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- 26. August - Meine Schafe sind zerstreut, als die keinen Hirten haben...
Und meine Schafe sind zerstreut, weil sie keinen Hirten haben, und sind allen wilden Tieren zum Fraß geworden und zerstreut. 6 Sie irren umher auf allen Bergen... Hes 34/ 5-6 Das Evangelium oder die Erinnerung an Christi ist in den meisten Predigten so seltsam geworden, dass einem davor graut. Darum ist es kein Wunder, wenn das Volk zu anderen Religionen abwandert. Du predigst nicht das Evangelium, wie es deine Aufgabe wäre; du bist nach Innen vom Bibelverständnis, zu nichts nütze und von der Verkündigung nach Außen auch nicht. Darum irrt das Volk mit Leib und Seele umher und sündigt nicht weniger als du. Obwohl es viel lieber das Evangelium hören würde, wenn du es ihnen predigen würdest, vorausgesetzt du hättest es gelernt. Darum bist du selbst verantwortlich, wenn deine Kirche verlassen wird. Du willst die *Schafe in den (sicheren) Stall treiben und gibst ihnen aber kein Futter. Darum zerstreuen sich die Schäflein Christi auf den Bergen: denn sie haben keinen Hirten, spricht der Herr. *Schafe: Bild für die Gemeinde in der Christus der gute Hirte ist, der sie beschützt, versorgt und rettet. Foto: Sterlinglanier Lanier
- 25. August - Den Schwachen im Glauben nehmet auf...
Den Schwachen im Glauben aber nehmt auf, ⟨doch⟩ nicht zur Entscheidung zweifelhafter Fragen. (Elberfelder) Röm 14/1 Wenn du einen Bruder erlebst, der noch schwach im Glauben ist, dann denke so: Diese Last des Bruders muss ich tragen, ich soll ihn deshalb nicht verurteilen, solange er Christus bekennt. Ein Christ soll von seiner inneren Einstellung her ein Hirte, nach außen in seinem Lebenswandel aber wie ein belastbares Nutztier sein, welches die Defizite der Brüder trägt. Notwendigerweise müssen in der *heiligen Kirche Schwache und solche sein, über deren Verhalten wir uns ärgern. Verglichen mit dem menschlichen Körper, an dem nicht nur Arme und Beine sind, sondern auch schwaches und weiches Fleisch. Darum besteht das Reich Christi aus solchen Leuten, die tragen und aus anderen, die getragen werden. So ist unser Leben etwas, was aus Stärke und Schwachheit zusammengesetzt ist. *heiligen Kirche: Die Gemeinde Jesu Christi. Foto: Ben Turnbull
- 24. August - Ich bin mir wohl nichts bewusst...
Ich bin mir zwar keiner Schuld bewusst, aber darin bin ich nicht gerechtfertigt; der Herr ist's aber, der mich richtet. 1 Korinther 4/4 Wie gerecht, wie heilig, wie unschuldig, wie göttlich dein Tun und Denken auch immer sein mag, so ist es doch nötig, alles in Furcht und Demut zu betrachten. Als, wenn du jederzeit Gottes Gericht fürchtest und nicht auf dich vertraust, sondern auf Gottes Barmherzigkeit. *Judas Makkabäus wurde in einem gerechten Aufstand erschlagen, so wie viele in Konflikten und Auseinandersetzungen umgekommen sind, die sehr gut und lobenswert waren. Wie von den Kindern Israels im Buch der Richter im Kapitel 20 steht: ...allein darum, dass sie nicht in Furcht, sondern im Vertrauen auf ihre gerechte Sache gehandelt haben und nicht auf Gottes Barmherzigkeit. Paulus spricht in 1. Korinther 4: Ich bin mir keiner Schuld bewusst, aber dadurch bin ich nicht gerechtfertigt. Darum urteile nicht zu schnell, bevor der Herr kommt, der auch das Unbewusste, was im Dunkeln verborgen ist, ans Licht bringt und die eigentlichen Beweggründe des Herzens offenbart. Erst dann kann jemandem Lob von Gott zukommen. *Judas Makkabäus: Initiator eines jüdischen Volksaufstands gegen die makedonische (syrische) Fremdherrschaft um das Jahr 168 v.Chr. Foto: Amir Arefi
- 7. September - Das sollt ihr fürs erste wissen
Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift aus eigener Auslegung geschieht 2.Petrus 1/20 Darum sollen wir Gottes Wort mit Furcht hören und mit Demut darin handeln und nicht mit unserer Meinung drin rum stapfen. Du solltest lieber in alle Sünden fallen als in deine eigene Einbildung, so gefährlich und schädlich ist dies. Denn es ist mit Gottes Wort nicht zu scherzen; kannst du es nicht verstehen, so verneige dich vor ihm. Es duldet keine Kritik und keine menschliche Deutung, sondern es ist lauter Ernsthaftigkeit darin und will geehrt und hochgehalten werden. Kommst du mit deinem Stolz da hinein, so wirst du dich versteigen und nicht wissen, ob du hinten oder vorn bist und man wird dir schwer raten können. Denn wenn einer in seinen Hochmut gerät, dem kann man nicht leicht wieder heraushelfen. Foto Timothy Eberly
- 23. August - Wir predigen nicht uns selbst...
Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist, 2 Kor 4/5 Die gottseligen Menschen haben auf der Erde nichts Köstlicheres als den *Namen des Herrn; den allein loben, predigen und bekennen sie vor den Leuten, der allein gewaltig, weise, heilig, gut, fromm und gerecht ist. Aber ihren eigenen Namen stellen sie nicht groß raus und wollen sich nicht selbst verwirklichen. Sie finden sich damit ab, wenn sie von allen übergangen und sogar stigmatisiert werden. Auf dass nur Gottes Name groß herauskommt und Lob und Dank bekommt, auf Erden und im Himmel. So leicht es auch ist dies zu sagen, so schwer ist es umzusetzen. Denn es fällt nicht leicht sich von Ansehen, Anerkennung, Prestige und Image zu trennen. Damit all das keine Bedeutung mehr hat, in dieser und in der zukünftigen Welt im Himmel, vor Gott und den Menschen. Und doch, wenn das nicht geschieht, dann kann uns der Name des Herrn hier auf der Erde nicht viel bedeuten. So wird man ihm auch nicht im Himmel danken können. *Name des Herrn: Es ist dem Menschen nur ein Name von Gott genannt worden, der über alle anderen Namen steht und der Herr sein soll: Jesus Christus. Foto: Vidar Nordli-Mathisen
- 22. August - Der Himmel, Erde, Meer und alles was darin ist, gemacht hat;
der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was darinnen ist; der Treue hält ewiglich, /.. Ps 146/6 Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss. Ps 33/4 Wer nicht glaubt, mit dem kann Gott keine Wunderzeichen tun, sondern sie müssen untergehen und können dem Tode nicht entrinnen. Aber diejenigen, die Gott vertrauen, die werden errettet, eher vergehen Himmel und Erde. Denn der Glaube bewirkt in einem Menschen solch einen großen Mut, selbst wenn er sonst ein armes, schwaches Geschöpf ist, dass er mit voller Überzeugung sagen kann: Wenn alle Teufel über mich herfallen würden, ja alle Machthaber und Medien, Himmel und Erde gegen mich wären, dennoch glaube und weiß ich, dass ich nicht verloren gehen kann. Wer glaubt, der ist Herr über sein Schicksal. Und selbst wenn er stirbt, wird er doch wieder leben. Ist einer arm, wird er doch wieder reich sein. Ist einer krank, wird er doch wieder gesund werden. Wenn man sein Lebensschiff durch den Glauben so fit gemacht hat, dann geht es immer weiter voran. Foto: Kir Simakov
- 21. August - Schaue die Güte und den Ernst Gottes...
Darum sieh die Güte und die Strenge Gottes: die Strenge gegenüber denen, die gefallen sind, die Güte Gottes aber dir gegenüber, sofern du in der Güte bleibst; Röm 11/22 Ein *Werkheiliger ist selbstgefällig und verlässt sich auf seine Frömmigkeit, er soll verzweifeln und nicht selig werden. Aber David oder der *Schächer am Kreuz soll wegen seiner Sünde nicht verzweifeln, als müssten sie verloren gehen. Vielmehr geht es darum, auf dem richtigen Mittelweg zu bleiben und sich vor Sünden zu hüten. Denn obwohl Gott Gnade verspricht, wenn du in Sünde gefallen bist, kannst du nicht davon ausgehen, automatisch Vergebung zu erlangen. So ist es nicht gemeint. König Saul und Judas (der Verräter) empfingen keine Vergebung und zugrunde gingen. Es steht nicht in unserer Macht, die Gnade zu ergreifen. Darum soll man Gott fürchten, der der Feind von Hochmut, aber auch von *Verzweiflung ist. *Werkheiliger: Wohltäter und Fromme die meinen, allein durch ihr gutes Verhalten Gnade von Gott zu empfangen. *Schächer am Kreuz: Verbrecher, der mit Jesus gekreuzigt wurde. *Verzweiflung: Saul und Judas waren zwar über ihre Taten bestürzt, aber haben Gott nicht um Vergebung angerufen. Foto: Sara Kurfes
- 20. August - Sollen wir denn in der Sünde beharren...
Was wollen wir hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde? 2 Das sei ferne! Römer 6/1-2 Hier geht es um ein ungeeignetes und gottloses Argument, wenn man den Rückschluss zieht: Wenn durch unsere *Sünde Gottes Gnade und Barmherzigkeit erst zur Wirkung kommen kann, dann lasst uns nur ungehemmt sündigen. Gott will das nicht; er schreibt dir auch keine Regeln vor, nach welchen du frei sündigen kannst. Er sagt auch nicht, dass er wegen der Sünde jemand etwas Gutes tun will. Es ist ein Unterschied, aufgrund der Sünde etwas Gutes zu erwarten oder jemandem wegen seiner Sünde zu Hilfe zu kommen, damit er davon loskommt. Wenn es heißt, Gott ist der Feind der Sünde, dann bedeutet dies nicht Sünde zu tun, sondern verbietet es. Wenn aber der Mensch in Sünde fällt und immer mehr darin versinkt, dann will Gott nicht zusehen, wie der *Tod herrscht. Hesekiel 18/23: Meinst du, dass ich Gefallen habe am *Tod der Gottlosen, spricht der Herr, Herr und nicht vielmehr, dass er sich bekehre (abwende) von seinem Wesen und lebe. *Sünde: Die Auflehnung gegen Gott und seine Gebote, wonach der Mensch sich selbst und anderen schadet. Es heißt, dass die Begierde die Sünde gebiert und die Sünde dann den geistigen Tod, die ewige Trennung von Gott. Foto: Andreea Popa
- 19. August - Jesus sagt: Liebet eure Feinde...
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,... Matth 5/44 Hier müssen normale Christen und Personen, die ein Amt innehaben, unterschieden werden. Obwohl jeder für sich für Übeltäter und seine Verfolger beten soll, so muss es das Recht auf Strafe von Amts wegen auch geben. Es wäre nicht richtig, wenn man gerechte Strafe aus Barmherzigkeit aufheben würde. Denn das würde bedeuten, das Böse zu unterstützen, zu stärken und ihm Raum verschaffen. Als wenn ich zu unseren Feinden, die das Evangelium und die armen Gläubigen angreifen und mit Füßen treten, sagen würde: Liebe Leute! Gott belohne euch dafür, ihr seid fromme und heilige Mitmenschen u.s.w., oder wenn ich schweigen würde und sie anbeten oder die Füße küssen. Nein, lieber Bruder, so geht das nicht, deshalb heißt es: Ich bin ein Prediger, der soll Zähne im Maul haben, *beißen und salzen, und ihnen die Wahrheit sagen. Und wenn sie nicht hören wollen, die Leute öffentlich zurechtweisen, aus der Gemeinde aussperren, dem höllischen Feuer überlassen und *dem Teufel im Namen Gottes übergeben. *beißen und salzen: Mit scharfen Worten Fehlverhalten öffentlich bloßstellen. Persönlich angreifen, wie mit Salz auf eine kranke Stelle einwirken, um einen Heilungsprozess in Gang zu setzen. *dem Teufel übergeben: Der Apostel Paulus schreibt, Gemeindemitglieder dem Satan zu übergeben, damit sie aus dem Verkehr gezogen sind und keinen Schaden mehr unter den Gläubigen anrichten können. Aber auch, damit sie durch Strafe "gereinigt" und ihre Seelen gerettet werden. (Läuterung, nicht zu verwechseln mit den körperlichen Strafen der Inquisition. Paulus geht es nur um eine geistige Umkehr. Foto: Ryan Franco
- 18. August - Du leitet mich nach deinem Rat und nimmst mich..an.
..du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Ps 73/24 Jedes Mal, wenn wir deprimiert sind und uns angegriffen fühlen, so oft sollen wir unserem *Fleisch energisch widerstehen. Wenn es in der Anfechtung zornig und ungeduldig wird, sollen wir sagen: Warum Gott das zulässt, kann ich jetzt nicht wissen. Aber ich zweifle nicht, der liebe, gnädige Gott wird es aus guter, weiser Überlegung tun. Letztendlich wird es für mich gut und nützlich sein, obwohl mein sündiges Fleisch dies nicht so sieht und verstehen kann. Sondern es nervt und lehnt sich gegen den *Geist auf. So muss dieses *Kreuz mit Geduld und Glauben überwunden werden. Ich will es daher in Geduld tragen. Das Fleisch ist dazu zu schwach, mault, heult und wehklagt, aber Gott sagt: Du verstehst das nicht, du bist ein Narr, mein (weitsichtiger) Rat und Wille ist aber, dass ich aus diesem deinem Kreuz einen großen Reichtum hervorbringen werde. *Fleisch: Die Schwäche, die Natur des Menschen, in der die ererbte Sünde lebt. *Geist: Die Fähigkeit des Menschen mit dem Geist Gottes zu kommunizieren. *Kreuz: Die (sanfte) Last, die Gott seinen Kindern auferlegt, damit wir ihm immer ähnlicher werden. Foto: Adrian Swancar
- 17. August - Du sollst nicht stehlen.
2 Mose 20/15 Dieses Gebot zeigt uns, was Gott von uns hält. Nämlich dass wir alle zusammen, keiner ausgenommen, vor Gott und vor der Welt Diebe sind. Denn wenn Gott nicht eingreift oder Polizei und Gericht nicht abschrecken, dann geht der Dieb völlig hemmungslos ans Werk. Du sollst aber nicht meinen, wenn man seinem Mitbürger sein Eigentum wegnimmst, dass das nur Stehlen bedeutet. Vielmehr, wenn du die Not deines *Nächsten siehst, (Hunger, Durst, kein Obdach, keine Schuhe oder Kleider) und hilfst ihm nicht, dann stiehlst du genauso. Genauso, als wenn jemand dem anderen das Geld klaut oder sich Zugang zu seinem Bankkonto verschafft. Du bist mitverantwortlich, dein Besitz gehört nicht dir (allein), du bist als Verwalter darüber bestimmt, damit du denen austeilst, die es brauchen. Die anderen gehören zu den Dieben und werden zur großen Schar der Räuber gerechnet, die Güter haben und nicht mit Bedürftigen teilen. Sie nehmen sich der Not ihres Nächsten nicht an, sondern gehen an ihm vorbei. *Nächste: Der Mensch, dem ich vor der Haustür, am Arbeitsplatz, in der Stadt u.s.w. begegne oder von dem ich in meinem Umfeld höre. Foto: Fredrick Lee
- 4. Januar - Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme...
Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Matth 6/9-10 Wenn uns Gott die ersten drei Bitten erhört, seinen Namen in uns heiligt, so versetzt er uns in sein Reich und gießt seine Gnade in uns aus, die anfängt uns *fromm zu machen. Dieselbe Gnade beginnt bald Gottes Willen zu tun; dann aber trifft sie auf einen widerspenstigen Adam. So schreit denn die Gnade im Herzen auf und ruft zu Gott: Dein Wille geschehe, dieser Mensch ist mit sich selbst schwer beladen. Wenn dann Gott das Geschrei hört, will er seiner lieben Gnade zu Hilfe kommen und sein angefangenes Reich vermehren. Sobald tritt er entschlossen und mit Nachdruck dem Hauptschuldigen, dem *alten Adam, entgegen, fügt ihm alles Unglück zu, zerbricht ihm alle seine Pläne, verwirrt und schädigt ihn ringsum. Dies geschieht, wenn Gott uns allerlei Leiden und Probleme zusendet. Und dazu müssen Lästermäuler dienen, untreue Menschen und, wo es nicht reicht, auch der Teufel, auf dass ja unser Wille gebrochen werde mit allen seinen bösen Neigungen. Somit geschieht der Wille Gottes, die Gnade behält ihr Reich und nur Gottes Lob und Ehre bleiben übrig. *fromm: Gottes Gebote und Gesetze vor Augen haben. *alte Adam:Die Erbsünde, mit der jeder Mensch seit dem Sündenfall zur Welt kommt. Foto: Uday Mittal











