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- 6. August - Sie hat ein gut Werk an mir getan.
Math. 26/10 Wir lehren ein so überragendes, großartiges und herrliches Werk, wenn Gott versöhnt, *fromm macht und Sünden vertilgt, das allein Christus, Gottes Sohn es tun müsse. Es ist ein vollkommenes, reines und einzigartiges Werk des *dreieinigen, wahren Gottes und seiner Gnade. Wogegen unsere Werke nichts sind und nichts zustande bringen. Aber dass darum gute Werke gar nichts sein sollten, wer hat das je verbreitet und gehört? Ich würde keine meiner Predigten, keine meiner Lesungen, keine meiner Schriften, keines meiner Vater Unser, nicht mein geringstes Werk, was ich getan habe oder noch tue, weggeben, auch nicht für alle Schätze der Welt. Ja, ich achte es mehr als mein irdisches Leben, das jedem doch viel lieber sein sollte als die ganze Welt. Wenn es ein gutes Werk ist, dann hat es Gott durch mich und in mir getan. Hat es Gott getan und ist es Gottes Werk, was ist dann die ganze Welt gegen Gott und sein Werk? Obwohl ich durch solche Werke nicht fromm und gerettet werde, was allein durch Christi Blut und Gnade geschehen muss und doch habe ich es zu Gottes Lob und Ehre getan. Dem Nächsten zum Nutzen und zum Heil. Nichts, was man mit Geld kaufen oder mit den Gütern dieser Welt vergleichen kann. *fromm: hier gläubig, gottgefällig *dreieinig: Drei Personen in einer Gottheit. Vater, Sohn und Heiliger Geist. Foto: Lina Trochez
- 5. August - Gott steht in der Gemeinde Gottes und ist Richter unter den Göttern.
Ps 82/1 Anmerkung Luthers: Unter Göttern sind die Personen in Politik und Gesellschaft zu verstehen, die im Namen Gottes Recht und Gerechtigkeit auf Erden verwalten sollen. Ein Prediger, durch welchen Gott die Entscheidungsträger eines Landes zur Ordnung ruft, soll in der Gemeinde einen starken Rückhalt haben. Stehen soll er, das heißt, unabhängig und selbstbewusst sein, aufrichtig und unparteiisch gegen die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft auftreten. Und dies in aller Öffentlichkeit vor Gott und den Menschen. Jetzt aber gibt es viele Bischöfe und Prediger, die nicht stehen und Gott treu dienen, sondern liegen oder sonst ihren Unsinn mit dem Gemeindeamt treiben. Das sind die faulen und unnützen Pastoren, die den Parlamenten und Gerichten ihre Verirrungen nicht vor Augen führen. Etliche sehen es gar nicht als ihre Aufgabe an, sondern liegen und schnarchen in ihrem Amt und tun nichts, was zu ihrer Verantwortung (vor Gott) gehört. Außer, dass sie wie Schweine den Raum füllen, wo sonst gute Prediger stehen sollten. Einige heucheln, schmeicheln und bestätigen die schlechten Götter in ihrer Willkür. Andere fürchten auch um ihr Ansehen oder haben gar Angst um Existenz und Einkommen. Diese alle stehen nicht und sind Christo nicht treu. Foto: David Bayliss
- 4. August - Wer glaubt, der flieht nicht.
Jes 28/16 Der Glaube ist ganz anders als der freie Wille. Lieber, versuche es und setze deinen freien Willen ein, wenn Pest, Krieg und Armut kommen. Bei einer Seuche kannst du vor Furcht kaum etwas anfangen. Bei Inflation denkst du ständig daran, wo soll ich Essen hernehmen? Das sind die großen Taten, die unser freie Wille beschert. Aber dagegen ist der Glaube, die Frau Domina, die Regentin, die Herrscherin. Auch wenn der Glaube nur schwach und klein ist, so steht er dennoch und lässt sich nicht gleich zu Tode erschrecken. Er hat wohl große, gewaltige Probleme vor sich, wie man in der Schrift und an den Jüngern sieht. Wellen, Wind, Meer und allerlei Unglück treiben alle auf den Tod zu. Wer sollte in solcher Not und tödlicher Gefahr nicht erschrecken und erblassen? Aber der Glaube, wie schwach er auch ist, steht wie eine Mauer und legt sich mit dem Riesen Goliath an, wie der kleine David. Das bedeutet, gegen Sünde, Tod und alle Gefahren bestehen. Ausgesprochen tapfer kämpft er, wenn es ein starker, vollkommener Glaube ist; ein schwacher Glaube kämpft auch gut, aber nicht so mutig. Foto: Rod Long
- 3. August - Wer euch tötet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst.
Joh 16/2 Wenn unser liebe Gott mich in Sünde fallen lassen will, dann nur in solche, die ich verstehe und erkenne, dass es sich um Sünden handelt. Nicht aber in solche, die nicht als Sünde von mir erkannt, sondern noch für anständig und gottgefällig gehalten werden. Unseren Herr Gott verärgert nichts mehr, als dass man die Sünde noch verteidigt und nicht Unrecht getan haben will wie Saul. Denn die Sünden, die nicht als Sünde erkannt werden, sind wieder den ersten Teil der Zehn Gebote (d.h. die erste Tafel mit den Geboten 1-3). Die Sünden aber, die erkannt werden, sind gegen die andere Gesetzestafel (d.h. gegen das 4.-10. Gebot). Saul verstieß gegen die erste Tafel, David aber gegen die zweite, die anderen Gebote. Diejenigen Sünder, die gegen die anderen (4-10) verstoßen haben, kommen leicht wieder zurecht und bessern sich durch die *Bußpredigt. Die anderen aber, die gegen die erste Tafel handeln, kommen nicht oder sehr selten wieder zurecht; denn sie wollen nicht Unrecht haben, sondern bestehen darauf, sich richtig zu verhalten, wie sie meinen. *Bußpredigt: Wenn jemand seine Sünden vor Augen geführt werden und er bereit ist umzukehren. Foto: Robert Svebeck
- 2. August - Christus ist die Versöhnung für unsere Sünden...
Und er selbst ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. Johannes 2/2 Ich weiß sehr gut welchen Grund ich habe, wenn ich so ausdrücklich darauf hinweise, dass man Christum richtig und klar kennenlernen muss. Denn Christus ist keiner, der von unserem Eigentum etwas fordert, sondern er ist vielmehr ein Friedensstifter, der alle Sünder dieser Welt mit Gott versöhnt. Darum, wenn du ein Sünder bist, wie wir in Wahrheit alle sind, so stelle dir *bei Leib und Leben nicht vor, wie er auf dem *Regenbogen sitzt und Richter spielt. In diesem Fall wirst du erschrecken und verzweifeln müssen; sondern verstehe ihn in seinem rechten (menschlichen) Bild, dass du ihn als den Sohn Gottes und der Jungfrau Maria anschaust. In dieser Person ängstigt er niemand, er quält und straft nicht und fordert keine Rechenschaft über unser Leben, das wir so böse zugebracht haben. Sondern er ist eine Person, die die Sünde der ganzen Welt hinweggenommen hat, in dem er sie *durch sich selbst gekreuzigt und vernichtet hat. *bei Leib und Leben: Redewendung aus dem 16. Jahrhundert, wenn man die körperliche Unversehrtheit und das Leben riskiert. *Regenbogen: Anspielung auf die Zusage Gottes, die Menschheit nicht mehr ausrotten zu wollen, wie bei der Sintflut. Der Regenbogen ist das Zeichen dieses Bundes zwischen Gott und Mensch. *durch sich selbst gekreuzigt: Jesus ging freiwillig ans Kreuz um den Opfertod zu sterben. Foto: Thomas Schütze
- 1. August - ..welche Seele denselbigen Propheten nicht hören wird...
Und es wird geschehen: Wer diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden aus dem Volk. Apo 3/23 Diesen *Artikel von der Rechtfertigung mögen die Feinde der Wahrheit absolut nicht leiden; dennoch können wir ihn nicht entbehren. Denn wenn dieser Artikel weg ist, so ist die Kirche weg und keinem Irrtum kann Widerstand entgegengebracht werden. Ohne diesen Artikel will und kann der Heilige Geist nicht bei uns bleiben, denn er will uns Christum in seiner ganzen Bedeutung vor Augen führen. An diesem Artikel ist die *Welt niemals vorbeigekommen und musste Sintflut, Unwetter, Hochwasser, Krieg und alles mögliche Unglück hinnehmen. Wegen dieses Artikels und der Auflehnung gegen Gott wurden Abel und alle *Heiligen ermordet und müssen auch alle Christen durch den Tod gehen. Dennoch ist diese Wahrheit geblieben und sie muss auch bleiben und die Welt wird immer wieder daran scheitern. So muss es ihr auch jetzt ergehen und über diesen Artikel stürzen. Auch wenn sie verrückt und orientierungslos wird, sie muss dieses Bibelwort stehen lassen und darüber in den Grund der Hölle fallen. Amen! *Artikel von der Rechtfertigung: Der Wille Gottes, dass jeder Mensch allein druch Jesus Christus von Sünde, Hölle, Tod und Teufel errettet werden kann. Was geschieht aus Gnade und nicht durch gute Werke, es gibt keinen anderen Weg zur Erlösung. *Welt: Die Menschen dieser Welt, die Gott nicht kennen wollen und ablehnen. *Heiligen: Hier, die Gläubigen, die als Märtyrer ihren Glauben bewiesen haben.
- 31. Juli - Herr, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst.
Luk 2/42 Gott will seine christliche Kirche erhalten, auch wenn schon alle von Christo abfallen. Auch wenn Staatsoberhäupter, Politiker, Bischöfe, Pastoren, die Einflussreichsten und Gelehrtesten auf Erden sich vom Glauben abwenden. So will doch Gott eine kleine Minderheit behalten, die seinen Geist hat und ihn vor der Welt bekennen soll. Wenn die Nachfolger Jesu, samt den anderen nicht *Zeugnis geben wollen, noch glauben, was bleibt dann noch übrig? Wenn sie aus Furcht (vor Menschen) den HERRN verleugnen, sich für ihn schämen und davonlaufen? So muss ein Dissident, ein Außenseiter oder Verbrecher her und diesen Christum bekennen. Muss über ihn predigen und andere Leute unterrichten, was man von Jesus halten und wie man sich an ihm stärken kann. Denn unser Herr Gott will seinen Christus nicht ohne Anhänger lassen, die ihn bekennen. Sollte es auch nur ein Dieb im Gefängnis oder ein Mörder vor seiner Hinrichtung sein. * Zeugnis geben: Den Glauben an Jesus Christus vor der Welt bekennen, auch wenn es Nachteile bringen könnte. Foto: Edouard TAMBA
- 30. Juli - Wer von Gott ist, der höhrt Gottes Wort;...
Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; ihr hört darum nicht, weil ihr nicht von Gott seid. Joh 8/47 Dieses Wort redet Jesus so schlicht und einfach, dass niemand meint, sie enthielten so große Bedeutung. Aber wenn man sie recht anschaut und ihnen nachsinnt, was demnach von Gott ist und nicht von Gott ist, der wird zugeben müssen, dass es um eine große und bedeutungsvolle Sache geht, von dem Christus hier redet. Denn gewiss und wahr ist, man kann über einen Menschen nicht härter urteilen noch ihn heftiger angreifen, als wenn man sagt, er sei nicht von Gott. Wenn mich jemand einen Dummkopf oder Bösewicht nennt oder mich gar umbringen will, das ist nichts gegen dieses grauenvolle Elend, welches der Herr hier mit knappen Worten zusammen fasst. Wenn er zu den Juden spricht: Ihr seid nicht von Gott. Darum hängt an diesem Vers alles, damit wir Gottes Wort gerne hören und beharrlich daran festhalten. Denkt nur liebe Kinder, welchen Vorteil ihr davon habt. Wenn ihr wisst, ihr seid von Gott und habt den Teufel und die Hölle *überwunden und es soll euch weder die Sünde noch Gottes Gericht etwas anhaben können. Was euch außer dem an Müll noch begegnet, dem sollt ihr entfliehen können, wenn die *Welt durch die geringsten Ereignisse schon gestresst und verängstigt wird. Die Christen müssen zwar viel leiden, weil der Teufel und die Welt ihre erbitterten Feinde sind, deshalb auch Gesundheit, Leben, Besitz und Ansehen riskieren und aufs Spiel setzen. Wie können sie aber solch alles in Kauf nehmen und geduldig bleiben? Durch nichts anderes, als dass sie am Wort Gottes festhalten und sagen: Lass es kommen wie es kommt, ich bin nicht von dieser Welt, sondern von Gott,- onst würde die Welt anders mit mir umgehen. Es ist mir aber viel lieber, sie hasst mich und mutet mir einiges Leid zu, als dass sie mich lieb hätte und ich nicht von Gott wäre. *überwunden: Z.B. Wenn man einer Versuchung nicht erliegt oder einem Angriff mit Geduld begegnet. *Welt: Hier, die Menschen, die Gott nicht kennen oder den Glauben ablehnen oder verfolgen. Foto: frank mckenna
- 29. Juli - Welchen der Herr lieb hat, den züchtigt er...
Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt. Heb 12/6 Gott geht mit den Gottesfürchtigen und Christen beinahe so um, wie mit den Gottlosen und Nichtchristen, ja zuweilen wohl schlimmer. Aber er macht nichts anderes, als ein guter *Hausvater mit seinem Sohn und seinen Bediensteten. Den Sohn ermahnt und straft er viel mehr und öfter als den Mitarbeiter, dadurch ermöglicht er dem Sohn wichtige Erfahrungen, als zukünftiger Erbe zu sammeln. An einem schlechten, unzuverlässigen Angestellten übt er nicht so viel Kritik, sondern entlässt ihn fristlos und gibt ihm nichts vom Erbteil. Anders kann ich mir diesen Bibelvers nicht erklären, warum Gott seine lieben Kinder in der Welt so plagen lässt, den Gottlosen aber gibt er reichlich und genug, dass sie es nach Lust und Laune auskosten ohne Probleme. *Hausvater: Das Bild eines Familienoberhaupts, das gleichzeitig auch Unternehmer ist und Vermögen erwirtschaftet. Foto: Towfiqu barbhuiya
- 28. Juli - ..wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast,...
Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, Joh 17/24 Dies ist der letzte Teil des tröstlichen Gebets Jesu für alle, die an ihm festhalten. Er sorgt für uns und sagt uns zu, er wolle uns das Zuhause einrichten, wo wir bei ihm sind und es gut haben, so wie er es bei seinem Vater hat. Als wollte er sagen: Seid zuversichtlich und macht euch bloß keine Sorgen, wo ihr bleiben und wie ihr dahin kommen werdet. Lasst nur die *Welt und den Teufel toben und wüten, morden und brennen, euch von dieser Welt hinausstoßen, ihr sollt wohlversorgt sein. Ihr kommt dahin, wonach ihr euch sehnt und wo ihr vor der Welt und allen Teufeln sicher ausruhen und bleiben könnt. Wo mag das nun sein, oder wie heißt der Ort? In des Vaters Schoß und Armen, wo alle Engel angelaufen kommen, um zu helfen und zu tragen. Darum sollen wir diesen Bibelvers unser Kopfkissen und Flaumfederbett für unsere Seele sein lassen. Und mit fröhlichem Herzen dahin fahren, wenn das liebliche Stündlein gekommen ist. Wenn wir von Sünde und allem Unglück, dazu vom Teufel und der Welt weggenommen und zum himmlischen Frieden und ewiger Freude gebracht werden. *Welt: Die Welt, die Gott nicht kennt und sich gegen seine Gebote auflehnt und die verfolgt, die an IHN glauben. Foto: Ishan @seefromthesky
- 27. Juli - Ich habe euch erwählt und gesetzt, dass..ihr Frucht bringt...
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt,... Joh 15/16 Dies sind die Aufgaben eines gläubigen *Pfarrers und Predigers, dass er Gottes Reich vermehrt, den Himmel mit Heiligen füllt, die Hölle plündert, den Teufel beraubt, dem Tode entgegentritt, die Sünden beherrscht und danach die Welt unterrichtet und Hoffnung gibt, einen jeden wie er es braucht. Ferner Frieden und Einigkeit erhält, die Jugend fein im Glauben erzieht und der Gemeinde allerlei gute Beispiele gibt. Kurz, er schafft eine neue Welt und baut an keinem vergänglichen, elenden Besitz, sondern an einem ewigen, schönen Paradies, darin Gott selbst gerne wohnt. Darum sind alle Wertanlagen noch Aktien eines Landes nicht mit diesem Schatz zu vergleichen. *Pfarrer: Gemeindeleiter, Gemeindevorstand, Gemeindeältester Foto: Ben White
- 26. Juli - Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren...
Ihr Sklaven, seid gehorsam euren irdischen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, wie ihr Christus gehorcht; Und ihr Herren, tut ihnen gegenüber das Gleiche und lasst das Drohen; denn ihr wisst, dass euer und ihr Herr im Himmel ist, und bei ihm gilt kein Ansehen der Person. Eph 5/5+9 Hast du die Gabe von Gott, dass du stärker, höher, edler, gebildeter als andere bist, so denke daran, es ist dir befohlen, anderen damit zu dienen. An welcher Stelle du das nicht tust, sei dir bewusst, dass ein armer Hirtenknabe, der gegen dich gar nichts darstellt, vor Gott und Engeln viel größer ist und empor zum Himmel gehoben wird. Du aber mit deiner Schönheit, deinem Erfolg, deinem Ansehen und Besitz zur Hölle verstoßen wirst. Vor Gott sind alles gleich. Eine Haushaltshilfe hat den gleichen Ruhm, den die herrlichste Kaiserin oder Königin hat, weil sie sagen kann: Ich glaube an denselben Gott, bin in seinem Namen getauft und rufe meinen Herrn Christum an. Vor Gott habe ich ebenso viel, wenn ich gläubig und demütig bin und mit meinem sozialen Stand zufrieden bin. Aber, obwohl die Personen vor Gott gleich sind und alle das Gleiche haben, einen Herrgott, einen Glauben, eine Taufe, so ist es ziemlich übel und unzulässig, wenn der Arbeiter oder die Angestellte ihren Arbeitsplatz verlässt und sagt: Ich bin vor Gott so edel und gut wie du, darum brauche ich nicht für dich zu arbeiten und dir gehorchen. Wie jetzt leider immer wieder vorkommt und überhandnimmt, dass die untere soziale Schicht die obere übertrumpfen wollte. Das steht keinem Christen zu, sondern ist gegen die Lehre Christi, weil Gott auch dem höheren Berufsstand verboten hat, gegen die soziale Unterschicht vorzugehen und hochmütig aufzutreten. Demgegenüber will Gott aber auch nicht, dass die unteren Berufsstände und untergeordneten Personen sich auflehnen. Foto: Ryan Kosmides











