern von Samuel sind solche Juden, die noch regelmäßig zur Stiftshütte nach ..... pilgern, um Opfer zu brungen und Gott anzubeten. Leider hat der Vater von Samuel Elkana zwei Frauen, wobei die eine die andere Hanna wegen ihrer Kinderlosigkeit verachtet und hänselt. In ihrer Not fleht Hanna still zu Gott vor der Stiftshütte und wird dabei vom Honhepriester Eli beobahctet. Schießlich segnet er die verzweifelte Frau damit. dass Gott ihr ihren Kinderwunsch erfüllen würde. Datsächlich gebiert Hanna einen Sohn, nennt ihn Samiel und weiht ihm Gott. Nachdem Samiel abgstillt ist bringt sie ihn nach Shilo, wo die Stiftshütte nach der Wanderung druch die Wüste ihren Platz gefunden hatte und wo auch der Opferdienst der Israeliten stattfand. Sie übergabihren Sohn dem Priester Eli und erinnerte den alten Mann an die Begegnung von vor einem Jahr. Samuel wächst (mit zwei Jahren ?) im Tempel auf und schläft zwischen den zeltplanen auf Höhe der bundeslade. Schließlich ruft ihn Gott an und begegnet Samuel persönlich. Samuel war zum Propheten Israels berufen, sein Dienst im Tempel geschah unbemerkt neben dem Drama, das Eli mit seinen beiden Söhnen. hatte. Bedie waren gottlose, die ihren Stand missbrauchten, um sich Vorteile und Ansehen zu verschaffen. Samuel empfing von Gott eine Prophetie für Eli, wonach er wegen seiner Nachlässigkeit gegenüber seinen Söhnen sein Urteil empfangen würde. Bei einer kriegerischen Auseinandersetzung mit den Philistern kamen dann beide Söhne um, obdrein wurde die Bundeslade von den Feinden Israels gestohlen. . Als der alterschwache und beleibte Eli dies alles erfhr, fiel er rücklings um und starb. Die Philister hatten die Bundeslade geraubt und in ihrem Tempel aufgestellt. Bald stellt sich heraus, das der Gott Israel auch hier gegenwärtig war. So wurde ihre Götzenfigur im Tempel vor der bundeslade zwei mal nachts umgestürzt. Aber es begannen auch Krankheiten von der Bundelade auszugehen, so dass die Bewohner die Bundelade zu anderen Städten brachten, wo ebenfalls Seuche nausbrachen. Die Philister erkannten, dass sie es mit dem mächtigen Gott der Israelisten zu tun hatten und wollten schließlich die Bundeslade zurückgeben. Dazu benutzten sie einen Wagen, vor dem sie junge Mutterkühe spannten und trieben das gefährt in Richtung der israeliten. . Sie sagten sich, wenn die Kühe den Weg weiter in Richtung der Juden einhalten würden und nicht dme ruf ihrer Kälber folgend umkehrten, dann würde tatsächlich Gott seine Hand im Spiel haben. Tatsächlich geschah es so, obwohl die Kühe den Ruf ohrer Jungen hörten, trabten sie weiter voran und wurden von den Israelisten in Empfang genommen. Sie trugen die Bundeslade weiter und opferten die Kühe auf dme Altar. Samuel letzter Richter Israels Samuel war der letzte Richter Israels. In seiner Amtzeit begehrte Das Volk auf und wollte nicht mehr von Gott druch Richter direkt regiert werden. Die Theokratie sollte ein Ende finden in dem man sich von Gott einen König wünswchte, wie in andere Völker ihn auch hatten. Jemand, den man dienen und verehren konnte, mit dem man in Kriege zog und dem man Steinrn bezahlte. Das Volk wollte nicht mehr eigenverantwortlich von Gott stehen sondern forderte jemand, der für es dachte, entschied und hahlndelte. Der HERR hatte zwar einen Köänig für Sein Volk angekündigt, es war aber noch nicht die Zeit dafür. Von daher gab Gott dem Volk Saul, ein überragenden König nach dme Herzen des Volkes. Und Gott tröstete Seinen Propheten Samuel, in dem ER ihm sagte, sie ( dasVolk) haben nicht dich verworfen sondern mich. So wurde Saul aus dem Stamm Benjamin von Samuel 1.Sam 8/7 Der HERR aber sprach zu Samuel: Gehorche der Stimme des Volks in allem, was sie zu dir sagen; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, dass ich nicht mehr König über sie sein soll. 8 So wie sie immer getan haben von dem Tage an, da ich sie aus Ägypten führte, bis auf diesen Tag, dass sie mich verlassen und andern Göttern gedient haben, so tun sie nun auch dir. Gott gewährt Seinem Volk seinen Wunsch und erwählt ihnen einen Känig nach ihrem Herzen. Groß, schön von Gestalt, aufrecht mit noblem Auftreten, großzügig und beherzt im Kampf. Aber Saul kannte keine echte Gottesbeziehung wie sich immer wieder herausstellen sollte. Als Zeichen dafür, dass Saul einmal scheitern würde, salbt Samuel ihn mit einer zerbrechlichen Flasche und nicht mit einem Horn, wie später David. In Samiúel 1+2 wird die vierzigjährige Regierungzeit Sauls und der Wechsel zum Königshaus Davids beschrieben. Während Samuel noch lebte, verband ihn eine enge Freundschaft mit David. David floh zu Samuel und wohnte beispiesweise eine Zeit zusammen mit ihm. In der wechselreiche nGeschichte von König Saul und seinen gesalbte nNachfolger David geht es immer wieder um Neid und Hass aber auch um Freundschaft und Zuneigung. Durch seine Untreue zu Gott geriet König Saul immer mehr in Wahnvorstellungen und große Ängste, die ihn dazu treiben, David ermorden zu wollen. David war somit lange Zeit auf der Flucht vor Saul, ohne ihn jemals als seinen Feind töten zu wollen er hatte zwei Mal Gelegenheit dazu. David endlich König Israels Nach dem Tod Samuels und der ständigen Flucht vor Saul geriet David als designierte König Israels immer wieder auf Abwege, weil er Gott nicht immer befragte und eigenmächtige Entscheidungen traf, mit den David sich schwer versündigte. In seinen Psalmen verarbeitete David immer wieder seine Untreue gegenäüber seinem HERRN und fand durch Buße und Umkehr immer wieder Gnade. Obwohl Gott ihm immer wieder seine Sünden vergab veränderten sie doch sein Leben und zeigten langfristige Folgen. Als David zum Beispiel vom Propehte nNathan wegen seiner Hurewrei mit Batseba und dem Mord an ihrem Mann zur Rede gestellt wurde, verurteilte König David eine solche Tat, in dem er selbst forderte, dass ein solches Verbrechen mit dem Viefachen gesünd werden müsse. Tatsächlich verlor David in den folgenden jahren nicht nur das Kind mit Badseba, die er heiratete sondern auch weitere drei Söhne. Die frühe Geschichte Davids ist gezeichnet von Verfolgung druch König Saul, seinen Fluchten zu den gottlosen Nachbarvölkern und später dann von Machtränken um seine Königsherrschaft, die er schließlich nach vierzig Jahren antreten konnte. Wie schon erwähnt, versündigte David sich im Stress der Verfolgung immer wieder an anderen Menschen und zeigte unnötige Härte. Doch eines zeichnete ihn vor Gott besonders aus. David erhob sich niemals über seinen Verfolger König Saul sondern verschonte ihn als Gesalbten des HERRN, auch als er zweimal die Gelegenheit hatte, Saul zu töten. David zeigte sich auch zutiefst in Trauer und Zerknirschung, wenn andere gedachten, ihm den zukünftigen König Israels, durch Mord und andere Dienstleistungen an seinen vermeintlichen Gegnern im Volk Israel beeindrucken zu können. Davids Herausforderung war es die Stämme Israels so zu vereinen, dass sie nicht mehr aufeinander losgingen und sich bekriegten. Auch nach dem Tod Sauls gab es weiterhin seine Anhängerschaft durch 10 Stämme, nur der Stamm Juda stellte sich hinter David. David war immer wieder über die Härte seiner Zeitgenossen erschreckt, was ihm große Anerkennung und Anhängerschaft im Volk zutrug. Trotzdem er sich der Verheißung seiner Königsherrschaft über Israel bewusst war. fiel er immer wieder in Zweifel und Ängste, er könnte doch zuvor ermordet werden. Wie schon Abraham oder Jakob kannte David die Zusagen Gottes, dennoch gab es immer wieder in ihren Leben weitreichende Entscheidungen, zu denen Gott der HERR nicht gefragt wurde. Diese eingenmächtigkeiten führten immer wieder, wie hier schon erwähnt, zu Folgen, obwohl Gott immer wieder vergab und Geduld hatte. David war zu diesem zeitpunkt nicht mehr der, der er einmal zur Zeit von Goliath war, als er gottesfürchtig, allein auf gott vertrauend, ganz Israel rettete. Troltz aller Verfehlungen, Leidenschaften und ungerechtigkeiten Davids blieb er derjenige, den Gott als Mann nach Seinem Herzen bezeichnete. Allein dadruch, dass Davis stets mutig genug war seine Sünden einzugestehen und umzukehren. Divid war von allem ein Kreigsmann, der viele tausende und abertausende erschlangen hatte, die Gott ihm in seine Hand gegeben hatte. David war aber auch ein Mann der Ledenschaft für den Gott seiner Vorfahren, was sich in seinen Psalem zum Trost alles nachfolgenden Generation bis in Schritentum fortsetzte. David war nicht nur König sondern auch rophet, der Eindrück und Visionen hatte, die über seine zeit hinaus immer wieder auf de nMessias, den erwarteten Retter der ganzen Welt verwies. Schließlich sollte aus dem Königstum david einmal der Messias geborge nwerden, der am Ende der zeiten dann auch zum Richter der welt werden sollte. Alle diese Epochen und Zeitläufe überblickte David in seine Psalmen, Gläubige fanden somit immer wieder Trist, ermutigung und Orientierugn bis in die endzeit und die Wiederkehr Christus in Macht und Herrlichkeit. David in der Prophetie Begriffe der Bibel wie Davidsstadt (Jerusalem) und Sohn Davids weisen auf vielfältige Art und Weise darauf hin, dass Gott David versprochen hat, dass einem der Messias, Jesus aus seiner Königslinie zur Rttung der ganzen Welt kommen wird. Vor diesem Hintergrund stelle ndie psalmen Davids stets auch einen Hinweis auf den kommenden Erlöser der Welt dar. Der zwar vor zweitausend Jahren von Seinem Volk aubgelehtn wurde, als ER als Knecht Gottes kam, Der aber in Macht und Herrlichkeit wiederkommt, um die Welt zu richten und sei n1000-jähriges Friedensreich zu errichten. Somit ist die Geschichte Davids und seine Gottesbeziehung stets auch für die Heilgeschichte Gottes von besonderer Bedeutung.










