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- "Selbst wenn alles wahr ist, ich will nicht glauben."
Die Worte eines Atheisten hatten einem der bedeutenden Bibellehrer der heutigen Zeit die Sprache verschlagen. Er war mit seiner Weisheit am Ende. Was ihm hier begegnete ist der Unglaube in seiner Urform, der Ablehnung allem Göttlichen. Selbst bei denen, die Gott persönlich vor sich hatten und erkennen mussten, anhand der Zeichen und Wunder die geschahen. Ganz abgesehen von den zahlereichen Aussagen, die Gott bezeugten und bestätigten in Wort und Schrift. Demnach geht es gar nicht so sehr darum immer wieder die Glaubwürdigkeit der Bibel zu beweisen. Dieser Ansatz betrifft vielleicht Menschen, die mit dem Glauben schon in Berührung gekommen sind und sich noch von den Winden des Zweifels hin und her wehen lassen, die noch keine Befestigung im Glauben erlebt haben. Aber der alte Trotz gegen Gott fing schon gleich nach dem Neubeginn, nach der Arche Noah und der Sintflut an. Die Nachkommen von Noah kannten natürlich den lebendigen Gott oder hatten zumindest von ihren Eltern gehört, mit welcher Gewalt und Macht ER die Welt ersäuft hatte. Sie hatten an der Natur um sich herum noch die Spuren jener Verwüstung gesehen, eine Eiszeit hatte von Norden her eingesetzt, die Folge der starken Abkühlung durch die Wassermassen. Die ersten Menschen nach der Sintflut wuchsen mit dem Wissen eines Schöpfergottes auf und dennoch wandten sie sich ab. Gott sagte ihnen, sie sollten sich über die ganze Erde ausbreiten. Aus heutiger Sicht eine verlockende Aufforderung, gelten doch Reiselust und Entdeckerdrang seit Jahrhunderten als erwünscht und bereichernd. Sicherlich galt das auch für die Menschen damals vor etwa 4500 Jahren. Aber hier hatte man es mit den Gedanken eines Gottes zu tun, der über ihnen stand und der Gehorsam forderte. Einen Glauben, der die Menschen seit dem Sündenfall davor bewahren sollte, immer tiefer in Sünde zu versinken. Gleichbedeutend mit allem Übel, das uns auch heute überall begegnet, schlimmer noch als damals. Von Umweltkatastrophen bis zum aktuellen Putin-Krieg hat es der Mensch stets mit seiner Auflehnung gegen Gott zu tun und den Folgen, die sich daraus gegeben. Hätte also irgend ein Visionär wie Christoph Columbus oder einfach nur ein Dummkopf damals zur Zeit Babylons vor 6500 Jahren gesagt, hier bleiben wir nicht, lasst uns die Erde in Besitz nehmen, sie gehört uns, dann wären wohl alle Menschen dem Aufruf gefolgt. Aber hier an einem Ort namens Babel, kam ihnen die Aufforderung Gottes gerade recht. Sie wollten nicht gehorchen und begannen stattdessen einen Turm zum Himmel zu bauen. Aber nicht, um das verlorene Vertrauen zu Gott aus nächster Nähe wieder herzustellen, nein das wollten sie gar nicht. Der Turmbau zu Babel war der Versuch Kontakt zu den Göttern aufzunehmen, ein esotherisches Bauwerk, das den Geistern der unsichtbaren Welt galt. Den Fürsten und Gewalten des Bösen, die schon damals die Welt regierten und von denen die Bibel viel zu berichten weiss. Aber Gott wäre nicht Gott, wenn er seinen Heilsplan nicht verfolgen würde, auch gegen den Willen vieler Menschen. Und so erfahren wir in der Bibel, dass Gott die Sprache der Menschen verwirrte, so dass keiner mehr den anderen verstand und man gezwungen war seiner Wege zu gehen. Die einen nach Norden, die anderen nach Osten, andere nach Süden und Westen. Die Rassen waren in den Söhnen Noahs schon angelegt. Und so machten sich Gläubige wie Ungläubige auf den Weg durch diese Welt, wie bis heute auch. Gläubige Menschen, die nach Gott fragten und ihn anbeteten, gab es zu jeder Zeit. Kein geringerer als Alexander der Große von Griechenland, der Begründer eines der vier Weltreiche nach der Prophetie Daniel nahm sich vor, den Turm zu Babel wieder aufzubauen. Kurze Zeit später befielt ihm eine tödlich Krankheit, die ihn auf dem Höhepunkt seines Erfolges, im jungen Alter von 33 Jahren, sterben ließ. Später war es dann auch beispielsweise Sadam Hussin, auf dessen Staatsgebiet, dem Irak, sich das alte Babel (Durcheinander, Chaos) befand und der versuchte die Stadt wieder zu errichten. Wir kennen das Ende aus der neusten Geschichtsschreibung. Aber was scheiterte nicht schon alles an den Plänen Gottes, die früher oder später in Erfüllungen gehen. Gott sei Dank! Kaum ein anderer Text des Altenten Testaments thematisiert den Aufstand einer ganzen Welt gegen Gott so anschaulich wie der zweite Psalm. Die Prophetie führt uns bis in die Zukunft der Endzeit, wie sie in der Offenbarung des Johannes und bei den Propheten, beispielsweise bei Daniel, angekündigt wird. Warum toben die Völker und murren die Nationen so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, / und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 »Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!« 4 Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. 5 Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: 6 »Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.« 7 Kundtun will ich den Ratschluss des HERRN. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. 8 Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.« 10 So seid nun verständig, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter auf Erden! 11 Dienet dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern. 12 Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl allen, die auf ihn trauen! Luther 2017 Die Gebote und Gesetzte Gottes werden hier als Last und Gefängnis beschrieben von dem man sich befreien will. Ungeachtet dessen, wie sehr die Schöpfungsordnung Gottes zum Fortschritt und Wohlstand vieler Nationen beigetragen hat. Ganz abgesehen von dem Licht der Hoffnung auf ein ewiges Leben, das vor allem geplagten und schuldbeladenen Menschen einen Lebenssinn gibt. Diese Wohltaten Gottes, der Heilsweg zurück in die ewige Glückseligkeit des Himmels werden hier abgelehnt. Erstaunlich, wie schon in diesem vorchristlichen Text das Erscheinen eines Gesalbten Gottes angekündigt wird. Die Rede ist von Jesus Christus, der einmal als Retter in die Welt kommen wird. Seitdem befindet sich der Großteil der Menschheit auf einem von Gott prophezeiten Weg. Die Prophetien der Offenbarung des Johannes (um 100 n.Chr. ) und der Propheten des Alten Testaments sind voll von Hinweisen auf den Weg der Menschheit bis zu ihrem Ende. Die gesamte Bibel verfügt über mehr als 6000 Prophetien davon über 3000 bisher nachweislich in Erfüllung gegangen sind. Auf die Endzeit, in der wir uns seit dem Jahr 1882 befinden entfallen allein über 180 Prophetien, die bisher nachweislich in Erfüllung gegangen sind oder noch auf ihre Erfüllung warten. Allem voran die Prophezeihung aus Jesaja 43 : I ch will vom Osten deine Kinder bringen und dich vom Westen her sammeln, 6 ich will sagen zum Norden: Gib her!, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring her meine Söhne von ferne und meine Töchter vom Ende der Erde, 7 alle, die mit meinem Namen genannt sind, die ich zu meiner Ehre geschaffen und zubereitet und gemacht habe. Wonach Gott sein Volk zurück in das Gelobte Land , in Sein Land Israel führen wird. Die erste Rückwanderungswelle fand, wie schon erwähnt, 1882 statt. Kaum ein anderer Text des Altenten Testaments thematisiert den Aufstand einer ganzen Welt gegen Gott so anschaulich wie der zweite Psalm. Die Prophetie führt uns bis in die Endzeit, wie sie in der Offenbarung des Johannes und bei den Propheten, beispielsweise bei Daniel, angekündigt wird. Warum toben die Völker und murren die Nationen so vergeblich? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, / und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 3 »Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!« 4 Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. 5 Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: 6 »Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.« 7 Kundtun will ich den Ratschluss des HERRN. Er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. 8 Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum. 9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.« 10 So seid nun verständig, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter auf Erden! 11 Dienet dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern. 12 Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl allen, die auf ihn trauen! Luther 2017 Die Gebote und Gesetzte Gottes werden hier als Last und Gefängnis beschrieben von dem man sich befreien will. Ungeachtet dessen, wie sehr die Schöpfungsordnung Gottes zum Fortschritt und Wohlstand vieler Nationen beigetragen hat. Ganz abgesehen von dem Licht der Hoffnung auf ein ewiges Leben, das vor allem geplagten und schuldbeladenen Menschen einen Lebenssinn gibt. Diese Wohltaten Gottes, der Heilsweg zurück in die ewige Glückseligkeit des Himmels werden hier abgelehnt. Erstaunlich, wie schon in diesem vorchristlichen Text das Erscheinen des Gesalbten beschrieben wird. Es ist die Rede von Jesus Christus, der einmal als Retter und später noch einmal als Richter auf die Welt kommen wird. IHM gegenüber steht der Fürst der Welt, Satan, der als Herrscher die Nationen mit seinen Dämonen regiert. Verständlich, wenn der Aufstand gegen Gott bis heute eine treibende Kraft hat, die sich dem Sohn Gottes entgegen stellt und doch am Ende, so die Prophezeiung besiegt wird. Aber bis dahin will der Teufel möglichst viele Menschen mit sich ins Verderben reißen. Auf der anderen Seite ist es Gottes Plan, durch sein Wort und das Erscheinen Jesu möglichst viele Menschen das ewige Heil, die Glückseligkeit des Himmels, zu eröffnen. Der alte Trotz Adams, der Aufstand des Menschen, der schon im Paradies begann trifft im zweiten Psalm auf den Heilsweg, die Ermahnung sich zu bekehren und sich zu Jesus Christus zu bekennen. Die einen werden in ihrem Trotz verharren und verloren gehen und die anderen werden sich besinnen und das Evangelium annehmen. Die Nationen stehen hier für die Gesamtheit der Menschheit, die sich gegen Gott auflehnen. Das Ende spürbar vor Augen, wenn die angekündigten Zeichen des nahen Endes zunehmen, Naturkatastrophen, Kriege, Aufstände und Hungersnöte, werden sich viele nicht bekehren sondern in ihrem Hass gegen Gott fortfahren. Ja es wird der Glaube in der Christenheit auch an vielen Orten erlahmen und abnehmen, wie nicht nur am Beispiel der Kirchenaustritte und dem Gemeindesterben zu sehen ist. Der Aufstand gegen Gott und seine gute Schöpfungsordnung zeigt sich dieser Tage besonders in den Beschlüssen der Vereinten Nationen, der UN, wenn es beispielsweise um das „Recht auf Abtreibung“ geht. Der Mensch, der sich in Selbsthass selbst frisst und tötet ist ein Thema der Offenbarung. Die Krönung der Schöpfung wendet sich nach 2000 Jahren Christenheit von seinem Schöpfer ab, ja Gott gibt ihr die Freiheit dazu, die Freiheit über sein Schicksal selbst zu entscheiden. Gleichzeitig aber lässt es aber der Herr über seine Schöpfung, Jesus Christus, nicht auf sich beruhen sondern tut alles, um den Menschen zur Umkehr zu bewegen, letztendlich in dem er selbst für all die am Kreuz stirbt, die sich IHM zuwenden und sich retten lassen wollen. Die Ermahnung stehen im zweiten Psalm neben dem angekündigten Gericht, das schon jetzt spürbar über die Welt zieht. Wer ist bereit die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich retten zu lassen bevor es zu spät ist. Der Christus, der Gesalbte des HERRN wird ein zweites Mal als Richter der Welt kommen, um die aus den Gräbern zu holen und zu richten, die IHN abgelehnt haben. Foto: Fonsi Fernández
- 25. September - Ihr seid alle Gottes Kinder durch den Glauben an Christo Jesu
Galater 2/26 Kein Mensch kann die Anklage des Teufels in seinem Gewissen ertragen ohne besondere Hilfe und Stärke. Zunächst ist Satan ganz unterhaltsam wenn er diskutiert, spielt den Vertrauten und es wird nicht langweilig wenn er den Menschen in Gedanken versunken vorfindet. Er führt eine Tatsache vor Augen, die niemand leugnen kann, nämlich, dass wir gesündigt haben. Und er hat zwei Zeugen, die niemand anzweifeln kann: Gottes Gebot und unser Gewissen. Hier ist es mir nicht möglich zu leugnen. Soll ich denn "Ja" sagen wie ich tun muss, so bin ich des Todes und des Teufels. Aber da lügt er, wenn er mich dazu treibt zu verzweifeln. In dieser Not ist es höchste Zeit für Hilfe und Rettung von oben, vom Himmel herab. Wenn ein Bruder (oder eine Schwester) mit einem Wort Gottes dir beisteht oder der Heilige Geist selbst in deinem Herzen ist und dich an Gottes Wort erinnert. Der Teufel hat zwar dein Bekenntnis als Sünder nun aber wende dich herum wie St. Petrus, zu Christo, der dein Sündenbekenntnis mit seinem Blute zunichte gemacht hat. Denn es soll dir nicht schaden wenn du sagst: Ein Sünder bin ich ohne Christo, kein Sünder bin ich in Christo, denn er hat meine Sünde durch sein Blut getilgt.
- 24. September - Befiel dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird's wohl machen.
Psalm 37/5 Der Herr pflegt die allerklügsten Pläne zu zerbrechen und dagegen solche aufzurichten und zu verwirklichen, die schwach und verächtlich sind und an denen jedermann verzweifeln muss. Und er will von uns hören, was er in Psalm 50 geboten hat: Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten. Denn wenn alles verloren und verdorben ist, wenn Menschen gar keinen Rat mehr wissen, wenn alles schief geht, dass man nur noch schreit: Wir müssen verderben und zugrunde gehen, so ist Gott da und sagt: Ich will, dass du nicht umkommen sollst. Deshalb soll man Gott vertrauen, auch wenn wir selbst mit dem besten und klügsten Rat gerüstet sind. Und wir sollen nicht verzagen wenn es uns an Weisheit und menschlicher Hilfe mangelt. Sondern bekennen und sagen: Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen.....der die allerschönsten Vorhaben zunichte und zur Hölle machen kann, dann aber wieder aus der aller schlechtesten Alternative den Himmel hervorbringt. Denn er ist ein allmächtiger Schöpfer; ich kann ihm nicht zu tief fallen, er kann mich doch wieder herausheben; ich kann ihm nicht zu hoch sitzen, dass er mich doch herunter stürzen kann. Foto: Andrea Bertozzini
- 23. September - So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber aus dem Wort Gottes.
Römer 10/17 Also gehört auch das öffentlich verbreitete Wort oder die Predigt der Christenheit dazu, womit Christus und seine Gnade bekannt gemacht, verkündet und in den Schoß gelegt wird. Dass man von der Vergebung der Sünde oder der christlichen Gerechtigkeit erfährt, wie durch ein Sprachrohr, ohne das niemand jemals etwas von dem Schatz erfahren würde. Denn woher sollte man es wissen oder in welches Menschenherz würde es hineinkommen, dass Gottes Sohn für uns gestorben und vom Tode wieder auferstanden ist? Woher sollten wir es wissen, dass er vom Himmel herab gekommen ist, Vergebung der Sünden erlangt und uns geschenkt hat, wenn er es nicht öffentlich verkündigen und predigen ließe? Foto: Roberto Quezada-Dardon
- 22. September - Siehe, ich will an die (falschen) Propheten die ihr eigenes Wort führen...
Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die ihr eigenes Wort führen und sprechen: »Er hat's gesagt.« 32 Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die falsche Träume erzählen und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losem Geschwätz, obgleich ich sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der HERR. Jer 23/ 31-32 Wer kann überhaupt predigen, wenn er nicht ein Gesandter ist? Wer aber ist ein Gesandter, der nicht das Wort Gottes bringt? Wer aber kann Gottes Wort bringen als der, der Gott gehört hat? Sollte man aber auch jemand einen Gesandten nennen, der nichts anderes als seine Träume, menschlichen Wertvorstellungen und seine philosophische Theorie dem Volk vorträgt? Ja, ein Dieb ist er, ein Mörder, ein Verderber und Würger der Seelen, der nicht gesandt ist, sondern kommt im eigenen Interesse. Das spüren die besorgten und empfindsamen Gewissen sehr wohl. Denn so oft Gottes Wort gepredigt wird macht es fröhliche, weite, ruhige Gewissen; denn es ist ein Wort der Gnade und Vergebung, obendrein ein gutes und süßes Wort. Wenn man aber Menschenworte predigt, macht das nur ein trauriges, ängstliches und unruhiges Gewissen. Denn es ist ein Wort des *Gesetzes, der Strafe und der Sünde, das anprangert was der Mensch nicht getan hat und doch tun sollte. *Gesetzes: Die Gebote, die Mose von Gott empfangen hat und die kein Mensch ganz erfüllen kann. Es braucht Gottes Gnade. Foto: Matthew Ball
- 21. September - Selig sind die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.
Matth. 5/4 Wer kein Kind dieser Welt sein sondern mit den Christen seinen Teil tragen will, der lasse sich in dieser Gemeinschaft finden. Wo man hilft zu seufzen und Leid zu tragen, damit man auch getröstet werden kann. Denn das ist der Vorteil der Christen: Obgleich sie großes Leid und Jammer in der Welt sehen müssen, werden sie am Ende herausgerissen und gerettet. Wie Loth aus Sodom, nachdem die Bewohner der Stadt sein Herz lange mit ihrem schändlichen Verhalten gequält und gefoltert hatten. Denn gerade wenn die *Welt am sichersten ist und in lauter Freuden lebt, kehrt sich das Rädchen im Getriebe um und ein Unglück kommt plötzlich über sie, darin sie stecken bleibt und verderben muss. Darum lass die Welt jetzt lachen und Party machen nach Lust und Übermut. Auch wenn du trauern und Leid tragen musst und täglich mit ansiehst was dein Herz betrübt, so sei mit dir zufrieden und halte dich an diesen Bibelvers. Lass es deiner Seele gut ergehen und tröste dich damit. Aber auch dass du dich äußerlich erquickst und fröhlich bist, so viel du kannst. *Welt: Die Menschen, die Gott nicht kennen und ablehnen. Foto: The Good Funeral Guide
- 20. September - Wer übertritt und bleibt nicht in der Lehre…
Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn. 2.Joh. 9 Hat das Leiden Christi am Kreuz sein Werk getan und dich erschreckt, so muss du es nicht weiter ansehen. Sondern hindurch dringen und sein freundliches Herz anschauen, wie es voller Liebe für dich ist, die ihn dazu treibt, dein Gewissen und deine Sünde so schwer zu tragen. So wird dir das Herz für Jesus süß und die Zuversicht des Glaubens gestärkt. Dann steige weiter durch Christi Herz zu Gottes Herz. Denn Christus hätte dir seine Liebe nicht zeigen mögen, wenn es Gott nicht in ewiger Liebe gewollt hätte, welchem Christus in seiner Liebe zu dir gehorsam ist. Da findest du das göttliche, gute Vaterherz und wirst, wie Christus sagt, zum Vater gezogen. Das bedeutet Gott recht erkannt zu haben wenn man ihn bei seiner Güte und Liebe ergreift und nicht bei seiner Macht und Weisheit, die schrecklich sind. Da können dann der Glaube und die Zuversicht bestehen und der Mensch ist somit wahrhaftig in Gott neu geboren. Foto: Steve Sharp
- 17. September - Lasst die Kindlein zu mir kommen...
Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Mark 10/14 Du sprichst: Die Kinder kennen noch keine Vernunft; darum können sie nicht glauben. Sage mir, ist das christlich gedacht über Gottes Werke nach unserem Verständnis zu urteilen? Wie, wenn du durch solche Vernunft schon vom Glauben abgekommen wärst und die Kinder ohne ihre Vernunft zum Glauben gekommen sind? Lieber, was trägt die Vernunft Gutes zum Glauben und Gottes Wort bei? Ist sie es nicht, die dem Glauben und dem Wort Gottes auf’s höchste widerspricht, dass durch sie niemand zum Glauben kommen kann noch Gottes Wort leiden mag? Muss nicht die Vernunft abgelegt und vernichtet werden, der Mensch für sie gestorben sein und ein Narr werden, ja so unvernünftig und ungebildet wie ein kleines Kind? Oder soll man anders gläubig werden und Gottes Gnade empfangen als Christus in Matthäus 18/3 spricht? Was hatten die Kinder für eine Vernunft, die Christus herzte? Warum wollte er, dass sie zu ihm kommen und segnete sie? Woher haben sie denn solchen Glauben her, der sie zu Kindern des Himmelreichs macht? Ja eben, weil sie ohne Vernunft, närrisch und voller Vertrauen besser zum Glauben geeignet sind als die Großen und Vernünftigen. Denen die Vernunft immer quer im Wege liegt und die ihren großen Kopf nicht durch die enge Tür stoßen will. Foto: National Cancer Institute
- 16. September - Wandelt nicht mehr wie die anderen Heiden wandeln…
So sage ich nun und bezeuge in dem Herrn, dass ihr nicht mehr leben dürft, wie die Heiden leben in der Nichtigkeit ihres Sinnes. Ihr Verstand ist verfinstert, und sie sind entfremdet dem Leben, das aus Gott ist, durch die Unwissenheit, die in ihnen ist, und durch die Verstockung ihres Herzens. Eph. 4 17-18 Wenn es um die Fragen des Glaubens geht, Dinge die Gott betreffen und in denen man gottgefällig handeln soll damit man selig wird, in denen ist die (menschliche) Natur stocksteif und blind; unfähig auch nur ein Haar breit davon zu sehen, was die Dinge Gottes sind. Eingebildet ist sie, dass sie stolpert und hinein poltert wie ein blindes Pferd. Aber alles was sie auch erörtert und erkennt ist so gewiss falsch und unsinnig, genauso sicher, wie Gott lebt. Hier verhält sich die Natur wie ein Mann, der auf Sand baut, hier nimmt sie Spinnweben und will einen Rock daraus machen. Hier nimmt sie Sand als Mehl und will damit Brot backen. Hier sät sie Wind und sammelt die Wirbel. Hier misst sie die Luft mit Löffeln, trägt das Licht mit Schüsseln in den Keller und wiegt die Flamme auf einer Waage. So treibt sie all das dumme Zeug und verkehrte Spiel, das je gesehen wurde oder erdichtet werden mag. So macht die geistlosen Natur ihr Ding als sei es Gottesdienst und ist doch nichts.
- 15. September - Der Herr warf unser aller Sünde auf ihn.
Jesaja 53/6 Diese Worte sind mit großem Engagement gesetzt. Auf dass unser Gewissen geschützt, sicherer und unverzagter sei und nicht besorgt und ängstlich durch den Gedanken an irgend eine Sünde ist. Dies ist der wohlgefällige Wille Gottes im Himmel, dass dir dein erschrockenes Gewissen weder Grauen noch Leid verursachen soll. Als ob Gott (der Vater) es anders mit dir meinen könnte und anders beabsichtigen würde als unser Herr Christus. Als könnte er dich wegen der Sünde töten, die Christus auf sich geladen und weggenommen hat. Nein, liebes Gewissen, du sollst es glauben, der Herr und Vater im Himmel, dein Gott hat dasselbe gnädige Herz und freundliche Absichten dir gegenüber, wie der Sohn Gottes es hat. Nämlich, dass dich Christus erlösen und von allen Sünden frei machen soll. Welcher Gott wäre das, der dich wegen deiner Sünde verklagen könnte, als Gott im Himmel selbst; der dein Herr ist und vor dem du dich so sehr fürchtest. Der aber deine Sünde nicht auf dir sitzen lässt, sondern auf Christum legt gegen alle Rechte und Gesetze von Mose und den anderen. Demnach droht Mose dem Sünder, dass jeder wegen seiner Sünde und Übeltat sterben müsse. Genauso wie vor den weltlichen Gerichten deine Vergehen dich belasten. Wenn wir aber vor Gott gerecht werden sollen, dann gehören unsere Sünden nicht mehr uns, sondern Christi. Foto: Kat J.
- 13. September - Rächet euch selber nicht, meine Liebsten,...
Rächet euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebet Raum dem Zorn. Römer 12/19 Wenn uns ein Leid geschieht, so gerät schnell Fleisch und Blut in Wallung und wütet wie Fleisch und Blut es tun mit Zorn und Ungeduld. Denn es tut natürlich weh, wenn uns Unrecht und Gewalt geschieht. Darum muss man hier aufpassen und widerstehen. Dass es dir weh tut, ist wohl völlig nachvollziehbar aber dass du dich rächen willst, so oder so zurückschlagen, das ist verboten. Darum achte darauf, dass du besonnen reagierst und nicht ein Recht das andere bricht noch zerstöre. Sondern bemühe dich um Ausgleich damit beide Seiten bestehen können. Kannst du dein Recht nicht ohne größeres Unrecht erlangen, so lass es sein: denn es geht nicht darum Unrecht mit Unrecht abzuwehren oder zu bestrafen. Und Gott will nicht um deines *Bettelrechtes willen, dass das Recht der ganzen Welt dafür untergeht. *Bettelrecht: Als Sünder vor Gott darf ich um Gnade bitten. Foto: Partick Kool
- 11. September - Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre...
Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken! 1.Tim 4/16 Ich arbeite mich am *Artikel der Rechtfertigung nicht umsonst so fleißig ab, weil ich besorgt bin, dass man an dem Gebot nicht festhält. Und es sind bereits unter uns viele, die ihn verachten und sich ihm nicht entschieden genug annehmen. Es werden Prediger kommen, die schläfrig, lasch und faul das Evangelium predigen und danach leben. Und so wird es bald um die Botschaft der Gnade geschehen sein und ein Irrtum wird sich über den anderen häufen. Aber ich will an der Rechtfertigung vor Gott so lange studieren und darüber lehren so lange ich lebe. Es soll in meinen Predigten fleißig veranschaulicht werden, denn ich sehe wohl was es bewirkt, wenn es verkündet wird. Und welchen Schaden es bringt, wo es nicht verkündigt wird. Dieser Artikel (vom stellvertretenden Leiden und Sterben Christi am Kreuz) ist der Grund und der Fels auf dem die ganze Christenheit und die Gemeinde Gottes gebaut sind. Dieser Artikel ist auch eine Schutzmauer und Verteidigung gegen alle Sekten und Irrlehren, so dass kein falscher Lehrer und Liberaler uns gefangen nehmen kann. Wenn wir diesen Artikel so rein und unverfälscht nehmen gibt es keine Lehre oder keinen Gottesdienst in der Welt, der dem Teufel und seinem Reich so entgegengesetzt wären und ihm so viel schadet. Der Satan steht deshalb keiner Verkündigung so feindlich und grimmig gegenüber, wie dieser Predigt. Darum verfolgt er sie mit so viel Anfechtung und Trübsal, besonders gegen den, der sie verbreitet. Er löst auch gegen diese Lehre allerlei Aberglauben, Gotteslästerung, Kirchenspaltung und Aufruhr aus. Womit er die *reine Lehre in der Öffentlichkeit vor allem abstoßend und diskriminierend erscheinen lässt. Damit diese Lehre verachtet und schließlich unbedeutend wird. *Artikel der Rechtfertigung: Allein durch den Opfertod am Kreuz, das Blut Christi gibt es Rettung für die, die an Jesus glauben. *reine Lehre: Die unverfälschte Lehre, wie sie die Apostel verkündet haben. Foto: Mohamed Nohassi











