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  • 31. Jan. 2025
  • 3 Min. Lesezeit


586 - 539 v.Chr.
Die Treue des Propheten Daniel und seine Visionen bis ans Ende der Welt.

Trotz der Warnungen durch die Propheten (Hesekiel, Jeremia..) verfiel Israel, wie schon so oft zuvor, dem Götzendienst und versündigte sich gegen die Gebote und Ordnungen Gottes. Es verfiel in Perversionen wie dem Menschenopfer und der Tempelprostitution. Wie schon durch die Propheten angekündigt, sollte das Land überfallen und das Volk Israel in die Gefangenschaft weggeführt werden. Wie zu allen Zeiten gab es Volksführer, die die Gefahr leugneten und die Zukunft rosarot ausmalten. Im Mittelpunkt dieser Geschichtsphase Gottes steht das Buch des Propheten Daniel, der mit in die babylonische Gefangenschaft geriet und dort weitreichende Prophetien von Gott empfing, Träume und Visionen, die über das erste Kommen des Messias, 600 Jahre später, hinaus, über die gegenwärtige Zeit bis in die Endzeit reichen. Die Zeit des zweiten Kommens Jesu in Macht und Herrlichkeit.


  • 605 Jojachin, der König von Israel, wird an einem Nasenring mit samt der jüdischen Elite nach Babel weggeführt. Sein Nachfolger, König Zedekia, wird ein Vasall der Babylonier, der einen Reststaat in Jerusalem zu verwalten hatte. Auch er ist gottlos und bricht sein Versprechen gegenüber Nebukadnezar, in dem er auf ägyptische Hilfe spekuliert. Die Ägypter kommen aber nicht zu Hilfe worauf die Babylonier ein weiteres Mal Jerusalem belagern, um sich an Zedekia zu rächen. Dieser gerät schließlich in Gefangenschaft, seine Söhne werden vor seinen Augen von den Babyloniern geschlachtet und er selbst geblendet nach Babel geführt. Gott straft den Wortbruch gegenüber dem König von Babel. Mit König Zedekia, endet die Königslinie Israels hier. Es sollte nach Zedekia nach Gottes Willen, keine Thronfolge mehr in Israel geben. Dennoch hatten die Propheten den Messias aus der Königslinie Davids angekündigt. Es sollte dennoch möglich werden.

  • 586 Höhepunkt der Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezar, den Herrscher von Babylon. Der Tempel wird zerstört.

  • Daniel stammte aus einer adligen Familie in Israel, die sich nicht durch Götzendienst verunreinigt hatte. Nebukadnezar hielt nach der gebildeten Oberschicht Ausschau um von den Eliten des Judenstaates zu profitieren. So wurden Daniel und drei weitere Jünglinge aus dem Königshaus nach Babylon deportiert, um als geistige Elite am Hof Nebukadnezar ausgebildet zu werden. Voraussetzung, sie mussten schön an Gestalt sein und ohne Fehler.

  • Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie werden in der Sprache und Schrift der Kaldäer ausgebildet. Die Jünglinge um Daniel erhalten heidnische Namen babylonischer Götter, ihre jüdische Identität soll ausgelöscht werden.

  • Gott beschenkt die vier Jünglinge mit Weisheit und Erkenntnis.

  • Reinheit und Heiligkeit waren den Jünglingen (so um die 13 Jahre) wichtig und so weigerten sie sich, die Opfergaben der babylonischen Götter am Tisch Nebukadnezars mitessen zu müssen. Sie bestehen auf vegetarischer Ernährung und Gott führt es so, dass der Mundschenk sich darauf einlässt.

  • Als Einziger ist Daniel in der Lage, den Traum Nebukadnezars, von den kommenden Weltreichen, zu deuten.

  • In der Folge will sich Nebukadnezar in Form seines Standbildes verehren lassen. Die Weigerung Daniels führt dazu, dass er und drei seiner Freunde in den Feuerofen gesteckt werden. Gott greift ein und der Aufenthalt in der Feuerglut kann den Jünglingen nichts anhaben.

  • Der Hochmut Nebukadnezars wird von Gott bestraft. Er verfällt in Wahnsinn, in dem er sich für ein Tier hält, in der Wildnis lebt, von den Menschen ausgestoßen. Nach sieben Jahren schenkt ihm Gott Erkenntnis seiner Schuld und lässt ihn in Amt und Würden zurückkehren.

  • Der Enkel Nebukadnezars, Belsazar, kommt später an die Macht und missbraucht bei einer nächtlichen Orgie den geraubten Tempelschatz aus Jerusalem. Eine Schrift erscheint an der Wand und wieder ist es Daniel, der dem König den Inhalt deuten kann. Es ist sein Todesurteil, noch in derselben Nacht wird Belsazar von seinen eigenen Leuten ermordet, das Ende des babylonischen Reiches ist beschlossen. Schon steht das medo-persische Reich vor der Tür und übernimmt das babylonische Weltreich mit all seiner Intelligenz, so auch Daniel, der mittlerweile im Rang eines Ministers regiert.

  • Nach der Eroberung Babylons durch die Perser und Meder (heute Kurden), wird der Beamtenapparat von den neuen Herrschern geprüft und übernommen und auch Daniel kann nichts vorgeworfen werden, weil er den Babyloniern treu war. So wird ihm mit den anderen Fürsten Verantwortung über das neue Reich übertragen.

  • Der Hofstaat und die Fürsten ersinnen eine Intrige gegen den Juden Daniel, der daran gehindert werden soll, seinen Gott anzurufen. Daniel hält sich nicht an das Gebot, zuerst den König zu befragen und wird vom Herrscher Darius verurteilt, eine Nacht unter hungrigen Löwen zu verbringen. Doch Gott hält den Tieren den Rachen zu und so wird Daniel auch aus dieser Not gerettet. Ja, Darius selbst, der Daniel sehr mag, hofft, dass sein Freund Daniel die Nacht überlebt.

  • Daniel, (der Vielgeliebte) empfängt eine Vision zu den 70-Jahrwochen und den Geschehnissen bis zum zweiten Kommen des Messias in der Endzeit.

  • 539/538: Heimkehredikt des Kores. Der persisch/medische König gebietet den Juden in ihre Heimat zurückzukehren und den Tempel wieder aufzubauen. Der heidnische König wurde von Gott unter Druck gesetzt, dass er die Juden zurücksenden sollte.




Foto: Jeremy Bezanger

  • 22. Jan. 2025
  • 2 Min. Lesezeit


Aus dem Jakobus Brief 1/22

22 Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen!

23 Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel betrachtet.

24 Denn er hat sich selbst betrachtet und ist weggegangen, und er hat sogleich vergessen, wie er beschaffen war.

25 Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschaut hat und dabei geblieben ist, indem er nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird in seinem Tun glückselig sein.


Wie viele Leute werfen einen Blick in die Bibel oder bezeichnen sich gar als gläubig und Christ und erkennen doch nicht, dass diese Verse gerade an sie gerichtet sind. Wie viele Hauskreise und Gottesdienste gab es bisher, aus denen die Teilnehmer genau so wieder herausgegangen sind, wie sie hineinkamen?


Der Halbbruder Jesu, Jakobus, empfängt hier eine Ermahnung von Gott, die sich vor allem an die Leser erbaulicher Literatur richtet. Wer das Wort Gottes liest und sich nicht in seiner Bedürftigkeit darin wiedererkennt, verliert sich selbst. Mit einem einfachen Blick in den Spiegel kann sich jeder dazu Gedanken machen. Vor allem sind es die Zeichen des Alterns und des Todes, die den Menschen zu allen Zeiten beunruhigen. Ganz zu schweigen von jenen, die einen Fremden im Spiegel erblicken, eine äußere Hülle, die irgendwie vertraut, aber dessen Wesen unbekannt bleibt. Ein tragischer Zustand, der immer wieder in Lebenskrisen und Zerbrechen führt wenn es darum geht, Beziehung zu anderen Menschen zu gestalten.


Jakobus verbindet die Bereitschaft, sich als ein Geschöpf und abhängig von Gottes zu erkennen mit der Fähigkeit, sein Leben auf eine neue Grundlage zu stellen. Die Bibel spricht hier von einer Wiedergeburt, der Erfahrung, sich wie neu geboren zu erleben. Wer sich wahrhaft als Erwachsener bekehrt hat, wird bald anfangen den Worten Taten folgen zu lassen. Sei es, dass man in seinem bisherigen Leben beginnt aufzuräumen und sich die Gebote Gottes zu Herzen nimmt, sei es, dass man beginnt anderen, in der Freude eines Erlösten zu begegnen, beizustehen und zu dienen. Täterschaft war nie so bereichernd und erfüllend für Menschen, die sich selbst erkannt und Vergebung in Anspruch genommen haben. Der Brief spricht hier von einer Freiheit, die Vergänglichkeit und Tod hinter sich lässt. Der wahrhafte bekehrte Mensch ist erlöst vom ewigen Tod und befreit, um gute Werke zu tun.




Foto Fares Hamouche



  • 31. Dez. 2024
  • 9 Min. Lesezeit


Laodizäa ( Die Volksgerechte)  


Die Gemeinde in Laodizäa gegen Ende des ersten Jahrhunderts befand sich in einer Gesellschaft, die in Dekadenz und sexueller Perversion lebte. Seit den Missionsreisen des Apostels Paulus hatten sich die ersten Gemeinden gegen die antike Unmoral immer wieder behaupten müssen. Nun aber, mit dem Sendschreiben Jesu um das Jahr 95 n.Chr. wurde deutlich, auch diese Gemeinde befand ich in großer Gefahr vom Weg abzuweichen. Was damals noch eine notwendige Richtungsänderung forderte, steht heute unter einem ganz anderen Zielsetzung. Zunächst aber sei festgehalten:


Die christliche Gemeinde hat von der Heiligen Schrift her die Aufgabe, gesellschaftliche Fehlentwicklungen aufzuzeigen, um Politik und Wirtschaft an ihre Verantwortung vor Gott zu ermahnen. Das Grundgesetz der Bundesregierung Deutschland wurde ursprünglich von den Vätern und Müttern der Verfassung nach 1945 in diesem Sinne geschrieben. Heute erleben wir meist den umgekehrten Fall. Gesellschaft, Politik und Wirtschaft wirken auf die Kirchen ein und beeinflussen Verkündigung und Theologie. So erleben wir vielerorts eine Christenheit, die sich dem Volk anpasst, statt Salz und Licht in einer orientierungslosen Welt zu sein. Gemeinde wird so selbst orientierungslos und unbrauchbar.


Seit einiger Zeit erleben wir massive Kirchenaustritte nebst schwindender Akzeptanz des christlichen Glaubens in den westlichen Gesellschaften. Wie aus Überdruss einer über tausendjährigen Christenheit wendet sich Europa den Mythen und fremden Religionen zu, ohne dass man sonderlich an der Grundlage unsere Kultur und Verfassung Interesse zeigt. Nach den Katastrophen zweier Weltkriege bildet die Flucht in Fantasien und Drogen eine Alternative zum Rationalismus der im Osten wie im Westen die Menschen von Gott immer weiter entfernt hat. Nationalsozialismus und Kommunismus haben gezeigt, wohin der Mensch ohne Offenbarung kommt, ohne einen Gedanken an seinen Schöpfer.


Wie schon eingangs erwähnt, spiegelt sich diese Entwicklung in den Kirchen und Gemeinden wider. Waren es zur Zeit der Reformation noch die Gebote und und Ordnungen Gottes, die den Völkern des Westens Orientierung und Hoffnung gegeben hatten, so nahm dieses Fundament im Laufe der Aufklärung über Jahrhunderte ab, bis zum heutigen Tiefstand. Verglichen mit den Grundgedanken der Reformation, allein Christus (solus Christus), allein die Schrift (sola scrip- tura), allein die Gnade (sola gratia) und allein der Glaube (sola fide), finden sich Land auf Land ab in den Gemeinden oftmals ganz andere Leitmotive: Allein die Gemeinschaft, allein das Wohlfühlen, allein die Inspiration, allein das Erlebnis. Unschwer erkennbar, der Zeitgeist, der hier die Gemeinden eingefärbt hat.


Blickt man zurück in die Geschichte des jüdischen Volkes wie sie im Alten Testament dokumentiert ist aber auch in die Entwicklung des Christentums in Europa, dann ist hier ein ständiges Ringen um den rechten Glauben und die Treue zu Gott und seinen Ordnungen zu beobachten. Wohlgemerkt geht es hier nicht um Regierungen, die sich an die Stelle Gottes setzen, wie es lange Zeit durch die katholische Kirche geschah. Im Grunde geht es für den einzelnen Menschen immer wieder darum, den Willen und die Führung des Schöpfers zu erkennen, unabhängig davon, was gerade an Irrungen und Wirrungen drumherum geschieht. Hier waren es zu allen Zeiten Propheten und Gottesfürchtige wie Dietrich Bonhoeffer. Geleitet durch den Geist Gottes, ging es stets darum, Regierungen zu ermahnen und die Volksbildung voranzutreiben. Oftmals mussten erst Katastrophen wie der letzte Weltkrieg stattfinden, bevor es zu einer neuen Bekehrungswelle kam wie nach 1945.


Wie oben schon angedeutet leben wir in einer Zeitepoche, in der Politik und Gesellschaft die Kirchen und Gemeinden beeinflusst, Stichwort Zeitgeist. Hinzu kommt die Vermischung mit anderen Kulturen und Religionen, die der Esoterik Tür und Tor öffnen. Okkultismus beherrscht mehr und mehr Kunst und Kultur, viele Menschen zieht es ganz offensichtlich in die Finsternis, von Drogenmissbrauch und anderen Abhängigkeiten ganz zu schweigen. Der Abfall vom Glauben und die heidnische Unterwanderung des Christentums ist eine Entwicklung, die genau so vorausgesagt wurde. Jesus Christus spricht in Matthäus 24 von Geburtswehen, die großen Veränderungen im Leben der Menschheit vorausgehen. Bildhaft sagt Gott eine weltumspannende Entwicklung voraus, die durch Katastrophen und den Abfall vom Glauben auf das Ende der Weltgeschichte hindeutet: die Wiederkunft Christi in Macht und Herrlichkeit.


Wehen bei einer Geburt sind demnac schmerzhafte Erfahrungen, wie wir sie heute erleben und wie sie sich in unermessliche Qualen noch steigern werden, wie in den Prophetien des alten- und neuen Testaments für die gegenwärtige Zeit vorhergesagt. Israel, wie es in der heutigen Zeit im Brennpunkt des Weltinteresses steht spiel herbei eine besondere Rolle, mehr dazu an anderer Stelle. Festzuhalten ist, dass wir heute in den Kirchen ein Sopiegelbild eines gesellschaftlichen Zerfall haben. Druch die Anpassung an gesellschafltichen Trends und politischen Idelogien, wie wir sie heute besnonders in der evengelischen Kirche erleben, wird der Zerfall deurtschlich. Wahrhaft gläubige können daran absehen, an welcher Stelle die Christenheit auf ihrem prophezeiten Weg ist, so wie die Gelehrten im Judentum, die Maskilim anhand der prophetischen Bücher Daniel, Hesekiel, Jesaja u.s.w. wissen konnten, was als nächstes auf der weltbühne geschehen wird. Dies gilt auch für die heutige Zeit. Wir könnten wissen was auf uns zukommt, wenn wir es wollten und vor allem bereit sind, Gottes Wort als wahrhaftig zu studieren. Dementsgen steht die liberale Theologie, die auch diese Orientirung druch ihre krische Bibellehre unterminiert hat.


Vor zweitausend Jahren hat der Apostel Paulus in seinem Brief an die Römer 3/11 den Urzustand einer verlorenen Menschheit beschirebne, die sich seit dem Sündenfall vor 6000 Jahren immer wieder am Abgrund befindet. Der letzte grooße Rettungsplan fand mit dem Erscheinen von Jesus Christus und Seinem Tod am Kreuz von Golgatha im Jahre 32 n.Chr. statt. Eine Art Rettungsboot, das alle aufnehmen sollte, die sich aus einer untergehenden Menschheit retten lassen wollten. Millionen und Abermillion haben es seitdem weltwiet in Anspruch genommen. Doch obwohl die rettende, wahre Kirche, die Gemeinde Jesu Christi immer noch genügend Kapaztät hätte, es ist ein Zeitpunkt gesetzt, wann es zu spät sein wird, das Bott zu entern. Das Wort Gottes spricht hier von der Vollzahl der Nationen, die zuvor Eingehen muss, bevor die Entrückung aus diesem Jammertal stattfindet. Mit Blick auf die Endzeitgemeinde, die sich ihrer Notlage kaum bewusst ist und kaum die Freude im Leid kennt die es braucht, um die Wiederkunft Christi herebeizusehnen, mit Blick auf diesen Endzeitzustand der Christneheit lohnt es sich das gesellschaftliche Umfeld zu realisieren, jene Einflussfaktoren, die die chtisltiche Gemeinschaft heute zu dem macht, was auf Krichentagen und Syposien seinen Widerhall findet.

  • Gesellschaftlich:

  • Abfall vom Glauben der vorangegangenen Generationen und auflösung von Geinden.

  • Rückgang meschler Fähigkeiten und von geistigem Potenzial. Wir brauchen immer mehr Zeit und betreiben immer mehr Aufwand, um unser Leben zu bewältigen. Dies auch, obwohl esden Ländern Europas und Noramerikas wirtschaftlich noch nie so gut ging wie heute.

  • Zunahme von Machtmissbrauch in Regierung und Ämtern, Orientierungslosigkeit in politischen Richtungsentscheidungen bei höchter Verschuldung nachvolgender Generationene.

  • Verlust von Verlässlicheit, Rechtschaffenheit und Glaubwürdigkeit bei Personen des öffentlichen Lebens. Lüge, Täuschung, Korruption, und Vetterwirtschaft werden akzeptiert und gesellschaftfähig,

  • Grundpfeiler der Gesellschaft, wie Erziehung, Lehre, Ausbildung werden vernachlässigt und Ideologien untergeordnet, wie beispiesweise die Forderung, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr fördern sollten, um soziale Ungerechrtigkeit zu vermeinden.

  • Die Liebe zum Nächstnen in Nachbarschaft und Familie verwaist, Egoismus und das Recht des Stärkeren nimmt zu.

  • Streit u



Obwohl es eigentlich die Aufgabe eines lebendigen Glaubens sein sollte, positive, lebensbejahende und hoffnungsvolle Impulse des Evangeliums in die Gesellschaft zu senden. Wenn dies fehlt, wenn dies grundsätzlich fehlt und der Glaube an den Dreieinengott selbst in den Kirchen und Gemeinden keinen Konsens mehr findet, dann haben wir es mit der Endzeitgemeinde zu tun. Ein Christentum, das nicht mehr von Außen angegriffen wird sondern sich von innen zersetzt, geht dem Ende zu. Das Urteil des HERRN über die Gemeinde in der Endzeit wurde schon vor zweitausend Jahren vom Apostel Johannes aufgeschrieben. Die Prophezeiung im Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizäa mag noch so dramatisch sein, dennoch ist und bleibt Gott der HERR über die Geschichte der Menschheit und wird alles zu einem guten Neubeginn führen.




Bibeltext

Historisch

Zukünftig/Heute


Off 3/14 Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Dies sagt, der »Amen« ⟨heißt⟩, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest! Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.  Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts!, und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist, rate ich dir, von mir im Feuer geläutertes Gold zu kaufen, damit du reich wirst; und weiße Kleider, damit du bekleidet wirst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du siehst. Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße!  Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir. Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.  Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Eine Gemeinde, die sich dem Zeitgeist anpasst und die Treue zum Wort Gottes vernachlässigt.
  • dass du weder kalt noch heiß bist.  Laodizäa, der Ort lag zwischen zwei Wasserquellen, einer heißen und einer kalten. Die Römer bauten Aquädukte in die Stadt. Auf dem Weg dorthin kam  aber von der einen und auch von der anderen Seite nur lauwarmes Wasser an. So gab es weder heißes Wasser zur Zubereitung noch kaltes Wasser zur Erfrischung. 

  • werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Auf dem Tempelplatz in Jerusalem war es verboten, auszuspeien. Wenn Jesus davon spricht, dass er die Gemeinde ausspucken wird, dann bedeutet dies, dass sie nicht in das Heiligtum gehört.

  • und Augensalbe, deine Augen zu salben, Laodizäa war bekannt für ihre Augenheilkunde, aber Jesus bestätigt ihr, dass sie trotz ihrer Medizin blind ist.

  • Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, Sie feiern Gottesdienst und der HERR steht draußen und keiner hört ihn.

  • dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist, Die Gemeinde hat den Eindruck, fortschrittlich sein zu müssen. Bei uns läuft die Show ab. Wir sind die Generation, die der Welt Veränderung (Transformation) bringt. Aber Jesus sagt ihr, dass sie geistlich völlig jämmerlich ist, die Predigten haben keinen Inhalt und empfiehlt, himmlische Reichtümer der Weisheit und Erkenntnis  (Gold) bei Ihm zu kaufen.

  • Die Gemeinde nach der letzten großen Erweckungsbewegung ab dem 20. Jahrhundert sagt..."Wir müssen darauf achten, dass sich jeder bei uns wohlfühlt."   Das ist falsch. Gemeinde ist nicht in erster Linie ein Ort des Wohlfühlens und der Geselligkeit, sondern der Begegnung mit Gott und des Leidens um Christi Willen. Eine hoffnungslose Welt hört hier vom Evangelium, findet Zuflucht und Erbauung. Glieder der Kirche sind bereit zu dienen, eingefügt als lebendige Steine in den Tempel Gottes. Gottesdienste sind daher gezeichnet von....

    • Ehrfurcht vor dem Schöpfer und andächtiger Stille.

    • Lobgesang und Gebet.

    • Verkündigung und Weissagung (Predigt) des Wortes Gottes.

    • Beteiligung am Wort Gottes durch alle Gläubige.

    • Klare Unterscheidung zwischen Bekehrten und Nichtbekehrten. Nicht alle sind Kinder Gottes und wollen es vielleicht auch gar nicht sein.

    • Keiner künstlichen Stimulation durch verstärkte Musik und Schlagrhythmen. Diese Einflüsse zielen darauf ab, den Verstand herunter zu dimmen und sich Gefühlen hinzugeben. 2.Tim4 5 Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, erfülle redlich deinen Dienst.

    • Angebot für Beichte und Seelsorge zum Gottesdienst.

    • Ermahnung vor der Teilnahme am Abendmahl.

    • Ferner: Bibelkreis und kontinuierliche Lehre (Vers für Vers) als Angebot an alle.

    • Ferner: Gaben durch Älteste erkennen und Mitglieder berufen. Das selbst Herausfinden von Gaben ist unbiblisch.

Gemeinde ist erst einmal für die Gläubigen da, Ungläubige sind aber willkommen.

  • Der Zweck der Gemeindearbeit ist, dass die Gläubigen immer weiter ins Wort Gottes gebracht werden.

  • Der Leuchter, das Licht im Heiligtum, dient den Gläubigen selbst zur Stärkung.

  • Das Licht nach Außen, die Sterne symbolisieren das Licht für die Welt. Dazu müssen die Gläubigen hinausgehen und evangelisieren.

  • Die Gemeinde darf sich nicht den Ungläubigen anpassen, ihren Geschmack und ihre Mode annehmen. Dann ist sie nicht mehr Salz und Licht für die Welt. Aber dies passiert in den letzten Jahrzehnten.

  • In den Bibelschulen findet der Unglaube seinen Anfang, wenn dort gelehrt wird:

    • Es gibt mehrere Antworten, es gibt unterschiedliche Auslegungen und mehrere Lösungswege, du musst entscheiden, was für dich richtig ist. Demgegenüber sagt Jesus: Amen! So und nicht anderes ist es. Jesus sage was richtig ist.

  • Es gibt zwar Dinge, die wir bislang nicht wissen und nicht unterscheiden. Aber Gott will, dass wir in alle Geheimnisse eingeweiht werden. Warum sollte ER die Gemeinde im Unklaren lassen? Das wäre doch ein schlechter Meister (Lehrer), mit dem wir es zu tun hätten.

  • ,...zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir. Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, Das Abendmahl steht hier im Kontext des Hochzeitsfestes, wenn der Bräutigam Jesus, nach der Entrückung, mit der Gemeinde, Seiner Braut, im Himmel feiert.


Überleben in Zeiten des Abfalls vom Glauben

Viele Kirchen sind heute von Verweltlichung geprägt, dem Bemühen, politisch unauffällig, und "volksnah" zu sein, s.o. Wie uns aber auch das Wort lehrt, will Gott niemals ohne sein Volk sein, denen, die das Reich ererbten sollen. So wird es auch in Zeiten des Abfalls Gläubige in vielen Gemeinden geben, die wachsam bleiben:

2.Tes 2/3 Dass euch doch niemand auf irgendeine Weise verführe! Denn ⟨dieser Tag kommt nicht,⟩ es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit[3] offenbart worden ist, der Sohn des Verderbens;

Eine Voraussetzung für die Wiederkunft Christi ist massenhafter Abfall vom Glauben. Wenn Du dies um Dich herum bemerkst, dann sein getrost, der HERR hat es vorhergesagt. Du darfst standhaft bleiben, auch wenn viele um Dich herum sich mit Äußerlichkeiten zufriedengeben und Traditionen pflegen, die wenig mit einem lebendigen Glauben zu tun haben. Im Getöse dieser Welt, der zunehmenden Gottlosigkeit, Irrlehre und dem um sich greifenden Aberglauben behalte die vier Soli der Reformation im Blick:

"Sola fide, sola scriptura, solus Christus, sola gratia" - Allein durch den Glauben, allein die Schrift, allein Christus, allein durch Gnade!"

Alles in der Freude darauf, wenn Jesus wiederkommt, um Seine Gemeinde aufzuholen. Maranatha!





Foto: William White


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