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  • 3. Dez. 2024
  • 6 Min. Lesezeit
Durch die Geschichte Israels
Das Volk der Juden ist der Schlüssel zu Gottes Denken und Handeln in der ganzen Welt. Von Abraham bis zur Wiederkunft Christi in der Zukunft ist der Weg der Menschheit vorhergesagt.

Das Alte Testament handelt davon, wie der Schöpfergott Jahwe sich einem Menschen namens Abram zu erkennen gegeben hat, aus dem das jüdische Volk hervorging. ER führte den späteren Abraham (Vater vieler) aus Ur in Chaldäa (dem heutigen Irak) nach Kanaan, dem späteren Israel. Seit etwa dem Jahr 2000 v.Chr. schreibt Gott Geschichte mit den Nachkommen Abrahams im Nahen Osten durch alle Höhen und Tiefen. Im Tanach, in dem die heiligen Schriften des Judentums zusammengefasst sind, wird das Volk Gottes auf das Kommen des Erlösers vorbereitet. Es geht um den angekündigten Messias, der in Sein Volk hineingeboren werden soll und zum König Israels und der ganzen Welt berufen ist. Israel bedeutet Gott kämpft. Die Heilsbotschaft für die ganze Welt erfüllte sich im Neuen Testament dann durch das Erscheinen des Sohns Gottes in Jerusalem.  Das Erscheinen von Jesus Christus als Retter der Welt zu Beginn unserer Zeitrechnung war von den Propheten vorhergesagt. Es sollte der Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit werden.


Weit hatte sich die gesamte Menschheit vom Schöpfergott entfernt. Brutale Weltreiche hatten ihre Spuren bis zu den Römern hinterlassen. Völker waren damit beschäftigt, sich gegenseitig zu versklaven und auszurotten. Unzucht, Aberglaube und Menschenopfer waren überall verbreitet. Israel selbst war in Götzendienst und Barbarei versunken, entweihte den Tempel zu Jerusalem und tat alles, was Gott ein Gräuel war. So hat Jahwe, der Ewigseiende im 4. Jahrhundert vor Chr. den Kontakt zu seinem Volk aufgegeben und der Gewalt fremder Mächte überlassen. Der letzte Schriftprophet Maleachi trat im vierten Jahrhundert vor Christus auf, danach trat Funkstille zwischen Gott und dem Volk ein. Propheten hatten den Untergang Israels und die Vertreibung in alle Welt Jahrhunderte vor der Zerstörung Jerusalems durch die Römer vorausgesagt. Dennoch ignorierten die Führer des Volkes diese Warnung immer wieder, hielten an ihren Machtinteressen fest und gingen schließlich mit samt dem Volk in die Gefangenschaft.



Besonderheiten des jüdischen Volkes


  • Das jüdische Volk denkt und lebt in Generationen, so wie der Segen Aaron aus mosaischer Zeit dem ganzen Volk galt und nicht dem einzelnen Juden. Das Schicksal eines einzelnen gläubigen Juden erfüllt sich dann, wenn Gott ihn, wie angekündigt, von den Toten auferweckt. Vor Jerusalem entstand ein riesiges Gräberfeld, ein Friedhof, wo nur noch wohlhabende Juden eine Grabstelle finden. Geleitet von der Vorstellung, dass die Erweckung des jüdischen Volkes hier in Jerusalem erfolgt.

  • Das jüdische Volk ist das einzige Volk der Welt, das seit dem 6. Jahrhundert v.Chr. in über 150 Länder verschleppt und vertrieben wurde und dennoch seine Identität im Wesentlichen nicht aufgab.

  • Seit 2000 Jahren feiern Juden überall auf der Welt einmal im Jahr Jom Kippur, den Versöhnungstag (mit Gott). Zum Abschluss erfolgt traditionell der Ausspruch: Bis nächstes Jahr in Jerusalem. Der Wunsch ist hier Programm. Sie sind nicht enttäuscht, wenn man zum nächsten Jom Kippur immer noch in der Diaspora lebt, verstreut in aller Welt. Es geht ihnen (dem Volk) um die Zusage Gottes, sie einmal ins Land Israel zurückzuholen; ohne zu wissen, wann dies eintreten würde.

  • Seit der Staatsgründung 1948 setzt sich eine Einwanderungsbewegung aus allen Ländern nach Israel fort, so wie die alten Schriften diese Rückholung ins Land angekündigt haben. Heute leben über sechs Millionen Juden in Israel.

  • Trotz der Terroranschläge im Lande und der Angriffe von außen sind die Juden in ihrem Land glücklicher als Bewohner sicherer Länder. Zumal unter dem Druck des zunehmenden weltweiten Judenhasses fühlen sich viele Juden in Israel trotz aller Gefahren sicherer als anderswo.


Gott schickte Seinen Sohn im Jahre "0" in eine verlorene Welt, die es verdient hatte, wie bei der Sintflut vernichtet zu werden. Israel und das römische Reich erstrahlten zur Zeit Jesu zwar in einem nie dagewesenen Glanze, doch alles Morbide, in Perversionen gehüllt und von Gott dem Untergang geweiht. Die Menschheit befand sich am Ende und verdiente das endgültige Gericht Gottes, wie damals bei der Sintflut. Ein solches Urteil über die Menschheit hatte Gott sich aber versagt, und so schickte er Seinen Boten ins jüdische Volk. Jesus Christus, an den heute 2,5 Milliarden Menschen glauben, ist nicht nur Gottes Sohn, sondern stammt aus dem jüdischen Volk. In seiner Liebe zu den Menschen war es damals das teuerste, was Gott (der Vater) zu vergeben hatte, Seinen einzigen Sohn. Jesus Christus kam in Sein Eigentum, denn durch IHN und zu IHM und in IHM war alles erschaffen. In etwa 300 Prophetien kündigt das Alte Testament den Messias, den erwarteten König Israel an. Als wahrer Gott und als Mensch geboren, tat Jesus dann zahlreiche Wunder und wies sich ein ums andere Mal vor aller Welt als der erwartete Erlöser (vom ewigen Tod) aus. Viele Menschen aus dem jüdischen Volk, aber auch aus den Heidenvölkern erkannten in IHM Gott selbst und doch wurde ER vom jüdischen Volk (von den Seinen) unter Leitung ihrer Anführer schließlich abgelehnt, verurteilt und durch die römische Besatzungsmacht getötet.


Ein Betriebsunfall könnte man meinen, wenn der Schöpfer des Himmels und der Erde nicht ein allwissender Gott wäre, der dies alles vorhergesehen und in den Prophetien angekündigt hätte. Die Ablehnung und der Tod des Messias war unter den Gelehrten bekannt, und doch verhielten sie sich so, als wenn sie in dem bekannten und berühmten "Wanderprediger" und Wundertäter aus Nazareth nicht den angekündigten Messias erkannten. Doch das alles war für Gott (die Einheit von Vater, Sohn und Geist) nicht unvorhersehbar gewesen. Und so setzte sich der Heilsplan Gottes auf ungeahnte Art und Weise fort. Das jüdische Volk wurde in eine Art Tiefschlaf versetzt und sollte ab dem Jahr 70 n.Chr. nur noch in der Diaspora leben, geduldet und verfolgt unter allen anderen Nationen der Welt. Stattdessen ging der Heilplan, der Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums nun an die Heidenvölker nach Europa über. Zu Pfingsten im Jahr 32 n.Chr. begründete sich die erste christliche Gemeinde in Jerusalem, aus Jesus gläubigen Juden um die 12 Apostel. Kurze Zeit später verbreitete sich das Evangelium von Jesus Christus durch die Reisen des Apostels Paulus in der griechisch/römischen Welt. Das Evangelium (die Frohe Botschaft) trat ihren Siegeszug um die Erde an. Heute ist der Auftrag Jesu an seine Nachfolger erfüllt, alle Nationen haben das Evangelium erreicht, die Bibel ist in fast allen Sprachen übersetzt. Wir steuern auf eine Zeit hin, in der die Gemeinde ihre Aufgabe erfüllt hat und abberufen wird. Den roten Faden der Heilsgeschichte wird Israel wieder aufnehmen, was mit der ersten Einwanderungswelle nach Palästina im Jahr 1882 begann und mit der Gründung des Staats Israel im Jahr 1948 sich fortsetzt.


In den zurückliegenden 2000 Jahren haben sich immer wieder Juden zum Messias Jesus weltweit bekehrt, besonders aber in den letzten 100 Jahren, seit der Rückwanderung nach Israel. Heute leben mehr als 20000 messianische Juden in Israel, jene, die daran glauben, dass der Jesus vor 2000 Jahren der Messias war. Daneben gibt es heute etwa 20% im jüdischen Volk, das als "Orthodoxe" auf das Erscheinen des angekündigten Messias immer noch wartet. Seither hat das orthodoxe Judentum über 50 falsche Messiasse erlebt, mit zum Teil katastrophalen Folgen. Der große Teil der heute in Israel lebenden Juden, über sechs Millionen, kennt die Geschichte des eigenen Volkes nicht und lebt im Atheismus oder hängt fremden Religionen an.


Der Unglaube, Götzendienst und Perversionen, die Abkehr vom Gott Israels haben in früherer Zeit zweimal zur Zerstörung Jerusalems und zur Vertreibung des jüdischen Volkes geführt. Heute gibt es im Staat Israel nur etwa zwanzig Prozent "orthodoxe Juden", jene, die nach den Gesetzen der Thora (Gesetzbuch Moses) leben wollen. Daneben ein kleiner Teil "messianischer Juden", die daran glauben, dass der erwartete Messias schon vor 2000 Jahren gekommen war und wiederkommen wird. Ursprünglich handelt es sich bei Ihnen um "Juden-Christen", die sich einst mit den "Heiden-Christen" (Griechen, Römer) in den ersten Gemeinden in der Antike vereint hatten. Sie, die Messianischen Juden wurden und werden bis heute oftmals auf brutale Art und Weise von den Orthodoxen ausgegrenzt, verfolgt und mit Mordanschlägen bedacht. Ganz abgesehen davon, dass die an Jesus gläubigen Juden auch in Deutschland von den Kirchen ausgegrenzt und ignoriert werden. Der größte Teil der Juden in Israel lebt heute im Unglauben, kennt den Gott der Vorfahren nicht und tut vieles, was dem Gott der Bibel ein Gräuel ist (Ehebruch, Götzendienst, Perversion...) Führte dieses Verhalten des Volkes in früheren Zeiten noch ins Gericht Gottes, in Verbreibung und Ausrottung durch einfallende Armeen von Norden her, dann bleibt dieser Zustand im Israel von heute scheinbar folgenlos. Doch der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs schreibt weiterhin Geschichte mit Seinem "irdischen" Volk den Juden im Nahen Osten. Unabänderbares, so heißt es in der Prophetie, kommt auf Israel und die ganze Welt während der angekündigten Drangsalszeit zu. Als eines der kleinsten Länder steht Israel weiterhin im Mittelpunkt des Interesses der Nationen, so wie es vorhergesagt ist. Freund und Feind sind sich darin einig, in Jerusalem wird das Schicksal der Menschheit erfüllt. Doch auf welche Art und Weise darin gehen die Meinungen auseinander.

  • 29. Nov. 2024
  • 2 Min. Lesezeit


Der erste Mord und was folgte.

Adam nannte seine Frau Eva (Männin) und zeugte mit ihr die ersten Kinder Kain und Abel. Nachdem Kain seinen Bruder aus Eifersucht erschlagen hatte, zeugten die Eltern ein weiteres Kind namens Set (Ersatz). In den folgenden Jahrhunderten, Adam wurde über 900 Jahre alt, entstanden weitere Kinder und Kindeskinder, die immer wieder untereinander heirateten. So entstanden bis zu Noahs Zeit etliche Völker und etwa eine Milliarde Menschen auf der Erde.


  • Adam und Eva gründen die erste Familie und müssen durch Feldarbeit und Jagd ihr Leben sichern. Allerdings verfügen sie vom Paradies her noch über Fähigkeiten, die heute kaum ein Mensch vorweisen könnte.

  • Die ersten beiden Söhne von Adam und Eva opfern Gott. Das Opfer von Abel wird von Gott angenommen, das von Kain nicht. Er missachtete, dass Gott nur blutige Opfer annahm. Ein Hinweis auf den späteren Opfertod Seines Sohnes Jesus am Kreuz.

  • Kain erschlägt seinen Bruder daraufhin aus Eifersucht und flieht aus der Gegenwart Gottes. Gott stellt den Mörder unter Schutz, keiner darf ihn umbringen. Kain wird Städtebauer und treibt die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung voran.

  • Von ihrem dritten Sohn, Set, (Ersatz) erwarten Adam und Eva nicht viel. Zu sehr sind sie bisher enttäuscht worden. Tatsächlich aber wird der Sohn von Set, Enosch (Mensch, in dem Sinne von der Nichtige, Schwache, Hinfällige, Sünder) zum Hoffnungsträger. Seine Sippe bleibt jedoch Gott treu und verkörpert den gläubigen Zweig der damaligen Menschheit. Zwar nicht begleitet von wirtschaftlichem Erfolg und kulturellem Wachstum, aber in Gottesfurcht und Erkenntnis. Auch im Christentum sind die wahren Gläubigen eher unscheinbar und führen ein stilles Leben.

  • Adam wird ca. 1000 Jahre alt und aus seinem und dem Samen seiner Kinder und Kindeskinder entstanden viele Völker. Wie schon angedeutet, stammt das Erbgut noch aus der Ewigkeit, dem Paradies und ist gesund und so gab es keine Probleme, wenn Nachfahren untereinander heirateten und Kinder bekamen.

  • Die Menschen merken, dass mit ihnen etwas nicht stimmt, denn immer wieder kommen Kinder auf die Welt, die offensichtlich das Böse in sich tragen. Aber auch im Erwachsenenzeitalter gibt es Menschen, die das Böse suchen und tun. Das Böse ist vererbbar. Die damaligen Völker gehen mit dieser Erkenntnis jedoch ganz unterschiedlich um. Die einen rufen Gott an in der Erwartung, dass ER sie durchs Leben führt, und die anderen konzentrieren sich auf weltliche Dinge und fallen vom Glauben an den Schöpfergott ab.



Foto:_ Miguele Bruna

  • 26. Nov. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Der Gott der Bibel hat sich auf vielfältige Art und Weise den Menschen zu erkennen gegeben, weil er erkannt und verstanden werden will. Es handelt sich bei Jahwe (der Ewigseiende), wie Gott sich im Alten Testament vorstellt, nicht um eine okkulte, versteckte Kraft, die im Verborgenen wirkt. Vielmehr handelt es sich um eine Person, die in einem Licht wohnt und sich der Menschheit offenbart hat. Wie wir hier sehen werden, war die Erkenntnis Gottes zu keiner Zeit ein Geheimnis oder nur für Eingeweihten möglich. Zuletzt hat die Reformation und die massenhafte Verbreitung der Bibel durch den Buchdruck vor 500 Jahren eine gewaltige Bekehrungswelle ausgelöst. Auch heute kann keiner sagen, er verstünde Gott nicht und könne nicht glauben, bevor er oder sie die folgenden vier Wege für sich persönlich erkundet hat.



Durch das Zeugnis der Schöpfung


Der Apostel Paulus hebt in seinem Brief an die Römer aus dem Jahr 56 n.Chr. hervor, dass alle Menschen von Anfang an Gott anhand der Natur erkennen konnten.


19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. 20 Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es mit Vernunft wahrnimmt, an seinen Werken ersehen. Darum haben sie keine Entschuldigung. 21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.


Zu allen Zeiten haben Menschen den Himmel bestaunt und sich gefragt, was das alles bedeutet und vor allem, wer das gemacht hat. Aber auch die Natur hier auf der Erde gab Menschen immer wieder Rätsel auf, weil alles nach einem bestimmten Ordnungsplan in der Tier- und Pflanzenwelt zu funktionieren scheint. Der Ablauf der Jahreszeiten, die Gestirne mit ihren immer wiederkehrenden Abläufen haben den Menschen daran denken lassen, dass es einen intelligenten Schöpfer geben muss, der das alles geschaffen hat und beherrscht. Zudem hat Gott den Gedanken an Ewigkeit in des Menschen Herz gelegt, heißt es in der Schrift, die Sehnsucht, an den Ort des Friedens, des Paradieses zurückzukehren.


Als im Laufe der Jahrhunderte nach der Vertreibung aus dem Paradies die Erinnerung an den Schöpfergott verloren ging, traten Geister und Götzen an deren Stelle. Allen gemeinsam waren es Menschen, die Götterfiguren aufstellten, um dann vor ihnen niederzufallen.


Obwohl in den Kulturen noch Überlieferungen über den Schöpfergott durch die Vorfahren zu finden waren, hatte man sich bald okkulten Kräften zugewandt. So auch in China, wo lange Zeit einem Schöpfer gedacht wurde, bis der erste Kaiser kam und verlangte, dass man ihn als Gott verehrte. Aber es gibt nur einen Gott, von dem die Menschheit erschaffen wurde und in deren Bewusstsein Gott seinen Fingerabdruck hinterlassen hat: Die Frage nach einem Schöpfer, die Frage nach der eigenen Herkunft, die Frage nach dem Sinn des Lebens verbunden mit einem Gewissen, das unentwegt zwischen richtig und falsch unterscheiden will, - mit all dem kommt der Mensch zur Welt. Darin hat sich der Mensch bis heute von der übrigen Schöpfung unterschieden. Tiere verfügen über Instinkte, während der Mensch über sich selbst und diese Welt nachdenken kann und vor allem in der Lage ist Liebe und Schönheit zu empfinden. Wie eingangs beschrieben spricht der Apostel Paulus davon, dass man allein schon an der Natur erkennt, welche Verantwortung dem Menschen gegenüber seinem Schöpfer erwächst. Der Mensch verfügt über eine Vorstellung von Gut und Böse, hat sich selbst Ordnungen gegeben, um eine Gesellschaft nach bestimmten Gesetzen zu organisieren. Angesichts dessen war schon damals das Gewissen des Menschen ein inneres Gesetz, das ihn entweder freisprach oder verurteilte. Der Mensch war somit sein eigener Richter wenn es darum ging, vor der Macht eines Schöpfers bestehen zu können. Unter diesem Eindruck haben sich aus Noahs Nachkommen Stämme und Völker gebildet, zwar mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen aber mit ähnlichen gesellschaftlichen Ordnungen. Die Frage nach einem höheren Wesen, nach Mächten in der unsichtbaren Welt hat die Menschen umgetrieben, mit ganz unterschiedlichen Antworten. Alle Religionen bieten Wege zur Vollkommenheit und Erlösung an, mit denen sich der Mensch seinen Himmel verdienen kann; sei es im Nirwana, in einer Auflösung im Nichts oder ein Paradies mit vielen Jungfrauen. Demgegenüber stellt die Bibel fest, dass der Mensch sich nicht aus eigener Kraft erlösen kann. Es muss Hilfe von außen kommen.


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