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  • 10. Dez. 2024
  • 5 Min. Lesezeit
Durch die Offenbarung der Schrift, das geschriebene Wort Gottes, die Prophetie und mächtige Zeichen.



Obwohl Gott vielfältige Möglichkeiten hat, einen Menschen zu erleuchten und zum Glauben zu führen, geschieht es vor allem durch Sein Wort, wie es die Propheten, Evangelisten und Apostel aufgeschrieben haben. Die Heilige Schrift wurde, inspiriert vom Geist Gottes, von Menschen aufgeschrieben. Schon im alten Judentum gab es klare Merkmale, an denen man die Handschrift Gottes erkannte. Wer vorgab im Auftrage Gottes dem Volk oder dem jeweiligen Herrscher eine Botschaft Jahwes bringen zu wollen, musste seine Autorität unter Beweis stellen. Dies geschah auf zweierlei Art und Weise:


  1. Der Prophet tat mächtige Wunderzeichen, wie beispielsweise Elia, der den Himmel verschloss, sodass es dreieinhalb Jahre nicht in Israel regnete. Ein anderes Zeichen war, dass er Feuer vom Himmel fallen lassen konnte. Solche mächtigen Wunderzeichen gab es seit der Befreiung des jüdischen Volkes aus Ägypten im Jahre 1440 v.Chr. Stets ging es an entscheidenden Stellen der Heilsgeschichte darum, die Macht und Herrlichkeit Gottes zu demonstrieren. Zuletzt durch die Wunderzeichen, die die Apostel zur Gründung der Gemeinde im ersten Jahrhundert n.Chr. taten. Damals ging es darum, dass das Evangelium sich möglichst schnell verbreitete, lauffeuerartig von Mund zu Mund in der antiken Welt. Danach traten in der Geschichte der Christenheit Wunderzeichen wie Krankenheilungen, Totenerweckung oder die Fähigkeit sofort in fremden Sprachen akzentfrei reden zu können (Zungenrede), in den Hintergrund; sieht man einmal von dem Wunder ab, wenn sich auch nur ein einziger Mensch bekehrt und sein Leben Jesus anvertraut.

  2. Die von Gott gesandten Propheten, sagten Ereignisse voraus, die in der Zukunft tatsächlich eintraten. Wie beispielsweise Hesekiel, der zu seiner Zeit die Zerstörung Jerusalems und die Wegführung der Juden nach Babylon vorhersah. Während man solche Propheten zu ihren Lebzeiten oftmals verfolgte und wegen ihrer unbequemen Botschaften umbrachte, wurden sie von folgenden Generationen als Propheten wiederum (posthum) anerkannt. Wichtigstes Kriterium dabei war, dass jede ihrer Prophetien ausnahmslos genau so in Erfüllung gegangen sein mussten. Eine einzige Fehlansage disqualifizierte einen selbst ernannten Gottesmann als falschen Propheten und er war zu töten. Dabei waren die Rabbiner und Schriftgelehrten des jüdischen Volkes sich bewusst, dass es auch Vorhersagen gab, die weiter in die Zukunft reichten und erst von nachfolgenden Maskilim (die Einsichtigen, Verständigen) erkannt werden konnten.


Erfüllte Prophetie, das Siegel Gottes.


Die Bibel verfügt über sechstausend Prophetien, von denen bisher über 3000 nachweislich in Erfüllung gegangen sind. Die Voraussetzung um zukünftige Prophetien zu erkennen und zuordnen zu können ist, dass man sich die erfüllten Prophetien vor Augen führt und bewusst macht. Erfüllte Prophetien sind wie Wettervorhersagen, deren Wert man dann erkennt, wenn das Wetter entsprechend eingetreten ist. Prophetien beschäftigen sich nicht nur mit dem Schicksal des jüdischen Volkes, sondern schließen die gesamte Menschheitsgeschichte seit der Vertreibung aus dem Paradies bis ans Ende aller Zeiten ein. Ein weiter Bogen über mindestens 7000 Jahren tut sich hier auf. Heute sollen die Propheten des Alten Testaments und vor allem das Buch der Offenbarung Jesus Christi Mut machen und Freude auf die Wiederkunft des Sohnes Gottes in Macht und Herrlichkeit hier auf der Erde wecken. Leider ist dieser hoffnungsvolle Glaube in den Wohlstandsnationen nur bei sehr wenigen Christen anzutreffen. So zeugt es für die Hoffnungslosigkeit vieler Kirchen, wenn das Thema der Prophetie und die Wiederkunft Jesu kaum in Predigten und Seminaren vorkommt. Aber auch dies ist ein Stück erfüllter Prophetie, die diesen geistlichen Zustand für die Endzeit vorhergesagt hat. Stichwort ist hier die zunehmende Gottlosigkeit (Kirchensterben) und die Pervertierung der Schöpfungsordnung durch lebensverachtende Gesetze und Ideologien weltweit. Das angekündigte Ende ist demnach nahe. Christen sollten die Zeichen erkennen, richtig verstehen und das Herz an keine weltliche Hoffnung hängen. Das Ende kündigt sich an, so wie es in der Bibel vorhergesagt wurde; für die einen zur ewigen Glückseligkeit und für die anderen der Beginn ewiger Qual. Die Frage, ob man sich in der einen oder anderen Gruppe wiederfindet, ist vor allem von einer persönlichen Entscheidung abhängig. Das Wort Gottes geht von der Mündigkeit des Menschen aus, von der Freiheit sich gegen Gott und Sein Heilsangebot zu entscheiden oder das Angebot der Gnade anzunehmen und gerettet zu werden.


Die irdische Welt als Spiegelbild der geistlichen Welt


Zu dem, was auf der Erde passiert, gibt es ein entsprechendes Spiegelbild im Himmel. Die unsichtbare Himmelswelt mit dem Thron Gottes, Seiner Engelschar und dem zukünftigen Wohnort der Heiligen befindet sich in im Austausch mit den Vorgängen auf der Erde. Die himmlische Welt Gottes ist nicht Teil der Schöpfung, sondern ein ewiges Reich, das sich außerhalb des Universums befindet. Wenn auf der Erde Mächte aufeinanderprallen, Kriege stattfinden, Israel in Bedrängnis gerät, Naturkatastrophen und Seuchen stattfinden, dann geschieht dies nicht ohne den Willen Gottes. Das Machtspiel der Nationen wird gelenkt von Gott selbst, der HERR der Heerscharen genannt wird, also auch HERR über die Armeen der Welt ist. So benutzt Gott Völker und Nationen beispielsweise dazu, um Sein Volk Israel zu richten, wenn es vom Glauben abfällt, anderen Göttern dient, in Unzucht verfällt und Grausamkeiten vollbringt. Schließlich richtet Gott wiederum die Feinde Israels, wenn sie aus ihrer eigenen Bosheit (Judenhass) Israel angegriffen haben, bis heute und in Zukunft. Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Der HERR der Heerscharen, der Erschaffer des Universums straft die Völker und Regierungen dieser Welt, um ihre Untreue und Bosheit zu bestrafen, aber auch um am Ende aus ihnen eine unübersehbare Schar an Menschen aus den Nationen zu erretten. Jerusalem fällt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Wie schon oben erwähnt, spricht die Bibel von einem himmlischen Tempel, dem Gegenstück zum Tempel zu Jerusalem, der als himmlisches Original ungleich größer und prächtiger ist.


Ferner erfahren wir in der Heiligen Schrift unzählige Begebenheiten, die die Wechselbeziehung zwischen Himmel und Erde beschreiben. Beispielsweise wenn Propheten wie Hesekiel, Johannes oder Paulus von Gott in den Himmel heraufgeholt wurden, um ihnen die Zukunft und Gottes Herrlichkeit zu zeigen. Die Wechselbeziehung zwischen Himmel und Erde zeigt sich auch an anderen Stellen. So spricht der Apostel Paulus davon, dass die Engel lange Hälse machen, um das Wirken Gottes in der Gemeinde zu beobachten. Das Wunderwerk Gottes, die christliche Kirche, war im Alten Testament noch ein geheimes Projekt, das bis Pfingsten im Jahr 32 n.Chr. kein Prophet erahnen konnte, auch die Engel im Himmel wussten nichts von Gottes Plan. Nun, aber ist die Neugier groß, wenn die Erlösten der Gemeinde zum Schauspiel für die unsichtbare Welt werden. Jede Bekehrung, der hingebungsvolle Dienst im Reich Gottes auf Erden, der Märtyrertod im Glauben an Jesus Christus wird in der unsichtbaren Welt mit großem Staunen bedacht. Handelt es sich doch auf der Erde um Geschöpfe, die längst nicht so viel Erkenntnis und Macht haben wie die Engelswelt. Menschen, die allein aufgrund der Schrift glauben und sich vom Heiligen Geist antreiben lassen, ohne jemals auch nur einen Engel oder gar Gott selbst in Person zu Gesicht bekommen zu haben. Erlöste, die allein auf die Zusagen der Bibel, auf die Gnade Gottes bauen. Kinder Gottes, die bereit sind zu leiden und sich lieber in Stücke reißen lassen, als vom Glauben abzulassen. Alles in der festen Erwartung, aus dem Jammertal irdischen Dasein hier auf der Erde einmal in die himmlische Herrlichkeit emporgehoben zu werden. Die Rede ist hier von der wahrhaft Bekehrten, den Erlösten, nicht aber von den Scheinbekehrten, den sogenannten Namenschristen. Mit seiner Bekehrung wendet sich ein Mensch vom Tod ins Leben, ein Mann oder eine Frauen werden der Schrift nach eine neue Schöpfung. Christus gleich dazu berufen, einmal von den Toten aufzuerstehen und einen unverweslichen, ewigen Körper anzunehmen.


Heute hat sich die Frohe Botschaft um die Erde verbreitet, alle Nationen sind mit dem Evangelium erreicht. Die elektronischen Medien machen es möglich, dass sich Berichte von Heilungen und Bekehrungen  über YouTube massenhaft verbreiten. Der Auftrag der Weltmission Jesu Christi ist nach 2000 Jahren abgeschlossen. Nun geht es darum, dass sich noch diejenigen bekehren, die Gott vor Grundlegung der Welt vorhergesehen hat.  Jeder, der sich mit dem Evangelium beschäftigt und erleuchtet wurde (verstanden hat, worum es geht), ist gerufen, sich zu bekehren. Wenn dies zu Lebzeiten nicht erfolgt, wäre es besser, wenn derjenige sich nie mit dem Wort Gottes beschäftigt hätte. 


  • 9. Dez. 2024
  • 13 Min. Lesezeit



Mit der Taufe bestätigt ein Mensch seine Bekehrung und gibt Gott das Versprechen auf sein Gewissen zu achten. Der Weg zur Taufe ist in der Regel:


  1. Erleuchtung, Gott erkennen und Jesus Christus als seinen HERRN annehmen. Erkenntnis der Wahrheit in Jesus Christus.

  2. Bekehrung vom bisherigen Weg, Bekennen der Sünden, (soweit zurzeit bewusst).

  3. Empfangen des Heiligen Geistes.

  4. Taufe. Der Täufling wird in den Tod Jesus Christus hinein getauft, wird mit IHM begraben und durch die Herrlichkeit Gott des Vaters zu einem neuen Leben auferweckt.



Bekehrung als Erkennen der eigenen Verlorenheit, Bekenntnis der Sünden vor der Gemeinde und Empfangen des Geistes Gottes.

 Jak 4/8 Naht euch Gott! Und er wird sich euch nahen. Säubert die Hände, ihr Sünder, und reinigt die Herzen, ihr Wankelmütigen! 9 Fühlt euer Elend und trauert und weint; euer Lachen verwandle sich in Traurigkeit und ⟨eure⟩ Freude in Niedergeschlagenheit! 10 Demütigt euch vor dem Herrn! Und er wird euch erhöhen..


Bekehrung ist ein einschneidender Vorgang im Leben eines Menschen. Es geht nicht nur, um eine rationale Erkenntnis im bisherigen Leben in Sünden verbracht zu haben. Es geht auch darum, wie Jakobus sagt, über sich selbst zu weinen, seine ganze Verlorenheit zu erkennen. Weiterhin bewusst zu werden, was es Jesus dem HERRN gekostet hat, mich armen Menschen aus dem Tod ins Leben zu retten.


Hio 33/ 29 Siehe, das alles tut Gott zwei- oder dreimal mit einem jeden, 30 dass er sein Leben zurückhole von den Toten und erleuchte ihn mit dem Licht der Lebendigen.

Gott gibt hier Hiob zu verstehen, dass ER bis zu dreimal einem Menschen die Chance gibt, sein Leben zu retten. Dreimal will ER ihm begegnen, beispielsweise durch einen Missionar oder durch einen Kirchenbesuch oder einen Bibelvers, sodass eine Frau oder ein Mann sich zum lebendigen Gott bekehrt. Wenn für einen Ungläubigen jemand betet, kann es sogar sein, dass diese Frist verlängert wird und eine vierte oder fünfte Chance sich einstellt, bevor jemand endgültig verloren geht. Somit kann es also sein, dass ein Mensch lebt, aber dennoch schon verloren ist, endgültig aber mit dem Tod. Am Beispiel des Pharaos, der das jüdische Volk nicht ziehen lassen will, erleben wir sechs Chancen, den lebendigen Gott zu erkennen. Bei jeder Plage ist der Pharao zwar tief betroffen von der Macht Gottes, aber dennoch will er nicht Gottes Willen tun. Jedes Mal, wenn die Plage vorüber ist oder nachlässt, verhärtet der Herrscher sein Herz neu und gibt Israel nicht frei. Ab der sechsten Plage ist die Geduld am Ende. Fortan bis zur letzten Plage verhärtet Gott das Herz des Pharao seinerseits. Wie wir nachlesen können, endet die Geschichte für das Volk der Juden mit einer Befreiung, für Ägypten aber in einer Katastrophe. So gibt es im Hinblick der Bekehrung ein Zuspät. So wie auch nach der Entrückung der Gemeinde wird es ein Zuspät für all diejenigen geben wird, die sich nicht bekehren wollten, obwohl sie eine Bibel zur Hand hatten oder das Evangelium gehört und verstanden hatten.


Allein die Erleuchtung, das Erkennen Jesu Christi reicht zur Rettung nicht. Es braucht eine echte Umkehr.

Luk 3/21 Es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, dass der Himmel geöffnet wurde 22 und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herabstieg und eine Stimme aus dem Himmel kam: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.


Mit der Taufe von Jesus wird der Sohn Gottes in Seinen Dienst eingesetzt, eine Salbung, die IHN als den erwarteten Messias ausweisen soll.



Wenn durch eine Predigt oder das Wirken eines Missionswerkes Bekehrung geschieht, dann ist dies noch kein Beweis, dass hier gläubige Christen am Werk sind. Allein durch die Kraft Seines Wortes, durch die Verkündigung der Bibel, kann Gott Bekehrung schenken. Das Zitieren von Bibelsprüchen ist noch kein Beweis für Glauben, hat aber in sich Wirkung und Kraft, sodass andere dadurch zum Glauben kommen können oder im Glauben gestärkt werden. Ob ein Pastor oder eine Missionarin wirklich gläubig sind, zeigt sich ihrem Verhältnis zu Gottes Wort und wie ihr Leben darauf ausgerichtet hat. So kann auch ein liberaler Theologe biblische Wahrheit verkünden, ohne selbst daran zu glauben und danach zu leben.


Welche Chance hat ein Mensch in heutiger Zeit, sich zu bekehren und sein Leben in die Hände Gottes zu geben? Abgesehen davon, dass es im Alter immer schwieriger wird, weil Gott vielleicht schon zu oft vergeblich an die Tür geklopft hat und Verstand und Lebenslust mittlerweile nachgelassen haben. Glücklich, wer in früher Jugend mit Kirche, christlicher Jugendgruppe oder gläubigen Verwandten in Berührung gekommen ist. Es kann Senioren helfen, das Evangelium noch rechtzeitig zu verstehen und anzunehmen. Überdies scheint es auch für andere Altersgruppen Hürden zu geben, um sich zum lebendigen Gott und Retter zu bekehren. Oftmals sind es die eigenen Eltern, die in den ersten Lebensjahren den Glauben in ihren Kindern zerstören, indem sie das nachplappern, was die Welt ihnen vorgibt. Geschweige denn schon selbst in okkulten Praktiken und Abhängigkeiten verstrickt sind: (Schamanismus, Synkretismus, Yoga etc.) Später in der Schule erfahren die jungen Menschen, dass jeder für sein Glück selbst verantwortlich ist und es keine "absolute" Wahrheit gibt.


 Die Verwirrung in vielen Kinderherzen ist groß, wenn dann doch wieder von klaren Regeln die Rede ist, sei es im Bereich der Gender-Ideologie oder bei der beruflichen Ausrichtung nach der Evolutionslehre. Der Anpassungsdruck schon in den Schulen ist groß, durch Lehrer, aber auch durch Mitschüler. Später in der Ausbildung werden eine junge Frau und ein junger Mann bald feststellen, dass Fragen nach dem Sinn des Lebens und dem, was unsere Kultur Jahrtausende geprägt hat, kaum mehr verstanden werden. Bald darauf folgt dann die Einbindung in Beruf und Familie, in der kaum mehr Zeit zur Besinnung auf die grundlegenden Fragen des Lebens bleibt.


 Für viele geht es hier um einen Überlebenskampf, der sich nicht selten an hochgesteckten Zielen einer Konsumgesellschaft orientiert, auch in christlichen Gemeinden. Wer sich in dieser Situation damit outet, sich bekehrt zu haben und sich ungeteilt zur Bibel bekennt, läuft in Gefahr, Job, Ansehen, Freunde, ja auch Familienmitglieder zu verlieren. Ganz abgesehen davon, dass auch in vielen Kirchengemeinden wahrhaft Gläubige auf wenig Gegenliebe stoßen. Demnach scheint es immer aussichtsloser, dass sich überhaupt noch ein Mensch zum Gott der Bibel bekehrt und sich taufen lässt. Und doch sind es immer wieder Einzelne, die das Evangelium verstehen und sich auf den Weg der Nachfolge begeben. Auf wunderbare Art und Weise von Gott geleitet und befreit von aller Welt Verführung und der ungezügelten Lust des Fleisches.


Altes Testament

Ursprünglich waren es die Überlieferungen von Adam und Noah her, die ihre Nachkommen an ihren Ursprung im Paradies und den Schöpfergott erinnerten. Später ging dieses Wissen mehr und mehr verloren, doch erkannten die ersten Völker Gott in der Natur und an der Weite des Himmels, anhand einer Schöpfungsordnung in der Tier- und Pflanzenwelt oder aber an den Abläufen der Jahreszeiten. Seit Anbeginn der Schöpfung pflanzt Gott jedem Menschen Gewissen ein, eine Richtschnur, um Gut und Böse, Richtig und Falsch, Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Es sind vor allem die "Glaubenshelden" des Alten Testaments die ohne eine direkte Offenbarung Gottes eine Vorstellung von Gott hatten. Für sie galt:

  • Erkennen des Schöpfergottes und Anerkennen der eigenen Schuld nach dem Gewissen. Errettung durch das Ewige Evangelium, die Verehrung Gottes als Schöpfer (Alttestamentlich)

  • Taufe im Judentum durch Beschneidung als Zeichen dafür, dass der Mensch Vergebung und Erlösung braucht und dabei Blut vergossen werden muss. Es geht hier um die Zeit vor Pfingsten 32n.Chr.. (Alttestamentlich)

  • Dann die Vorbereitung im Judentum auf das Kommen des Messias durch den Johannes des Täufers.  Matth 3/21 In jenen Tagen aber kommt Johannes der Täufer und predigt in der Wüste von Judäa 2 und spricht: Tut Buße! Denn das Reich der Himmel ist nahegekommen.  Hier geht es um eine symbolische Reinigung in der Taufe, um für das Kommen des Erlösers Jesus vorbereitet zu sein.


Neues Testament

Die Taufe ist die Verpflichtung zu einem guten Gewissen.


1.Pet3/21 ... die Taufe – nicht ein Ablegen der Unreinheit des Fleisches, sondern die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen – durch die Auferstehung Jesu Christi.


Mit der Bekehrung eines Menschen zu Jesus Christus sind verschiedene Dinge verbunden, die in der Taufe mit einem Versprechen bestätigt werden. Hier geht es um das Versprechen, sich ständig durch Buße, Beichte und Umkehr, um sein gutes Gewissen zu bemühen. Gott ist es dann, der die Reinigung von Sünden durch ein gutes Gewissen bestätigt.



  • Hören und verstehen des Evangeliums des Heils oder auch der Gnade,  nach Pfingsten 32.n.Chr. (Neutestamentlich)

  • Bekennen des Dreieinen-Gottes, drei Personen in einer Gottheit, Matth 28/19  und tauft sieauf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,

  • Bekennen, dass Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Menschen, für mich persönlich gestorben und von den Toten auferstanden ist. (Neutestamentlich)

  • Bekennen der eigenen Schuld im bisherigen Leben vor Gott und der Gemeinde. (Neutestamentlich) Das stolze, rebellische Wesen des Menschen wird vor der Taufe herausgefordert. Der Mensch wendet sich von seinem sündigen Wesen ab, in dem er von seinem bisherigen Weg umkehrt und sich von seinen Sünden reinigen lässt, durch das Blut Jesu Christi und Vergebung empfängt.

  • Damit erfolgt die Wiedergeburt (aus Wasser (Geburtswasser, Fruchtwasser und Heiligem Geist) : Errettung von Sünde, Hölle, Tod und Teufel ins Ewige Leben.

  •  Empfangen des Heiligen Geistes, *Versiegelung mit dem Heiligen Geist. (Neutestamentlich)

  • Bestätigung in der Taufe.

  • Hinzufügung in den Leib Christi als Teil der weltweiten Gemeinde des HERRN, (Neutestamentlich)

  • Bereitschaft in einer persönlichen Beziehung zu Jesus zu leben, sich von ihm immer wieder reinigen und führen zu lassen.

  • Eintritt in die von Gott gestiftete Gemeinde und Teil des Leibes Christi werden.

  • Das Wort Gottes weiterhin mit Freuden studieren und mit anderen teilen.

  • In Gottesfurcht verharren, was so viel bedeutet, wie ständig auf die Gnade Gottes zu *hoffen


Woran erkennt man wirklich Bekehrte?


  • Indem sie Werke der Liebe tun und Gottes Willen.

  • Indem sie begangene Sünden bekennen, bußbereit sind und sich immer neu durch Jesus reinigen lassen.

  • Indem sie Lust und Freude am Wort Gottes haben und bereit sind, sich unter SEIN *Joch zu demütigen.

  • Indem sie die Treue zu Gott und die Gemeinschaft mit den Heiligen (in der Gemeinde) über die eigene Familie und alles andere stellt.

  • Indem sie bereit sind alles zu opfern, auch das eigene Leben, wenn es der Glaube und die Treue zum Bekenntnis der Heiligen Schrift es erfordern.


Belohnung für den rechten Glauben?


Joh 14,27Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.


Hier sagt Jesus, dass ER uns den Frieden Gottes hinterlässt (durch seinen Opfertod am Kreuz). Aber der HERR gibt seinen Jüngern auch seinen Frieden in dieser Welt. ER hat die Welt überwunden, hat alles geduldig ertragen und gesegnet, wo man IHN missverstanden, abgelehnt und verflucht hat. Diesen göttlichen Frieden kann der Mensch nicht aus sich selbst holen, es muss ihm von Gott gegeben werden. Christen können dadurch Versuchungen widerstehen, weil sich nicht mehr Knechte der Sünde sein müssen. Sie haben aber auch in den Stürmen ihres irdischen Lebens eine *Hoffnung und einen Frieden, den die Welt nicht geben kann, noch kennt.


Luk 23/42 Und er sprach: Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst! 43 Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.


Ein Christ, eine Christin kann sich darauf verlassen, dass seine/ihre Seele sofort mit dem Tod im Paradies bei Jesus sein wird. Diese Gewissheit gibt es nirgendwo anders. Ein Versprechen, dass Gott bei jedem Menschen einlöst, der IHM wahrlich treu bis ans Ende seines Lebens ist. So wie Jesus treu bis in den Tod am Kreuz war und der Vater IHN am dritten Tag auferweckt hatte. Der Körper wird später auferweckt, während die Seele, wie zuvor erwähnt, sofort in den Himmel gelangt. Das Paradies ist die ewige Glückseligkeit, unbeschreiblich und doch real, weil jeder Mensch schon jetzt danach sehnt.


Das Empfangen des Heiligen Geistes wird in der Schrift zeitlich unterschiedlich zugeordnet. So hören wir von Heiden, die sofort den Heiligen Geist empfingen, als sie das Wort Gottes hörten, noch vor der Taufe. Petrus im Hause von Cornelius, dem Römer: Apo 17/44 Da Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten.

Dann wieder erleben wir bei Juden, die sich bekehren, dass der Heilige Geist erst nach der Taufe über sie kommt. Und schließlich bei den Samaritanern, die erst einige Zeit nach der Taufe, den Heiligen Geist empfangen. Demnach ist das Empfangen des Heiligen Geistes davon abhängig, wie unbelastet Menschen den Glauben annehmen. Bilden sie sich etwa auf ihre Herkunft, ihre Bildung etwas ein, wie die Juden.? Oder andere, die meinen, den Juden etwas vorauszuhaben, wie die Samaritaner. Ihnen mussten erst in Jerusalem die Hände aufgelegt werden, ein sichtbares Symbol der Zusammengehörigkeit im Glauben mit den Juden.

 

* Versiegelung mit dem Heiligen Geist: Wer vom Heiligen Geist versiegelt wurde, kann nicht mehr vom Glauben abfallen. Es gibt aber auch Gläubige, die den Heiligen Geist empfangen haben, aber nicht wirklich damit versiegelt sind und somit wieder verloren gehen können. Siehe dazu Matth 7/22 


* Joch, Nachfolge Christi sein, in eine Jüngerschaft eintreten und erkennen, SEIN Knecht zu sein.


*hoffen, Hoffnung: Eine feste Zuversicht und ein Vertrauen darauf, dass das, was Gott angekündigt hat, auch in Erfüllung geht. Wenn eine werdende Mutter "in guter Hoffnung ist", bedeutet dies, dass sie wirklich gebären wird, weil die Zeichen eindeutig sind.




Taufsprüche und Taufhandlung


1.Apostelgeschichte 18,9-10

"Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden." X X

Erläuterungen

2.Apostelgeschichte 5,29b

"Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!"

Erläuterungen

3.Psalm 36,10

(Denn) Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.

Erläuterungen

4.Markus 9,23

Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.

Erläuterungen

5.1 Petrus 5,7

Alle eure Sorgen werft auf Gott; denn Gott sorgt für euch.

Erläuterungen

6.Psalm 71,6

Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib an; du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen.

Erläuterungen

7.Psalm 56,11

Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht; was können mir Menschen tun?

Erläuterungen

8.Ps 37,5

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen. X

Erläuterungen

9.Psalm 17,8

Behüte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel.

Erläuterungen

10.Johannes 15,12

Christus spricht: Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.

Erläuterungen

11.Johannes 11,25

Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben!

Erläuterungen

12.Matthäus 5,14+16

Christus spricht: Ihr seid das Licht der Welt. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. X

Erläuterungen

13.2 Korinther 3,5

Dass wir tüchtig sind, ist von Gott.

Erläuterungen

14.Psalm 119,105

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

Erläuterungen

15.Sprüche 2,6

Denn Der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht.

Erläuterungen




Gebet vor der Taufe

Wir wollen nun Gottes heiligen Namen anrufen, um so zu seiner Ehre, zur Stärkung unseres Glaubens und zur Auferbauung seiner Gemeinde dieses Sakrament zu empfangen:


Allmächtiger, ewiger Gott! Du bist es, der nach deinem gerechten Urteil die ungläubige und verstockte Welt mit der Sintflut bestraft hat. Aber den gläubigen Noah und seine Familie, acht Seelen, hast du in deiner großen Barmherzigkeit gerettet und bewahrt. Du bist es, der den verstockten Pharao mit all seinem Heer im Roten Meer hast ertrinken lassen. Aber dein Volk Israel hast du trockenen Fußes durch das Meer hindurchgeführt. Dadurch wurde die Taufe bereits angedeutet. Indem wir uns auf deine grundlose Barmherzigkeit berufen, bitten wir dich, dass du diesen Täufling in Gnaden annimmst und ihn durch deinen Heiligen Geist in deinen Sohn Jesus Christus einfügst, sodass er in Christi Tod begraben wird und mit ihm zu einem neuen Leben aufersteht. Gib, dass er in der Nachfolge Christi jeden Tag sein Kreuz freudig trägt und seinem Herrn und Heiland in wahrem Glauben, fester Hoffnung und ganzer Liebe nachfolgt. Schenke, dass er so dieses Leben, das doch nichts anderes ist als ein fortwährendes Sterben, einmal durch deine Verheißungen getröstet verlassen kann. Gib, dass er am Jüngsten Tag vor dem Richterstuhl Christi, deines Sohnes, mit Freimütigkeit erscheinen kann, durch ihn, unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist als der eine Gott lebt und regiert in Ewigkeit.

Amen.


Taufbekenntnis

Geliebter Bruder (Schwester) in Christus!


Du möchtest die Taufe als ein Siegel deiner Zugehörigkeit zur Gemeinde Gottes empfangen. Damit deutlich wird, dass du die christliche Lehre, in der du unterwiesen worden bist, angenommen hast und durch Gottes Gnade entsprechend leben möchtest. So antworte vor Gott und seiner Gemeinde auf die folgenden Fragen aufrecht:


Erstens:

Glaubst du an den einzig wahren Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, der Himmel und Erde mit allem, was darin ist, aus nichts erschaffen hat (Mt 3,16–17; 1Mo 1,1; Hebr. 11,3), erhält und so regiert, dass nichts, weder im Himmel noch auf Erden, ohne seinen Willen geschieht? (Mt 10,29).

Zweitens:

Glaubst du, dass du in Sünde empfangen und geboren bist (Ps 51,7), dass darum Gottes Zorn auf dir lastet, und dass du von Natur aus unfähig zu Gutem und allem Bösen zugeneigt bist? (Röm 7,18) Bekennst du, dass du in Gedanken, Worten und Werken die Gebote des Herrn übertreten hast? Tust du wegen dieser Sünden aufrichtig Buße?

Drittens:

Glaubst du, dass Jesus Christus wahrer und ewiger Gott ist und bleibt (Röm 9,5) und dass er durch seine Geburt von der Jungfrau Maria wahrer Mensch geworden ist (Hebr 2,14; Lk 1,35)? Glaubst du, dass dir Jesus Christus von Gott dem Vater als Erlöser geschenkt worden ist? Bekennst du, dass du durch diesen Glauben Vergebung der Sünden in seinem Blut empfängst und dass du durch die Kraft des Heiligen Geistes ein Glied Jesu Christi und seiner Gemeinde geworden bist? (1Kor 1,8–9)

Viertens:

Bekennst du allen Artikeln des christlichen Glaubens, wie sie im Apostolischen Glaubensbekenntnis zusammengefasst sind? (2Tim 3,16) Willst du im Leben und im Sterben standhaft im Bekenntnis dieser Lehre bleiben und alle Ideen, die dieser Lehre widersprechen, zurückweisen? (Mt 24,13; 2Tim 4,3–5) Versprichst du, in Gemeinschaft mit der Gemeinde treu das verkündete Wort zu hören und das Heilige Abendmahl zu empfangen? (Hebr 10,24–25)

Fünftens:

Erklärst du, dass du von Herzen begehrst, gottesfürchtig zu leben und die weltlichen Begierden abzulegen und zu verleugnen, so wie es Gliedern Christi und seiner Gemeinde entspricht? (Ps 119,10; 1Joh 2,15–17) Willst du christliche Ermahnungen bereitwillig annehmen? (Hebr 13,17)


Dion, was ist hierauf deine Antwort? Antwort: Ja.


Oliver, was ist hierauf deine Antwort? Antwort: Ja.



Unser barmherziger Gott schenke dir seine Gnade und seinen Segen zum Vollbringen dieses heiligen Vornehmens, durch unseren Herrn Jesus Christus. Amen.


Vollzug der Taufe


Der Bruder nennt den vollständigen Vor-und Nachnamen des Täuflings und spricht, während er das Taufwasser über ihn gießt:


...Name, ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes (Mt 24,19).


...Name ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

Dankgebet

Allmächtiger, barmherziger Gott und Vater, wir danken dir und loben dich, weil du uns durch das Blut deines geliebten Sohnes Jesus Christus alle unsere Sünden vergeben hast. Du machst uns durch deinen Heiligen Geist zu Gliedern deines eingeborenen Sohnes und hast uns so als deine Kinder angenommen.

Wir bitten dich durch deinen geliebten Sohn, dass du...Namen durch deinen Heiligen Geist fortwährend leitest, so dass sie christlich und gottesfürchtig leben und in dem Herrn Jesus Christus wachsen. Gib, dass sie so deine väterliche Güte und Barmherzigkeit erkennen und bekennen. Schenke es, dass sie gehorsam unter unserem einzigen Lehrer, König und Hohenpriester Jesus Christus leben, damit sie gegenüber der Sünde und dem Teufel gewappnet sind und bestehen. Damit sie dich und deinen Sohn Jesus Christus und den Heiligen Geist, den einzig wahren Gott, in Ewigkeit loben und preisen. Amen.



Lied: z.B. Ich bin getauft auf deinen Namen







Ende der Taufhandlung



Foto: Marcos Paulo Prado



  • 6. Dez. 2024
  • 3 Min. Lesezeit


Sintflut 2463 v.Chr.,das Todesjahr Metusalems. 

Noah: 3063 – 2113

Noah, die Arche und der Neubeginn der Menschheit.

Seit Adam war die Bevölkerung der Erde auf etwa eine Milliarde angewachsen. Dies stellt nur eine vorsichtige Schätzung dar, die Schrift liefert hierzu keine Daten. Wie schon erwähnt, hat Gott jedem Menschen Verstand gegeben, um am Beispiel der Natur gewisse Ordnungen zu erkennen. Ungeschriebene Gesetzte, die es dem Geschöpf ermöglichen, zwischen richtig und falsch, gut und böse zu unterscheiden. Ordnungen, die den Menschen vor sich selbst schützen sollen. Darüberhinaus heisst es, dass Gott Ewigkeit in des Menschen Herz gelegt hat, eine Sehnsucht zurück in das Paradies zu gelangen. Dennoch verfielen die Menschen immer weiter in Perversionen, die der Apostel Paulus so beschreibt: die Lust der Augen, die Lust des Fleisches, der Hochmut der Welt. Vor allem ist es bis heute der Hochmut des Menschen, der sich über seinen Schöpfer erheben will. Ein Größenwahn, der sich Denkmäler und eigene Götzen schafft, um über die Realität der eigenen Vergänglichkeit hinwegzutäuschen. Auch damals, vor der Sintflut, sandte Gott Boten, die vor dem bevorstehenden Gericht, dem nahen Untergang warnten und zur Umkehr aufforderten.


  • Als Noah seine Söhne zeugte, war er 500 Jahre alt. Er war ein Gereichter vor Gott, lebte nach den besagten Geboten und Überlieferungen und rief seine Mitmenschen zur Umkehr auf.

  • Gott reute es den Menschen gemacht zu haben und kündigt Noah die Vernichtung der Menschheit an und fordert ihn auf, ein Schiff nach Seinen Anweisungen zu bauen. Noahs Familie (8 Personen) und atmende Tiere von jeder Art (reine und unreine) sollten aufgenommen und gerettet werden. Die Artenvielfalt, wie wir sie heute kennen, gab es damals bislang nicht. Auch hat man festgestellt, dass viele Tiere in eine Art Winterschlaf verfallen können, ohne es im normalen Leben zu nutzen. Hier im Bauch der Arche war diese Eigenschaft für die lange Reise sehr hilfreich.

  • Nach der Königselle maß die Arche 157,5 x 26,25 x 15,75 m (LxBxH). Dieses Idealmaß von 1:6 (LxB) wurde erst im 19. Jahrhundert entdeckt, war aber schon vorher in der Bibel nachzulesen.

  • Der Bau der Arche auf trockenem Land war für alle zur damaligen Zeit ein sichtbares Zeichen für die kommende Überschwemmung, doch die Menschen kümmerten sich nicht darum und gingen ihrem Alltag nach. Eine Sorglosigkeit, die in den folgenden Jahrtausenden im Angesicht drohender Katastrophen immer wieder zu beobachten ist. So auch in der Zukunft, wenn Jesus in Macht und Herrlichkeit wieder kommt, um das Gericht über eine gottlose Welt zu bringen; eine Menschheit, die sich am Rande der Selbstvernichtung befinden wird.

  • Gott befahl Noah in das Schiff zu gehen und ER selbst verschloss die Tür. Keiner konnte mehr rein und keiner konnte mehr raus. Heute ist die christliche Taufe ein Bild für das Überleben in der Arche.

  • Die Quellen der Ozeane taten sich auf, das Wasser kam von unten und oben. Es wird geschätzt, dass die vorhandenen Wassermassen der Erde die Oberfläche bis zu 3000 m überfluten können. Erst kürzlich entdeckte die Forschung Quellen in großen Tiefen auf dem Meeresboden.

  • Die damalige Überflutung der Erde zog eine Eiszeit nach sich, in der die Schneegrenze weit in den Süden reichte.

  • Nach einem Jahr strandet die Arche am 17, des Monats Nissan (17.7.) am Berg Ararat (5137 ü.d.M) nachdem eine ausgesandte Taube einen Ölzweig von dort zur Arche brachte. Das Wasser war bislang nicht abgeflossen, aber Berge hatten sich abgesenkt und Täler erhoben.

  • Noah errichtete Gott einen Altar und brachte IHM Tieropfer dar. Beim Wohlgeruch des Opfers verspricht Gott in Zukunft keine Sintflut mehr zu senden und die Menschheit nicht noch einmal zu vernichten. Als Zeichen dieses Bundes sendet Gott den Regenbogen.

  • Die Arche rettete acht Seele. Aus Noahs Söhnen Sem, Ham und Jafet erwuchsen neue Völker mit ganz unterschiedlichen Verheißungen. Der Ursprung aller heute lebenden Menschen. Siehe unten.

  • Noah lebte nach der Sintflut noch 350 Jahre und verfällt am Ende dem Alkoholismus.





Nach realistischen Schätzungen reichen etwa 5000 Jahre, um auf heute acht Milliarden Erdbevölkerung zu kommen. Wogegen die Annahme einer Menschheitsgeschichte von 20000 oder gar 300000 Jahren, bei vorsichtiger Schätzung, zu etwa heute 1000 Milliarden Menschen auf der Erde führen müsste. Heute leben so viele Menschen, wie seit Noah Menschen auf der Erde je gelebt haben.

Kreationisten: Menschen, die glauben, dass das Universum eine Schöpfung ist und nicht durch Zufall entstand.




Foto: Elias Null

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