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- Erd- oder Feuerbestattung
Fast zweitausend Jahre haben Christen sich nicht einäschern lassen? Dieser Blog erklärt, warum es heute so wichtig ist, sich Gedanken darüber zu machen. Vorwort Die Erdbestattung war über fast zweitausend Jahre eine Selbstverständlichkeit für das christliche Abendland. Nicht von ungefähr meinte man zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert mit der Verbrennung eines Häretikers*, das Gericht Gottes zu vollziehen. Ein tragischer Irrtum fernab von dem, was das Wort Gottes über Irrlehre und Gericht sagt und dem, was der Kirche als Selbstschutz zufällt und was nicht. Aber auch die freiwillige Einäscherung seit Ende des 19.Jahrhunderts beruht auf Unkenntnis dessen, was die Bibel über Verbrennen als Gericht Gottes beschreibt. Wie wir im Anschluss sehen werden, gibt es im Alten- wie im Neuen Testament einleuchtende Hinweise, dass Feuer als Gericht und Verbrennung als Strafe Gottes in Erscheinung treten. Diese Erkenntnis hat Juden wie Christen über Jahrtausende davor bewahrt, sich nach dem Tod verbrennen zu lassen. Während die Verbrennung unter heidnischen Kulturen bis heute übliche Praxis ist, war dies lange Zeit in den christlich geprägten Nationen nicht praktiziert worden, ja sogar verboten. Wie wir weiter sehen werden, hat diese Erkennis mit dem Wert des Körpers vor Gott zu tun. Demnach sind die sterblichen Überreste eines Menschen dazu bestimmt, wieder zusammengefügt zu werden und u nvergänglich aufzuerstehen. Eine rein materialistische Einstellung, nachdem Atome, seien sie verwest oder verbrannt, die gleiche Voraussetzung für eine theologisch vorhergesagte Auferstehung vorweisen, geht am Kern der Sache vorbei. Hier geht es nicht darum, den Schöpfer des Universums an chemisch/physikalische Gegebenheiten zu erinnern, sondern darauf zu achten, wie Gott regiert und Seine Gerichte sichtbar vor Augen führt. Der plötzliche Tod aufgrund von Sünde wie im Fall von Hananias und seiner Frau, (Apg 5,1-11), sagen nichts darüber aus, ob die beiden in Ewigkeit verloren gegangen sind. Dahingegen ist die Verbrennung (angesichts einer offenbaren Auflehnung gegen Gott) stets ein Zeichen ewiger Verdammnis, der Vernichtung. Wenn sich heute Christen freiwillig verbrennen lassen, mag das von Kirchen und einer liberalen Theologie toleriert werden, dort, wo man sich dem Zeitgeist ergeben hat. In zweitausend Jahren ist einiges auf der Strecke geblieben, was zur Zeit der Reformation eine kurze Wiederbelebung erfuhr: Sola scriptura (allein die Schrift), Sola fide (allein durch den Glauben), Sola gratia (allein durch Gnade), Solus Christus (allein Christus) Der Trend zur "Feuerbestattung"unter Christen bestätigt letztlich die Prophetien der Bibel, nachdem gegen Ende des g egenwärtigen Zeitalters der Abfall vom Glauben massiv ansteigen wird. Siehe 2. Tes 2/3 . Die vier Soli der Reformationszeit mögen sich wie Prüfsteine ausmachen, an denen der Grad des Zerfalls sichtbar wird. Der Wert des Körpers Joh 19/41 Es war aber an dem Ort, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und in dem Garten eine neue Gruft, in die noch nie jemand gelegt worden war. 42 Dorthin nun legten sie Jesus, wegen des Rüsttags der Juden, weil die Gruft nahe war. Tatsächlich steht hier nicht .. .den Leichnam von Jesus, oder die Hülle oder die sterblichen Überreste von Jesus , sondern Jesus ins Grab. Der verstorbene Körper eines Erlösten repräsentiert die Person eines Menschen, auch wenn er verwest, wie bei jedem anderen Menschen. Doch jeder menschliche Körper wird einmal auferstehen, zusammengesetzt in seine Atome, zur ewigen Glückseligkeit in der Gegenwart Gottes oder aber zur ewigen Verdammnis. Wie könnte man es dann wagen, diesen wertvollen Körper zu verbrennen? Ist doch die Kremation, ein über einstündiges Verbrennen, ein deutliches Zeichen der Vernichtung. Gericht und Strafe 2Petr 2,6 und ⟨wenn⟩ er die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und zur Zerstörung verurteilte und denen ein Beispiel setzte, die künftig gottlos sein würden; Jud 1,7 wie ⟨auch⟩ Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie sie Unzucht trieben und hinter fremdem Fleisch herliefen, als ein Beispiel vorliegen, indem sie die Strafe des ewigen Feuers erleiden. Aus Wikipedia: "Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vollzog sich unter dem Einfluss des naturwissenschaftlichen Weltbildes , der Religionskritik und des dialektischen Materialismus eine deutliche Akzentverlagerung von der religionsphilosophischen zur religionspolitischen Freidenkerbewegung. Der Streit der Freidenker mit der Kirche betraf in den Einzelfragen die radikale Forderung der Trennung von Kirche und Staat , darunter auch im Kontext der Forderung der Feuerbestattung die Kontroverse um die Unsterblichkeit der Seele oder Auferstehung des Leibes." Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, wenn die ersten Zusammenschlüsse von "Freidenkern", gemeint sind hier vor allem Atheisten, Zeitungsanzeigen veröffentlichten, in denen sie die Feuerbestattung für sich verkündeten. Heute bedarf es solcher Anzeigen nicht mehr, denn selbst unter Christen ist die Bedeutung einer bewussten Selbstverbrennung verloren gegangen. Wie wir nachfolgend sehen werden, handelt es sich hier nicht nur um eine Abkehr vom christlichen Glauben, sondern um eine demonstrative Selbstvernichtung in der Annahme, dass es kein Gericht vor Gottes Thron gäbe. Basierend auf dem Irrglauben, dass mit dem Tod alles aus ist und die Auferstehung der Toten nicht stattfindet. Christentum und Heidentum Mit der Bekehrung Europas durch römische Soldaten, Missionare und Mönche wurde der heidnische Kult der Verbrennung eines Verstorbenen eingestellt. Demgegenüber war und ist die rituelle Verbrennung unter den Religionen der Welt bis heute üblich. Der Brauch im Buddhismus, sich von Vögeln unter freiem Himmel auffressen zu lassen, geht in die gleiche Richtung. Nur im Christentum gab es die Erkenntnis, dass die Feuerbestattung ein Zeichen des Gerichts darstellt. Wenn Kirchen in Zeiten der Inquisition "Ketzer" verbrannten, sollte dies ein sichtbares Zeichen der "Läuterung" und des Gerichts sein. Aber die Bibel spricht davon, dass Gott selbst der Richter ist, die Kirche darf nicht über Tod und Leben eines Menschen entscheiden. Ps 75/ 3 Wenn mein Zeitpunkt gekommen ist, werde ich gerecht richten . Waren Leute wirklich vom Glauben abgefallen und verbreiteten Irrlehren, dann sah dies nach Paulus nur Gemeindeausschluss vor, in der Hoffnung der Rückkehr nach einem "Reinigungsprozess". Demgegenüber fielen der Inquisition nicht nur vermeintliche Irrlehrer und okkulte Praktiker zum Opfer, sondern auch gläubige Christen, die den rechten Glauben und die gesunde Lehre bewahren wollten. Die Reformation (Beginn 1517) war ein Wendepunkt, eine Offensive vieler Theologen und weltlicher Herrscher, gegen die bestimmende Kirche des Heiligen Römischen Reich ( deutscher Nation ) und ihrer falschen Doktrin und Irrwege. Wie schon Luther damals prognostizierte, würde dieser Befreiungsschlag nicht lange vorhalten, er kannte seine Deutschen. So wurden zwar ab 1781 keine Häretiker mehr von der katholischen Kirche verbrannt, aber die falschen Lehren und Beschlüsse hatte auch weiterhin Bestand, sei es durch den Marienkult oder das Zölibat. Und in der evangelischen Kirche? Entgegen Luthers Wunsch, sich nicht lutherisch zu nennen, gründete sich bald eine evangelisch/lutherische Kirche, die ebenso wie die katholische sich weltlichen Mächten anpasste, sie beeinflusste und Irrlehren Tor und Tür öffnete. Nach der offiziellen Freigabe der Feuerbestattung in Deutschland öffnete sich ab der 1920er-Jahre die evangelische Kirche dieser Beratungsart. Die katholische Kirche in den 1950er-Jahren vollzog dann ebenfalls diesen Schritt. Der Zweite Weltkrieg hatten nicht ausgereicht, um in Feuer und Verbrennung ein Gericht zu erkennen, das viele getaufte Christen nach 1945 zu Gott und seinen Geboten zurückführte. Betrachtet man den allgemeinen Zerfall christlicher Werte in den westlichen Gesellschaften und den Abfall vom Glauben in den Kirchen, dann kann man in der freiwilligen Feuerbestattung durchaus ein Zeichen des Gerichts erkennen. Eine Art unbewusster Selbstverurteilung, weil man Bibelstudium, den Glauben und die Beziehung zum HERRN leichtgläubig aufs Spiel gesetzt hat. Wer sich als Christ für Verbrennung entscheidet oder sich dazu überreden lässt, befindet sich an einem Punkt, an dem es dringend um Umkehr und Neuorientierung im Glauben gehen muss. Theologen, Pastoren oder Älteste, machen sich an Gläubigen schuldig, wenn sie nicht auf die biblischen Aspekte der Erdbestattung hinweisen oder gar die Kremation öffentlich vertreten. Da es um eine geistliche Haltung zum Körper geht und nicht um einen physikalischen Vorgang (Staub oder Asche), werden Theologen sich einmal für ihren Rat verantworten müssen. Der Körper eines Verstorbenen ist wertvoll vor Gott, wird daraus doch einmal ein unvergänglicher Leib auferstehen. Ihn zu ehren bedeutet nicht, ihn zu verbrennen. So wurden Leichname im Juden- und Christentum immer wieder liebevoll gewaschen und einbalsamiert, um nicht nur das Andenken an einen Verstorbenen zu ehren, sondern ihn der Ewigkeit anzubefehlen. Mar 16 1 Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena[1] und Maria, die ⟨Mutter⟩ des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben. Joh 19 39 Es kam aber auch Nikodemus, der zuerst bei Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe[13], ungefähr hundert Pfund[14]. 40 Sie nahmen nun den Leib Jesu und wickelten ihn in Leinentücher mit den wohlriechenden Ölen, wie es bei den Juden zu bestatten Sitte ist. Zwischenfazit: Wenn ein lieber Mensch sich hat verbrennen lassen, sind wir gerne bereit, diese Bestattungsart als richtig zu entschuldigen. Dabei vergisst man leicht, dass es letztendlich um das eigene Abschiednehmen von dieser Welt geht und eine Entscheidung über den eigenen Körper. Es liegt nicht an uns, einen Verstorbenen gerechtzusprechen, wenn er sich hat einäschern lassen. Jeder steht vor Gott allein und ist für sich selbst verantwortlich. Genauso wie wir posthum keinen Verstorbenen seligsprechen können, genauso können wir uns nicht selbst retten, wenn man sich für die eine oder andere Bestattungsart entscheidet. Dennoch hat Gott der HERR uns den Verstand und Sein Wort gegeben, damit wir für unser Leben Sorge tragen können und die richtigen Entscheidungen treffen. Und dies unabhängig davon, welche Entscheidungen andere für ihr Ableben treffen. Es folgt ein Gastbeitrag von Martin S. aus Christliche Speise : Die Bibel zeigt uns die Erdbestattung als den von Gott gewiesenen Weg Schon in 1. Mose 3, 19 sagt Gott zum Menschen: „(…) denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.“ Nur auf dem Weg der Erdbestattung und Verwesung wird der Mensch wieder zu Erde – nicht auf dem Weg der Feuerbestattung. Wenn man heute an den Gräbern oft die Worte hört: „Erde zu Erde, Asche zu Asche und Staub zu Staub“, dann stehen diese Worte nicht in der Bibel. Sie sind ein Entgegenkommen an den Zeitgeist, der die Verbrennung haben will. Alle „normalen“ Bestattungen in der Bibel sind Erdbestattungen oder Grabhöhlenbestattungen. Im Alten Bund ist uns Abraham ein Vorbild. Er ist der Stammvater Israels und der Vater der Gläubigen. Er kaufte sich ein Erdbegräbnis von dem Hethiter Efron als einzigen Besitz, den er im Land Kanaan hatte. (1.Mose 23, 17 – 20). In dieser Grabstätte wurde auch Jacob begraben. Jakob war sein Begräbnis so wichtig, dass er die Überführung seines Leichnams von Ägypten nach Kanaan mit einem Eid von seinem Sohn Josef verlangte (1.Mose 49, 29; 50, 5). Im Neuen Bund ist unser Erlöser Jesus Christus für uns wegweisend. Er wurde in ein Grab gelegt, das Gott selbst für ihn bereitgestellt hatte. ( Johannes 19, 41f.) . Verbrennungen in der Bibel In der Bibel haben alle Verbrennungen von lebenden oder toten Menschen mit Sünde und Gericht zu tun Dazu drei Bibelstellen: In 1.Mose 19,24f. lesen wir: „Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war.“ Ein Beispiel für eine Leichenverbrennung aufgrund sündiger Taten ist Achan. Er hatte von den Reichtümern der Stadt Jericho heimlich einen babylonischen Mantel, Silber und Gold geraubt, obwohl es Gott es ausdrücklich verboten hatte. Nachdem Israel daraufhin eine empfindliche Niederlage erlitten hatte, wurde sein Diebstahl aufgedeckt. Zusammen mit seiner Familie erlitt er Gottes Gericht: „Ganz Israel steinigte ihn und verbrannte sie mit Feuer“ (Josua7, 25). Dass Gott die mutwillige Verbrennung von Totengebeinen nicht gefällt, lesen wir in Amos 2,1f.: „So spricht der Herr: Um drei, ja um vier Frevel willen derer von Moab will ich sie nicht schonen, weil sie die Gebeine des Königs von Edom verbrannt haben zu Asche; sondern ich will ein Feuer schicken nach Moab (…)“ Es gibt noch etliche andere Stellen in der Bibel, die uns zeigen, dass die Verbrennung von menschlichen Körpern immer in einem Zusammenhang steht mit Sünde und Gericht. Sollte uns das nicht ein deutlicher Hinweis sein, dass wir von der Feuerbestattung Abstand nehmen sollen? Die Bibel misst dem Leib einen hohen Stellenwert zu Ein Text, der uns die große Bedeutung des Leibes besonders ausdrücklich zeigt, ist 1. Korinther 6, 13-20 . Dort ist zu lesen: „Der Leib aber nicht der Hurerei, sondern dem Herrn und der Herr dem Leibe (…)“ „Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne!“ „Alle Sünden, die der Mensch tut, bleiben außerhalb des Leibes; wer aber Hurerei treibt, der sündigt am eigenen Leibe. Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist?“ „Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.“ In der griechischen Philosophie wurde der Leib als etwas Minderwertiges angesehen. Wenn man mit dem Leib sündigte, war das nicht schlimm, wenn nur die Seele rein blieb. Die Bibel sieht es jedoch ganz anders: Unser Leib, nicht nur unsere Seele, ist ein Glied Christi und ein Tempel des Heilligen Geistes. Wer mit dem Leib sündigt, begeht eine besonders schwere Sünde. Der Leib gehört allein Gott und soll ihn verherrlichen. Auch die Glieder des Leibes sollen heilig werden Paulus spricht sogar davon, dass nicht nur unser Geist und unsere Seele, sondern auch unsere Glieder heilig werden sollen: „Wie ihr eure Glieder hingegeben hattet an den Dienst der Unreinheit und Ungerechtigkeit zu immer neuer Ungerechtigkeit, so gebt nun eure Glieder hin an den Dienst der Gerechtigkeit, dass sie heilig werden“ ( Römer 6,19). Das bedeutet doch, dass auch unsere Leibesglieder eine Veränderung erfahren sollen. Sehen wir diese Veränderung nicht an den Gesichtszügen von gläubigen Menschen, die Freude, Frieden und Liebe ausstrahlen, während böse Menschen oft finstere Gesichtszüge an sich tragen? Im Leben unseres Herrn Jesus wurde die Heiligkeit seines Leibes für kurze Zeit sichtbar, als er vor den Augen der Jünger verklärt wurde: „ Er wurde verklärt vor ihnen und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht“ ( Matthäus 17,2). Auch der tote Leib ist für Gott wichtig Die Bibel berichtet in Judas 9: „Als aber Michael, der Erzengel, mit dem Teufel stritt und mit ihm rechtete, um den Leichnam des Mose (…)“ Sowohl der Teufel als auch Gott hatten großes Interesse an dem Leichnam des Mose. Warum? Weil sein Leichnam für die Auferstehung bestimmt war. Als der Leib Jesu drei Tage lang im Grab lag, wurde er von Engeln bewacht (Johannes 20,12). Warum? Damit ihn keine böse Macht antasten konnte. Paulus schreibt in 1. Thessalonicher 5,23: „Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.“ Der Mensch ist eine Einheit von Geist, Seele und Leib. Nicht nur unser Geist und unsere Seele, sondern auch unser Leib soll für die Begegnung mit Jesus untadelig und rein bewahrt werden! Wenn der Leib in den Augen Gottes so wichtig ist, dann lasse ich ihn nicht durch Feuer zerstören. Die Bibel zeigt, dass der Leib für die Auferstehung bestimmt ist Was geschieht eigentlich beim Sterben? In der Stunde des Todes trennt sich die unsterbliche Seele vom Leib (vergl.Matthäus 10). Der Leib wird in der Erde bestattet oder zu Asche verbrannt. Die Seele geht hinüber in die unsichtbare Welt und kommt – ihrem Zustand entsprechend – an Orte des Lichtes oder an Orte der Finsternis. So lesen wir in Lukas 16,22f.: „Es begab sich aber, dass der Arme starb und wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.“ Was bedeutet nun Auferstehung, wenn doch die Seele weiterlebt? Auferstehung meint in der Bibel immer die Auferstehung des Leibes. Die Seele bekommt wieder einen Leib. Bei den Gläubigen ist es ein wunderbarer Geistleib. Erst wenn die Seele den Auferstehungsleib empfängt, ist sie vollendet und kann sich mit dem Herrn Jesus vereinigen. Der irdische Leib bildet die Grundlage für den Auferstehungsleib Das sehen wir besonders deutlich bei unserem Herrn Jesus Christus. Als Petrus und Johannes zum Grab Jesu liefen, sahen sie nur noch die leeren Grabtücher, weil sein Leichnam auferstanden worden war (Johannes 20,6f.). In seinem auferstandenen Leib, der noch die verklärten Wundmale vom Kreuz an sich trug, erschien Jesus dann den Jüngern, um ihre Zweifel zu überwinden (Lukas 24,39). Dass der sterbliche Leib wieder auferstehen wird, bestätigen auch die Schriftstellen, die vom Auftun der Gräber sprechen: „Und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen „Matthäus 27, 52f.: vergleiche auch Johannes 5,28f.). Der neue Leib kommt nicht irgendwoher, sondern er kommt aus den Gräbern. Auch das Zeugnis von der Entrückung zeigt uns, dass der irdische Leib und der Auferstehungsleib untrennbar zusammengehören. Paulus offenbart uns dieses Geheimnis: „Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslichen und wir werden verwandelt werden“ (1.Korinther 15,52). Dieser verwesliche Leib wird unverweslichen auferstehen und dieser sterbliche Leib wird in einem Augenblick verwandelt werden. „Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit“ (1.Korinther15,53). Paulus erklärt uns dieses Geschehen mit einem Vorgang in der Natur: „Es könnte aber jemand fragen: Wie werden die Toten auferstehen und mit was für einem Leib werden sie kommen? Du Narr, was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Und was du säst, ist nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, sei es vom Weizen oder etwas anderem. Gott aber gibt ihm einen Leib wie er will, einem jeden Samen seinen eigenen Leib“ (1.Korinther 15,35-38). So wie aus einem Weizenkorn eine Pflanze mit einem vollkommen neuen Leib herauswächst, so geschieht es auch mit unserem Leib. Unser sterblicher Leib wird in die Erde gesät und daraus erwächst dann ein neuer unsterblicher Leib. Paulus sagt: „So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich“ (1.Korinther 15,42). Wir sollen auf die Erlösung unseres Leibes warten Je älter wir werden, desto mehr Beschwerden bereitet uns der irdische Leib und desto mehr dürfen wir in der Erwartung eines neuen erlösten Leibes stehen. „Auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes. Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung“ (Römer 8,23f). Erst wenn unser Leib von allem Todeswesen erlöst ist, sind wir ganz vollendet und können unser Erbe in Empfang nehmen. Die Herrlichkeit des neuen Leibes beschreibt Paulus in 1.Korinther 15,43.: „Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Armseligkeit und wird auferstehen in Kraft. Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib.“ Der neue Leib ist unsterblich und ewig. Der neue Leib ist voll Herrlichkeit. Er hat keine Flecken und Runzeln, keine Krankheiten und Gebrechen, sondern besitzt eine unvergleichliche Reinheit und Schönheit. Der neue Leib wird nicht mehr müde und matt, sondern ist voll Kraft, alles zu tun, was Gott verherrlichen wird. Der neue Leib ist ganz und gar vom Geist durchdrungen, sodass jeder Reiz zur Sünde beseitigt ist. Joachim Neander dichtete: „Endlich wirst du droben ohne Sünd ihn loben.“ Wir wollen dieses herrliche Ziel vor Augen haben und uns danach ausstrecken, indem wir mit ganzer Kraft der Heiligung nachjagen (Hebräer 12,14). Was ist, wenn Gotteskinder ihren Leib verbrennen lassen? Ich bin überzeugt, dass unser großer Gott auch solche Gotteskinder geistleiblich vollenden kann, die ihren Leib verbrennen lassen. Er ist der Schöpfer und Neuschöpfer allen Lebens. Dennoch wollen wir bedenken, dass sie damit der Auferstehung des Leibes und ihrer Vollendung entgegenwirken. Lasst uns vielmehr unseren Leib ganz bewusst als ein Samenkorn in die Erde legen in der festen Erwartung, dass unser Herr ihn zu seiner Zeit auferwecken wird. Wie herrlich wird es sein, wenn sich auch an uns das Wort erfüllen wird: „Er selbst, der Herr, wird, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen , herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus entschlafen sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit“ (1.Thessalonicher 4,16.). *Ein Häretiker (umgangssprachlich Ketzer) ist eine Person, die bewusst und beharrlich von den als verbindlich geltenden Glaubenslehren einer Religion, insbesondere des Christentums, abweicht. (Google) Foto: Rodih Lopes
- 18. Die Offenbarung III
Was sein wird: Die Zeit der Drangsal und die Gerichte Gottes - was im Himmel und auf der Erde geschieht. Johannes wird nun in den Himmel entrückt. Steige hier herauf! Ruft eine Stimme. Er erblickt den himmlischen Tempel, das Original, nach dem der Tempel in Jerusalem, als Miniaturausgabe, gebaut wurde. Johannes befindet sich im Herzen des Himmelreichs und sieht den Thron Gottes. Was nun vor seinen Augen geschieht, ist ein Ausblick, eine Vorschau über die zukünftigen Ereignisse im Himmel und auf der Erde. Einzelne Personen nehmen Kontakt mit Johannes auf und erklären, was er aufschreiben soll. Die Entrückung des Johannes in den Himmel stellt eine Parallele zur Entrückung der Gemeinde dar. Der Apostel Paulus spricht davon, dass vor Beginn der siebenjährigen Drangsalszeit, die Gemeinde vor der großen Versuchung bewahrt wird. In einem Moment, im Bruchteil einer Sekunde werden Millionen Gläubige auf der ganzen Welt verschwinden, entrückt in den Himmel. Und zwar nicht nur ihre Seelen, wie bei allen Gläubigen, die zuvor gestorben waren. An diesem Tag wird Jesus in den Luftraum über die Erde kommen und die Gemeinde und der Heilige Geist werden rufen: Komm! Und alle Gläubigen werden in einem Nu entrückt werden. Die Verstorbenen zuerst aus den Gräbern, dann die Lebenden, die den Tod nicht schmecken werden. Mit der Gemeinde wird dann auch der Heilige Geist von der Erde gewichen sein, von dem es heißt, dass er bis dahin das Böse zurückhält. Dann kann die Drangsal beginnen und die Bühne ist frei für den Auftritt der Antichrist. (Der gegen Christus ist oder auch anstelle von Christus kommt (anstatt). Alle, die das Wort Gottes bis dahin bewusst abgelehnt haben, können sich nicht mehr bekehren. Gott schickt über sie den Geist des Irrwahns. Dies wird dazu führen, dass die verlorenen Seelen dem Zauber des Antichristen erliegen und die Täuschung nicht erkennen können. Wie auch an vielen anderen Stellen der Bibel überlagern sich verschiedene Zeitformen (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) und verschiedene Perspektiven von Personen, von denen die Rede ist. So auch jetzt in der Offenbarung. Johannes erhält Einblick in die Zukunft, die als Gegenwort vor seinen Augen abläuft, gleichzeitig aber auch Rückblicke, innerhalb der Ereignisse, die noch kommen werden. Oder die sich auf Zeiten des Neuen- und Alten Testaments beziehen, die zurückliegen. Johannes erblickt vier lebendige Wesen (Cherubime)vor dem Thron, die Gottes Gerechtigkeit symbolisieren: Löwe- majestetisch , kraftvoll, Ochse - ausdauernd, Adler- blitzschnell , Mensch- intelligent. Johannes erblickt 24 Throne, auf denen die 24 Ältesten sitzen, mit Kronen auf ihren Häuptern, sie repräsentieren alle Gläubigen der Gemeinde. Im Alten Testament waren die diensthabenden Priester im Tempel in 24 Kasten (Einsatzgruppen) unterteilt. Johannes erblickt Hunderte Millionen von Engeln drumherum. Gott hält in seiner Hand ein Buch mit sieben Siegeln und Johannes sieht einen Menschen, der aussieht, wie ein geschlachtetes Lamm. Es ist allein würdig, das Buch zu öffnen. Der Löwe von Juda, Jesus Christus, ist das Lämmlein, der überwunden hat die Macht des Teufels . Weil Jesus das Opferlamm für die Menschheit war, hat er nun das Recht, Richter über die Menschen zu werden. Das Buch mit den sieben Siegeln enthält die zeitliche Abfolge der Gerichte Gottes über die Welt, die nach der Entrückung der Gemeinde (keiner kennt Tag und Stunde als allein Gott) kommen werden. Von da an dauert es sieben Jahre bis zur Wiederkunft Christ. Die sieben Siegelgerichte ziehen sieben Posaunengerichte nach sich, diese wiederum die sieben Schalengerichte . Die Vision wird rückblickend oder vorausschauend von Einschüben unterbrochen: -Vor dem ersten Siegel und vor dem sechsten und siebten Siegel. -Vor der ersten Posaune und vor der sechsten und siebten Posaune. -Vor der ersten Schale und vor der sechsten und siebten Schale. Siegel 1-6 (3,5 Jahre) Die Zeit der Versuchung , in der der Teufel in Person des Antichristen alle Macht verleiht, Wunder zu tun, um die Massen zu verführen. Er wird sein Götzenbild aufstellen, das sprechen kann. Wer das Zeichen des Tieres (des Teufels, die Quersumme seines Namens ist 666) sich nicht auf Handrücken oder Stirn implantieren lässt, kann weder kaufen noch verkaufen, wird isoliert und verfolgt. Das erste Siegel: Johannes sieht einen Reiter mit Bogen (ohne Pfeil) auf einem weißen Pferd. Es ist der Antichrist, der als Friedensbringer gefeiert wird. Er wird die Massen verführen. Das zweite Siegel: Johannes sieht einen roten Reiter mit Schwert. Es ist der dritte Weltkrieg, der losbricht. Das dritte Siegel: Johannes sieht einen schwarzen Reiter mit einer Waage. Er steht für Inflation, Mangel und Hunger, ein Kilo Weizenmehl wird etwa 180 EUR kosten. Das vierte Siegel: Johannes sieht ein fahles Pferd, auf dem der Tod sitzt. Millionen Menschen kommen um. Das fünfte Siegel: Johannes sieht unter dem Altar die Seelen der Erschlagenen, die um des Wortes willen und wegen des Zeugnisses, was sie abgegeben haben, in der Drangsal umgebracht wurden. Sie fordern Rache, weil die Zeit göttlicher Gnade vorbei ist und werden vertröstet, weil noch weitere Märtyrer dazu kommen werden. Das sechste Siegel: Johannes sieht Katastrophen am Himmel und auf der Erde. Die Menschen rufen: Das ist Gottes Zorn , flüchten in Höhlen und flehen die Berge an, sie zu begraben. Sie beten zu den Bergen und nicht zu Gott. Einschub: Mit Beginn der Drangsal bis zur Großen Trübsal werden die 144000 versiegelt, jeweils 12000 aus den zwölf Stämmen Israels. Es sind Juden, die keine Hurerei getrieben haben und sich bekehren. Wir können davon ausgehen, dass es sich um orthodoxe Juden handeln wird, die gemäß ihren strengen Sitten sich nicht verunreinigt haben mit Hurerei und sich schlagartig zu Jesus bekehren. Sie können nicht mehr vom Glauben abfallen und durchleben die schlimmste Zeit des jüdischen Volkes. Die Ausgießung des Heiligen Geistes erfahren sie zu Beginn des Tausend Jährigen Friedensreiches. Jesus öffnet das siebte Siegel und eine Stille von 30 Minuten tritt ein. Die Zeit der Großen Drangsal. (3,5 Jahre) kann beginnen. Johannes sieht, wie die Engel der vier Winde noch zurückgehalten werden. Johannes sieht eine unübersehbare Schar von Menschen aus allen Nationen, die in der großen Trübsal gläubig geworden sind. Ihre Leidenszeit ist vorbei. Sie tragen weiße Kleider und versammeln vor dem Thron Gottes auf der Erde. Sie kommen mit Palmenzweigen (ein Strauß verschiedener Sträucher) nach Jerusalem zum Laubhüttenfest. Gleichzeitig versammeln sich zu den Ältesten der Gemeinde um den Thron Gottes (im Himmel) zusammen mit Millionen von Engeln. Ein Engel am Altar vor Gottes Thron fügt einem Gefäß mit Opfergaben Feuer hinzu und schüttet es auf die Erde. Und da geschahen Donner und Stimmen und Blitze und Erdbeben. Räucherwerk und Gebete waren bis dahin Zeichen der Gnadenzeit zwischen Gott und Mensch. Nun, mit Feuer vermischt, werden sie zum Gericht Gottes über die Erde. Die Schöpfung kehrt sich um, das Universum beginnt zu schrumpfen. Johannes sieht sieben Engel mit silbernen Posaunen, die sich bereit machen. Und der erste blies seine Posaune; und es kam Hagel und Feuer, mit Blut vermengt, und wurde auf die Erde geschleudert; und der dritte Teil der Erde verbrannte, ... Eine Naturkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes überzieht die Erde. Der Klimawandel ist nichts dagegen. Die zweite Posaune ; und etwas wie ein großer Berg wurde lichterloh brennend ins Meer gestürzt,. . Ein Supervulkan bricht aus und stürzt ins Meer. Ein Drittel aller Lebewesen darin kommen um und ein Drittel aller Schiffe gehen unter. Die dritte Posaune; und es fiel ein großer Stern vom Himmel. Ein riesiger Meteorit stürzt auf die Erde und vergifte ein Drittel aller Flüsse und Wasserquellen. Viele Menschen kommen dabei um. Eines der Befürchtungen der Wissenschaft heute ist es, dass sich größere Teile des Saturnringes lösen und zur Erde geschleudert werde. Die vierte Posaune; und es wurde geschlagen der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne, ... Tages- und Nachtlicht verfinstert sich und eine Stimme vom Himmel kündigt den Menschen die schlimmen drei Wehe-Gerichte an. Weh, weh, weh denen, die auf Erden wohnen. Die fünfte Posaune; und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm wurde der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben. Der zweite und endgültige Sturz des Satans aus dem Himmel, (nach seinem Fall bei Erschaffung der Welt.) Als gefallener Engel bekommt er besondere Macht über Menschen, die zu quälen, die nicht das Zeichen Gottes tragen. Um die Menschen immer weiter foltern zu können, muss der Tod vor ihnen fliehen, sie können nicht sterben. Eine moderne Kriegsmaschinerie geht fünf Monate auf die Menschen los. Die sechste Posaune fordert vom goldenen Altar aus auf, die Engel der vier Winde loszulassen, die auf diesen Moment warteten. Es sind verlorene Engel, die Gehilfen Satans, die bisher gebunden waren. Bestraft, weil sie sich mit Frauen verbunden und Kinder gezeugt hatten. Jetzt sind sie besonders wütend und gehen auf die gottlose Menschheit los. Es ist der dritte Weltkrieg. Ein Heer von 200 Millionen Kriegern (die Heere vom Ende der Welt, aus dem Fernen Osten) tritt an, um ein Drittel der Menschheit zu töten. Von den Überlebenden heißt es: und sie bekehrten sich auch nicht von ihren Morden, ihrer Zauberei, ihrer Unzucht und ihrer Dieberei. Einschub: Johannes sieht einen gewaltigen Engel auf dem Meer und auf dem Festland stehen. Der ruft den Himmel an und Donnerstimmen antworten. Die Prophetien über die Geheimnisse Gottes sind erfüllt, die Zeit ist abgelaufen und Johannes empfängt ein Büchlein aus der Hand des Engels, das er verschlingen soll. Süß im Mund und bitter im Magen soll Johannes weissagen in allen Sprachen und vor allen Nationen und Herrschern. In Hesekiel geht es ebenfalls um ein Büchlein, die Predigt an Israel, die im Mund zwar noch süß aber im Bauch dann bitter wird, weil es das Urteil über Israel verkündet. Die Prophetie in der Offenbarung durch Johannes richtet sich aber an alle Nationen, die Gott einerseits mit Seiner frohen Nachricht erreicht aber gleichzeitig jene strafen wird, die dem Evangelium nicht glauben. Hier geht es um das Strafgericht am Ende der Tage, wenn Jesus wiederkommen wird in Macht und Herrlichkeit. Johannes wird aufgefordert, den zukünftigen Tempel (nach Hesekiel) auszumessen ohne Vorhof, der für die Heiden reserviert ist, die noch kommen werden. Durch die gewaltigen Erdbewegungen bei der Wiederkehr Jesu werden sich neue Räume auftun, der Tempelberg wird sich heben, andere fallen zu Tälern herab und weiten sich aus. Der Tempelplatz zur Versammlung der Nationen, die ihre Gewänder gewaschen haben im Blut des Lammes , mit den gläubigen Juden zusammen wird 2.480.625 Quadratmeter umfassen. Jesus wird allen dort ein großes Mahl bereiten und die Decke der Verblendung über den Völkern wird aufgehoben. (Aller Irrglaube und falsche Lehren (Evolutionsglaube etc. ) wird fallen. Johannes wird gesagt, dass die Heilige Stadt in den dreieinhalb Jahren der großen Drangsal zertreten wird. Zwei Zeugen aus dem jüdischen Volk werden auftreten, unverwundbar werden sie Macht haben, grauenhafte Strafen über Erde und Menschheit zu bringen. Nachdem ihr Zeugnis (ihre Zeit)vollendet ist, werden sie getötet, aber am vierten Tag in den Himmel aufgenommen. Das Tier aus dem Abgrund (das wiedererstandene römische Reich Europa) wird gegen die zwei Zeugen kämpfen und sie töten. Ihre Leichen werden in Jerusalem herumliegen und die Bilder von den Medien in alle Welt übertragen. Die Menschen feiern das Ende der beiden Zeugen, die sie so sehr geplagt hatten und machen sich Geschenke. Bei der Auferstehung der zwei Zeugen entsteht ein Erdbeben, das einen Teil Jerusalems zerstört und 7000 Menschen tötet. Die übrigen erschraken und bekehren sich zu Gott. Die siebte Posaune; und es erhoben sich große Stimmen im Himmel, die sprachen: Nun gehört die Herrschaft über die Welt unserm Herrn und seinem Christus, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit. Die Gemeinde im Himmel betet Jesus an und dankt ihm, dass er seine Herrschaft antritt und seinen Knechten, Propheten und Heiligen Recht verschafft. Und die Toten richten wird und die vernichten, die die Erde vernichten. Johannes sieht .... ...ein großes Zeichen im Himmel: Eine Frau, bekleidet mit der Sonne, und der Mond war unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Sternen. Israel wird hier beschrieben mit den zwölf Stämmen, durch das der Messias zur Welt kommen soll. ...ein großer, feuerroter Drache, der sieben Köpfe und zehn Hörner und auf seinen Köpfen sieben Diademe hatte; und sein Schwanz zieht den dritten Teil der Sterne des Himmels fort, und er warf sie auf die Erde. Der Teufel wird hier beschrieben, der ein Drittel der Engel mit sich auf die Erde reißt, wo sie seit dem Schöpfungstag als Dämonen weiter leben. Und der Drache stand vor der Frau, die im Begriff war, zu gebären, um, wenn sie geboren hätte, ihr Kind zu verschlingen. Der Teufel wusste von Gottes Plänen, weil er nach wie vor Zugang zu Gottes Thron hatte und die Prophetien des Alten Testaments kannte. Das neugeborene Kind sollte aber seinem Zugriff entzogen werden und die Familie von Jesus flüchtete vor Herodes, (dem Kindermörder von Betlehem) nach Ägypten. Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen. Nachdem der Teufel schon einmal zu Beginn der Schöpfung (die Erde -wurde- wüst und leer...) a us dem Himmel geworfen wurde, wird er nun endgültig zu Beginn der letzten 3,5 Jahre, zur großen Drangsal, aus dem Himmel entfernt. Bis dahin hatte er immer noch Zugang zu Gottes Thron, verunreinigte den Himmel und konnte die Menschen dort verklagen. In Hiob erfahren wir, das Jesus den Himmel reinigt, wie auch in Heb 9/23 erwähnt.) Doch durch das Blut des Lammes und ihr Bekenntnis zu Jesus haben die Gläubigen den Teufel überwunden und können jubeln. Denn... sie haben ihr Leben nicht geliebt (mehr geliebt als den Glauben an Jesus) bis zum Tod! Wehe der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er ⟨nur⟩ eine kurze Zeit hat. ...aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das zehn Hörner und sieben Köpfe hatte, und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen Namen der Lästerung. Der zukünftige Diktator Europas und des Westens erhält vom roten Drachen, dem Teufel, seine ganze Macht Wunder zu tun und die Menschen zu verführen. Sie starren hinter ihm her und werden ihn auch anbeten. Seine Macht wird dreieinhalb Jahre dauern, die Zeit der großen Drangsal beginnt. Es wurde ihm ein Mund gegeben, Gott und den Himmel zu lästern. Es wurde ihm Macht gegeben, gegen Heilige zu kämpfen und sie vom Glauben abzubringen. Es wurde ihm Macht über jedes Volk, jede Sprache und Nation gegeben. Alle, die auf der Erde wohnen und nicht im Buch des geschlachteten Lammes zu finden sind, werden ihn anbeten. Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen; und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. 12 Und die ganze Macht des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es veranlasst die Erde und die auf ihr wohnen, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Der Antichrist kommt aus dem jüdischen Volk, deshalb aus der Erde . Als falscher Prophet übernimmt er die Propaganda für den Diktator Europas und des Westens, vor dem er große Zeichen und Wunder tun kann. und es veranlasst die Erde und die auf ihr wohnen, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Die Todeswunde, die Satan beim Opfertod Christi am Kreuz erhalten hatte wird ausgeheilt. Er bringt Arm und Reich, Freie und Sklaven, viele dazu, das Malzeichen des Teufels auf Hand oder Stirn anzunehmen, die Zahl 666. Ohne diesen Chip wird es nicht mehr möglich sein zu kaufen und zu verkaufen. Offenb 4/4
- 18. April - Beschließt einen Rat und es wird nichts daraus …
Beschließt einen Plan – es wird nichts draus werden; beredet euch – es wird nicht zustande kommen!
- 3. Dezember - Erkenne doch, dass der Herr seine Heiligen wunderlich führet.
Ps 4/4 Als wollte der Psalmist sagen: Was schwankt ihr Hin und Her, was sucht ihr Rat und Hilfe hier und dort, was liebt ihr diesen und jenen Trost? Es ist alles eingebildet, hilft euch nicht und sind Lügen, mit denen ihr euch selbst betrügt. Erkennt und wisst, hört und glaubt: Fest und unwandelbar steht der Satz: Wer ein *Heiliger Gottes sein, wer seine Gnade erlangen und ihm gefallen und dienen will, der muss es aushalten, dass Gott in ihm eigenartig wirkt. Wer kann aber eigenartig sein, wenn euer eigener Verstand oder der Rat und Hilfe irgendeiner menschlichen Kreatur euch helfen kann, wenn es nicht über euren Verstand hinaus geht und ihr nicht an euch selbst und anderen zweifelt? Erst wenn ihr die Sache dem göttlichen Willen unterwerft, dann wird deine *Gerechtigkeit hervorbrechen wie das Licht und dein Recht wird der Herr hervorbringen wie den Mittag. Wie in Psalm 37/6 geschrieben steht… Aber dies alles auf eine Weise und zu einer Zeit, da es weder ihr noch jemand anders erwartet. *Heiliger Gottes: Ausgesondert aus einer gottlosen Welt, um ein gottgefälliges Leben zu führen. *Gerechtigkeit: Hier, die Errettung durch Gottes Sohn, wird im Leben eines Menschen sichtbar. Foto: Artem Beliakim
- Ulrich- Die Psalmenbücher und Sprache
Bei den Psalmen handelt es sich um ein göttlich inspiriertes Gesangsbuch, in dem alle Gefühlsregungen nder Seele entfaltet werden. Kummer, Sorgen, Zweifel, tiefste Niedergeschlagenheit, Befürchtungen, Ängste, Schrecken. Dennoch werden alle menschlichen Erschütterungen stets durch die alles übertönenden Triumphfanfaren der Hoffnung und der Glaubensgewissheit mit Dank, Jubel und Anbetung durchbrochen. Angesichts der unabänderlichen Treue Gottes wird der durch Glauben Gerechtfertigte aus der Finsternis zum Licht geführt. Der Gottlose wird jedoch im Gericht enden. Psalm bedeutet Lobgesang, gleich dem Halleluja Hallel = Loben, Ja, die Kurzform von Jachwe, JA. David hat mindestens die Hälfte der 150 Psalmen gedichtet. In der Apo 2 ab 24 spricht Petrus von David und dessen Inspiration Gottes, wie sie in den Psalmen vorkommt. Er schildert, wie David schon zu seiner Zeit den Christus vor sich gesehen hat und daher in den Psalmen immer wieder auf HN zu sprechen kommt. Luk 24, begegnet der Auferstandene den Emaus-Jüngern, und Jesus spricht in Vers 44 davon, dass auch in den Psalmen von IHM gesprochen wird. Die einhundertfünfzig Psalmen, aus denen der Psalter besteht, sind in fünf Bücher unterteilt. Buch 1: Psalmen 1–41 Psalmen 1–41 Buch 2: Psalmen 42–72 Psalmen 42–72 Buch 3: Psalmen 73–89 Psalmen 73–89 Buch 4: Psalmen 90–106 Psalmen 90–106 Buch 5: Psalmen 107–150 Psalmen 107–150 5 Bücher, die allesamt Israel in der Drangsalszeit zum Thema haben. Die Psalmbeter hatten, inspiriert von Gott, immer wieder die schwerste Zeit der Juden besungen, aber auch die allergrößte Freude bei der Wiederkehr Jesu Christi. 1-41 Das Buch des Überrests , in der großen Drangsalszeit. Siehe Ps 42/2, wo Israel in die Berge Israels fliehen muss. Der Refrain: Gepriesen sei der HERR, Amen. 42-72 Die Flucht der 144000 in der Drangsal zu den Bergen Israels und dann weiter nach Moab, wo Gott sie selbst versorgen wird und Araber sie verstecken. Alle Sehnsüchte Davids werden erfüllt. Refrain: Gepriesen sei der Herr, Gottes Herrlichkeit erfüllt die ganze Erde. 73-89 Das Ganzmachen der 12 Stämme Israels. Refrain: Gepriesen sei der Herr! 90-106 Nationen aus aller Welt kommen unter Gottes Herrschaft. Refrain: Gepriesen... 107-150 Gottes Heilswege ins 1000-jährige Friedensreich. Kein Refrain. In den Psalmen finden wir den Messias, Seine Leiden und Seine Herrlichkeit. Ps 22 + 69: Kommen des leidenden Messias. Ps 2, 45, 110, 72 Seine Herrlichkeit in der Zukunft. In einigen Psalmen macht sich der Messias mit den Gläubigen der Drangsalszeit ( der Überrest Israels ) eins. Siehe... Matth 3: 13 Dann kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. 14 Johannes aber wehrte ihm und sprach: Ich habe nötig, von dir getauft zu werden. Und du kommst zu mir? 15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt ⟨so sein⟩! Denn so gehört es sich für uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Jesus tritt hier nicht zur Buße vor den Täufer Johannes, sondern aus Solidarität. So vereinigt sich der Messias auch in den Psalmen mit den Gläubigen Israels und mit den Getauften zu allen Zeiten. Psalmen-Themen Ps 150, Lob und Anbetung. Ps 13, inbrünstiges Bitten. Ps 130, Flehen Ps 51, Bußgebete, (Ehebruch) Ps 66 , Aufruf zum Jubel Ps 32/9 , Belehrung an einen Erlösten, mit Augenkontakt zu Gott. Ps 73 , Nachsinnen, wenn man beinahe zu Fall gekommen wäre. Ps 105 , Geschichte, Heilsgeschichte Israels. Ps 22 , Prophetie auf den gekreuzigten Christus Ps 113-118 Hallel-Psalmen Lobpsalmen (zum Pessach) Wochentagessalmen im Chorgesang zu Jerusalem: Sonntag Ps 24 Montag Ps 48 Dienstag Ps 82 Mittwoch Ps 94 Donnerstag Ps 81 Freitag Ps 93 Samstag 92 Trilogie PS 22 Der Ruf des Gekreuzigten: Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen. Der gute Hirte, der sein Leben lässt. Ps 23 Der Herr ist mein Hirte , der große Hirte, der auferstanden ist und leitet. Ps 24 Der Messias-König, der in Jerusalem einzieht, der herrschende Messias, der Erzhirte, ihm unterstehen die Unterhirten in der Gemeinde. 1.Pet 5 1 Die Ältesten unter euch ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden Christi, der ich auch teilhabe an der Herrlichkeit, die offenbart werden soll: 2 Weidet die Herde Gottes, die euch anbefohlen ist, und achtet auf sie, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie es Gott gefällt, nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund, 3 nicht als solche, die über die Gemeinden herrschen, sondern als Vorbilder der Herde. 4 So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen. Hebräische Dichtung (Poesie) Ein Drittel des Alten Testaments ist in Versform geschrieben. Es fällt die Knappheit der Wörter auf. Der Gerechte macht nicht viele Worte. Formal: Synonymer Parallelismus Zwei parallel gestellte Verszeilen - zwei bedeutungsgleiche Wörter: Ps 90/7 Das macht dein Zorn , dass wir so vergehen, und dein Grimm , dass wir so plötzlich dahinmüssen. Das Gesetz des Herrn / das Zeugnis des Herrn. vollkommen - zuverlässig Die Wiederholung macht Unfehlbarkeit deutlich. Antithetischer Parallelismus Dem in der ersten Zeile aufgeführten Gedanken wird in der zweiten Zeile ein Kontrast gegenübergestellt. Spr 28/13 Wer seine Missetat leugnet, dem wird’s nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen. Ps 119/67 67 Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich ; nun aber halte ich dein Wort. Synthetischer Parallelismus Der Gedanke der ersten Verszeile wird in der zweiten ergänzt. Frage & Antwort. Ps 119/9 Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält an dein Wort. Spr 4/ 18 Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen , das i mmer heller leuchtet bis zum vollen Tag. Die hebräische Lyrik ist auf den Inhalt, nicht auf die Form konzentriert. Das war die Poesie der Kanaanitischen Völker. Hebräisch ist ein kanaanitischer Dialekt und gilt als Vorlage für 2300 Sprachen. Rhythmus Es gibt einen Sprachrhythmus... Vers 3+3, bei unterweisenden Aussagen Vers 3+2 für Klagelieder Vers 2+2 im Hohelied für fröhliche Poesie Es ist besser, die Grundstrukturen der Psalmen zu verstehen, so versteht man besser den Text. aus dem Internet: Der Psalter besteht aus fünf „Büchern“. Die einhundertfünfzig Psalmen, aus denen der Psalter besteht, sind in fünf Bücher unterteilt. Buch 1: Psalmen 1–41 Psalmen 1–41 Buch 2: Psalmen 42–72 Psalmen 42–72 Buch 3: Psalmen 73–89 Psalmen 73–89 Buch 4: Psalmen 90–106 Psalmen 90–106 Buch 5: Psalmen 107–150 Psalmen 107–150 Ein Unterscheidungsmerkmal dieser Unterteilungen sind die Doxologien am Ende jedes Buches. Diese Unterteilungen haben vielfältige Auswirkungen und repräsentieren die Geschichte Israels von der vereinigten Monarchie bis zum Exil. Die Bücher 1 und 2 stammen hauptsächlich von David und stellen den Triumph des Königs dar. David steckt hier sehr oft in einer Krise, aber seine Psalmen enden normalerweise mit Lobpreisungen. Buch 3 nimmt Israels Exil vorweg. Es ist als das „schwarze Buch“ des Psalters bekannt. Hier scheitern Israels Könige – das Haus Davids – und das Heiligtum wird zerstört. Das Buch erreicht seinen Höhepunkt in Psalm 89 und seiner Klage über den scheinbaren Zusammenbruch des Bundes mit David. Psalm 89 und seine Klage über den scheinbaren Zusammenbruch des Davidbundes. Buch 4 ist auf Israel im Exil ausgerichtet. Es hat keinen König, aber hier greifen die Psalmen auf Gott zurück und vertrauen darauf, dass er ihr König ist. Die Hoffnung lebt weiter, denn Gott ist Israels ewige Zuflucht. Im fünften Buch wird Gott für die Wiederherstellung Israels und seine Rückkehr aus dem Exil gepriesen, und hier wird ihm aus den Reihen der Völker Lob dargebracht. 8. Die Platzierung und Anordnung der einzelnen Psalmen ist nicht zufällig. Innerhalb dieser fünf Bücher scheinen die Herausgeber die Psalmen eindeutig nach Autorschaft, Gattung, Thema sowie verschiedenen Unterscheidungen und Erkenntnissen geordnet zu haben. So finden sich Psalmen Davids (Ps. 3–41), Gebete Davids (Ps. 72,20), Psalmen Asaphs (Ps. 73–83), Miktampsalmen (Ps. 56–60), Inthronisationspsalmen (Ps. 95–100), Psalmen, die Morgen- und Abendgebete widerspiegeln (Ps. 3–6), Psalmen, die den „Namen“ des Herrn preisen (Ps. 7–9) – dies sind einige der offensichtlicheren Hinweise auf redaktionelle Anordnungen innerhalb des Psalters. Psalm 90 steht offenbar aus interpretativen Gründen am Anfang von Buch 4. Davidische Psalmen sind sogar in den späteren „Büchern“ enthalten, wodurch die davidische/königliche Ausrichtung des Psalters erhalten bleibt. Pss. 3–41 ), Gebete Davids ( Ps. 72:20 ), Psalmen Asaphs ( Pss. 73–83 ), Miktampsalmen ( Ps. 56–60 ), Inthronisierungspsalmen ( Pss. 95–100 ), Psalmen, die Morgen- und Abendgebete widerspiegeln ( Pss. 3–6 ), Psalmen, die den „Namen“ des Herrn preisen ( Pss. 7–9 ) – diese gehören zu den offensichtlicheren Hinweisen auf redaktionelle Anordnungen innerhalb des Psalters. Psalm 90 steht, anscheinend aus interpretativen Gründen, am Anfang von Buch 4. Davidische Psalmen werden sogar in die späteren „Bücher“ aufgenommen, wodurch die davidische/königliche Ausrichtung des Psalters gewahrt bleibt. Darüber hinaus bilden die Psalmen 1 und 2 zusammen den Einstieg in den Psalter. Psalm 1 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für diejenigen, die Gottes Gesetz schätzen und danach leben. Psalm 2 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für den König des Herrn, der in Erfüllung von Gottes Gebot über sein Reich weltweit herrschen wird. Diese beiden Psalmen bilden zusammen die Bühne für den gesamten Psalter. Die Psalmen 1 und 2 bilden zusammen den Einstieg in den Psalter. Psalm 1 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für diejenigen, die Gottes Gesetz schätzen und danach leben. Psalm 2 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für den König des Herrn, der in Erfüllung von Gottes Gebot über sein Reich weltweit herrschen wird. Diese beiden Psalmen bilden zusammen die Bühne für den gesamten Psalter. Der Psalter kann zu Recht als Gesangbuch verstanden werden, aber wir tun gut daran zu erkennen, dass die Lieder nicht zufällig, sondern mit Absicht platziert sind. 9. Im Mittelpunkt der Psalmen steht der König. Der Psalter ist eindeutig königlich ausgerichtet. Er ist nicht nur ein Gesangbuch – er ist ein königliches Gesangbuch, und wir können uns vorstellen, wie das alte Israel diese Lieder sang, als es sich im Tempel um seinen König versammelte. Die Belege für diese königliche Ausrichtung sind vielfältig. Am deutlichsten ist die Bedeutung Davids, dessen Name in etwa der Hälfte der Psalmen im oberen Teil erscheint und der auch Gegenstand weiterer Psalmen ist (z. B. Psalm 89). Neben David selbst sind Salomon (Psalm 72; Psalm 127) und andere davidische Könige (z. B. Psalm 45) zu nennen. Die in verschiedenen Psalmen so oft erwähnten „Feinde“ sind Nationen und Streitkräfte. Das abwechselnde „Ich“ und „Wir“ spiegelt auch den König wider, der das Volk repräsentiert. Ps . 89 ). Neben David selbst sind Salomo ( Ps. 72 ; Ps. 127 ) und andere davidische Könige (z. B. Ps. 45 ) zu nennen. Die in verschiedenen Psalmen so oft erwähnten „Feinde“ sind Nationen und Streitkräfte. Das abwechselnde „Ich“ und „Wir“ spiegelt auch den König wider, der das Volk repräsentiert. Alle Christen lesen den Psalter „andächtig“, wie es sich gehört. Doch wir verfehlen die Botschaft der Psalmisten, wenn wir annehmen, das „Ich“ und das „Mich“ sei ein Mann wie jeder andere oder ein anderer frommer Israelit. Die Psalmen handeln nicht in erster Linie von uns; sie beziehen sich immer auf den König. 10. In den Psalmen geht es um Jesus. Die Bedeutung dieser königlichen Orientierung geht weiter, wenn wir versuchen, die Psalmen aus kanonischer Perspektive zu verstehen. Wir wissen aus Jesu Autorität (Lukas 24:44), dass die Psalmen von ihm handeln. Einige Psalmen sind direkter voraussagend, wie Psalm 2 und Psalm 110. In anderen Psalmen steht David als „Typ“ oder Bild Christi und nimmt ihn auf subtilere Weise vorweg. In wieder anderen beschreibt die Sprache den König in Begriffen, die über die historischen Könige hinausgehen und sich letztlich nur auf den Herrn Jesus beziehen können (Psalm 45:6; vgl. Hebr. 1:8). Und aus der Verwendung der Psalmen im Neuen Testament – sowohl bei Jesus als auch bei seinen Aposteln – können wir erkennen, dass der davidische König als Vorbote von Davids größerem Sohn gesehen werden sollte. Oftmals stellen die Psalmen den König in seinem Ideal dar, einem Ideal, hinter dem alle anderen Söhne Davids weit zurückblieben. Doch dieses Ideal nimmt einen noch kommenden König vorweg. David und sein Königreich sind Vorboten von Christus und seinem Königreich. Lukas 24:44 ), dass die Psalmen von ihm handeln. Einige Psalmen sind direkter voraussagend, wie Psalm 2 und Psalm 110. In anderen Psalmen gilt David als „Typ“ oder Bild Christi und nimmt ihn auf subtilere Weise vorweg. In wieder anderen wird der König sprachlich so beschrieben, dass er über die historischen Könige hinausgeht und sich letztlich nur auf den Herrn Jesus beziehen kann ( Psalm 45:6 ; vgl. Hebr 1:8 ). Und aus der Verwendung der Psalmen im Neuen Testament, sowohl bei Jesus als auch bei seinen Aposteln, können wir ersehen, dass der davidische König als Vorbote von Davids größerem Sohn gesehen werden sollte. Oftmals stellen die Psalmen den König in seinem Ideal dar, einem Ideal, hinter dem alle anderen Söhne Davids weit zurückblieben. Und doch nimmt dieses Ideal einen noch kommenden König vorweg. David und sein Königreich weisen voraus auf Christus und sein Königreich. Wenn David seine Psalmen dem Chorleiter übergibt, damit die Gemeinde sie singen kann, gibt er sie auch uns zum Singen. Und wie das alte Israel seinen König besang, so singen wir heute dieselben Psalmen in Anerkennung ihrer Erfüllung in Gottes Gesalbtem, dem Herrn Jesus Christus, der durch seinen Tod, seine Auferstehung und Himmelfahrt Gottes universelles Reich eröffnet hat und bei seiner Wiederkunft diese Herrschaft zu glorreicher Vollendung führen wird.
- Die Psalmenbücher und Sprache
Bei den Psalmen handelt es sich um ein göttlich inspiriertes Gesangsbuch, in dem alle Gefühlsregungen nder Seele entfaltet werden. Kummer, Sorgen, Zweifel, tiefste Niedergeschlagenheit, Befürchtungen, Ängste, Schrecken. Dennoch werden alle menschlichen Erschütterungen stets durch die alles übertönenden Triumphfanfaren der Hoffnung und der Glaubensgewissheit mit Dank, Jubel und Anbetung durchbrochen. Angesichts der unabänderlichen Treue Gottes wird der durch Glauben Gerechtfertigte aus der Finsternis zum Licht geführt. Der Gottlose wird jedoch im Gericht enden. Psalm bedeutet Lobgesang, gleich dem Halleluja Hallel = Loben, Ja, die Kurzform von Jachwe, JA. David hat mindestens die Hälfte der 150 Psalmen gedichtet. In der Apo 2 ab 24 spricht Petrus von David und dessen Inspiration Gottes, wie sie in den Psalmen vorkommt. Er schildert, wie David schon zu seiner Zeit den Christus vor sich gesehen hat und daher in den Psalmen immer wieder auf HN zu sprechen kommt. Luk 24, begegnet der Auferstandene den Emaus-Jüngern, und Jesus spricht in Vers 44 davon, dass auch in den Psalmen von IHM gesprochen wird. Die einhundertfünfzig Psalmen, aus denen der Psalter besteht, sind in fünf Bücher unterteilt. Buch 1: Psalmen 1–41 Psalmen 1–41 Buch 2: Psalmen 42–72 Psalmen 42–72 Buch 3: Psalmen 73–89 Psalmen 73–89 Buch 4: Psalmen 90–106 Psalmen 90–106 Buch 5: Psalmen 107–150 Psalmen 107–150 5 Bücher, die allesamt Israel in der Drangsalszeit zum Thema haben. Die Psalmbeter hatten, inspiriert von Gott, immer wieder die schwerste Zeit der Juden besungen, aber auch die allergrößte Freude bei der Wiederkehr Jesu Christi. 1-41 Das Buch des Überrests , in der großen Drangsalszeit. Siehe Ps 42/2, wo Israel in die Berge Israels fliehen muss. Der Refrain: Gepriesen sei der HERR, Amen. 42-72 Die Flucht der 144000 in der Drangsal zu den Bergen Israels und dann weiter nach Moab, wo Gott sie selbst versorgen wird und Araber sie verstecken. Alle Sehnsüchte Davids werden erfüllt. Refrain: Gepriesen sei der Herr, Gottes Herrlichkeit erfüllt die ganze Erde. 73-89 Das Ganzmachen der 12 Stämme Israels. Refrain: Gepriesen sei der Herr! 90-106 Nationen aus aller Welt kommen unter Gottes Herrschaft. Refrain: Gepriesen... 107-150 Gottes Heilswege ins 1000-jährige Friedensreich. Kein Refrain. In den Psalmen finden wir den Messias, Seine Leiden und Seine Herrlichkeit. Ps 22 + 69: Kommen des leidenden Messias. Ps 2, 45, 110, 72 Seine Herrlichkeit in der Zukunft. In einigen Psalmen macht sich der Messias mit den Gläubigen der Drangsalszeit ( der Überrest Israels ) eins. Siehe... Matth 3: 13 Dann kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. 14 Johannes aber wehrte ihm und sprach: Ich habe nötig, von dir getauft zu werden. Und du kommst zu mir? 15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt ⟨so sein⟩! Denn so gehört es sich für uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Jesus tritt hier nicht zur Buße vor den Täufer Johannes, sondern aus Solidarität. So vereinigt sich der Messias auch in den Psalmen mit den Gläubigen Israels und mit den Getauften zu allen Zeiten. Psalmen-Themen Ps 150, Lob und Anbetung. Ps 13, inbrünstiges Bitten. Ps 130, Flehen Ps 51, Bußgebete, (Ehebruch) Ps 66 , Aufruf zum Jubel Ps 32/9 , Belehrung an einen Erlösten, mit Augenkontakt zu Gott. Ps 73 , Nachsinnen, wenn man beinahe zu Fall gekommen wäre. Ps 105 , Geschichte, Heilsgeschichte Israels. Ps 22 , Prophetie auf den gekreuzigten Christus Ps 113-118 Hallel-Psalmen Lobpsalmen (zum Pessach) Wochentagessalmen im Chorgesang zu Jerusalem: Sonntag Ps 24 Montag Ps 48 Dienstag Ps 82 Mittwoch Ps 94 Donnerstag Ps 81 Freitag Ps 93 Samstag 92 Trilogie PS 22 Der Ruf des Gekreuzigten: Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen. Der gute Hirte, der sein Leben lässt. Ps 23 Der Herr ist mein Hirte , der große Hirte, der auferstanden ist und leitet. Ps 24 Der Messias-König, der in Jerusalem einzieht, der herrschende Messias, der Erzhirte, ihm unterstehen die Unterhirten in der Gemeinde. 1.Pet 5 1 Die Ältesten unter euch ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden Christi, der ich auch teilhabe an der Herrlichkeit, die offenbart werden soll: 2 Weidet die Herde Gottes, die euch anbefohlen ist, und achtet auf sie, nicht gezwungen, sondern freiwillig, wie es Gott gefällt, nicht um schändlichen Gewinns willen, sondern von Herzensgrund, 3 nicht als solche, die über die Gemeinden herrschen, sondern als Vorbilder der Herde. 4 So werdet ihr, wenn erscheinen wird der Erzhirte, die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen. Hebräische Dichtung (Poesie) Ein Drittel des Alten Testaments ist in Versform geschrieben. Es fällt die Knappheit der Wörter auf. Der Gerechte macht nicht viele Worte. Formal: Synonymer Parallelismus Zwei parallel gestellte Verszeilen - zwei bedeutungsgleiche Wörter: Ps 90/7 Das macht dein Zorn , dass wir so vergehen, und dein Grimm , dass wir so plötzlich dahinmüssen. Das Gesetz des Herrn / das Zeugnis des Herrn. vollkommen - zuverlässig Die Wiederholung macht Unfehlbarkeit deutlich. Antithetischer Parallelismus Dem in der ersten Zeile aufgeführten Gedanken wird in der zweiten Zeile ein Kontrast gegenübergestellt. Spr 28/13 Wer seine Missetat leugnet, dem wird’s nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen. Ps 119/67 67 Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich ; nun aber halte ich dein Wort. Synthetischer Parallelismus Der Gedanke der ersten Verszeile wird in der zweiten ergänzt. Frage & Antwort. Ps 119/9 Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält an dein Wort. Spr 4/ 18 Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen , das i mmer heller leuchtet bis zum vollen Tag. Die hebräische Lyrik ist auf den Inhalt, nicht auf die Form konzentriert. Das war die Poesie der Kanaanitischen Völker. Hebräisch ist ein kanaanitischer Dialekt und gilt als Vorlage für 2300 Sprachen. Rhythmus Es gibt einen Sprachrhythmus... Vers 3+3, bei unterweisenden Aussagen Vers 3+2 für Klagelieder Vers 2+2 im Hohelied für fröhliche Poesie Es ist besser, die Grundstrukturen der Psalmen zu verstehen, so versteht man besser den Text. aus dem Internet: Der Psalter besteht aus fünf „Büchern“. Die einhundertfünfzig Psalmen, aus denen der Psalter besteht, sind in fünf Bücher unterteilt. Buch 1: Psalmen 1–41 Psalmen 1–41 Buch 2: Psalmen 42–72 Psalmen 42–72 Buch 3: Psalmen 73–89 Psalmen 73–89 Buch 4: Psalmen 90–106 Psalmen 90–106 Buch 5: Psalmen 107–150 Psalmen 107–150 Ein Unterscheidungsmerkmal dieser Unterteilungen sind die Doxologien am Ende jedes Buches. Diese Unterteilungen haben vielfältige Auswirkungen und repräsentieren die Geschichte Israels von der vereinigten Monarchie bis zum Exil. Die Bücher 1 und 2 stammen hauptsächlich von David und stellen den Triumph des Königs dar. David steckt hier sehr oft in einer Krise, aber seine Psalmen enden normalerweise mit Lobpreisungen. Buch 3 nimmt Israels Exil vorweg. Es ist als das „schwarze Buch“ des Psalters bekannt. Hier scheitern Israels Könige – das Haus Davids – und das Heiligtum wird zerstört. Das Buch erreicht seinen Höhepunkt in Psalm 89 und seiner Klage über den scheinbaren Zusammenbruch des Bundes mit David. Psalm 89 und seine Klage über den scheinbaren Zusammenbruch des Davidbundes. Buch 4 ist auf Israel im Exil ausgerichtet. Es hat keinen König, aber hier greifen die Psalmen auf Gott zurück und vertrauen darauf, dass er ihr König ist. Die Hoffnung lebt weiter, denn Gott ist Israels ewige Zuflucht. Im fünften Buch wird Gott für die Wiederherstellung Israels und seine Rückkehr aus dem Exil gepriesen, und hier wird ihm aus den Reihen der Völker Lob dargebracht. 8. Die Platzierung und Anordnung der einzelnen Psalmen ist nicht zufällig. Innerhalb dieser fünf Bücher scheinen die Herausgeber die Psalmen eindeutig nach Autorschaft, Gattung, Thema sowie verschiedenen Unterscheidungen und Erkenntnissen geordnet zu haben. So finden sich Psalmen Davids (Ps. 3–41), Gebete Davids (Ps. 72,20), Psalmen Asaphs (Ps. 73–83), Miktampsalmen (Ps. 56–60), Inthronisationspsalmen (Ps. 95–100), Psalmen, die Morgen- und Abendgebete widerspiegeln (Ps. 3–6), Psalmen, die den „Namen“ des Herrn preisen (Ps. 7–9) – dies sind einige der offensichtlicheren Hinweise auf redaktionelle Anordnungen innerhalb des Psalters. Psalm 90 steht offenbar aus interpretativen Gründen am Anfang von Buch 4. Davidische Psalmen sind sogar in den späteren „Büchern“ enthalten, wodurch die davidische/königliche Ausrichtung des Psalters erhalten bleibt. Pss. 3–41 ), Gebete Davids ( Ps. 72:20 ), Psalmen Asaphs ( Pss. 73–83 ), Miktampsalmen ( Ps. 56–60 ), Inthronisierungspsalmen ( Pss. 95–100 ), Psalmen, die Morgen- und Abendgebete widerspiegeln ( Pss. 3–6 ), Psalmen, die den „Namen“ des Herrn preisen ( Pss. 7–9 ) – diese gehören zu den offensichtlicheren Hinweisen auf redaktionelle Anordnungen innerhalb des Psalters. Psalm 90 steht, anscheinend aus interpretativen Gründen, am Anfang von Buch 4. Davidische Psalmen werden sogar in die späteren „Bücher“ aufgenommen, wodurch die davidische/königliche Ausrichtung des Psalters gewahrt bleibt. Darüber hinaus bilden die Psalmen 1 und 2 zusammen den Einstieg in den Psalter. Psalm 1 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für diejenigen, die Gottes Gesetz schätzen und danach leben. Psalm 2 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für den König des Herrn, der in Erfüllung von Gottes Gebot über sein Reich weltweit herrschen wird. Diese beiden Psalmen bilden zusammen die Bühne für den gesamten Psalter. Die Psalmen 1 und 2 bilden zusammen den Einstieg in den Psalter. Psalm 1 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für diejenigen, die Gottes Gesetz schätzen und danach leben. Psalm 2 sagt uns, für wen die Psalmen geschrieben sind – für den König des Herrn, der in Erfüllung von Gottes Gebot über sein Reich weltweit herrschen wird. Diese beiden Psalmen bilden zusammen die Bühne für den gesamten Psalter. Der Psalter kann zu Recht als Gesangbuch verstanden werden, aber wir tun gut daran zu erkennen, dass die Lieder nicht zufällig, sondern mit Absicht platziert sind. 9. Im Mittelpunkt der Psalmen steht der König. Der Psalter ist eindeutig königlich ausgerichtet. Er ist nicht nur ein Gesangbuch – er ist ein königliches Gesangbuch, und wir können uns vorstellen, wie das alte Israel diese Lieder sang, als es sich im Tempel um seinen König versammelte. Die Belege für diese königliche Ausrichtung sind vielfältig. Am deutlichsten ist die Bedeutung Davids, dessen Name in etwa der Hälfte der Psalmen im oberen Teil erscheint und der auch Gegenstand weiterer Psalmen ist (z. B. Psalm 89). Neben David selbst sind Salomon (Psalm 72; Psalm 127) und andere davidische Könige (z. B. Psalm 45) zu nennen. Die in verschiedenen Psalmen so oft erwähnten „Feinde“ sind Nationen und Streitkräfte. Das abwechselnde „Ich“ und „Wir“ spiegelt auch den König wider, der das Volk repräsentiert. Ps . 89 ). Neben David selbst sind Salomo ( Ps. 72 ; Ps. 127 ) und andere davidische Könige (z. B. Ps. 45 ) zu nennen. Die in verschiedenen Psalmen so oft erwähnten „Feinde“ sind Nationen und Streitkräfte. Das abwechselnde „Ich“ und „Wir“ spiegelt auch den König wider, der das Volk repräsentiert. Alle Christen lesen den Psalter „andächtig“, wie es sich gehört. Doch wir verfehlen die Botschaft der Psalmisten, wenn wir annehmen, das „Ich“ und das „Mich“ sei ein Mann wie jeder andere oder ein anderer frommer Israelit. Die Psalmen handeln nicht in erster Linie von uns; sie beziehen sich immer auf den König. 10. In den Psalmen geht es um Jesus. Die Bedeutung dieser königlichen Orientierung geht weiter, wenn wir versuchen, die Psalmen aus kanonischer Perspektive zu verstehen. Wir wissen aus Jesu Autorität (Lukas 24:44), dass die Psalmen von ihm handeln. Einige Psalmen sind direkter voraussagend, wie Psalm 2 und Psalm 110. In anderen Psalmen steht David als „Typ“ oder Bild Christi und nimmt ihn auf subtilere Weise vorweg. In wieder anderen beschreibt die Sprache den König in Begriffen, die über die historischen Könige hinausgehen und sich letztlich nur auf den Herrn Jesus beziehen können (Psalm 45:6; vgl. Hebr. 1:8). Und aus der Verwendung der Psalmen im Neuen Testament – sowohl bei Jesus als auch bei seinen Aposteln – können wir erkennen, dass der davidische König als Vorbote von Davids größerem Sohn gesehen werden sollte. Oftmals stellen die Psalmen den König in seinem Ideal dar, einem Ideal, hinter dem alle anderen Söhne Davids weit zurückblieben. Doch dieses Ideal nimmt einen noch kommenden König vorweg. David und sein Königreich sind Vorboten von Christus und seinem Königreich. Lukas 24:44 ), dass die Psalmen von ihm handeln. Einige Psalmen sind direkter voraussagend, wie Psalm 2 und Psalm 110. In anderen Psalmen gilt David als „Typ“ oder Bild Christi und nimmt ihn auf subtilere Weise vorweg. In wieder anderen wird der König sprachlich so beschrieben, dass er über die historischen Könige hinausgeht und sich letztlich nur auf den Herrn Jesus beziehen kann ( Psalm 45:6 ; vgl. Hebr 1:8 ). Und aus der Verwendung der Psalmen im Neuen Testament, sowohl bei Jesus als auch bei seinen Aposteln, können wir ersehen, dass der davidische König als Vorbote von Davids größerem Sohn gesehen werden sollte. Oftmals stellen die Psalmen den König in seinem Ideal dar, einem Ideal, hinter dem alle anderen Söhne Davids weit zurückblieben. Und doch nimmt dieses Ideal einen noch kommenden König vorweg. David und sein Königreich weisen voraus auf Christus und sein Königreich. Wenn David seine Psalmen dem Chorleiter übergibt, damit die Gemeinde sie singen kann, gibt er sie auch uns zum Singen. Und wie das alte Israel seinen König besang, so singen wir heute dieselben Psalmen in Anerkennung ihrer Erfüllung in Gottes Gesalbtem, dem Herrn Jesus Christus, der durch seinen Tod, seine Auferstehung und Himmelfahrt Gottes universelles Reich eröffnet hat und bei seiner Wiederkunft diese Herrschaft zu glorreicher Vollendung führen wird.
- 7. Hiob
Leiden zur Ehre Gottes Wenige Generationen nach der Sintflut gab es immer noch Spuren einer Eiszeit. Gott erwähnt in der Auseinandersetzung mit Hiob geologische, und geografische Fakten, die die Erde nach der Sintflutkatastrophe beschreiben. Die Gläubigen dieser Zeit hatten noch keine Propheten und bezogen ihr Wissen aus der Überlieferung von Noah. Hiob bewohnte einen Landstrich im Lande Uz, südwestlich von Damaskus, und war wohl der reichste Man der damaligen Welt. Seine Besitztümer waren unermesslich. Hiob war wohltätig, ein gottesfürchtiger und vollkommener Knecht, wie ihn Gott selbst nannte. Und so gefiel es Gott Hiob auf die Probe stellen zu lassen, weil der Teufel an der Treue des Menschen Hiob zweifelte. Daraus entwickelte sich eines der bedeutendsten Glaubensbeweise der Geschichte. Gott behielt recht. Der Teufel, der nach seinem Fall (siehe oben) noch Zugang um Himmel hatte, tritt vor den Thron Gottes um die Menschen wegen ihrer Sünden zu verklagen. Gott macht ihn auf seinen treuen und vollkommenen Knecht Hiob aufmerksam. Der Teufel meint, dass Hiob nur so treu ist, weil ihn Gott mit so viel Reichtum segnet. Gott ist herausgefordert und gibt dem Teufel Freiheit, Hiob zu plagen. Durch eintretende Katastrophen verliert Hiob seinen Besitz und auch seine zehn Kinder kommen bei einer Geburtstagsfeier um. Alle wenden sich ab. Aber er bleibt Gott treu, weil er bereit ist, nicht nur das Gute, sondern auch das Schlechte anzunehmen. Vier Freunde kommen, um Hiob zu trösten. Dieser Besuch läuft schief, weil drei der Freunde ihm schließlich sündiges Verhalten unterstellen, um die Strafen Gottes (wie sieh meinen) zu erklären. Viele wahre Prophetien werden von den gläubigen Freunden ins Feld geführt, allerdings richten sie ihre Weisheit und Einsicht gegen den Falschen. Hiob braucht sich nichts vorzuwerfen. Dies bringt Hiob dennoch an die Grenze seines Gottvertrauens, zumal auch seine Frau sich gegen ihn wendet. Schließlich ist es Elihu, der jüngste der Freunde, der die Dinge in der Diskussion zurechtrückt. Gott selbst steigt in die Diskussion ein und rehabilitiert Hiob vor seinen Freunden. Gott führt Hiob seine Größe und Allmacht vor Augen und stellt ihm Fragen, die niemand beantworten kann. Seine Schöpferkraft, die bis ins Innerste der Erde und über die Grenzen des Universums hinaus geht, wird sichtbar. Erkenntnisse, die die Wissenschaft bis in heute nur mühsam nachvollziehen kann, wie die Tatsache, dass das Universum sich ausdehnt. Hier ist die Rede davon. Nachdem Hiob für die drei Freunde gebetet hat, schenkt Gott ihm ein neues Leben. Alle verlorenen Güter werden doppelt ersetzt und Hiobs Frau schenkt ihm wieder 10 Kinder. Nur zehn und nicht zwanzig? Ja weil die ersten zehn ja noch da sind, im Himmel bei Gott. Die Geschichte Hiobs gab den nachfolgenden Generationen bis heute ein Zeugnis für die Souveränität, Gerechtigkeit und Güte Gottes. Hiob
- 1. Am Anfang
Die Erde und das ganze Universum wurden in sieben Tagen erschaffen. Es gibt Grund zur Annahme, dass Gottes Werk am ersten Schöpfungstag* durch Luzifer, der mit seinen Engeln einen Aufstand gegen Gott unternommen hatte, zerstört wurde. Nämlich, nachdem er als Satan mit samt seinen Engel-Dämonen aus dem Himmel auf die Erde geworfen wurde. Denn es heißt weiter: Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; Dazu 1Joh 3,8 Wer Sünde tut, der ist vom Teufel ; denn der Teufel sündigt von Anfang an . Demnach geht die Schöpfungsgeschichte noch am gleichen, dem ersten Tag weiter, wenn es heißt: … und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Noch bevor das Tageslicht entsteht, erstrahlt das Licht Gottes, das heller ist als die Sonne. (Apo 26) Danach geht die Schöpfung in sieben Tagen weiter: Schöpfungstag: Gott unterscheidet Licht und Finsternis, Tag und Nacht entstehen. Schöpfungstag: Gott trennt Wasser und Atmosphäre. Und Gott nannte die Atmosphäre Himmel . (nach Luther "Feste") Schöpfungstag: Gott sammelt das Wasser in einer Dunstschicht und im Meer und lässt die Pflanzenwelt entstehen. Schöpfungstag: Gott lässt das Himmelszelt (Kosmos) entstehen, setzt Sonne und Mond an ihren Platz, damit die Zeit gemessen werden kann. Schöpfungstag: Gott lässt die Fische im Wasser und die Vogelwelt entstehen und segnet sie, dass sie sich vermehren. Schöpfungstag: Gott lässt die Tierwelt entstehen und spricht: Lasst uns den Menschen machen, der uns ähnlich ist und über alles regieren soll. Schöpfungstag: Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die ER geschaffen und gemacht hatte. 1 Mose 1 *Die Schöpfungsgeschichte ist selbst in christlichen Kreisen umstritten. Vielen erscheint es angesichts der modernen Forschung, die von Jahrmillionen ausgeht, unhaltbar, an den 6000 Jahren Erdenalter der heiligen Schrift festzuhalten. Ohne an dieser Stelle auf "wissenschaftliche Fakten" näher einzugehen, nur ein erster Hinweis. Gott ist in der Lage, etwas "Altes" zu schaffen. Was bedeutet dies? Wie man in Joh 2 lesen kann, kreiert Jesus auf dem Hochzeitsfest einen hervorragenden Wein, der den Speisemeister begeistert. Wir fragen uns, wie alt muss ein guter Wein sein, wenn es ihn wenige Augenblicke zuvor noch gar nicht gegeben hat?
- 10. Josef und seine Brüder
1830 v.Chr. Die Heilsgeschichte Israels beginnt Die Geschichte Josefs ist sehr beliebt und bekannt, in ihr befinden sich 300 Bilder, die auf den zukünftigen Messias, Jesus Christus, hinweisen. In Josef kann man also eine Parallele sehen, denn auch er wird von den Seinen abgelehnt und verworfen, aber Gott wendet das Blatt zum Guten für die ganze Welt. So wird auch das Unglück in Josefs Lebensweg immer wieder in Segen und Glück verwandelt. Josef ist der Lieblingssohn seines Vaters Jakob, was seine Brüder dazu treibt, eifersüchtig zu werden. In einem Traum sieht er voraus, wie seine Brüder sich vor ihm verneigen werden. Das reizt sie besonders und sie beschließen ihn zu töten. Ruben ist es, der das Schlimmste verhindern kann und so wird Jakob als Sklave von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft. Dem bestürzten Israel (Vater Jakob)wird eine Lüge über den Tod Josefs aufgetischt. Josef gerät in Ägypten in den Palast Potifars, wo er bald in hohe Verantwortung aufsteigt. Die Frau Potifars stellt ihm nach, doch Josef kann sich befreien. Die Zurückgewiesene verleugnet Josef, der im Gefängnis landet. Im Gefängnis muss Josef lange Zeit aushalten, bis er wegen seiner Begabungen zum Pharao als Traumdeuter gerufen wird. Was keinem möglich ist, Josef kann den Traum des Pharaos deuten, nachdem eine große Hungersnot über das Land kommen wird. Der Herrscher von Ägypten erkennt den Segen, der auf Josef liegt und übergibt ihm die Regierung zur Rettung seines Landes. Josef ist jetzt 30 Jahre. * Josef gelingt alles und er wird zum Mächtigsten neben dem Pharao. Er bewohnt einen Palast und gründet eine Familie. Israel schickt seine Söhne los, um während der Hungersnot Nahrung in Ägypten zu kaufen. Benjamin, der Jüngste, bleibt beim Vater. Die Brüder treten als Bittsteller vor den Stellvertreter des Pharaos ohne ihren Bruder Josef zu erkennen. Josef stellt sich misstrauisch und verlangt als Beweis ihrer Glaubwürdigkeit den jüngsten Bruder herbeizuschaffen. Es zerreißt Israel das Herz, aber er muss dennoch seinen Josef-Ersatz Benjamin nach Ägypten gehen lassen. Nachdem die Brüder erneut mit ihrem Jüngsten vor den Stellvertreter des Pharaos treten, gibt sich Josef überwältigt von Liebe für seine Familie zu erkennen und viele Tränen fließen. Ein Bild für die endzeitliche Versöhnung Jesus mit seinem Volk. Josef stattet sie mit allem aus und schickt sie zu Jakob zurück, nicht ohne eine Einladung an seinen Vater. Israel macht sich mit seiner Familie nach Ägypten auf und es kommt zum Wiedersehen mit dem totgeglaubten Sohn Josef. Israel segnet den Pharao, denn es ist beiden bewusst, dass Jakob höher steht als der Pharao. Bevor Jakob stirbt, verkündet er seinen Söhnen die zukünftigen Verheißungen für die 12 Stämme Israels. Die Geschichte Josefs ist sehr beliebt und bekannt. Wieder einmal geht der Segen des Erstgeborenen an einen jüngeren. Ruben, der älteste, fällt vor Jakob in Ungnade, weil er mit der Frau seines Vaters geschlafen hatte. Der Fluch des Vaters wird sich aber später in einen Segen verwandeln, weil Ruben seine Schuld einsieht und Gott weitreichende Pläne mit den zwölf Stämmen Israels hat. 1. Mose 30/24
- 9. Isaak* und Jakob
*2011v.Chr. Zwischen Sünde und Segen: Die zwölf Stämme Israels entstehen Während Ismael bald viele Nachkommen zeugte, gebiert die Frau von Isaak, Rebekka, lediglich Zwillinge, Jakob und Esau. Da Esau vor Jakob zur Welt kommt, aber die Verse seines Bruders hält, wird er Versenhalter genannt. Später wird die Bedeutung des Namens Jakob (Betrüger) noch einige Male offenbar werden. Aber Gott steht zu seinem Wort. Die verheißene Segenslinie führt über Jakob weiter und nicht über den so fruchtbaren Ismael. Jakob und Esau, die beiden Söhne Jakobs, sind ziemlich unterschiedlich. Esau, der ältere, kommt hungrig von der Jagd und verkauft sein Erstgeburtsrecht für ein verlockendes Linsengericht an seinen Bruder. Das Erstgeburtsrecht ist vor allem auf die messianischen Verheißungen zukünftiger Generationen ausgerichtet. Jakob weiß dies, während sein Bruder sich nur für das Hier und Jetzt interessiert. Obwohl Gott schon angekündigt hatte, dass das Erstgeburtsrecht auf den Jüngeren gehen würde, meint die Mutter Rebekka hier nachhelfen zu müssen. Sie verleitet ihren Sohn Jakob dazu, den Segen seines Vaters durch ein Täuschungsmanöver zu erschleichen. Nachdem der Betrug rauskommt, muss Jakob vor seinem Bruder fliehen, Rebekka wird ihren Sohn nie wieder zu Gesicht bekommen. Jakob wird von seinen Eltern zu Laban der Verwandtschaft Rebekkas nach Haran geschickt, wo er eine Frau finden soll. Auf dem Weg dorthin sieht Jakob im Traum eine Himmelsleiter und Gott bekräftigt seine Verheißungen über ihn. Jakob tritt in den Dienst von Laban ein, um nach 7 Jahren seine große Liebe, die Tochter Rahel, zu bekommen. Jakob, der Betrüger wird zum Betrogenen, denn Laban schieb ihm in der Hochzeitsnacht Lea, die ältere Schwester Rahel unter. Weitere 7 Jahre soll nun Jakob für Rahel dienen und Jakob erkennt darin die Strafe Gottes für seine Betrügerei und ist demütig. Jakob werden 12 Söhne geboren, die Stammväter Israels. Die Söhne Leas waren: Ruben, der Erstgeborene Jakobs, ferner Simeon, Levi, Juda, Issachar und Sebulon. Die Söhne Rahels waren: Josef und Benjamin. Die Söhne der Nebenfrau Bilha, der Magd Rahels, waren: Dan und Naftali. Die Söhne der Nebenfrau Silpas, der Magd Leas, waren: Gad und Ascher. Das waren die Söhne Jakobs, die ihm in Paddan-Aram geboren wurden. Nachdem Jakob seinem Schwiegervater 20 Jahre gedient hat, macht er sich heimlich über Nacht mit seiner Familie und seinem erworbenen Reichtum auf, um nach Kanaan zurückzukehren. Laban jagte ihm nach, aber Gott warnt ihn davor, Jakob etwas anzutun. Die beiden treffen sich und trennen sich in Frieden. In der Nacht begegnet Jakob ein Mann, der mit ihm ringt. Es ist Gott selbst, der ihm eine bleibende Verletzung beifügt. Nachdem Jakob am Morgen den Egel loslässt, verleiht Gott ihm den neuen Namen Israel, der Gottesstreiter, der mit Menschen und Gott gekämpft hat und Sieger blieb. Jakob hat Angst seinem Bruder Esau zu begegnen und demütigt sich vor ihm schändlich. Versöhnung findet statt und Jakob zieht weiter nach Sichem, wo seine Söhne eine blutige Schandtat begehen. So zieht Jakob dann doch weiter zurück nach Kanaan. 1 Mose 17/19










